Rennsteiginformation weiter geöffnet (28.12.2013)

Die Rennsteiginformation wird trotz des Haushaltssicherungskonzeptes und der Kündigung des BWG durch die Gemeinde ab dem 01. Januar weiter geöffnet sein. In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde die Weiterführung der Touristinfo in der Regie der Gemeinde Neustadt beschlossen. Für einen befristeten Zeitraum wird die ehemalige Mitarbeiterin des BWG Roswitha Ernst nun die künftige Mitarbeiterin der Gemeinde sein. Der Zeitraum soll sich auf maximal 6 Monate belaufen. In dieser Zeit beabsichtigt der Ortsvorsteher das Konstrukt und den Vertrag mit Altenfeld und ggf.  Großbreitenbach unter Dach und Fach zu bringen. Das seit längerem geforderte Konzept über die künftige Ausrichtung der Rennsteiginformation  blieb der Ortsvorsteher der CDU und den Freien Wählern seit dem Bekanntwerden der Kündigungsabsicht schuldig. Die Gemeinde Neustadt beabsichtigt mit Altenfeld gemeinsam eine interkommunale Zusammenarbeit in Sachen Tourismus und später evtl. im Bauhof. Großbreitenbach will sich voraussichtlich im Tourismus beteiligen. Bei den Bauhöfen hat Großbreitenbach Bedenken. 

Schnee für Oberhof (21.12.2013)

Neustadt hat nicht viel (eine leere Gemeindekasse, fehlende Demokratie), aber von Einem hat Neustadt ausreichend. Zwar ist der Schnee in den letzten Tagen auf Grund des Nebels und des Regens weiter zurückgegangen, es liegt aber immer noch genügend auf den Wiesen. Zwischen Neustadt und Kahlert wurde mit Hilfe des Pistenbullys der Schnee zusammen geschoben, damit dieser dann mit einer Schneefräse auf LKW  verladen werden konnte. Einige LKW einer benachbarten Firma transportierten diesen dann nach Oberhof in die Ski-Arena, wo dieser dringend für die bevorstehenden Wettkämpfe benötigt wird. In weiteren Orten entlang des Rennsteiges (Rotterode und Steinheid) wurde ebenfalls mit der Sicherung der Schneereserven für die Oberhofer Wettkämpfe begonnen. Die Schneedepots in Oberhof konnten auf Grund der Bauarbeiten an den Schanzen und den umfangreichen Baumaßnahmen an der Ski-Arena nicht so umfangreich wie in den letzten Jahren befüllt werden.

Absperrbändchen sichert Sturzkante (19.12.2013)

Da wie immer behauptet niemand diese Webseite liest, ist es um so erstaunlicher, dass die zu verbreiternde Brunnengasse nun ein Absperrband als Baustellensicherung erhalten hat.

Der Gemeinderat hat mehrheitlich in seiner Haushaltssatzung beschlossen, die Brunnengasse in diesem Bereich zu verbreitern. Als Gründe nannte der Ortsvorsteher den Winterdienst. Für diese Baumaßnahme wurden 10 000€ eingeplant.

Land will wieder Winterdienst übernehmen (19.12.2013)

Nicht der Rennsteigrebell, sondern der bevorstehende Wahlkampf macht es möglich. Die große Koalition aus SPD und CDU will den finanzgeplagten Kommunen und Kreisen unter die Arme greifen. So wird das Hilfspaket 136 Millionen Euro umfassen. Nach Aussage von Mohring (CDU) sind 2,5 Millionen Euro für den Winterdienst vorgesehen. Mit diesem Geld soll der Winterdienst auf Bundes- und Landesstraßen in den Kommunen bis zu 30 000 Einwohner bezahlt werden.

fehlendes Pflaster (18.12.2013)

Fehlendes Pflaster scheinen die Sicherheit der Bürger zu gefährden. In der aus “Winterdienstgründen” zu verbreiternden Brunnengasse kann das fehlende Pflaster zur Gefahr werden. Nach dem Abriss des Schuppens durch die Feuerwehr befindet sich an dem künftig neu zu pflasternden Wegestück eine Absturzkante. Auf diese Gefahr wies bereits ein aufmerksamer Bürger den Ortsvorsteher hin. Ihm wurde mitgeteilt, das an dieser Stelle eine Absicherung erfolgen solle. Bis heute hat sich hier nichts getan. Es besteht für Fußgänger weiterhin Sturz und Verletzungsgefahr.

die um Aufmerksamkeit buhlenden (17.12.2013)

Sie hatten ihren öffentlichkeitswirksamen Auftritt und sie werden weiterhin ihre öffentlichkeitswirksamen Auftritte inszenieren. Die Rede ist vom Ortsvorsteher und seiner Frau. In der letzten Gemeinderatssitzung verteidigte sie ihren Mann in aller Öffentlichkeit für seine bisher getane Arbeit als Ortsvorsteher, obwohl die Fakten eine andere Sprache sprechen. Gleichzeitig runderneuerte sie den Gemeinderat P. in aller Öffentlichkeit und warf ihm sozusagen "Öffentlichkeitshascherei" vor. Wer um die Öffentlichkeit bettelt, ist eigentlich bereits eindeutig geklärt. Wer pressewirksam den Freistaat kritisiert, aus der Partei austritt, gegen Vetternwirtschaft polemisiert (aber selber praktiziert) und dann logischerweise durch seine Frau mit Polemik unterstützt wird, hat es wesentlich nötiger. Eine Verurteilung solcher Aktionen liegt uns fern.
Wie in einem gästebuch-Eintrag am 04.12. dargestellt, haben die Gästezahlen weder auf der Webseite noch im gästebuch abgenommen. Im gästebuch wurden im Zeitraum 04.-10.12. 1374 Besucher gezählt, das sind 196 pro Tag. Durchschnittlich sind es 140 Besucher pro Tag. Auf der Webseite sieht es ähnlich aus. Dort besuchten im o.a.g. Zeitraum 845 Besucher die Webseite. Das sind 121 Besucher pro Tag. Der Durchschnitt der Besucherzahlen liegt bei 81 Besuchern pro Tag.
Was hat also der öffentliche Rundumschlag gebracht? NICHTS. Die Frau des Ortsvorstehers hatte ihre Schlagzeile in der Lokalpresse und wurde auch einmal in der Zeitung erwähnt. Jetzt ist wieder Präsentationsfläche für ihren Mann frei.
Die Besucherzahlen der Webseite sind weiterhin konstant. Das unabhängige gästebuch verzeichnet weiter steigende Besucherzahlen.

Bürgerentscheid für Müll in 2014 (12.12.2013)

2014 werden die Einwohner des Ilm-Kreises und damit auch die Neustädter Einwohner über die künftige Abfallentsorgung entscheiden. 95 000 Wahlberechtigte haben dann die Möglichkeit, sich gegen oder für eine kommunale Struktur zu entscheiden. 8421 gültige Stimmen brachte das Bürgerbegehren, dass die Grundlage für den Bürgerentscheid bildet. Einen Termin für den Bürgerentscheid gibt es noch nicht. Er soll auf keinen Fall mit der Kommunalwahl zusammenfallen, so Kuschel von den Linken.

Nachbargemeinde hat Rennsteighaus (10.12.2013)

Unsere Nachbargemeinde Masserberg hat eines von insgesamt fünf Rennsteighäusern entlang des Rennsteiges. 400 000€ kostete das Haus bei 90%iger Förderung durch den Freistaat Thüringen. Dass der Ort Masserberg unter vielen Bewerbern um die Fördergelder den Zuschlag erhielt, reichlich vierzehn Millionen Euro hat der Freistaat Thüringen für die Entwicklung des Tourismus zusätzlich ausgelobt, lag unter anderem auch daran, dass es ein Konzept zur ganzjährigen Nutzung gibt. Hier gebe es in jeder Jahreszeit Touristen, ob mit Skiern oder Skirollern, ob als Wanderer, Inlineskater oder in der Trendsportart Nordic Walking. Für all die Besucher steht nun das Rennsteighaus zur Verfügung. Frieder Halblitzel, Bürgermeister von Masserberg sagte: "Wir wissen, dass wir damit auch eine große Verantwortung tragen, denn so ein Gebäude muss auch unterhalten und auch vor Vandalismus geschützt werden. Aber wir tun das gerne, ist doch unser Ort damit wieder ein Stück attraktiver geworden."

Ein weiteres Highlight ist der Planetenweg. Dieser führt vom Schullandheim Heubach nach Masserberg und ist insgesamt 3,6 km lang. Eine weitere Investition in den Kurort zeichnet sich ebenso ab. So soll noch eine 1 km lange Multifunktionsloipe errichtet werden, sobald die Eigenanteile zur Verfügung stehen. (Quelle: FW HBN)

Abschaffung Schneeräumpflicht (09.12.2013)

Wer es machte, darf nicht mehr, wer nicht wollte, braucht nicht mehr. - das Fazit der mehrheitlichen Änderung der Straßenreinigungssatzung


Mit Veröffentlichung der geänderten Satzung voraussichtlich im nächsten Amtsblatt, brauchen die NeustädterInnen keine Gehwege mehr von Schnee beräumen. Ab einer Schneehöhe von 10 cm sind sie dann von der Schneeräumpflicht befreit. Den derzeit noch Räumwilligen wird sozusagen per Satzung das Schneeräumen auf Fußwegen zu ihren Gunsten erlassen. Dies wurde bei der am 04.12. stattgefundenen Sitzung beschlossen. Hierbei stimmten 7 Gemeinderäte dafür und 2 enthielten sich.

Nachdem das Gespräch in der Kommunalaufsicht auf Anregung von Leander Lutz (CDU) stattgefunden hatte, wurde die Satzung geändert, damit sie rechtskonform ist. So bestand die Kommunalaufsicht auf die Aufnahme des Zusatzes: “Im Übrigen greift §49 Abs. 4 ThürStrG”. In diesem steht: “(4) Die Gemeinden haben im übrigen die öffentlichen Straßen innerhalb der geschlossenen Ortslage nach Maßgabe ihrer Leistungsfähigkeit vom Schnee zu räumen und bei Schnee- und Eisglätte zu streuen, soweit das zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich ist.” - Dies bedeutet für Neustadt, die Gemeinde wird wie bisher auch nicht, irgendwelche Gehwege beräumen und streuen.

Ein weitere Neuigkeit wird es in Sachen Geschwindigkeit geben. So wird es durch das Verkehrsamt des Ilm-Kreises von Mitte Dezember bis Mitte März für Neustadt ein Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h geben. Eine Verlängerung dieser Regelung ist derzeit nicht vorgesehen.

Bürgerbefragung des Landkreises (05.12.2013)

Die Befragung des Landkreises zu den Entsorgungsstrukturen für Baum- und Strauchschnitt im Ilm-Kreis dauert noch bis zum 15. Januar 2014. Der Kreistag hatte im November beschlossen, dass eine Bürgerbefragung zum Thema „Entsorgung von Baum- und Strauchschnitt“ durchgeführt werden soll. Somit haben jetzt die Bürger die Möglichkeit, sich zu den bestehenden Entsorgungsstrukturen zu äußern und Vorschläge für eine weitere Verbesserung des Angebots zu machen. Das LRA hat hierzu ein Informationsblatt zur Entsorgung Baumschnitt im Ilm-Kreis zusammengestellt, in dem die derzeitige Baum- und Strauchschnittregelung erläutert ist.

Da es seit dem Wegfall der Verbrennung von trockenem Baum- und Strauchschnitt immer noch Befürworter für das Verbrennen gibt, soll mit der Umfrage ein Meinungsbild im Landkreis zusammengestellt werden. Die Fragebögen finden sie auf der Webseite des Ilm-Kreises unter Bürgerbeteiligung sowie im Amtsblatt 14/2013

interkommunale Zusammenarbeit (02.12.2013)

Die Gemeinden Altenfeld und Neustadt können interkommunal zusammenarbeiten. Dies ist die Kurzantwort der Landesregierung auf die Anfrage des Angeordneten Kuschel vom 21.10.2013. In dieser hatte der Abgeordnete angefragt, ob eine interkommunale Zusammenarbeit über Verwaltungsgrenzen möglich ist. Die VG-Vorsitzende Misch hatte ursprünglich diese Art der Zusammenarbeit bezweifelt. Die Antwort der Landesregierung lautet: Zitat: "Gemäß dem Thüringer Gesetz über die kommunale Gemeinschaftsarbeit können Gemeinden zusammenarbeiten, um Aufgaben, zu deren Wahrnehmung sie berechtigt oder verpflichtet sind, gemeinsam zu erfüllen. Soweit Gemeinden einer Verwaltungsgemeinschaft angehören, gilt dies nicht, wenn die Aufgabenerfüllung wirkungsvoll und wirtschaftlich auch durch die Verwaltungsgemeinschaft erfüllt werden kann. Ob Letzteres zutrifft, ist eine Frage des Einzelfalls. Soweit jedoch an der kommunalen Gemeinschaftsarbeit mindestens noch eine weitere Gemeinde beteiligt ist, die nicht Mitgliedsgemeinde derselben Verwaltungsgemeinschaft ist, gilt die Einschränkung des § 3 Abs. 2 Satz 1 Thüringer Gesetz über die kommunale Gemeinschaftsarbeit nicht, so dass eine Kooperation von Gemeinden über die Verwaltungsgemeinschaftsgrenzen hinweg in einem solchen Fall grundsätzlich möglich wäre." Weiterhin teilte Staatssekretär Prof. Herz mit: "Auch in Bezug auf die genannten Gemeinden, also Gemeinde Altenfeld, Verwaltungsgemeinschaft Großbreitenbach und Gemeinde Neustadt am Rennsteig, Verwaltungsgemeinschaft Langer Berg im Ilm-Kreis gelten die Bestimmungen des Thüringer Gesetzes über die kommunale Gemeinschaftsarbeit und der Thüringer Kommunalordnung. Im Rahmen der für sie geltenden Ge setze entscheiden die Gemeinden in Ausübung der kommunalen Selbstverwaltung und gegebenenfalls unter Beteiligung der zuständigen Aufsichtsbehörden selbst, mit wem sie zusammenarbeiten wollen."

Abstimmungsergebnis aus der Zeitung (28.11.2013)

Wie schon des öfteren erfährt der Gemeinderat sein Abstimmungsergebnis im Vorhinein aus der Zeitung. Am kommenden Mittwoch (04.12.) soll die nächste Gemeinderatssitzung stattfinden. Nach Zeitungsberichten wird es dort um das Thema Straßenreinigungssatzung gehen. Im Speziellen um die Schneeräumung. Nachdem die Kommunalaufsicht die Änderungssatzung nicht genehmigte, wurde von Leander Lutz (CDU) ein Gespräch im Landratsamt initiiert. Mitte des Monats fand dieses Treffen statt. Dort wurde in einer kleinen Runde die weitere Vorgehensweise und die Möglichkeit der Realisierung besprochen. Das Ergebnis der Besprechung kann man heute in der Lokalzeitung lesen: "Schnee soll in Neustadt auf Gehwege geschippt werden". Dafür müssen/dürfen die Einwohner/Gäste dann wohl auf der Straße laufen. Von Mitte Dezember bis Mitte März wird für die Ortslage laut Zeitungsbericht eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h erfolgen. Dies hat zur Folge, die Einwohner können sich auf einen "zeitlich" begrenzten Winter einstellen. Ist der Winter wieder erwarten länger als der vorgegebene Zeitraum, müssen sich die Einwohner/Gäste auf höhere Geschwindigkeiten und der erhöhten Unfallgefahr einrichten. Den wichtigsten Teil des Gespräches wird natürlich unterschlagen. Wenn die Gemeinde den Bürgern das Räumen der Bürgersteige erlässt, ist sie für die Verkehrssicherungspflicht, d.h. für die Räumung verantwortlich. Sollte es zu einem Unfall kommen, haftet die Gemeinde.

Blutspende, gefährlicher Zugang (28.11.2013)

Mit über 60 Spendern war die Blutspende am Dienstag gut besucht. Einzig bedenklich war der Zugang zum Gemeindezentrum. Dort wurde zwar der Gehweg beräumt, aber die zweite Treppenstufe konnte nur mit der Übersteigung eines Schneeberges erklommen werden. Hier ist die Gemeinde ihrer Schneeräumpflicht nicht nach gekommen. Die Organisation und Verpflegung übernahmen wie immer zuverlässig und freundlich die 4 Frauen.

Änderung der Baumschutzsatzung (28.11.2013)

Die in der letzten Gemeinderatssitzung beschlossene Änderung der Baumschutzsatzung erleichtert künftig den Antragstellern das Leben. So müssen nach Erlangung der Rechtskraft für die derzeit noch unter Schutz stehenden Fichten keine Baumfällanträge mehr eingereicht werden. Ebenso fallen Obstbäume (ausgenommen Walnussbäume) und Bäume, die dem Thüringer Waldgesetz unterliegen nicht mehr unter den Punkt geschützte Bäume. Weiterhin ist es künftig möglich, für gefällte Bäume eine Ersatzzahlung anstelle einer Ersatzpflanzung vor zu nehmen. Die Ersatzzahlungen belaufen sich je nach Baumart zwischen 50,00 bis 120,00 €. Die Ersatzzahlung erhält die Gemeinde Neustadt.

Die Gebühr für eine Fällgenehmigung beträgt 10,00€. Das Formular "Baumfällantrag" ist bei der VG oder im Internet auf der Webseite der VG erhältlich.

zwei berühmte Opfer (26.11.2013)

ein Kommentar

Thüringen hat zwei "große" Opfer zu beklagen. Sie haben viele Gemeinsamkeiten, sind aber dennoch von Grund auf verschieden.

Beide bedeutenden “Thüringer” halten sich für wichtig und unentbehrlich.

Während der Eine jetzt zurück tritt, krallt sich der Andere weiter fest an sein Amt.

Während der Eine aus der Partei aus tritt, bleibt der Andere dabei und steigt in der Hierarchie nach oben.

Während der Eine jetzt viel Geld zurück zahlen muss, schaufelt der Andere weiter doppelt so viel Geld in die eigene Tasche (Erhöhung der Tantiemen und Einsparung bei Beiträgen).

Während der Eine nun wahrscheinlich seine Karriere auswärts fortführt, bleibt der Andere ein kleiner Provinzpolitiker, den alle satt haben.

Während der Eine studiert hat, sieht sich der andere als Opfer des Sozialismus (auch noch 23 Jahre nach der deutschen Einheit, Faulheit lässt grüßen).

Während der Eine clever ist, ist der Andere einfach nur cholerisch.

Während der Eine den Anderen als Mitgrund für seinen Austritt benennt, freut sich der Andere über seinen Weggang.

Während über den Einen viele Medien in Deutschland berichten, langweilt der Andere die Provinz mit seinen Äußerungen.

Während die Thüringer Provinzpolitik des Einen Rückzug feiert, feiert des Anderen Dorf seine Plattitüden (auch wenn man tausend mal dieselben Äußerungen von sich gibt, sie werden deshalb doch nicht wahr).

Während der Eine am Ende etwas für Thüringen erreicht hat, fragt sich ein Jeder über die Daseinsberechtigung des Anderen.

Während der Eine in Thüringen etwas bewegt hat, bewegt der Andere nur etwas für sich und seine Freunde.

Die 2 berühmtesten Thüringer in der letzten Zeit, um wen es sich handelt und wer nun welche Eigenschaften besitzt, kann von den Lesern erraten werden. Im gästebuch könnt ihr uns dann die Kandidaten mitteilen.

Ausfall des gästebuches (25.11.2013)

Derzeit haben wir einen Ausfall des gästebuches. Da wir dieses gästebuch nicht selber anbieten, können wir nicht sagen woran es liegt. Wir haben bereits dem Betreiber eine Mail gesendet und gebeten unser gästebuch so schnell wie möglich wieder zu gängig zu machen. Wir hoffen, Euch kurzfristig eine befriedigende Antwort zu geben. Bei fast 200 Zugriffen pro Tag ist das gästebuch bei vielen Einheimischen und Gästen begehrt.

weniger Steuern fließen (24.11.2013)

Von den geplanten Gewerbesteuereinnahmen werden in diesem Jahr mindestens 50 000 Euro weniger fließen. Die fehlenden Einnahmen reißen nun ein nicht unerhebliches Loch in die Gemeindekasse. Ursprünglich sollten die Gewerbesteuereinnahmen die vom Land gekürzte Schlüsselzuweisung ausgleichen. Dies trifft allerdings nicht zu. Laut Kommunalaufsicht befindet sich Neustadt in der Haushaltssicherung und hat nach weiteren Einnahmequellen zu suchen.

Geld für Vereine (19.11.2013)

Gefördert werden die Kirmesgesellschaft und die Theatergruppe. Diese beiden Vereine erhalten zusammen 2021€ aus Lottomitteln. Dies teilte jüngst die SPD-Landtagsabgeordnete Mühlbauer mit. Die Kirmesgesellschaft will sich davon eine neue Musikanlage samt Lautsprechern, Mikrofonen und Headsets anschaffen.

Ein Teil des Geldes wird die Theatertruppe erhalten. Diese führt zum Köhler- und Schwämmklopferfest ihr traditionelles Theaterstück sowie das Weihnachtsmärchen auf. Das Sozialministerium würdigt damit das kulturelle Engagement rund um den Erholungsort.

Laub entfernt (14.11.2013)

Vielen Dank für die relativ schnelle Beseitigung der Unfallgefahr in der KITA. Jetzt können die Besucher der Einrichtung wieder unfallfrei auf dem Grundstück laufen.

der Alte bleibt weiterhin (13.11.2013)

Macheleidt bleibt trotz seines Austrittes aus der SPD weiterhin Ortsvorsteher. Damit tritt er anders lautenden Gerüchten entgegen. Nach Zeitungsinformationen sollen Gerüchte im Umlauf sein, die besagen, Macheleidt tritt auch als Ortsvorsteher zurück. "Er werde auch weiterhin für die Gemeinde da sein, auch ohne Parteibuch" war der Presse zu entnehmen. Seinen Rücktritt aus der Partei begründete er mit der Landesregierung. Den Kommunen werde das Geld gekürzt und die Landesobersten nutzen das Land als Selbstbedienungsladen.

Er, der Ortsvorsteher, erhöhte sich im Juni 2011 seine Ehrenamtsbezüge um 28,37% von 1040€ auf 1335€.

gezielte Fehlinformation? (12.11.2013)

Die in den letzten Tagen aufgebaute Hysterie in Sachen Winterdienst in der Gemeinde Neustadt ist nicht nachvollziehbar. Der Ortsvorsteher hat in der betreffenden Gemeinderatssitzung aus einem Schreiben zitiert, das er angeblich nicht vorliegen hatte. Genau da liegt der Punkt. Entweder hat der Ortsvorsteher das Schreiben nicht richtig gelesen oder nicht verstanden. Denn in besagtem Gesetz steht etwas ganz anderes. Das Thüringer Straßengesetz besagt in §49, Straßenreinigung und Winterdienst folgendes:

Absatz (3) Die Reinigungspflicht umfasst auch die Verpflichtung, die Gehwege und Überwege für Fußgänger vom Schnee zu räumen und bei Schnee- und Eisglätte zu streuen. Soweit in Fußgängerzonen (Zeichen 242 StVO) und in verkehrsberuhigten Bereichen (Zeichen 325 StVO) Gehwege nicht vorhanden sind, gilt als Gehweg ein Streifen von 1,5 m Breite entlang der Grundstücksgrenze.

weiterhin gilt Absatz (4) Die Gemeinden haben im übrigen die öffentlichen Straßen innerhalb der geschlossenen Ortslage nach Maßgabe ihrer Leistungsfähigkeit vom Schnee zu räumen und bei Schnee- und Eisglätte zu streuen, soweit das zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich ist.

Wenn man sich diese Absätze einmal richtig durchliest, erkennt man erneut, hier ist Polemik seitens des Ortsvorstehers am Werk.

Landrätin will Gespräch ansetzen (12.11.2013)

Landrätin Enders will Gespräch ansetzen mit Vertretern der Gemeinde und der Kommunalaufsicht. Leander Lutz (CDU) rief gestern im Landratsamt an und bat um einen Gesprächstermin.

Hintergrund ist die Ablehnung der Straßenreinigungssatzung. Die Kommunalaufsicht hatte die Änderungssatzung zur Straßenreinigungssatzung gekippt. Somit ist derzeit die alte Satzung die Aktuelle (wir berichteten). Nach Forderung der KA soll nun aber mit einer Breite von 1,50m geräumt werden. Nach Aussagen des Ortsvorstehers sei dies nicht machbar. Hier müsste die Gemeinde ebenfalls in der erforderlichen Breite räumen. Dies wäre ein zusätzlicher Aufwand. Da die Gemeinde in den letzten Jahren die Wege vor ihren eigenen Grundstücken (Gemeindezentrum, alter Park) nicht beräumte, kann die Aussage des OV nachvollzogen werden.

Die Redaktion ist gespannt, ob auch Vertreter der Opposition zu dem Gespräch im Landratsamt eingeladen werden:

die Alte bleibt weiterhin (10.11.2013)

Die Alte bleibt. Nicht was jetzt viele denken. Der Alte bleibt ebenfalls, trotz seines Austrittes aus der SPD. Gemeint ist aber in diesem Falle: die alte Straßenreinigungssatzung bleibt in Kraft. Nachdem die Kommunalaufsicht derzeit die geänderte Satzung nicht bestätigt hat, bleibt die aktuelle Satzung (link) in Kraft. Diese besagt, dass die Einwohner und die Gemeinde die Gehwege zu beräumen haben. Auch wenn dies die Befürworter der Änderung nicht gerne sehen, die Sicherheit der Einwohner und Urlauber scheinen bei der Kommunalaufsicht Vorrang zu haben. In seinen Ausführungen prophezeite der Ortsvorsteher einen "heißen" Winter 2013/14. Er werde sich nicht vorwerfen lassen, Gesetze zu brechen. Trotz dessen die Kommunalaufsicht nicht verlauten ließ, wie man es machen kann. Wie auch die Landesregierung wird von diesen immer nur gefordert und den Kommunen nicht geholfen. "Sie sagen uns immer nur, was man zu machen hat, aber nicht wie man die Probleme lösen kann", so sinngemäß der Ortsvorsteher.

Nachdem der Ortsvorsteher den Gemeinderäten diese Information mitgeteilt hat, wollte er Nachfragen nicht zu lassen. Im Tagesordnungspunkt Anfragen/Mitteilungen wurde dieses Thema noch einmal durch die Gemeinderäte auf gegriffen. M. Pfützner (FW) wies noch einmal auf die aktuelle, durch die Kommunalaufsicht genehmigte, Satzung hin. Sollte die Kommunalaufsicht auf einer Breite von 1,5 m bestehen, müsste die aktuelle Satzung für ungültig erklärt werden. In diesem Falle hätte Neustadt gar keine Satzung. Leander Lutz (CDU) sprach sich für rasche Gespräche mit der Kommunalaufsicht und der Landrätin aus. Hier müsse schnellsten Abhilfe geschaffen werden. M. Hettstedt (CDU) und H. Brettel(SPD) baten die anwesenden Pressevertreter, dieses noch einmal ihren Lesern und Leserinnen klar zu machen, das weiterhin geräumt werden muss. In den letzten Wochen ist bereits der Eindruck entstanden, dass dies nicht mehr erforderlich sei. Der Ortsvorsteher ließ derweil durchblicken, er werde in diesem Jahr genauer hinschauen lassen und ggf. die aktuelle Satzung durchsetzen.

Austritt aus SPD (09.11.2013)

Ist dies bereits der beginnende Wahlkampf für die kommende Kommunalwahl im nächsten Jahr oder ein ernst gemeinter Schritt. Eine berechtigte Frage für den sonst so um Aufmerksamkeit buhlenden Ortsvorsteher.

In der gestrigen Gemeinderatssitzung erklärte der Ortsvorsteher nach dem öffentlichen Teil in einer persönlichen Erklärung seinen Austritt aus der SPD zum Jahresende. Als Gründe nannte er die verfehlte Politik des Landes. Hierbei nannte er den Versorgungsfall des Ministers Machnig als ausschlaggebenden Punkt. "Wenn der stellvertretende Ministerpräsident Matschie es nicht auf die Reihe bekommt, seinen affärengeplagten Minister zum Rücktritt zu bewegen, sagt dies doch Einiges. Bei den Kommunen wird immer weiter gekürzt, aber die Herren da Oben benutzen den Freistaat als Selbstbedienungsladen", sagte Macheleidt sinngemäß. Er persönlich werde aber Ortsvorsteher von Neustadt bleiben und sich für den Ort einsetzen, dann aber ohne Parteibuch.

Macheleidt, dem Ambitionen auf den Kreistag nachgesagt werden, er kandidierte bereits bei den letzten 2 Kreistagswahlen, muss sich nun entscheiden, ob und wie seine politische Karriere weiter verlaufen soll. Ein ironisches Angebot zum Eintritt in die CDU gab es bereits bei der gestrigen Gemeinderatssitzung. Die Freien Wähler von Neustadt beabsichtigen hingegen bisher nicht, ihn auf zu nehmen. So bleibt ihm nur das Kämpfen als Parteiloser. Die Amtszeit des Ortsvorstehers endet 2016. Ob und wie sich seine Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion im Gemeinderat gestaltet bleibt ab zu warten. Diese braucht sich künftig nicht mehr an die von ihm vorgegebene Richtung bei den Abstimmungen halten.

zu viel Laub (06.11.2013)

Wer ist zuständig. Das Bildungswerk oder die Gemeinde Neustadt? Auf jeden Fall wird hier fahrlässig mit der GESUNDHEIT von Eltern und Kindern umgegangen. Um was geht es in diesem alltäglichen Fall. Die Herbststürme haben nicht nur in Neustadt ihr übriges getan. Das Laub ist von den Bäumen geweht, ja geblasen worden. Dies natürlich auch im Kindergarten. In diesem Jahr hat sich das Laub zwischen Kindergartengebäude und Spielplatz verfangen und so angehäuft, das ein gefahrloses Laufen auf Grund der derzeitigen Nässe nicht mehr gewährleistet werden kann. Hier sollte die Gemeinde schnellstens Abhilfe schaffen und die Laubhaufen entfernen lassen. Somit braucht der Gemeindearbeiter seinen Multicar nicht permanent leer durch die Gegend fahren. Im letzten Jahr war vorgenannte Person noch Elternbeiratsvorsitzender der KITA und wurde durch Frau Schlegel in höchsten Tönen gelobt für die gute und schnelle Hilfe. Seit diesem Jahr ist er es nicht mehr. Vielleicht liegt auch deshalb so viel Laub herum

Geheimunternehmen Gemeinde Neustadt (03.11.2013)

Ist die Gemeinde Neustadt ein Geheimunternehmen des Ortsvorstehers oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechts? Nach Lesart des Ortsvorstehers scheint es die erstere Version zu sein. In einer Anfrage der Freien Wähler an den Ortsvorsteher: "Welche sogenannte berechtigte Personen haben weiterhin Zugang zur Gemeindetechnik und können diese führen? Bitte führen sie diese Personen nach Gemeindetechnik auf.", gab es seitens des Ortsvorstehers eine interessante Aussage. Die Personen müssen eine Fahrerlaubnis besitzen und vom Ortsvorsteher beauftragt sein. Aus datenschutzrechtlichen Gründen nennt der Ortsvorsteher jedoch keine Namen. So werden die NeustädterInnen und Gemeinderäte im DUNKELN gelassen, wer die Gemeindetechnik führen darf und wer nicht. Eine Nennung des besagten Personenkreises im nichtöffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung war ebenfalls aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich.

Welch seltsamer Logik der Ortsvorsteher hier wieder einmal folgt ist ebenso aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht nachvollziehbar. Vielleicht soll auch mit der Nichtnennung von Namen deren Befähigung zum Benutzen der Gemeindetechnik nicht hinterfragt bzw. überprüft werden können. Vielleicht sollen Privatausflüge mit Familie und Gemeindetechnik nicht bekannt oder rechtlich verfolgt werden können. Eine mögliche Fremdnutzung soll als regulär dargestellt werden können.

Das vom Ortsvorsteher sich selbst verordnete Transparenzgebot wird in dieser Verschwiegenheitsantwort erneut als bloßes Lippenbekenntnis entlarvt.

zerstört Kuschel Macheleidts Traum (24.10.2013)

Zerstören Kuschel und Misch gemeinsam Macheleidts Träume? Der Landtags- und Kreistagsabgeordnete Kuschel (DieLinke) hat eine Anfrage auf Prüfung der möglichen Fusion der Touristinformationen Neustadt und Altenfeld gestellt. Kuschel, der berüchtigt ist für seine Anfragen (er hat bisher fast 900 an den Landtag gestellt) bezieht sich bei der Anfrage auf eine Aussage der VG-Vorsitzenden Misch. Diese soll gesagt haben, eine Zusammenarbeit beider Touristinformationen sei nur möglich, wenn beide Gemeinden ebenfalls derselben VG angehören. Dass diese Anfrage Öl in das köchelnde Feuer der Macheleidtschen Gegner sein dürfte, wird niemanden überraschen. Viele Politiker, von Macheleidt geschasste Beamte und Mitarbeiter des Landes, Kommunalbedienstete, sowie Ministerialbeamte würden sich freuen, wenn Kuschels Anfrage dahingehend läuft, dass eine Zusammenarbeit nicht möglich sei. So könnte diese Anfrage die Gemeinde in größte finanzielle Schwierigkeiten bringen. Die Gemeinde müsste die Touristinformation dann in Eigenregie betreiben. Die Kosten der Information würden den Haushalt sprengen. Derzeit befindet sich die Gemeinde in einer Haushaltskonsolidierung. Dies bedeutet, sie muss sparen, sparen und nochmals sparen. Da der Tourismus eine freiwillige Aufgabe ist, wird hier die Kommunalaufsicht den Rotstift ansetzen müssen.

Sollte die Anfrage Kuschels eine Zustimmung der möglichen Fusion bedeuten, steht immer noch der rechtzeitige Beginn des Projektes im Raum. Bisher wurde diese Fusion noch nicht einmal im Gemeinderat abschließend beraten. Einen Antrag der Freien Wähler und der CDU auf Beteiligung der Fraktionen bei den Beratungen zwischen Macheleidt und dem Altenfelder Bürgermeister Grimm wurde Mitte des Jahres eine Absage erteilt. Bei Beteiligung der Fraktionen hätte der Informations- und Bearbeitungsstand ein Fortgeschrittener sein können. Bereits die VG-Vorsitzenden von Großbreitenbach und Langer Berg zweifeln an einen rechtzeitigen Beginn des Betriebes.

Wie bereits mehrfach in der Presse falsch dargestellt, will vor allem der Ortsvorsteher nach Großbreitenbach wechseln, nicht die Gemeinde. Eine Einwohnerbefragung lehnte der Ortsvorsteher und seine Fraktion im Gemeinderat bisher kategorisch ab. Welche Fusion die Einwohner befürworten, ob Wechsel nach Großbreitenbach oder die Fusion beider Verwaltungsgemeinschaften zu einer Landgemeinde, wird ihnen verwehrt. Die VG Langer Berg will Neustadt erst "frei geben", wenn eine generelle Neuordnung der Gemeindestrukturen erfolgt ist. Von Großbreitenbach und Altenfeld gibt es bisher keine abschließende Stellungnahme auf Bildung einer Landgemeinde. Diese Anfrage hatte der Ortsvorsteher bereits vor dem Bürgermeisterwechsel in Großbreitenbach gestellt.

Ortsvorsteher will Freie Wähler zum Schweigen bringen (22.10.2013)

Eigentlich sollten Gespräche zwischen den Gemeinderäten der Mehrheitsfraktion und der Opposition möglich und normal sein. Der 1. Beigeordnete erteilte in einer der letzten Sitzungen der Zusammenarbeit mit der CDU und den Freien Wählern eine klare Absage. Demzufolge sind also solche Gespräche nicht möglich. Da dies nicht erst seit einiger Zeit so läuft wissen die ehemaligen Gemeinderäte ebenso. Aus diesem Grunde wurde in der letzten Legislaturperiode mehrheitlich beschlossen, der Ortsvorsteher möge monatlich die Gemeinderäte über wichtige Angelegenheiten informieren. Diejenigen Gemeinderäte, die dem Beschluss in der letzten Wahlperiode zustimmten, stimmten am Anfang dieser Wahlperiode für deren Abschaffung. Seitdem erfahren die Gemeinderäte der Opposition so gut wie gar nichts mehr. Aus diesem Grunde nutzen die Freien Wähler seit einigen Jahren immer wieder den Weg der schriftlichen Anfragen. Dies ist ein legitimes Mittel der Informationsbeschaffung, auch wenn dies einige Gemeinderäte der Mehrheitsfraktion belustigend finden. Hierbei ist es uninteressant, ob es sich bei den gestellten Fragen um Nachfragen zu Ortsgerüchten, zu Nachfragen nach dem Ausfall der Schneefräse o.ä. handelt. Mittlerweile versucht der Ortsvorsteher die Fragen teilweise in der Gemeinderatssitzung zu beantworten, um im nach hinein der Presse zu erklären, dass diese Fragen auch über den "Gartenzaun" hätten besprochen werden können. Doch jener Ortsvorsteher, der vor einigen Jahren von sich behauptete, er werde sich definitiv nicht mit den GR König, Lutz und Pfützner an einen Tisch setzen, erklärt der Presse wie man es auch machen könnte. Wie soll denn dann das Gespräch über den Gartenzaun funktionieren, wenn der Ortsvorsteher den Gemeinderäten der Opposition aus dem Wege geht? Die Aussage im FW vom 15.10. "Die Fragen des persönlichen Zuschnitts hätten dabei nach der Devise "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold" besser nicht gestellt werden sollen. Genauso geht man unliebsamen Nachfragen aus dem Weg. So bestätigt sich erneut das etwas seltsame Demokratieverständnis des Ortsvorstehers. Er darf unqualifiziert plappern wie ein Wasserfall, Gott und die Welt angehen, einzelne Gemeinderäte aber möchte er am Liebsten zum Schweigen bringen.

rechtzeitige Fusion wird angezweifelt (19.10.2013)

Eine rechtzeitige Fusion der Touristinformationen von Altenfeld und Neustadt bezweifeln die VG-Vorsitzenden der VG Großbreitenbach und VG Langer Berg. "Zwar läge bereits ein Vertragsentwurf vor, der Vorlauf für deren Umsetzung sei zu kurz", so sinngemäß der VG-Vorsitzende Beyersdorf aus Großbreitenbach. Dem konnte die VG-Vorsitzende des Langen Berges Misch nicht widersprechen. Nach ihrer Aussage gab es bei der letzten Gemeinderatssitzung in Neustadt nichts "Substanzielles zu hören". Dem widerspricht der Ortsvorsteher von Neustadt, in dem er sagt: " Wir werden auch ab 1. Januar eine Touristinformation haben, die ihre Sache mindestens genauso gut erledigt." Da Neustadt ein Haushaltssicherungskonzept hat, muss diese Aussage hinterfragt werden. Der Tourismus in Thüringen ist eine freiwillige Aufgabe. Auf Grund des Haushaltssicherungskonzeptes und den damit verbundenen erforderlichen Einsparungen, kann es passieren, dass die Kommunalaufsicht verlangt, hier den Rotstift anzusetzen. Vor dieser Entwicklung haben die CDU und die Freien Wähler schon vor 3 Jahren gewarnt, als die Mehrheitsfraktion bereits eine Umstrukturierung einleiten wollte. Die größte Gefahr sieht die Neustädter Opposition in der Tatsache, sollte es zum 1. Januar keine funktionierende Touristinformation geben, besteht eine sehr große Gefahr, das Neustadt Fördermittel in nicht unerheblicher Höhe zurückzahlen muss. Denn das Gemeindezentrum wurde mit der Auflage gefördert, dass sich eine Touristinformation darin befindet.

Dies alles sieht der Neustädter Ortsvorsteher Macheleidt nicht so, für ihn ist der Schuldige wie immer ein Anderer. So hat er bis jetzt noch keinerlei Unterstützung von Seiten der VG und des Ilm-Kreises erhalten. Er wäre schon ein paar Schritte weiter, wenn er so viele Kapazitäten wie andere Institutionen hätte, aber als ehrenamtlicher Ortsvorsteher geht das nicht. Da der Ortsvorsteher in den letzten Jahren gegenüber den Verwaltungsgemeinschaften, dem Ilm-Kreis, dem Land Thüringen und anderen Einrichtungen nicht immer mit einer klugen bzw. diplomatischen Wortwahl aufgetreten ist, wundert es nun nicht, wenn diese nun “messerwetzend” darauf warten, das er die Karre in den Dreck fährt.

Zwischenzeitlich hat das Bildungswerk, dessen Vertrag beendet wurde, der noch einzigen Angestellten zum Jahresende gekündigt.

Ob es der Neustädter Gemeinderat tatsächlich schafft, zusammen mit dem Altenfelder Gemeinderat, die Touristinformation bis zum 1. Januar auf die Beine zu stellen hängt vom Votum der beiden Gemeinderäte ab. In Neustadt wird dies wahrscheinlich wie immer ohne Haupt- und Finanzausschusssitzung mit den Stimmen der Mehrheitsfraktion als Tischvorlage durchgeboxt werden. Ob dies in Altenfeld anders läuft, wir werden darüber berichten. (Quelle: TA Ilmenau vom 19.10.2013)

Ergebnisse der Gemeindekirchenratswahl (16.10.2013)

Die Wahlen sind vorbei und die Kirchgemeinde Neustadt hat neue Kirchenälteste. Die diesjährige Wahl wurde zusätzlich als Briefwahl durchgeführt. So sollte die Wahlbeteiligung erhöht werden. Bis zu 4 Stimmen konnten die Wahlberechtigten abgeben. Entweder auf einen Einzelkandidaten oder verteilt auf verschiedene Kandidaten. Wahlberechtigt waren 404 Gemeindeglieder, davon haben sich 219 an der Wahl beteiligt. Gültige Stimmen wurden 835 abgegeben.

Die Stimmen verteilten sich wie folgt.

Horst Brettel (242 Stimmen),
Andre Leopold (212 Stimmen),
Dr. Herma Lindenlaub (145 Stimmen),
Heidrun Reh (63 Stimmen),
Ingeburg Reise (62 Stimmen),
Silvia Riedel (15 Stimmen),
Christel Traut (96 Stimmen)

Somit wurden Horst Brettel, Andre Leipold, Dr. Herma Lindenlaub und Christel Traut gewählt. Als Stellvertreterinnen fungieren Heidrun Reh und Ingeburg Reise.

20 Jahre VG “Langer Berg” (14.10.2013)

Als sogenannte "Schnapsidee" geboren, existiert die dann tatsächlich am 23. Dezember 2003 gegründete Verwaltungsgemeinschaft immer noch. Beate Misch und Heike Bluhm hatten die Idee der Gründung bei einem Verwaltungsschullehrgang. Alsbald wurde die Idee dann in die Tat umgesetzt. In der am 12.10. stattgefundenen Festveranstaltung waren auch logischerweise viele aktive und ehemalige Stadt- und Gemeinderäte sowie Verwaltungsangestellte eingeladen. In ihren Begrüßungsreden, die überraschenderweise bei allen Rednern nicht sehr lang waren, wurde die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit gewürdigt. Festredner waren neben der VG-Vorsitzenden Misch der ehemalige Landrat Dr. Senglaub und der stellvertretende Landrat Zobel. Um das Jubiläum nicht mit Nachwahlreden der Bundestagswahl bzw. Wahlreden zur bevorstehenden Landtagswahl zu belasten, wurden keine Landes- und Bundespolitiker eingeladen, so Misch. So versammelten sich ca. 70 Gäste im Herschdorfer Gemeindesaal und begingen ihr Jubiläum. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das Vocalquartett der Musikschule Arnstadt-Ilmenau.

Ausgezeichnet wurden all jene Gemeinderäte, die bereits seit Gründung der VG in den Räten sitzen. Für die Gemeinde Neustadt ist das Leander Lutz. Seit Gründung der VG sitzt er im Gemeinderat. Weiterhin hat sich in den letzten Jahren wieder für Neustadt eingesetzt, trotz Oppositionsrolle seiner CDU, und dabei dem amtierenden Ortsvorsteher über so manche Klippe verholfen, von der dieser nichts weiß bzw. an der dieser untergegangen wäre.

Steinfilz verfilzt (09.10.2013)

Der Steinfilz ist seit Langem schon kein Ausflug mehr wert. Seit Jahren wuchert der Fels zunehmend zu. Der Wuchs der Fichten lässt erahnen, wie lange dort nichts mehr getan wurde. Wer diesen Felsen sucht, wird ihn nicht wegen der zugewachsen Bäume nicht finden. Die Wegbeschilderung leistet ihren eigenen Beitrag dazu. Der Abzweig, der den Weg zum Felsen deutet kann sehr schnell übersehen werden.

Haushaltskonsolidierungskonzept nicht ausreichend (08.10.2013)

Das in der Sitzung vom 24. Juni mehrheitlich beschlossene Haushaltskonsolidierungskonzept der Gemeinde Neustadt scheint dem Landratsamt nicht zu reichen. Um Bedarfszuweisungen des Landes zu erhalten, müsse weiter gespart werden, so deren Aussage. Das Landratsamt hat gleich auch einige Vorschläge parat. So könnten freiwillige Leistungen im Tourismus verringert werden. Dies würde unter anderem ein reduziertes oder gar kein Spuren der Loipen bedeuten. Weiterhin könnten die Hebesätze der Steuern A und B angehoben werden. Ab dem Jahr 2014 wird das Begrüßungsgeld wieder eingestellt. Ebenso wird empfohlen, die Unterhaltungsmaßnahmen an Straßen und Gebäuden zu strecken, um damit Kosten über einen längeren Zeitraum zu verteilen. Als weiteren Punkt empfiehlt das Landratsamt, die Gemeinde solle doch ehrenamtliche Helfer finden, die für die Erfüllung von Pflichtaufgaben (z. Bsp. Winterdienst) bereit stünden.

Freiheit dem Gemeindearbeiter (03.10.2013)

Unser Gemeindearbeiter darf weiterhin machen, was er will. In einer Anfrage der Freien Wähler an den Ortsvorsteher, ob der Gemeindearbeiter unangeschnallt und rauchend mit den Gemeindefahrzeugen fahren darf, gab dieser zur Antwort: Für seine Gesundheit ist jeder selbst verantwortlich und für das Anschnallen gibt es die STVO. Ob man es sich als Dienstvorgesetzter so einfach machen kann, darf bezweifelt werden. So bald sich einem Dienstvorgesetzten in Sachen Verkehrssicherheit Informationen offenbaren, hat man sich zu informieren und seine Mitarbeiter dahingehend zu belehren. Dies scheint in Neustadt nicht der Fall zu sein. Viele Informationen und Gerüchte bescheinigen dem Gemeindearbeiter diese "Narrenfreiheit". Angefangen von Holztransporten, Kindertransporten, Familientransporten ... In keinem der Fälle unternahm der Ortsvorsteher je etwas. Die letzte Umfrage der Webseite, vom 10.08. bis zum 30.09. zeigte ein anderes Bild. Die Einwohner stimmen mit 53,5% gegen das Rauchen und das unangeschnallte Fahren in der Gemeindetechnik. 32,4% waren dafür und 14,1% war es egal.

Hoffen wir, das sich einmal ein Polizist nach Neustadt verirrt und sich die unangeschnallten Fahrzeuglenker zur Brust nimmt. Andernorts geschieht dies doch auch.

Keine Schneeräumung mehr auf Fußwegen (01.10.2013)

Mehrheitlich wurde in der letzten Gemeinderatssitzung die Änderung der Straßenreinigungssatzung beschlossen. Mit 6 Ja- und 1 Stimmenthaltung votierten die Gemeinderäte für die Änderung. So kann bereits ab 10 cm Neuschnee das Räumen auf den Gehwegen unterbleiben. Lediglich die Hofeinfahrten und Hauseingänge sind weiterhin frei zu halten. Diese Regelung betrifft hauptsächlich die Anwohner der Rennsteig- und Bahnhofstraße, da die anderen Gemeindestraßen keine Gehwege haben. Somit soll nach Aussage des Ortsvorstehers die Schneeabfuhr unterbleiben. Auf Grund der defekten Schneefräse sei es sowieso unmöglich. Mit der neuen Regelung wird es für die Anwohner und Urlauber sicherer. Sie bräuchten sich nicht mehr auf teilweise geräumten Wegen bewegen. Stellenweise sind diese gar nicht geräumt. Das plötzliche Heraustreten von Fußgängern aus geräumten Bereichen unterbleibt, so verringert sich das Risiko von Unfällen. Weiterhin soll versucht werden, die gesamte Ortslage mit einem 30 km/h-Schild zu versehen. Somit könnten sich die Kraftfahrer darauf einstellen.

Die Bedenken der Kommunalaufsicht: Gefährdung für Personen, die auf Grund der fehlenden Möglichkeit der Gehwegbenutzung auf die Fahrbahn ausweichen müssen (Kollisionsgefahr mit Fahrzeugen denkbar) und negative Aspekte für die Gestaltung der touristischen Infrastruktur im Ort wurden zur Kenntnis genommen, aber nicht berücksichtigt. Einzig Gemeinderat Pfützner (Freie Wähler) stellte sich gegen diesen Beschluss. Er bemerkte: "Wir setzen unsere Einwohner und Gäste wissentlich Gefahren aus", Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde (Quelle: TA Ilmenau 01.10.13). Eine von ihm, er enthielt sich der Stimme, geforderte namentliche Abstimmung zu diesem Thema zog er zurück, nachdem Leander Lutz (CDU) mitteilte, er werde dem Beschluss ebenfalls zustimmen.

Nun ist die Kommunalaufsicht gefordert, der Satzungsänderung zu zu stimmen. Sollte sie dies nicht tun, werde man sich weitere Gedanken machen müssen, verlautbarte der Ortsvorsteher.

Radweg fast fertig (29.09.2013)

Der Radweg von Neustadt nach Ilmenau nimmt Gestalt an. Zwischen Möhrenbach und Hoher Tanne ist die alte Bahntrasse bereits asphaltiert. Ab der Hohen Tanne kann man gerade aus weiter nach Großbreitenbach fahren oder nach rechts in Richtung Neustadt abbiegen. Dort geht es über einen steilen Anstieg bis zur Ortsverbindungsstraße Hohe Tanne - Neustadt. Hier befindet sich dann auch das gefährlichste Stück des neuen Radweges. Die Überquerung der Straße hinauf zum Steinbruch kann zur Unfallquelle werden. Ebenso die Trassenführung entlang des Steinbruches. Dort sollten die Radfahrer Vorsicht walten lassen, damit man nicht eingestaubt oder gar überfahren wird. Diesen Trassenverlauf haben bereits einige LKW-Fahrer als sehr gefährlich eingestuft. Weiter geht es dann am Höllteich vorbei in Richtung Neustadt.

Zitronenfalter (24.09.2013)

Das Land wird keine zusätzlichen Winterhilfen ausreichen, diese Aussage des Verkehrsministerium bleibt bestehen. Die bisherigen Hilfen sind sozusagen im kommunalen Finanzausgleich eingepreist und werden an die Kommunen ausgezahlt. Unmut zog sich deshalb auch Angelrodas Bürgermeister Lämmer (CDU) zu, der vorschlug, dass die höher gelegenen Orte andere Prioritäten bei ihren Haushalten setzen sollten. Sein Neustädter Kollege titulierte daraufhin, es sei eine unüberlegte Aussage. In Richtung Schipanski (CDU) ließ der Ortsvorsteher verlauten: "Wer das glaubt, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten". Denn bei diesem hegt er Zweifel, ob Schipanski das Land zur Zahlung von Winterhilfen bewegen kann. Nun kam von Schipanski der Vorschlag, das Land möge doch einen Fonds für Winterdienst einrichten. In Anlehnung eines ähnlichen Fonds wäre dies eine Möglichkeit den schneegeplagten Orten unter die Arme zu greifen. Aus diesem Topf könnten sich dann Gemeinden ab 700m bedienen. Äußerungen von Macheleidt (SPD) wies er umgehend zurück. "Die Kritik des Bürgermeisters ist polemisch und trägt nichts zur Lösung des Problems bei", meinte Schipanski. Die Machleidtsche Lösung sieht hingegen etwas ruppiger aus. Das Land werde nur dann Einlenken, meinte er, wenn sich die Gemeinden zusammen schließen. "Erst wenn einmal keine Durchkommen mehr ist, wacht in Erfurt mal jemand auf". Ob diese Revolutionsgedanken die Lösung der Probleme sind, kann bezweifelt werden. Denn in der Regel wird nicht einmal in Arnstadt wahrgenommen, das es am Rennsteig schneit. Wie soll es dann in Erfurt jemanden interessieren. Vielleicht trifft doch der Spruch mit dem Zitronenfalter auf den Ortsvorsteher selber zu.

Schipanski weiter im Bundestag (23.09.2013)

Entsprechend dem vorläufigen Endergebnis der Wahlen zum Deutschen Bundestag errang Tankred Schipanski (CDU) im Wahlbezirk 192 (Gotha/Ilm-Kreis) die absolute Mehrheit. Mit 37,3% gewann er vor Petra Heß (SPD) 25,0% und Martina Renner (DieLinke) mit 20,1%. Bei den Zweitstimmen lag Schipanski ebenfalls mit 38,2% vorn. Auch im Wahlbezirk Neustadt bestätigte sich der Bundestrend. So erreichte Schipanski 43,3%, vor Heß mit 23,6% und Renner mit 20,8%. Alle anderen Mitbewerber landeten auf den folgenden Plätzen. Nachdenklich macht das Abschneiden der NPD. Diese erreichte in Neustadt 5,1%.

Ein Ableiten des Bundeswahlergebnisses auf die im kommenden Jahr stattfindenden Kommunalwahlen sollte man allerdings nicht. Hier hat derzeit die SPD mit der Linken und dem TGV die absolute Mehrheit. Eine Zusammenarbeit im Gemeinderat mit CDU und Freie Wähler schloss der 1. Beigeordnete auf Grund der Mehrheit kategorisch aus. Für diesen ist eine Zusammenarbeit mit der CDU nicht erforderlich und mit den Freien Wählern gar ausgeschlossen.

getroffene H**** bellen (19.09.2013)

Trifft der Spruch "getroffene Hunde bellen" zu oder ist dies ein erneuter Versuch, den Gemeinderat Pfützner mundtot zu machen oder ist dies Wahlwerbung im eigenen Sinne. Am gestrigen Mittwoch war der TA-Reporter Gehrke in Neustadt vor Ort. Dort bekam er Besuch vom stellvertretenden Bürgermeister Brettel und vom Gastronom und ehemaligen Gemeinderatsmitglied Leipold. Als sogenannte Nichtleser, dies behauptete Brettel zu mindestens bis jetzt, der Webseite, beschwerten sie sich über den Bericht zur Kirchenratswahl 2013 und die Webseite allgemein. Dort wurde in einem Satz von Postenhaschern geschrieben. Ob mit dieser Aussage Brettel und Leipold gemeint waren, wer weiß. Die Aufregung Beider über den Artikel lässt die Vermutung aufkommen. Beide Personen sind in fast allen Vereinen Mitglied, meist sogar im Vorstand vertreten. Brettel, der bei der letzten Wahl zum Gemeindekirchenrat die wenigsten Stimmen erhielt, ist im Neustädter Kirchenrat deren Vorsitzender und Präses der Kreissynode.

Die Behauptungen Brettels und Leipolds, Pfützner mache alles in Neustadt schlecht, sind nichts Neues. Diese Argumentation bemühen beide bereits seit Jahren. Sogar ein Verbieten des Webseite haben sie über einen Anwalt prüfen lassen. Bisher ohne Erfolg. Auf der Webseite wird versucht, objektiv über Geschehnisse in Neustadt zu berichten. Das dies nicht in jedem Fall gelingt, kann man nicht verübeln. Denn die Webmaster sind keine Journalisten bzw. haben keine journalistische Ausbildung, sie sind in gewisser Weise Lokalpatrioten. Da wird auch mit dem Herzen geschrieben und so wird manchmal auch etwas emotional verfasst. Mit Neugestaltung der Webseite in diesem Jahr wurden viele alte polarisierende Berichte entfernt. Einzig die Rubrik news ist unverändert übernommen worden.

Brettel, der in dem Gespräch Pfützner vorwarf, immer noch wegen der verlorenen Bürgermeisterwahl gekränkt zu sein, teilte dem TA-Reporter weitere falsche Fakten mit. Nach dessen Aussage schreibe Pfützner seit der verlorenen Wahl. Richtig ist dagegen, die Vorgängerwebseite www.neustadt-am-rennsteig.de wurde bereits im März 2010 ins Netz gestellt, 3 Monate vor der Wahl.

Kein Zuschuss für Schneeabfuhr (17.09.2013)

Der Freistaat bleibt dabei, es wird keine Zuschüsse für den Winterdienst geben. Auf einem verkehrspolitischen Forum in Geschwenda wurde dies erneut mitgeteilt. Ein Abteilungsleiter aus dem Verkehrsministerium betonte, es handle sich um eine Dienstleistung der Kommune. Einige Gemeinden im oberen Kreisgebiet, darunter auch Neustadt, hatten argumentiert, die Schneeräumung sei wesentlich aufwändiger als im unteren Land. Diesem konnte der Vertreter des Ministeriums nicht folgen. Die Zuschüsse, bei denen es sich vor allem um Zuschüsse für den Schneeabtransport handele, seien im Zuge der Haushaltskonsolidierung gestrichen worden.

Für den Neustädter Ortsvorsteher Macheleidt scheint diese Aussage nicht logisch zu sein. Denn wenn der Kreis für seine Kreisstraßen einen Zuschuss gewährt, so seine Logik, müsse auch das Land für seine Landesstraßen Zuschüsse gewähren.

Wie erwähnt handelt es sich bei den Winterdienstkosten nicht um die Kosten der TSI im Zuge der Schneeräumung auf den Neustädter Landesstraßen (Rennsteigstraße und Bahnhofstraße). Bei den Zuschüssen handelt es sich um Zuschüsse für den Abtransport des Schnees von den Hauptstraßen. Die Gemeindestraßen wurden bisher noch nie bezuschusst.

Ausschreibung eines Gemeindearbeiters (15.09.2013)

Die Gemeinde Neustadt schreibt die Stelle eines Gemeindearbeiters aus. Die Stelle ist befristet vom 1. Dezember 2013 bis zum 31. März 2014. Gesucht wird eine Arbeitskraft, die im besagten Zeitraum in Vollzeit arbeitet. Bereitschaft zu Überstunden sind Voraussetzung. Bezahlt wird nach TVÖD. Bewerbungen können bis zum 25.Oktober beim Ortsvorsteher eingereicht werden. Ob eine Beratung im Gemeinderat oder eine Besetzung durch den Ortsvorsteher erfolgt, war nicht zu erfahren. Gewünscht bzw. bevorzugt werden Personen, die ihren Hauptwohnsitz in Neustadt haben.

Kandidaten für den Gemeindekirchenrat (14.09.2013)

In fast einem Monat, am 13.Oktober, findet für alle Kirchenmitglieder die Wahl eines neuen Gemeindekirchenrates statt. Dieser wird für die Dauer von 6 Jahren gewählt. Die Gemeindekirchenratswahl bildet das demokratische Fundament der evangelischen Kirche. In allen Gemeinden und Kirchgemeinde-Verbänden der EKM wird gewählt. Erstmals wird es in diesem Jahr für alle Gemeinden die Möglichkeit zur Briefwahl für alle geben. Bei den Gemeindekirchenratswahlen erhält 2013 jedes wahlberechtigte Gemeindeglied Briefwahlunterlagen zugeschickt. Dadurch soll die Wahlbeteiligung erhöht werden.

In Neustadt bewerben sich 7 Kandidaten um diese Posten. Nachdem es zuvor Gerüchte über eine Nichtkandidatur des derzeitigen Vorsitzenden gab, hat sich dies nicht bewahrheitet. In Gemeinden mit bis zu 500 Gemeindegliedern werden 4 Kirchenratsmtglieder gewählt, dies trifft für Neustadt zu.

Folgende Kandidaten bewerben sich für den Neustädter Gemeindekirchenrat.

1.             Brettel, Hoirst
2.             Leipold, Andre
3.             Dr. Lindenlaub, Herma
4.             Reh, Heidrun
5.             Reise, Ingeburg
6.             Riedel, Silvia
7.             Traut, Christel

erste Sitzgruppe aufgestellt (08.09.2013)

An der Grillhütte wurde die Sitzgruppe des Rennsteigprojektes aufgestellt. Während der Parkplatz am Kokshügel und die Schutzhütte am Dreiherrenstein noch fehlt, sind zwischenzeitlich die Sitzgruppen an der Grillhütte aufgestellt worden. Die zum Ganzjahresprojekt Rennsteig gehörende Infrastrukturgesellschaft Rennsteig mbH zeichnet verantwortlich für diese Maßnahmen. Die Gemeinde Neustadt beteiligt sich mit 10% daran und ist die nächsten 20 Jahre für deren Unterhaltung zuständig.

Verhinderer an (fast) allen Seiten (05.09.2013)

Die Lange-Berg-Gemeinden wollen vorerst unter sich bleiben. Die VG Großbreitenbach kann sich für eine große Landgemeinde (mit VG Langer Berg) erwärmen. Wo sitzen denn nun die Verhinderer? Während die VG-Vorsitzende des Langen Berges Misch für eine Zusammenlegung dieser Gemeinden ist, hält sie die große Variante für schwierig. Die dann 11 Mitgliedsgemeinden sind ihr zu groß. Im Ilmtal, diese Gemeinde hat 21 Ortsteile, scheint dies kein Problem zu sein. So ist leider eine zukunftsfähige Lösung nicht in Sicht. Gehren will partot nicht mit Großbreitenbach. Lieber liebäugeln sie in Richtung Langewiesen oder Wolfsberg, gar Ilmenau scheint Gehren lieber als Großbreitenbach. Einzig die Gemeinde Möhrenbach hat die Zeichen der Zeit erkannt, auch wenn finanzielle Aspekte ausschlaggebend waren, und hat sich mit Gehren zu einer Landgemeinde verbrüdert. Für den Neustädter Ortsvorsteher ist allerdings die VG Langer Berg Schuld, denn sie behindere die Entwicklung Neustadts. Nach dem Beschlussantrag der Mehrheitsfraktion hat sich allerdings nichts bis gar nichts getan. So wäre es langsam an der Zeit, wenn man es tatsächlich ernst meinen sollte, einen Antrag an den Gemeinderat einzubringen. Dieser könnte zum Beispiel einen Beschlussvorschlag an die VG-Versammlung beinhalten, in dem ganz einfach die VG Langer Berg zu einer Positionierung aufgefordert wird. So kann man einen Antrag auf Austritt stellen und gleichzeitig die Bildung einer Landgemeinde mit Altenfeld beschließen. Da die Mehrheitsfraktion dies bisher im Neustädter Gemeinderat nicht getan hat, scheint der im Frühjahr gefasste Beschluss der SPD den Verdacht eines Scheinbeschlusses zu bekommen. Wie von den Freien Wählern gefordert, sollte sich aus den Reihen des Gemeinderates (ohne Beteiligung des Ortsvorstehers) Gemeinderäte mit der Fusion und dem damit verbundenen Austrittes aus Gehren befassen. Dieses wurde abgelehnt. Ist also das Geld (Bürgerneistergehalt) wichtiger als eine künftige Entwicklung? Dies scheint sich mit den in dieser Woche gedruckten Artikeln in der TA zu bestätigen. Wer also von Blockadehaltung spricht, aber nichts dagegen unternimmt, scheint umso UNGLAUBWÜRDIGER. Man sollte also den vollmundigen Versprechungen endlich Taten folgen lassen. Nur mit einem Beschlussantrag an die VG Langer Berg, kann man die Gemeinschaftsversammlung zu einem eindeutigen Votum zwingen. Erst dann kann man Blockadehaltung sprechen, sollten diese sich dagegen aussprechen.

keine Verkehrskontrollen in Neustadt (29.08.2013)

In Neustadt wird es keine Verkehrskontrollen geben. Nicht wie am heutigen Tage in Großbreitenbach. Dort wurde um die Mittagszeit gleich an zwei Stellen kontrolliert. Einmal am Beginn der Hauptstraße stand ein Blitzgerät. Weiter unten, in der Nähe Kirchgasse, wurden Gurte kontrolliert. Ob die zwei Kontrollstellen voneinander wussten, scheint fraglich. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass in Neustadt nicht geblitzt, geschweige denn kontrolliert wird. In einer Aussage der PI Arnstadt-Ilmenau  wurde den Freien Wählern  mitgeteilt, dass  Geschwindigkeitskontrollen  im gesamten Ilm-Kreis durchgeführt werden. Vornehmlich jedoch an Stellen, an denen es Unfallhäufungen bzw. zu schweren Unfällen kam. Für Neustadt ist dies nach Aussage der PI-Chefs Klein nicht zu verzeichnen.

Da die Polizei im Ilm-Kreis scheinbar keine Zeitung und auch kein Internet liest, kann sie es auch noch nicht wissen. Der Ortsvorsteher beabsichtigt die Abschaffung der Räumpflicht auf den Gehwegen im Winter. Hoffen wir, das auf Grund solch artiger Beschlüsse es zu keiner Häufung von Unfällen kommt, welche eine erhöhte Präsenz der Polizei erfordert. Weiterhin wird im Ort sehr emotional die Arbeit des Gemeindearbeiters diskutiert. Fahren ohne Sicherheitsgurt und das Telefonieren während des Fahrens, unangeschnalltes mitnehmen von Kindern scheinen eben nur Kavaliersdelikte zu sein, welche die Polizei nicht interessiert. Was machen eigentlich die in Neustadt wohnenden Polizisten? Sind diese während der Arbeitszeit des Gemeindearbeiters im Dienst (zwei sitzen sogar im Gemeinderat), oder sind sie auf einem Auge blind. Lassen wir uns überraschen, ob der Gemeindearbeiter künftig angeschnallt fährt, falls sich ein sehender Polizist nach Neustadt verirrt.

14 000 Landesbedienstete zum Winterdienst nach Neustadt (22.08.2013)

Die Verwaltungsgemeinschaft “Rennsteig” bekam Post aus Erfurt und erhielt eine Antwort auf ihre Frage: Wer soll für den Winterdienst auf den Landesstraßen aufkommen. Die Ortsdurchfahrten von Stützerbach und Schmiedefeld wurden im Zuge des Autobahnbaus von Bundes- zu Landesstraßen herabgestuft. In Neustadt waren und blieben die Ortsdurchfahrten Landesstraßen (anm. d. Red.). Als Antwort bekam die VG “Rennsteig” vom Verkehrsministerium zu hören, das Land sieht keinen Grund, mehr Geld als vorgesehen für den Winterdienst auf den Landesstraßen bereitzustellen. Diese Informationen erhielt der Ortsvorsteher von Neustadt ebenfalls, auch nach wiederholten Nachfragen. Der neue Plan des Ortsvorstehers sieht aber nun anders aus. Er will die Landesstraßen genauso räumen lassen wie die Anliegerstraßen. Aus Kostengründen könne allerdings kein Schnee abgefahren werden. Wenn es zu eng werden sollte, will er sich persönlich an Ministerpräsidentin Lieberknecht wenden und um einige der 14 000 zu viel beschäftigten Landesbediensteten bitten. Diese könnten dann seiner Meinung nach in Neustadt Schnee schippen. Ob diesen den Schnee dann mit Schubkarre oder Pferdefuhrwerken aus dem Ort schaffen sollen, ließ der Ortsvorsteher bisher nicht durchblicken.

Eine Änderung der Straßenreinigungssatzung möchte die Mehrheit (SPD/DieLinke/TGV) im Gemeinderat durch setzen. Da es bisher jedoch keine Änderung der Satzung gibt, ist jeder Grundstückseigentümer wie bisher verpflichtet, seinen Winterdienstpflichten gemäß Satzung nachzukommen. Hier gab es im letzten Jahr bereits Gerüchte die nicht dieser Tatsache entsprachen.

kein GPS-Referenzpunkt für Neustadt (13.08.2013)

Ein weiteres überregionales Projekt ist an Neustadt vorbei gezogen. Durch das Landesamt für Vermessung und Geoinformation wurden in diesem und in letzten Jahr sogenannte GPS-Referenzpunkte errichtet. Mit Hilfe dieser Punkte können GPS Geräte auf ihre Lagegenauigkeit überprüft werden. Dieser neue Service des TLVermGeo umfasst 10 Referenzpunkte entlang des Rennsteiges. Mit diesen Referenzpunkten können die Nutzer von GPS-Geräten künftig ihre GPS-Empfänger auf deren Lagegenauigkeit prüfen. Die Standorte wurden gemeinsam mit dem Thüringer Rennsteigverein e.V., dem Regionalverbund Thüringer Wald, dem Naturpark Thüringer Wald, den betroffenen Eigentümern, Gemeinden und Forstämtern festgelegt.

Weshalb sich der Thüringer Rennsteigverein e.V. nicht für einen Referenzpunkt in Neustadt oder zumindest an ihrem festgelegten Mittelpunkt des Rennsteiges eingesetzt haben, bleibt unbeantwortet. So werden die Referenzpunkte an folgenden Orten zur Verfügung stehen: Blankenstein, Selbitzplatz; Kurfürstenstein, auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen dem Kurfürstenstein und der Schutzhütte; Spechtsbrunn, vor dem Naturparkinformationszentrum; Neuhaus am Rennweg, Bernhardsthal, neben dem Rastplatz an der Nordseite des Parkplatzes; Masserberg, Parkplatz am Ortsausgang Richtung Fehrenbach; Schmiedefeld (2013 geplant, Standort wird noch mitgeteilt); Oberhof, am Grenzadler; Großer Inselsberg, unten an der Treppe zum Gasthof Stöhr; Hohe Sonne; Hörschel (2013 geplant, Standort wird noch mitgeteilt)


Die Überprüfung der Richtigkeit des GPS-Empfängers funktioniert ganz einfach. Man legt sein GPS-Gerät auf den Referenzpunkt und anhand der Standortkoordinaten auf der Gravurplatte kann man die Koordinaten ablesen und überprüfen. Für die Referenzpunkte werden vor Ort in den Touristinformationen (Broschüren) und auf der Webseite des TLVermGeo (pdf-Datei) weitere Informationen zur Verfügung gestellt.

Schaden an der Gemeinde (08.08.2013)

Seit Jahren behauptet ein gewisser Kreis in Neustadt, diese Webseite verbreitet Schaden am staatlich anerkannten Erholungsort. Mit dieser Webseite und dem eigenständigen gästebuch wird von diesen Personen monoton wiederholt, es werden nur Lügen verbreitet.

So wurde sich in jüngster Zeit über Fahrten mit dem Gemeindemulticar im gästebuch aufgeregt. Sogar die Lokalpresse griff dieses Thema auf und wandte sich an die zuständige Verwaltungsgemeinschaft in Gehren. Von dort kam die Antwort: “Uns liegt dazu nichts vor”, so die Aussage der VG-Vorsitzenden Misch. Einer Beschwerde sieht der Ortsvorsteher Macheleidt allerdings gelassen entgegen. Zwar gab er zu, das ein Unbefugter den Multicar fuhr, dies aber der in der Winterzeit beschäftigte Arbeiter gewesen sei. Nach Ansicht von Macheleidt sei diese Person (Zitat) “alles andere als "nicht berechtigt", denn er ist in den Wintermonaten auch für die Schneeräumung verantwortlich und somit mit der Technik vertraut.” Ob dies auch dann gilt, wenn besagte Person mit dem gemeindlichen Rasentraktor Samstags (13.07.) rasen mäht, scheint fraglich. Wie in vergangener Zeit schon mehrfach aufgefallen, hat der Ortsvorsteher ein etwas eigenwilliges Rechtsverständnis und eine etwas seltsame -auffassung.

Mit Auftritten im Fernsehen als stolzierender Hahn vor der Turnhalle und den 3 noch in Neustadt künftig anwesenden Berufszweigen, dem Gezeter gegen den Freistaat Thüringen und dem Landratsamt, den amüsanten Fotos auf den Schneebergen, der fehlenden Dienstaufsicht gegenüber den Gemeindearbeitern ... hier sollte einmal von Seiten der Bevölkerung nachgedacht werden, wer für den Schaden an der Gemeinde verantwortlich ist.

Schwämme und Theater (25.07.2013

Zum diesjährigen Köhler- und Schwämmklopferfest gab es eine Neuerung. Anstelle des ansonsten stattfindenden Tanzes erhielt die Theatergruppe die Möglichkeit, ihr Stück "Ach du dicker Hund" auf zu führen. In nur 4 Monaten wurde der 3-Akter bühnenreif. Die Geschichte erzählte vom Eisenwarenhändler Anton Meier (Roswita Günzler), der seine Frau Luise (Cornelia Macheleidt) und seine Tochter Anna (Heike Heinz) sträflich vernachlässigt. Auch der Geschäftspartner Rainer Schmidt (Undine Lauterbach) und die Nachbarin Marie (Gela Geyer) werden an der ganzen Geschichte beteiligt. Den anwesenden Gästen scheint das gefallen zu haben. denn die Theatertruppe entlockte den Besuchern bisweilen kräftige Lacher.

Die Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend hingegen lag in den Händen des Rennsteigchores und der Zithergruppe. Ein gut halb gefüllter Saal (die Trennwände waren geschlossen) erfreuten sich an den Darbietungen.

Am Sonntag fand traditionell der Händler-, Kram- und Trödelmarkt statt. Zur Mittagszeit gab es ebenfalls traditionell im Gemeindezentrum den Köhlerbraten mit Klößen und Sauerkraut. Sage und schreibe 400 Portionen sollen davon verkonsumiert worden sein. Für die Gäste, die keinen Braten essen wollten, gab es reichlich Bratwürste und Rostbrätel vom Rost. Die am Vortag abgegebenen Schwämme wurden in verschiedenen Kategorien prämiert.

Im kommenden Jahr findet das 14. Fest zur 525-Jahrfeier von Neustadt statt

Parkplatzbau verzögert sich (18.07.2013)

Auch in diesem Jahr wird es voraussichtlich nichts mit dem Parkplatz “Am Kokshügel”. Während andernorts fleißig investiert und gebaut wird, ist Neustadt anscheinend Stillstandsgebiet. In Schmiedefeld nimmt das Rennsteighaus Formen an, weiterhin wird dort eine Ski-Roller-Strecke gebaut und ein neuer Großparkplatz errichtet. Ebenso in Masserberg wächst das Rennsteighaus zu sehend, während Neustadts Ortsvorsteher ein Rennsteighaus als Ersatz für den Wegfall eines anderen Rennsteighauses in einem anderen Ort ablehnte.

Der Bau des geplanten Parkplatzes “Am Kokshügel” wird sich ebenfalls verzögern. Grund ist das Errichten eines zusätzlichen Bauwerkes. Der Parkplatz soll nach Planungen der Infrastrukturgesellschaft Rennsteig mbH (IGR) vollflächig asphaltiert werden. Da es keine Anbindung des anfallenden Oberflächenwassers an die Kanalisation gibt, muss ein Versickerungsbauwerk errichtet werden. Dies muss sich auf dem zu bauenden Grundstück befinden. Eine vom Umweltamt beauflagte Eingriffs-/ Ausgleichs-Bilanzierung ist ebenfalls erforderlich. Aus diesem Grunde musste die gesamte Planung des Parkplatzes noch einmal überarbeitet werden. Diese nun überarbeitete Version muss nun in der Gemeinde abgestimmt und freigegeben, sowie durch die untere Naturschutzbehörde genehmigt werden. Welche Mehrkosten sich hierdurch für die Gemeinde ergeben, war bisher nicht in Erfahrung zu bringen. Vielleicht gibt es seitens des Ortsvorsteher genauere Informationen, wenn die einzige Gemeinderatssitzung im Quartal erfolgt.

Verabschiedung des Pfarrers in Altenfeld (13.07.2013)

Am morgigen Tag verabschiedet sich Pfarrer Kaiser im Gottesdienst um 14:00 Uhr in der Kirche Altenfeld. Eingeladen wurden viele Vertreter der beiden Ortskirchen. Auch aus anderen angrenzenden Kirchgemeinden werden Vertreter erwartet.

In einem Interview mit dem Freien Wort äußerte sich das Ehepaar Kaiser im Grundton eines Christen. Freundlich und höflich, nicht nachtragend und klar äußernd. Die Äußerung des Pfarrers “Schon in den letzten 2 Jahren war mir klar geworden ...” - lässt nicht erkennen, dass man schon länger bemüht ist, aus Neustadt weg zu ziehen. Eine bereits erfolgte Bewerbung auf die Pfarrstelle der Oberkirche Arnstadt vor 2 Jahren war nicht von Erfolg gekrönt. Frau Kaiser fand im Rückblick auf die schönen Momente die “10 Jahre Krabbelkreis”, die Weihnachtsbasare und die Arbeit mit der Theatergruppe als erfolgreich. Auch hier wird eines Christen getreu, nicht über die Beendigung der Zusammenarbeit mit der Theatergruppe Neustadt gesprochen. Es mag den Eingeweihten nur Zugute kommen. Während sich die Theatergruppe N. in eine Art volkstümliches Bauerntheater verwandelte, profitierte das Altenfelder Theater von ihrem Engagement. Hier gab es Lob und Anerkennung für Frau Kaiser über die Gemeindegrenzen hinaus. Deren Inszenierungen hatten geschichtliches Niveau. Wie wird doch von einigen Intellektuellen immer gesagt: “Jede Veranstaltung hat das zu ihm gehörende Klientel”.

Mit dem Weggang des Pfarrers soll dessen Stelle im Rahmen einer Entsendungsstelle ab April 2014 neu besetzt werden. Auf die Frage, was man seinem Nachfolger oder seiner Nachfolgerin wünscht, lässt den Verdacht aufkommen, man hätte diese Wünsche auch ihnen erfüllt. Einige Auszüge: “Das er offen auf die Leute hier zugeht” ... “das er offene Türen findet” ... “dass man für die Leute in den beiden Orten da ist, auch für die, die nicht unbedingt immer zu den Gemeindeveranstaltungen anzutreffen sind” ... “gut aufgenommen und eine Chance erhält” ... “dass man für die Leute in beiden Orten da ist”.

Wünschen wir dem Ehepaar Kaiser an ihrer neuen Wirkungsstätte in Eisfeld einen guten Start, eine weltoffene Kirchgemeinde und in manchen Dingen ein glücklicheres Händchen.

Für die beiden Gemeinden Altenfeld und Neustadt bleibt zu hoffen, das sich in der nächsten Zeit jemand findet, der sich für die Stelle interessiert und diese auch ausfüllen möchte. In vielen anderen Orten sind bereits Pfarrstellen unbesetzt, weil sich keine Pfarrer finden.

Haushaltssicherungskonzept beschlossen (09.07.2013)

Die meisten Einwohner fragen oder denken sich, was geht mich ein Haushaltssicherungskonzept (HSK) an. Was habe ich davon. Wenige gehen weiter und fragen sich, weshalb ist ein HSK notwendig. Der geringste Teil davon versteht es dann überhaupt. Wir gehen einmal rhetorisch ran und behaupten dies auch vom Gemeinderat.

Ein HSK ist Pflicht, wenn die Beurteilung der dauernden Leistungsfähigkeit der Gemeinde in zwei der drei vorangegangenen Jahre oder in zwei der dem ersten Finanzplanungsjahr folgenden Finanzplanungsjahre einen Fehlbetrag aufweist. Dies ist in Neustadt und in vielen anderen Gemeinden der Fall. Nach über einem Jahr hinauszögern hat sich der Gemeinderat auf Druck der Kommunalaufsicht endlich zu solch einem HSK durch gerungen. Die notwendige Einsicht, das man mehr ausgibt als einnimmt, scheint ebenfalls angekommen zu sein. Weniger vor der eigenen Haustür, dafür immer die Schuld bei anderen suchend. So ist die gebetsmühlenartige Aufzählung des Ortsvorstehers immer gleich. Das Land ist Schuld und mittlerweile auch der Kreis.

Welche möglichen Einsparungen oder Mehreinnahmen erwartet Neustadt voraussichtlich ab dem nächsten Jahr:

1. Das Begrüßungsgeld für Neugeborene wird ab 2014 nicht mehr gezahlt. erwartete Einsparung: 500€

2. Die Straßenbeleuchtung wird in der Nacht ausgeschaltet. erwartete Einsparung: 1800€

3. Mit der vorgesehenen Änderung der Straßenreinigungssatzung und dem damit verbundenen Verzicht des Scheeschiebens auf Gehwegen, erwartete Einsparung: 4000€

4. Der Kurbeitrag soll ab 2014 auf 1,50€ steigen, für Kinder bei 0,50€ verbleiben. erwartete Einnahme: 15000 - 18000€

5. Weiterhin will man sich bemühen, die Kirchgasse 5 zu veräußern. erwartete Einnahme: 84000 €


Dies sind Vorschläge der Gemeinde zur Haushaltskonsolidierung. Weitere Einsparungen könnten ab dem nächsten Jahr durch die Kommunalaufsicht diktiert werden. Hierzu zählen unter anderem,

1. Möglichkeiten zur Veräußerung gemeindeeigener Grundstücke und Immobilien

2. Sponsoren für die Seniorenbetreuung suchen (800€)

3. Nutzungskonzept für das Gemeindezentrum erstellen und alle Vermietungen abrechnen (9100€)

4. Elternbeiträge im Kindergarten überprüfen (nach oben offen)

5. Einnahmemöglichkeiten im Jugendclub und Nutzungsmöglichkeiten der Turnhalle

6. Betriebskostenabrechnung der Vereine. (4600€)


Die Folge eines HSK zieht zwangsläufig auch geringere oder gar keine Investitionen nach sich. So werden wohl oder übel die noch offenen Straßen nicht gebaut werden können. Weitere touristische Investitionen (mal abgesehen vom “Jugendzentrum”) können nicht getätigt werden. Im Zuge der Umstrukturierung ist mit wesentlich höheren Kosten zu rechnen.

weitere 182 000€ für Jugendzentrum (04.07.2013)

In das künftige Jugendzentrum (Turnhalle) werden weitere 182 000€ investiert. Mit dem am heutigen Tag übergebenen Fördermittelbescheid ist die Investition gesichert. Im Kulturpark Elxleben wurde heute der Fördermittelbescheid übergeben. Die Förderung in Höhe von 122 700€ gibt es aus dem Leader-Programm der “Regionalen Aktionsgruppe Gotha-Ilmkreis-Erfurt”. Mit diesem Geld wird der zweite Bauabschnitt realisiert werden. Den erforderlichen Eigenanteil hat die Gemeinde im letzten Jahr durch eine Kreditaufnahme sichergestellt. Bestandteil der weiteren Sanierung ist die Verkleidung der Außenfassade, der Ersatz einiger Fenster und die Trockenlegung des Fundamentes. Die Realisierung der Maßnahme soll im Jahre 2014 erfolgen. Durch die späte Übergabe des Fördermittelbescheides ist es laut Aussage des Ortsvorstehers zu spät, in diesem Jahr noch zu beginnen. Die Ausschreibung der Baumaßnahme soll nun rechtzeitig erfolgen, damit nach dem Winter unverzüglich begonnen werden kann. Mit den jetzt zur Verfügung stehenden Mitteln summieren sich die Kosten des Jugendzentrums auf 310 000€.


Altenfeld informativer als Neustadt (02.07.2013)

Altenfelds Bürgermeister Grimm scheint seinen Gemeinderäten mehr Vertrauen entgegen zu bringen als sein Neustädter Amtskollege Macheleidt und dessen Stellvertreter Brettel. Nur so kann man sich erklären, weshalb der Altenfelder Bürgermeister seinen Gemeinderat in deren letzter Sitzung umfassend informierte. Für ihn steht die Verlängerung des Erholungsortstatus derzeit in den Sternen. In einer Zusammenarbeit oder letzten Endes Zusammengehen mit Neustadt wäre eine Beibehaltung des Titels möglich. Auch sei es für beide Gemeinden wirtschaftlich sinnvoll. Künftig werde es nach Aussagen von Grimm keine 2 Pistenbully mehr geben können. Vorrang hat jedoch der Zusammenschluss im Bereich des Tourismus. So sollen beide Touristinformationen fusionieren und evtl. in Neustadt ihren Sitz haben. Eine weitere Kooperation ließe sich im Bereich Bauhof realisieren. So könnte der Neustädter Gemeindearbeiter mit den Altenfeldern künftig zusammenarbeiten. Wie sich dies dann in Sachen Winterdienst gestalten soll, verschwieg der Neustädter Ortsvorsteher, da er keine vorerst keine weiteren Informationen zur Gemeinderatssitzung erteilte (siehe unterer Artikel).

An der geplanten interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Altenfeld und Neustadt scheint mittlerweile auch Großbreitenbach gefallen zu finden. Die aber von Grimm favorisierte Zusammenarbeit in Form einer GmbH scheint den Großbreitenbachern nicht zu passen. Hier sehen diese Probleme beim Zusammengehen der Bauhöfe. Der Großbreitenbacher Bürgermeister Beier ist bereit mitzumachen, sieht aber große Fragezeichen in der vorgesehenen Rechtsform. Ein Hauptproblem sehen diese in der räumlichen Teilung. Ob die Technik bei Bedarf immer gleich vor Ort sei, wird bezweifelt.

interkommunale Zusammenarbeit mit Altenfeld ... bisher nur im Geheimen (29.06.2013)

Mit der Mehrheit von SPD/DieLinke/TGV beschloss der Gemeinderat eine interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Altenfeld. Ein späteres Zusammengehen mit Großbreitenbach schloss der Ortsvorsteher nicht aus. Derzeit werde nur mit Altenfeld verhandelt. Einen Änderungsantrag von Gemeinderat Lutz (CDU), man möge doch das Bildungswerk Großbreitenbach und die Stadt Großbreitenbach mit ins Boot nehmen, wurde mehrheitlich abgelehnt. Auch ein Antrag des Gemeinderates Pfützner (FW) auf Erweiterung des “Gründungsgremiums” wurde auf Drängen des 1. Beigeordneten abgelehnt. Es sollen in der Gründungsphase nur der Altenfelder Bürgermeister Grimm sowie der Neustädter Ortsvorsteher und der 1. Beigeordnete an den Gesprächen beteiligt werden. Der Gemeinderat werde gegebenenfalls zu gegebener Zeit über den Stand der Gespräche informiert. Ab 01.01.2014 soll nach Willen der Gemeinde eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde Altenfeld im Bereich des Tourismus/Fremdenverkehr und des Bauhofes erfolgen. Nach Aussagen des Bürgermeisters von Altenfeld soll dies im Rahmen einer GmbH erfolgen. Über diese Art der Struktur ist es nach Aussagen des Neustädter Ortsvorsteher möglich, eine neue Schneefräse zu kaufen. Ebenfalls soll der Sitz des Tourismusbüros in Neustadt sein. Dies würde bedeuten, dass die Mitarbeiterin von Altenfeld nach Neustadt umziehen würde. Zur Struktur des künftigen Bauhofes und der weiteren Arbeit der Rennsteiginfo verweigerte er die Aussage.

Die große Gefahr beim nicht rechtzeitigen Stehen der gewünschten Struktur sehen Kritiker in der möglichen Rückzahlung von Fördermitteln. Hier gibt es bisher noch keine Rückmeldung von der Landesverwaltung.

Vorschlagliste für die Schöffenwahl (26.06.2013)

Für die Wahl als Schöffe bewarben sich Kathrin Heintz und Stephanie Kobera. Kathrin Heintz aus Kahlert übte dieses Amt bereits im letzten Wahlzeitraum von 2008-2013 aus. Mit 8 von 10 abgegebenen Stimmen erhielt sie die erforderliche Zweidrittelmehrheit. Ebenfalls die Zweidrittelmehrheit erhielt Stephanie Kobera mit 10 von 10 abgegebenen Stimmen. Wer abschließend vom Amtsgericht Arnstadt als Schöffe berufen wird, kann derzeit noch nicht gesagt werden.

der Rennsteiginfo gekündigt, BWG raus (25.06.2013)

Das Hauptthema der letzten Gemeinderatssitzung war nicht das Haushaltssicherungskonzept, nicht die Änderung der Beitragssatzung über die Erhebung wiederkehrender Beiträge oder die Vorschlagsliste für die Schöffenwahl. Das Hauptthema war die Kündigung des Vertragsverhältnisses mit dem Bildungswerk Großbreitenbach (BWG). Dessen neuer Geschäftsführer Thomas Geier nutzte die Bürgerfragestunde, um nach zu fragen, ob es Probleme oder Unzulänglichkeiten in der Arbeit der Rennsteiginformation unter Führung des BWG gab. Dies verneinte der Ortsvorsteher. Seiner Ansicht nach ist es für die Gemeinde Neustadt sinnvoller, sich in einer interkommunalen Gemeinschaft mit Altenfeld zusammen zu schließen. Denn die Gemeinde Neustadt benötigt in Sachen Bauhof eine neue Schneefräse. Diese wird nun einmal nicht über die derzeitige Konstellation gefördert. Auch eine Zusammenarbeit mit Altenfeld in Sachen Tourismus ist für die Gemeinde eine fruchtbringendere Alternative. Ob es eine weitere Zusammenarbeit mit dem BWG auf touristischem Gebiet geben wird, kann derzeit nicht gesagt werden, ausgeschlossen sei dies aber jedenfalls nicht. Mit 8 Ja, 1 Enthaltung und 1 Nein Stimme(n) wurde dem Antrag des Ortsvorsteher zugestimmt.

Eine andere Sicht der Dinge teilte der 1. Beigeordneter einem Vertreter der Presse in der Sitzungspause mit. Für diesen ist eine touristische Zusammenarbeit mit dem BWG nicht mehr machbar. So war in der letzten Zeit die Mitarbeiterin der Rennsteiginfo für 2 Wochen krank geschrieben. Während dieser Zeit sei die Rennsteiginfo geschlossen gewesen. So etwas kann es nicht geben, so der Tenor des Beigeordneten. Auch die Öffnungszeiten seien kundenunfreundlich. So müsse es die Möglichkeit geben, auch am Samstag oder Sonntag geöffnet zu haben. Man habe schließlich auch eine öffentliche Toilette im Gebäude, die offen sein sollte. In der Rennsteiginfo habe eine Verwaltung stattgefunden und es gab aus Sicht der Gemeinde kein touristisches Konzept, welches die Gemeinde Neustadt weiter bringt. Bereits vor 3 Jahren habe man versucht, die Geschicke der Rennsteiginfo in Eigenregie zu übernehmen. Diesem wurde aber mehrheitlich nicht gefolgt.

Arbeitseinsatz des SV Olympia (18.06.2013)

Am Samstag, den 22.06.13 findet um 8.30 Uhr ein Arbeitseinsatz auf dem Sportplatz statt. Geplant ist es, das schon gehackte Holz rein zu tragen.

Quelle: SV Olympia Neustadt

Ortsvorsteher Macheleidt contra Ministerpräsidentin Lieberknecht (13.06.2013)

Der “Rebell vom Rennsteig” Macheleidt, wie er gerne gesehen wird, hat ein neues Opfer gefunden. Diesmal ist es die Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen. In einem Interview mit der Thüringer Allgemeinen übt der OV massiv Kritik an der Ministerpräsidentin. Grund ist die Äußerung Lieberknechts, mit ihr gebe es keine Windräder im Wald. Diese Meinung kann man unterstützen oder auch nicht. In manchen Regionen ist eine Realisierung von Windrädern auch im Wald möglich. In Neustadt und Umgebung sieht dies natürlich etwas anders aus. Hier verläuft der Rennsteig mitten durch den Ort. Und dieser steht nun einmal unter Denkmalschutz. Rechts und links darf jeweils im Bereich von 500m nichts ”Sinnvolles” gebaut werden. Hierzu zählen nun einmal auch Windräder. Vor Jahren gab es bereits einmal eine Anfrage an den Gemeinderat, im Bereich der Grillhütte 3 Windräder zu errichten. Dies wurde durch den Gemeinderat abgelehnt mit dem Verweis auf den Rennsteig.

Nun will aber der Ortsvorsteher in Neustadt oder direkter Umgebung Windräder aufstellen lassen. So will er auch mit oder ohne die Ministerpräsidentin das Thema weiter diskutieren. Da er dies wie üblich nicht mit dem Gemeinderat macht, lässt sich nur schwer erahnen, was daraus werden soll. Weiterhin will er bei einem weiteren NEIN der Landesregierung die MPin nach Neustadt einladen und sich von ihr erklären lassen, wie Neustadt künftig finanziert werden soll. Aber daran könne er nicht glauben, da in Erfurt niemand die Situation in Neustadt nachvollziehen könne. Nach Aussage Macheleidt wird seines Wissens im Umland von Jena Landwirtschaftsfläche für Windräder verpachtet. Das Jena nicht am denkmalgeschützten Rennsteig liegt wird vom OV verschwiegen.

30 km/h gelten wieder (10.06.2013)

Wie für alle Reisenden ersichtlich, das 30 km/h-Schild am Ortseingang aus Großbreitenbach kommend, wurde wieder angebracht.

Tag der offenen Tür (09.06.2013)

Vor einiger Zeit (26.05.) gab es in der Kita "Rennsteigzwerge" einen offenen Sonntagnachmittag. An diesem Tag konnte sich jeder Interessierte die Einrichtung anschauen. Begrüßt wurden die Besucher zu Beginn mit einem kleinen Programm, das durch die Kinder und Erzieherinnen gestaltet wurde. Anschließend hatten die Besucher die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten der Kita an zu schauen. So wurde für die Kleinen einige Räume renoviert. Mit der Renovierung konnte die Anzahl der Kleinstkinderplätze von 4 auf 8 erhöht werden. Erforderlich waren hierzu die Schaffung eines kindgerechten Sanitärraumes, eines Schlafraumes für die Kleinsten, sowie eines Gruppenraumes. Stolz präsentierten die Erzieherinnen die neuen Räume. Die Finanzierung der Renovierung wurde durch das BWG, Fördermittel des Bundes und die Gemeinde realisiert. Insgesamt wurden 13300€ investiert. Nach den Renovierungsarbeiten der letzten Jahre steht jetzt noch die Sanierung des Daches und der fehlenden Gebäudeseite an. Auch eine Umgestaltung des Spielplatzes, durch evtl. Auslichten oder Beschneiden von Bäumen wäre zu überdenken.

Viele andere Maßnahmen wurden bisher an der Kita durchgeführt. So wurde im Jahre 2005 in Eigeninitiative von Eltern der Fußweg errichtet. Jahre später wurde durch die Gemeinde die Einfahrt befestigt. Ebenso wurde im letzten Jahr der "Ausbruchsschutz" für die Kinder errichtet (Schließung des Zaunes in Richtung Wald). Wärmeschutz- und Verschönerungsmaßnahmen wurden ebenso in den letzten Jahren realisiert.

keine 30 km/h mehr an der Kita (05.06.2013)

Seit einiger Zeit gibt es aus Richtung Großbreitenbach kommend keine Geschwindigkeitsbegrenzung mehr am Kindergarten. Einzig ein Hinweis auf Kinder gibt es noch. Das 30 km/h Schild für LKW an der Einmündung Bahnhofstraße steht wie immer. In der Gegenrichtung ab Brandstraße ist das Schild mit der Geschwindigkeitsbegrenzung weiter vorhanden. Somit ist ab Brandstraße eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/ vorgeschrieben und in der Gegenrichtung kann man mit 50 km/h am Kindergarten vorbei rauschen. Wir sind gespannt, ob und wann ein neues Schild gesetzt oder das andere Vorhandene entfernt wird.

Jugendzentrum vorerst auf Eis (03.06.2013)

Der weitere Umbau der Turnhalle in ein Jugendzentrum wird in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr erfolgen. Nach Aussage des Ortsvorstehers sei bisher noch kein Fördermittelbescheid eingetroffen. Dieser ist aber erforderlich, um Fördermittel des Landes abrufen zu können. Sollte dieser trotzdem noch kommen, sei es für eine Ausschreibung zu spät. Die Fördermittelanträge müssen bis Ende Oktober abgerechnet sein. Nun soll im Wahljahr 2014 ein neuer Versuch unternommen werden.

Kooperation vorerst auf Eis (29.05.2013)

Die vorgesehene Zweckvereinbarung mit der Gemeinde Altenfeld liegt derzeit auf Eis. Als Grund nannte der Ortsvorsteher das Fehlen einer Förderrichtlinie des Landes. Durch das Fehlen einer Förderrichtlinie ist eine finanzielle Förderung nicht möglich. Aus Sicht des Ortsvorstehers wäre eine Kooperation im Tourismus und beim Winterdienst möglich.

Evangelische Kirche startet Straßensammlung für Kinder- und Jugendarbeit (28.05.2013)

"Nach uns die Kinder" Evangelische Kirche startet Straßensammlung für Kinder- und Jugendarbeit


Eröffnungsaktion mit Sozialministerin Heike Taubert in Nordhausen. Unter dem Motto "Nach uns die Kinder" sammeln Ehrenamtliche vom 31. Mai bis 9. Juni auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg Spenden für die Kinder- und Jugendarbeit. Geworben wird in Fußgängerzonen und in Geschäften sowie zu den Sonntags-Gottesdiensten und bei Veranstaltungen. Die Frühjahrssammlung wurde am Freitag (31. Mai, 14.30 Uhr) durch Thüringens Sozialministerin Heike Taubert, Regionalbischof Dr. Christian Stawenow und Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh in Nordhausen offiziell eröffnet.

In der EKM gibt es zweimal im Jahr eine Haus- und Straßensammlung. Im Herbst wird für die Arbeit der Diakonie gesammelt. Die Frühjahrssammlung ist für die Kinder- und Jugendarbeit bestimmt. Die Hälfte der Einnahmen verbleibt in der sammelnden Kirchengemeinde für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die anderen 50 Prozent gehen an den Kirchenkreis, der das Geld ebenfalls für Angebote im Kinder- und Jugendbereich verwendet. Die Kosten für Auslagen wie Plakate und Sammlerausweise trägt die Landeskirche, damit jeder Spenden-Euro in voller Höhe für junge Menschen zum Einsatz kommt. Im vergangenen Jahr wurden zur Straßensammlung für die Kinder- und Jugendarbeit knapp 120.000 Euro gespendet.

welche Landgemeinde (24.05.2013)

Weshalb streubt sich der Ortsvorsteher gegen eine Einwohnerbefragung beim Thema Landgemeinde. Unsere 2 Umfragen geben die Gründe dafür. Bereits Mitte 2012 starteten wir eine Umfrage zu diesem Thema. Von den damals 170 abgegebenen Stimmen votierten 110 (64,71%) für die große Variante der Einheitsgemeinde (VG Langer Berg und VG Großbreitenbach). Lediglich 31,18% stimmten für die vom Ortsvorsteher favorisierte Landgemeindeform mit Großbreitenbach und Altenfeld. Für ein alleiniges Zusammengehen mit der VG Langer Berg waren immer noch 4,17%.

Nach der Einwohnerversammlung im Dezember 2012, als dieses Thema auf der Tagesordnung stand, starteten wir eine erneute Umfrage. Die Beteiligung lag bei der zweiten Umfrage nicht ganz so hoch wie bei der ersten Umfrage. Abgestimmt haben 131 Besucher dieser Webseite. Davon votierten 32,1% für die große Einheitsgemeindeform. Da bei der Umfrage eine weitere Alternative geboten wurde, die Frage nach einer Einheitsgemeinde mit Masserberg oder der VG Rennsteig, fiel das Ergebnis demzufolge etwas geringer aus. Für diese Variante konnten sich immerhin 22,9% der abgegeben Stimmen begeistern. Entgegen der Behauptung des Ortsvorstehers, die Neustädter sind für Großbreitenbach und Altenfeld, stimmten lediglich 23,7% für die von ihm favorisierte Gemeindeform. Ein Zusammengehen mit der VG Langer Berg konnten sich 21,4% vorstellen.

Nimmt man die mehrfach abgegebenen Stimmen einmal heraus, ergibt sich am Ende doch ein klares Bild. So wird von den meisten Einheimischen die große Variante bevorzugt. Um am Ende ein tatsächliches Stimmungsbild zu erhalten, fordern wir hiermit den Ortsvorsteher auf, endlich eine Einwohnerbefragung in Neustadt durchzuführen. So wird er entweder in seiner Behauptung gestärkt oder er wird auf den Boden der Tatsachen zurück befördert. Erst nach einer Einwohnerbefragung sollten die Verhandlungen mit den Wunschgemeinden aufgenommen werden.

Geschwindigkeitsmesstafel(n) für Neustadt (17.05.2013)

Unter dem Motto "Lächeln rettet Leben" startete Verkehrsminister Carius eine Kampagne, die Städte und Gemeinden unterstützt, Geschwindigkeitsmesstafeln auf zustellen. Hierbei übernimmt das Land bis zu 2000 € pro Tafel. In diesem und im kommenden Jahr wird das Land diese Aktion mit jeweils 100 000€ unterstützen. Ob sich Neustadt an dieser Aktion beteiligt, konnte zum heutigen Tage noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Sinnvoll erscheint solch eine Tafel für Neustadt allemal. An den Ortsein- und ausfahrten wird zu jeder Tageszeit recht "zügig" gefahren. Auch die beabsichtigte Einstellung des Winterdienstes durch den Ortsvorsteher kann eine Reduzierung der Geschwindigkeiten mit einer solchen Tafel bewirken.

Die Tafeln warnen Autofahrer, welche zu schnell sind. Wird die Geschwindigkeit eingehalten, honoriert die Tafel dies mit einem lächelndem Gesicht oder mit einem Danke.

nun doch Erhöhung für den 1. Beigeordneten? (11.05.2013)

Erhöhung durch die Hintertür für den 1. Beigeordneten, ja oder nein. Im letzten Amtsblatt gab es den Beschluss zur Änderung der Hauptsatzung. Da der Satzungstext nicht veröffentlicht wurde, kommt dem Betrachter die Vermutung auf, der vorgelegte Beschluss wurde einstimmig beschlossen. In der betreffenden Gemeinderatssitzung hat der Ortsvorsteher den Beschlussantrag in zwei Einzelbeschlüsse zerlegt. Aus diesem Grunde hätte die Änderung der Hauptsatzung einerseits die Änderung des §6 (Der Bürgermeister) und andererseits die Änderung des §10 (Entschädigung) als zwei Beschlüsse im Amtsblatt veröffentlicht werden müssen. Weshalb diese im Amtsblatt nicht abgedruckt wurden ist nicht nachvollziehbar. Es stellt sich nun die Frage, wird dem 1. Beigeordneten nun die Aufwandsentschädigung erhöht oder nicht. Wir bleiben dran und werden über das Ergebnis berichten.

Begrüßungsgeld trotz klammer Kasse (03.05.2013)

Ohne Zustimmung des Gemeinderates wurde durch die Gemeinde ein Begrüßungsgeld an die sechs jüngsten Neustädter, die im letzten Jahr geboren wurden, übergeben. Entsprechend einer Mitteilung der KITA "Rennsteigzwerge" fand dies im April statt. Gleichzeitig wurden bei Kaffee und Kuchen, die Eltern über die Neustädter Einrichtung informiert. So wurde den Eltern ein Kindergarten-Heft, mit wichtigen Angaben über die Aufnahme, übergeben. Mit der Information und Vorstellung der Einrichtung erhofft man sich, das alle Kleinstkinder, soweit die Eltern eine Betreuung wünschen, die Neustädter KITA besuchen. Für den Um- und Ausbau der Einrichtung wurde durch den Gemeinderat ein Zuschuss von 13 500€, welcher zu 100% aus Fördermitteln besteht, bewilligt. So bekommen die Jüngsten einen neuen Gruppenraum und einen neuen Schlafraum mit Babybetten. Der Umbau des Wasch- und Wickelraumes wurde bereits abgeschlossen.

fehlendes Ortseingangsschild (30.04.2013)

Nach Aussage des 1. Beigeordneten zur Einwohnerversammlung fehlt seit der Faschingszeit das Ortseingangsschild aus Richtung Kahlert. Da es bisher noch nicht ersetzt wurde, muss die Verwaltung umgehend tätig werden. Denn ein fehlendes Ortseingangsschild bedeutet immer auch ein gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Um auf die begonnene Ortslage hinzuweisen, müsse an die Stelle des fehlenden Ortsschildes kurzerhand mit einem 50-km/h-Schild hingewiesen werden.

Gottesdienste künftig ohne Pfarrer?? (29.04.2013)

Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern. Nun ist es amtlich. Ein neuer stellvertretender Superintendent ist gewählt. Es ist der Geraberger Pfarrer Wohlfarth. Die Entscheidung war nötig geworden, da Oberpfarrer Kaiser im Laufe diesen Sommers den Kirchenkreis verlässt.

Was wird aber nach dem Weggang des Pfarrers aus Neustadt. Verlässt er das eh schon sinkende Schiff und beschleunigt dadurch die anstehende Strukturreform? Was könnte nun aus dem Kirchspiel Altenfeld/Neustadt werden. Einige Varianten stehen zur Auswahl. So könnte Neustadt nach Gehren und Altenfeld nach Großbreitenbach gehen. Dies wäre die einfachste Lösung. Eine weitere Lösung wäre das Zusammengehen mit dem Kirchspiel Katzhütte/Oelze. Katzhütte/Oelze ist derzeit bestrebt, die Suptur Rudolstadt zu verlassen. So wäre ein Kirchspiel Katzhütte/Oelze mit Altenfeld/Neustadt durchaus denkbar. Dann könnte es auch wieder eine Pfarrstelle geben.

Ob dann künftig noch Leben im Pfarrhaus pulsiert, scheint bei allen Kirchspielvarianten fraglich. So wird mit dem Weggang des Pfarrers wahrscheinlich auch das Pfarrhaus verwaisen und als künftige (Abbruch)Ruine die Kosten des Gemeindehaushaltes belasten. Genau wie die Schwarzburger Kirche, deren desolater Zustand sich der Pfarrer auch auf seine Fahne schreiben darf. Hier wurde mehrfach der Verkauf der Kirche nicht unterstützt.

Ein weiteres Problem wird der künftige Gottesdienst werden. Wie sagte Landesbischöfin Junkermann auf dem Kirchen-Ältesten-Tag: Zitat: "Immer weniger Pfarrstellen, die Pfarrer haben immer mehr Orte seelsorgerisch zu betreuen, da dürfe man sich nicht wundern, wenn die Gottesdienste immer schlechter besucht werden. Es gebe ein "geordnetes Amt", und dazu gehöre eine Ausbildung, hielt die Landesbischöfin dagegen. "Aber das entbindet Sie als Ehrenamtliche, als Nicht-Ordinierte, nicht von Ihrer Aufgabe der Verkündigung. Beides muss sich gegenseitig ergänzen." Seit knapp einhundert Jahren gebe es keine Staatskirche mehr, in der Pfarrer auch staatliche Aufgaben übernommen hätten. Die kirchliche Leitung, die geistliche Führung, die sich an Werten orientiere, müssten Pfarrer und Kirchenälteste gemeinsam bewerkstelligen, versuchte die Landesbischöfin aber auch das Ehrenamt zu stärken.

So könnte Neustadts Zukunft aussehen. Freuen sie sich künftig über Verkündigungen von Laienpredigern, vielleicht wird dann der Gottesdienst von mehr Besuchern aufgesucht als die Einwohnerversammlungen oder die derzeitigen Gottesdienste. Vielleicht kommt so mehr Leben in die Kirchgemeinde als derzeit. Vielleicht gibt es künftig wieder Konzerte (zusätzlich zum Rennsteigchor) oder Lesungen oder Ausstellungen in der Kirche. Vielleicht kommen auch Diejenigen, welche der örtlichen Kirche vor Jahren den Rücken gekehrt haben wieder zurück und hauchen ihr ein neues, besseres, zeitgemäßes oder fortschrittliches Leben ein. Lassen wir uns überraschen.

Streusalzeinsatz bestätigt (28.04.2013)

Wir berichteten bereits am 17.03.2013 über einen zu hohen Streusalzeinsatz in Thüringen. Verkehrsminister Carius hat den hohen Einsatz auf den Straßen in Thüringen verteidigt. Seine Aussage hierzu: "Wir brauchen einen bedarfsgerechten Winterdienst". Ob anschließend die Fahrzeuge, welche auf den Straßen unterwegs sind, zunehmend rosten, ist ihm scheinbar egal. Thüringen ist nach Baden-Württemberg das Bundesland mit dem zweithöchsten Streusalzeinsatz. Hier wäre Einsparungspotential vorhanden, da es sich aber gleichzeitig um die "Förderung" der Privatwirtschaft handelt, ist auch in den nächsten Jahren mit keiner Verringerung zu rechnen.

mangels Schnee keine Besucher? (27.04.2013)

Lag es an der kurzfristigen Änderung des Veranstaltungsortes oder am Desinteresse der Neustädter Bürger. Die kurzfristig umverlegte Einwohnerversammlung vom Gemeindezentrum in das Pfarrhaus waren sicher nicht der Grund. Vielleicht schon eher der nicht mehr vorhandene Schnee. So waren zur Einwohnerversammlung gerade einmal 8 Einwohner anwesend, darunter der Ortsvorsteher und 4 Gemeinderäte. Es ist schon bedauerlich, wenn Themen am Stammtisch und nicht in einer Einwohnerversammlung diskutiert werden. Als Einleitung ließ der Ortsvorsteher seinen Unmut am Land und neuerdings am Landkreis seinen Lauf. So werde seit Jahren keinerlei Schneeabtransport mehr durch das Land getragen, während bei den Kreisstraßen der Kreis diese Kosten übernimmt, somit auch Neustadt. Denn Neustadt zahlt auch nicht gerade geringe Kreisumlage. In seinen weiteren Ausführungen sah der Ortsvorsteher das Einstellen von Winterdienst als einzig gangbare Lösung. So sollen nach seinen Wünschen ab kommenden Winter generell keine Gehwege mehr geräumt werden. Dafür soll die TSI, welche pro Jahr 8000 bis 10000 Euro erhält, künftig bis an den Straßenrand schieben, damit die komplette Straßenbreite erhalten wird. Allerdings sei er auch für andere Vorschläge offen. Eine Anregung der Freien Wähler, über eine Räumung im Wechsel nachzudenken erteilte er von vornherein eine demonstrative Absage. Die Freien Wähler schlugen vor, im Wechsel von 2 Jahren die Gehwege dahingehend zu räumen, in den geraden Jahren die geraden Hausnummern und in den ungeraden Jahren die ungeraden Hausnummern. So würde wenigstens eine Seite als Ausweichmöglichkeit für Fußgänger bestehen. Das dies nicht immer so einfach sei, wurde bei der Diskussion ebenso zum Vorschein gebracht. Bei all den Diskussionen um den Winterdienst, solle man aber nicht aus den Augen verlieren, Neustadt ist ein staatlich anerkannter Erholungsort. Hier sollte ein großes Augenmerk auch auf die Urlauber, Kinder und ältere Leute gelegt werden. Sollten diese bei breit geräumter Straße auf selbiger Laufen müssen, ist dies nicht die beste Werbung für den Ort. So kritisierte ein Einwohner das Verbringen des Schnee auf die Straße. Ebenso die "Sackgassen" bei der Beräumung. Solche Stücke sind oft unangenehm für Benutzer, die auf geschobenen Weg laufen wollen und dann wieder umkehren müssen.

Eine weitere demonstrative Absage erhielt der Vorschlag der CDU. Es sollte sich vor Einbringen der Änderungssatzung im Gemeinderat doch einmal in ähnlichen Kommunen umgeschaut und die Satzungen und deren Umsetzung verglichen werden. In der weiteren teils emotional geführten Diskussion, nahm der 1. Beigeordnete den Vorschlag der CDU noch einmal auf. Er sah in dem Vorschlag kein großes Problem, diese Fragen einmal in der Verwaltung abklären zu lassen. Diesem Standpunkt folgte der Ortsvorsteher nicht und zeigte seinen Unmut über diese aus seiner Sicht unnötige Arbeit.

Zum Ende der Diskussion einigte man sich, man solle sich noch Gedanken über Möglichkeiten des Winterdienstes machen, bevor die Beschlussvorlage im Gemeinderat zur Abstimmung kommt. Auch die Weiterverfolgung der Realisierung einer durchgängigen 30er Zone bleibt in Bearbeitung.

Geschichte der Schneefräse (26.04.2013)

Aus welchen Grunde nahm der Ortsvorsteher den Gemeindearbeiter H. in Schutz? Weshalb ist dieser für den Schaden an der Schneefräse nicht verantwortlich, wie der Ortsvorsteher auf eine Anfrage der Freien Wähler antwortete. Die Antworten auf die Fragen dringen allmählich an die Öffentlichkeit. So wird mittlerweile im Ort erzählt, dass der Gemeindearbeiter H. den Ortsvorsteher über den sich anbahnenden Ausfall informiert haben soll. Dieser jedoch angeordnet habe, (langsam) mit dem Schneeabtransport weiter zu machen. Das Ergebnis ist allen Einwohnern bekannt. Ein Motorschaden an der Schneefräse. Einen Ersatzkauf kann sich die Gemeinde, auf Grund der leeren Kassen und des aufzustellenden Haushaltssicherungskonzepts nicht leisten. Einen Zuschuss durch den Freistaat ist ebenfalls nicht in Aussicht. Die Versuche, in den letzten Jahren, eine neue Fräse zu beschaffen, schlugen bisher fehl. Es stellt sich allerdings noch eine Frage: Ist der Ortsvorsteher durch diese Anweisung regresspflichtig geworden? Hat er (un)wissentlich der Gemeinde einen Schaden zugefügt? Werden ab dem kommenden Winter "bekannte" Unternehmen den Schnee aus Neustadt abtransportieren?

Vetternwirtschaft Brunnengasse? (24.04.2013)

Aus welchem Grund soll die Brunnengasse verbreitert werden?? Diese Frage stellt man sich seit geraumer Zeit. Nun sind die ersten Vermutungen aufgetaucht. Soll hier auf Kosten der Gemeinde für einen Freund des Ortsvorstehers eine Grundstückszufahrt geschaffen werden? Nach Informationen des Ortsvorstehers soll die Zufahrt zur Brunnengasse verbreitert werden. Der betreffende Grundstückseigentümer soll sein Einverständnis gegeben haben. Da das Eckgrundstück keine eigene Zufahrt hat, soll nun höchstwahrscheinlich die Brunnengasse verbreitert, der Schuppen abgerissen und somit eine Zufahrt zum Eckgrundstück geschaffen werden. Das Argument, im Winter mit einem Schneepflug die Brunnengasse zu beräumen, erschien bei der Beschlussvorlage schon nicht plausibel. Demzufolge haben die Gemeinderäte, die gegen den Haushalt stimmten oder sich enthielten, anscheinend das Richtige getan.

An anderen kritischen Brennpunkten wurde durch den Ortsvorsteher nichts unternommen.

Rennsteiginfo vor dem Aus? (19.04.2013)

Steht die Rennsteiginformation in seiner jetzigen Form vor dem Aus? Der Gemeinderat aus Altenfeld hat in seiner letzten Sitzung der Bildung eines Tourismuszweckverbandes nach bayerischem Vorbild beschlossen. Die Altenfelder Gemeinderäte fassten am Dienstag nach einer sachlichen Diskussion den einstimmigen Beschluss, Verhandlungen mit Neustadt zu führen. Mit dem Ziel, einen Zweckverband "Tourismus und Erholung" zu gründen. Hintergrund ist der in Altenfeld auslaufende Status “staatlich anerkannter Erholungsort”. 1998 wurde Altenfeld als erste Gemeinde im Ilmkreis dieser Status zugesprochen. Nach 15 Jahren läuft nun dieses Prädikat aus und man wisse nicht, ob man diesen Status wiedererlangen wird. Aus dem Wirtschaftsministerium gibt es bisher keine positiven Signale. Deshalb soll gemeinsam mit Neustadt, die Neustädter haben noch einige Zeit, dieses gemeinsam angegangen werden.

Ob es im Neustädter Gemeinderat solch einen gleich lautenden oder ähnlichen Beschluss geben wird, war bisher nicht zu erfahren. Bereits vor 3 Jahren hat der TGV versucht, die Rennsteiginformation zu übernehmen. Hier hatte sich der Gemeinderat mehrheitlich gegen die Übernahme entschieden. Bis jetzt führt das Bildungswerk Großbreitenbach die Rennsteiginformation und erhält dafür von der Gemeinde einen festen Zuschuss im Jahr. Sollte der Tourismuszweckverband die Geschäfte übernehmen wollen, müsste der Vertrag mit dem BWG im ersten Halbjahr gekündigt und die neue Struktur in kürzester Zeit zum Laufen gebracht werden.

Nachschlag zur Wintersaison (16.04.2013)

Nach Aussprache eines Lobes im Amtsblatt, was einer öffentlichen Belobigung gleichkommt, erhielt die derzeitige Saisonkraft einen Monat Zugabe. Die vorgesehene Beschäftigungszeit vom 01. Dezember bis zum 31. März wurde durch den Ortsvorsteher Macheleidt um einen Monat verlängert. Trotz permanenten Schimpfen auf die Landesregierung und der Aufforderung, sie solle doch sparen, gibt es in Neustadt Unterstützung für Wahlhelfer. Da der betroffenen Gemeindearbeiter in den ersten 2 Aprilwochen, in denen nicht sehr viel Schnee lag, eigentlich gar nicht gesehen wurde, fällt diese Verlängerung um einen Monat in die gemeindliche Schublade Steuergeldverschwendung.

Winterdienstumfrage (14.04.2013)

Die Mehrheit der Einwohner sind mit dem Winterdienst in der Gemeinde zufrieden. Von den 406 abgegebenen Stimmten votierten 298 mit ja (73,4 %). 79 (19,5%) stimmten mit nein und 29 (7,1%) war es egal. Da es sich beim gemeindlichen Winterdienst hauptsächlich um die Gemeindestraßen handelt, kann man davon ausgehen, dass hier nur solche Anwohner abgestimmt haben. Die beiden ortsdurchführenden Hauptstraßen werden durch die TSI geräumt. Hier wurde, wie bereits am 17.03. berichtet, zu viel Streusalz verwendet.

Als einzig großes Problem im abgelaufenen Winter war der Ausfall der Schneefräse.. Eine Mitverantwortung am Totalausfall durch den Gemeindearbeiter wurde vom Ortsvorsteher abgelehnt (wir berichteten am 27.02.).

Eine öffentliche Belobigung erteilte der Ortsvorsteher im gestern erschienen Amtsblatt den beiden Gemeindearbeitern und dem Dachdecker, der auf Freiwilligkeit den Pistenbully gefahren hat. Ebenso bedankte er sich für die Lobpreisungen, die der Gemeinde für das vorbildliche Spuren der Loipen und dem Winterdienst entgegengebracht wurde

Investitionen in diesem Jahr (13.04.2013)

Die wichtigste Nachricht vorweg. In diesem Jahr wird keine der noch fehlenden Straßen gebaut werden. Die Einwohner haben sozusagen das Glück, keine wiederkehrenden Beiträge zahlen zu müssen für eine noch fehlenden Straßen. Trotzdem werden in diesem Jahr wieder Beitragsbescheide erstellt werden. Die Schlussrechnung der Waldstraße steht noch aus.

Die Brandtstraße, Siedlung und Neue Straße werden mit einer neuen Fahrbahndecke bedacht werden. Hier ist eine Umlage als wiederkehrender Beitrag nicht möglich.

Die diesjährigen Investitionen umfassen:

1. Die Straßenbeleuchtung in der Brunnengasse soll ausgebaut werden. Parallel dazu soll die Brunnengasse ab Zugang Hüttenstraße um ca. 2 Meter verbreitert werden, so daß hier auch ein Räumfahrzeug hin durchkommt. Der Grundstückseigentümer hat bereits sein Verkaufseinverständnis erteilt. Das sich im Wege befindliche Gebäude (Schuppen) wird durch die Gemeinde abgerissen.

2. Eine Neuanschaffung für den Multicar in Form eines neuen Schneepfluges (6000 €) ist ebenso eingeplant. Der alte Schneepflug ist bereits in die Jahre gekommen und soll so ersetzt werden. Vielleicht ist dieser nicht ganz so schwer, damit beim Räumen (aufsetzen des Schneepfluges) nicht die ganze Umgebung geweckt wird.

3. Als sogenannte “Restarbeiten” und nur mit der Kreditaufnahme in Höhe von 140 000 € im letzten Jahr soll eine weitere Maßnahme realisiert werden. Die Sanierung des 2. Bauabschnittes der Turnhalle (Jugendzentrum). Hier werden laut Plan für die Fenster der Turnhalle und die Aussenfassade 182 000 € benötigt. Ein Fördermittelbescheid lag zur Gemeinderatssitzung noch nicht vor.

4. Weiterhin werden in der KITA 13 500€ in den Kleinkindbereich sowie den Schlafraum investiert.

5. Der Radwegebau zwischen Rennsteig und Ilmtal bis zur alten Bahntrasse bei Großbreitenbach kostet Neustadt 5 000€.

Grundstücksver- bzw. ankäufe, die sich auf Grund des Straßenbaus an der Bahnhofstraße und der Rennsteigstraße ergeben haben, sind nicht geplant. Hier kommt es bereits seit Jahren zu einem Stau.

Engagement über den Tellerrand hinaus? (09.04.2013)

Während die eigenen Probleme vernachlässigt werden, kümmert sich unser Ortsvorsteher Macheleidt (SPD) mittlerweile über Gemeindegrenzen hinweg. Das Ziel seiner jetzigen Wohltaten ist die Stadt Großbreitenbach. Hier bittet er seinen Parteikollegen Machnig (SPD), seinerzeit Wirtschaftsminister, um Überdenken seiner Entscheidung, die Landesstraße zwischen Großbreitenbach und Hohe Tanne auf Grund des schlechten Zustandes nicht zu bauen. Gleichzeitig will er Zeitungsberichten zu Folge, als Aussenstellenleiter eines Unternehmens, um Unterstützung für sein Anliegen werben. Seiner Aussage entsprechend “seien dies keine Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Tourismus”. Wie in vielen Sachen verwechselt der Ortsvorsteher auch hier wieder einmal die Zuständigkeiten. So versucht er über die Parteischiene Einfluß zu nehmen und nötigt einem unbeteiligten Minister eine Antwort ab. Für Straßenbau ist nun einmal nicht das Wirtschaftsministerium zuständig. Weshalb sich die Nachbarschaftspolitik nicht einbringt konnte bisher nicht in Erfahrung gebracht werden. Seit der Wahl zur Landrätin hat sich DieLinke (parteilose) Landrätin Enders nicht mehr wesentlich um diese Straße gekümmert. Obwohl sie fast jeden Tag mit dem Dienst-BMW abgeholt wird, ist diese Aufgabe dem Nachfolger auf dem Bürgermeisterstuhl zu gefallen.


Weshalb sich Macheleidt so für die Straße zwischen Großbreitenbach und Hohe Tanne einsetzt ist nicht eindeutig erklärbar, zumal nach seiner Aussage die Straße zum Dreiherrenstein die einzig intakte Straße um den Rennsteigort sei. Demzufolge wäre die Landesstraße nach Kahlert und die Landesstraße nach Großbreitenbach nicht mehr intakt. Aus gemeindlicher Sicht wäre das Engagement Macheleidts für eine Reparatur oder Sanierung der direkten ortsumschließenden Straßen sinnvoller.

Eine Alternative für ein übergemeindliches Denken und Handeln wäre das Fordern der Sanierung der Straße von Möhrenbach zur Hohen Tanne und weiter nach Großbreitenbach. Nur so kann man auch in Gehren für WAHR- und VOLLgenommen werden, wenn man aus einer Verwaltungsgemeinschaft herauskommen möchte.

Neustädter Gemeinderat macht sich unglaubwürdig (03.04.2013)

Einem Widerspruch (fast schizophrenem Verhalten) kommt das Abstimmungsverhalten des Gemeinderates gleich. Lediglich ein Gemeinderat der Mehrheitsfraktion aus SPD/DieLinken/TGV hat dies erkannt und sich mit seiner Ja-Stimme positioniert. Weshalb? In einer erweiterten Haupt- und Finanzausschusssitzung hat sich der Gemeinderat für die Änderung der Hauptsatzung und damit für die Anhebung der Aufwandsentschädigung des 1. Beigeordneten ausgesprochen. Es gab keine ablehnenden Äußerungen, alle Gemeinderäte waren demzufolge dafür. Der Ortsvorsteher sagte eine Einarbeitung in den Haushalt zu und sah in der Erhöhung/Anpassung kein Problem.

Aber dann kam die Gemeinderatssitzung. Der Beschlussantrag der Verwaltung (eingereicht durch den Ortsvorsteher) lag wie in der Haupt- und Finanzausschusssitzung abgestimmt den Unterlagen bei. Man bedenke, der Ortsvorsteher bringt den Antrag auf Änderung der Hauptsatzung ein. Im Zuge der Diskussion meldete sich dann der 1. Beigeordnete Brettel zu Wort. In seinen Ausführungen, die nicht sehr überzeugend klangen, teilte er den Gemeinderäten mit: “Ich brauche das Amt nicht, um Geld zu verdienen ...”. In der Abstimmung über den Beschluss stimmten anschließend die Gemeinderäte mit 4Ja-, 1Enthaltung und 7Nein-Stimmen gegen den Antrag des Ortsvorstehers und somit gegen ihre im Haupt- und Finanzausschuss gegebene Empfehlung.

Wie sagte jedoch der Ortsvorsteher zur Erhöhung seiner “Aufwandsentschädigung” 2009 gegenüber den Freien Wählern, die diese Höhe monierten: “Würden sie auf eine Gehaltserhöhung freiwillig verzichten?”.

Und wozu braucht der 1. Beigeordnete Brettel dieses Amt wirklich, wenn er sagt: “Ich brauche dieses Amt nicht, um Geld zu verdienen ...”.

Licht aus (26.03.2013)

Neustadt muss sparen, Schuld ist das Land - so einfach kann man die Argumentation des Ortsvorstehers auf den Punkt bringen. Die Gemeinde hat bis zum 30. Juni 2013 ein Haushaltsicherungskonzept beim Landratsamt vorzulegen. Ein Bestandteil dieses Konzeptes ist die Reduzierung der Strombezugskosten. Einstimmig wurde durch den Gemeinderat für den

Zeitraum 1. April bis 15. Oktober

Montag bis Freitag 0:00 Uhr bis 4:00 Uhr und

Samstag und Sonntag 1:00 Uhr bis 4:30 Uhr

die Abschaltung der Straßenbeleuchtung in der Ortslage Neustadt beschlossen, Kahlert ist hiervon nicht betroffen, da der Ortsteil an Landesstraßen liegt und keine Fusswege hat.

Antrag der SPD auf Bildung einer Landgemeinde (25.03.2013)

Einen eigenen Antrag der SPD auf Bildung einer Landgemeinde wurde durch den Ortsvorsteher Macheleidt bei der Einwohnerversammlung und in der Presse angekündigt. Ein Antrag auf Bildung einer Landgemeinde lag den Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung auch vor. War es aber der Form nach nicht, es handelte sich um einen Antrag des Ortsvorstehers an den Gemeinderat. Gemeinderat Pfützner kritisierte die vollmündige Ankündigung als reinen SPD-Antrag. Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Brettel, entschuldigte sich des Formfehlers. Für ihn sei der Antrag als SPD-Antrag deklariert gewesen, den Unterschied zwischen Antrag des Ortsvorsteher an den Gemeinderat und eigenen Antrag der SPD-Fraktion hatte er missgedeutet. Eine Abstimmung zwischen Ortsvorsteher und dem TGV, sowie Die Linke sei trotzdem erfolgt. Trotz des Formfehlers sollte über den Antrag entschieden werden.

In der Beratung zu diesem Thema schlugen die Gemeinderäte Lutz (CDU) und Pfützner (FW) eine Bürgerbefragung vor. Eine Bürgerbefragung mit allen möglichen Optionen sollte den NeustädterInnen angeboten werden. Diesem schlossen sich die GR Hettstedt (CDU) und Klauder (FW) an. Die Mehrheit des Gemeinderates mit SPD/dieLinke/TGV sahen dies anders und lehnten diesen Änderungsantrag ab. Nach Aussage des Ortsvorstehers Macheleidt sei bereits genügend über eine Landgemeinde mit den Einwohnern gesprochen worden und es würden auch keine anderen Ergebnisse zu Tage treten. Viele Einwohner haben ihn in seinem Vorhaben angesprochen und unterstützt.

GR Pfützner verwies noch einmal auf die in der letzten Legislaturperiode begonnenen Gespräche mit den Gemeinden aus Altenfeld, Großbreitenbach und Gehren. Hier gab es damals eine Gruppe von Vertretern aus dem Gemeinderat. Seit Beginn dieser Legislaturperiode (2009) haben keinerlei Gespräche stattgefunden, aus diesem Grunde sei das Engagement des Ortsvorstehers so plötzlich in Richtung Landgemeinde nicht Ernst zu nehmen. Deshalb auch sein Vorschlag der Bildung einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Gemeinderatsmitgliedern ohne Ortsvorsteher. Dieser Antrag wurde in der Diskussion nicht zur Abstimmung gebracht. Der eigentliche Antrag der gemeinsamen Fraktion von SPD/DieLinke/TGV auf Bildung einer Landgemeinde mit Großbreitenbach und weiteren interessierten Gemeinden wurde mehrheitlich gegen die Stimmen der Opposition aus CDU und Freien Wählern beschlossen.

gute Arbeit soll nicht honoriert werden (23.03.2013)

In der Gemeinderatssitzung gab es einen Antrag auf Änderung der Hauptsatzung. Dieser Antrag wurde kurzfristig durch den Ortsvorsteher in zwei Teile zerpflückt. Der erste Beschlussteil beinhaltete die Änderung des §6, Absatz 2. Hierbei handelt es sich um Befugnisse für die Bewirtschaftung der Rücklagemittel.

Im zweiten Beschlussteil ging es um den §10 Entschädigung. Hier wurde durch die Freien Wähler während der Vorbereitung zum Haushalt 2013 die Anregung auf Anpassung der Aufwandsentschädigung für den 1. Beigeordneten vorgeschlagen. Da dieser in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet hat und dies sich auch entsprechend auswirken sollte. Dieser Vorschlag wurde durch die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses angenommen (Zitat: Damit wird einer Empfehlung des erweiterten Haupt- und Finanzausschuss ... gefolgt.) und stand jetzt im Gemeinderat zur Abstimmung. Eine Anpassung auf 25% des durch die Kommunalordnung möglichen Satzes (333 €) sollte beschlossen werden.

Im Jahre 2009 wurde bereits die Aufwandsentschädigung für den Ortsvorsteher von 1040€ auf 1335€ erhöht. Da es sich bei der Aufwandsentschädigung des Ortsvorstehers ebenfalls um eine Ehrenamtsentschädigung handelt und man höchstens von 20 - 30 Stunden Aufwand monatlich ausgeht, ergibt sich ein guter Stundensatz (~ 50€/Std.). Die Arbeit des 1. Beigeordneten wird mehrheitlich als gut angesehen und so verwunderte es am Ende ein wenig, dass der Beschlussvorschlag des Haupt- und Finanzausschusses durch den Ortsvorsteher und dem großen Teil seiner Fraktion mehrheitlich abgelehnt wurde.

Rennsteigchor sang im Bundestag (18.03.2013)

Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Tankred Schipanski weilten der Rennsteigchor und weitere Neustädter am letzten Wochenende zu einem Besuch in der Bundeshauptstadt. Neben dem Besuch des Reichstages stand auch das Singen des Rennsteigliedes auf dem Programm. Zitat T. Schipanski: “Mit Rennsteigchor das Rennsteiglied im Fraktionsvorstandsraum der CDU/CSU Fraktion im Reichstag gesungen. Super Akustik u super Stimmung!” Am Abend war der Rennsteigchor dann zu Gast in der Kirche zu Friedrichsfelde und gab eine musikalische Zeitreise der Chormusik- vom Volkslied über geistliche Gesänge bis zu Gospel-, Rock- und Popmusik. Der Besuch des Museums von Madame Tussauds gehörte ebenfalls zum Programm des Berlin-Ausfluges.

Zu viel Streusalz im Einsatz? (17.03.2013)

Die Fahrzeuglenker freut es wenn die Straßen von Schnee und Eis befreit sind. Hunde freut es weniger. Ihre Pfoten sind empfindlich und reagieren auf Streusalz nicht immer positiv.

Deshalb stellt sich die Frage, wird zu viel Streusalz eingesetzt auf den Landstraßen in und um Neustadt. Der Winterdienst auf den Hauptstraßen wird durch die TSI durchgeführt. Wer dachte, das es sich bei der TSI um ein teilstaatliches Unternehmen Thüringens handelt, der irrt. Die TSI gehört zum Baukonzern Strabag. Dies ist in Deutschland einmalig, dass die Straßenunter- und instandhaltung komplett privat betrieben wird. Aus diesem Grunde ist es auch nicht verwunderlich, wenn zu viel Streusalz auf den Straßen verwendet wird. Der Freistaat Thüringen bezahlt es ja. Mit einem etwas weniger hohem Streusalzeinsatz wären unter Umständen die Straßen nicht immer schwarz, auf solch einen Zustand kann sich der Autofahrer aber einstellen (siehe Frauenwald). Ein größeres Problem gibt es für die Fahrzeughalter, wenn sich durch den Salzeinsatz Lack- und Rostschäden bemerkbar machen. Die großen Autokonzerne haben in ihren Zentralen große Karten hängen, in denen der Streusalzeinsatz deutschlandweit dargestellt ist. Weiterhin ist dort ersichtlich, wie häufig Lack- und Rostschäden auftreten. Interessanterweise gibt es in der Übersicht im Norden und im Süden Deutschlands keinen so massiven Streusalzeinsatz. Thüringen ist als einziges Bundesland Spitzenreiter im Einsatz des Streusalzes und bei den Rostschäden an Fahrzeugen. Auch die Ehrhardt-Gruppe mit Sitz im HBN hat solch eine Untersuchung in unseren Breiten durchgeführt. Sie kommt auf dasselbe Ergebnis wie die großen Autokonzerne. In Thüringen, speziell im Thüringer Wald wird zu viel Streusalz verwendet.

Apropo salzen, in den Gemeindestraßen wird auch gesalzen. Am liebsten, wenn der Multicar frisch beladen wurde, in der Nähe “Am Friedhof”. Hier

wird die begehrte Fracht als erstes verteilt. Ob ein Einsatz von Salz überhaupt innerhalb Neustadts Sinn macht, können nur die Gemeindearbeiter beantworten. Sie machen täglich ihre “Kontrollfahrten”.

Einwohnerversammlung (14.03.2013)

Im April, aber mindestens im 1. Halbjahr soll eine Einwohnerversammlung stattfinden. Der genaue Termin wird in der am 22. März stattfindenden Gemeinderatssitzung mitgeteilt. Thema der Einwohnerversammlung ist die Straßenreinigungssatzung. Hier sollen sich die Einwohner Gedanken über den künftigen Winterdienst machen. Eine Findung gemeinsamer Positionen sei das Ziel dieser Einwohnerversammlung. Anschließend soll diese dann im Gemeinderat beraten und beschlossen werden.

Entgegen der gültigen Satzung haben sich einige Einwohner bereits ihre eigene Satzung gemacht. So wird durch diese Einwohner der Fussweg vor ihrem Haus nicht vom Schnee beräumt. Hier vertrauten sie auf ein Gerücht, welches von einer Aussetzung der Räumpflicht sprach. Wer dieses Gerücht in die Welt setzte, ist unklar. Für alle Pflicht- und Nichtbewussten Einwohner steht die Straßenreinigungssatzung hier zum ansehen oder zum download bereit. (ansehen)

Volleyballturnier in Gehren erstmals ohne Neustädter Sieger (10.03.2013)

Seine elfte Auflage erlebte das Volleyballturnier der Jugend- und Freizeitmannschaften. Sieger des diesjährigen Turnieres wurde die Feuerwehr Gehren. Nach mehreren Siegen in Folge ging der Pokal seit Langem nicht nach Neustadt. Der Jugendclub Neustadt I und Jugendclub Neustadt II belegten die Plätze 2 und 3

in Neustadt unmöglich (09.03.2013)

roßbreitenbachs Bürgermeister Hans-Jürgen Beier hatte zum Frauentag zu einem kleinen Sektempfang eingeladen. Zum 8. März gab es im Bürgermeisterzimmer für alle im Rathaus, im Museum, im Bauhof und in der Bibliothek tätigen Frauen, unabhängig von ihrer Beschäftigung als VG oder Stadtangestellte, einen Empfang. Ihm lag es am Herzen, den Frauen, die fleißig und zuverlässig Tag für Tag ihrer Arbeit im Rathaus und in den Außenstellen nachgehen, öffentlich Dank zu sagen.

Quelle: http://ilmenau.thueringer-allgemeine.de/web/ilmenau/startseite/detail/-/specific/Grossbreitenbach-Dank-an-die-Frauen-in-der-Verwaltung

Rennsteigchor auf Weiterbildung (04.03.2013)

Am 1. Februar Wochenende fand in der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen ein interessantes Weiterbildungsprojekt des Thüringer Sängerbundes (TSB) mit der Chorleiterschule des TSB statt. „Wach auf! Thüringen singt Wagner“ hieß ein Weiterbildungsprojekt des TSB, bei dem auch SängerInnen aus dem Süden Thüringens beim stattgefundenen Abschlusskonzert dabei waren und mit Titeln von Klaus Renft nicht nur Wagner zu hören war.

Das Seminar, das in der Landesmusikakademie stattfand, wandte sich an Chorleiter/innen und Sänger/innen aller Chorsparten und aller Altersgruppen und diente der Erweiterung der Repertoire Erkenntnisse und der Erhöhung der künstlerisch-fachlichen Qualifikation.

Besucherzahlen überholen sich (03.03.2013)

Wer hätte diese gedacht,die Besucherzahlen des gästebuches überholen die Besucherzahlen dieser Webseite. Geschaffen am 12.01.2011, zur freien Meinungsentfaltung und -äußerung der NeustädterInnen und deren Gäste. Mit viel Trara versucht, durch den Ortsvorsteher und dem Rennsteigverein, dieses gästebuch zu verbieten. Dies wurde von keiner der sonst noch weiter versuchenden Seiten geschafft, so können wir mit heute über 82696 Besuchern in nur 2 Jahren STOLZ auf unser Erreichtes sein.

Als eigenständiger und gleichzeitig unabhängiger Teil dieser Webseite steht es JEDEM frei, seine Meinung und Gedanken in unserer freiheitlichen Demokratie nieder zu schreiben. Egal, ob sich EINIGE auf den sogenannten Schlips getreten fühlen. Hier hat ein Jeder die Möglichkeit POSITIVES und auch NEGATIVES nieder zu schreiben.

Kritisiert wird von Einigen die Anonymität. Auf den Aufbau und die Struktur des gästebuches, welcher sich auf einem externen Server befindet, haben wir keinen Einfluss. So geht es leider nicht, das sich Nutzer registrieren und sich einen Nicknamen vergeben. So können wir lediglich Leserbriefe, welche sich nicht an die gästebuch-Regeln halten, NICHT FREIGEBEN. Dies geschieht zum Glück nur SELTEN. Mit 1175 veröffentlichten Beiträgen und 1438 Einträgen im gästebuch kann jeder Besucher unseres gästebuches den verantwortungsvollen Umgang mit den Einträgen nachvollziehen. Damit dies auch so bleibt, besuchen sie uns regelmäßig, teilen sie uns ihre “Probleme” mit. Nur so können wir GEMEINSAM die Probleme in Neustadt angehen.

der liebe Gott ist verantwortlich (27.02.2013)

Der Gemeindearbeiter H**** ist für den Ausfall der Schneefräse nicht verantwortlich. Diese Antwort gab der Ortsvorsteher Macheleidt den Freien Wählern auf ihre Anfrage. Diese Anfrage an den Ortsvorsteher lautete: “bleibt die Frage, in wie weit ist der Gemeindearbeiter H**** regresspflichtig. Dieser hat trotz voraussehendem Motorschaden die Schneefräse weiter unter Volllast laufen lassen. Hier hätte dieser die Schneeabfuhr unmittelbar bei austretendem Öl beenden müssen. Da dieser dies nicht tat, ist diesem aus unserer Sicht ein grob fahrlässiges Verhalten vorzuwerfen. Demzufolge trägt er eine große Mitverantwortung an diesem Schaden.”

Die Antwort des Ortsvorstehers lautet: Zitat “ Herr H**** hat hinsichtlich der Schneefräse ordnungsgemäß gehandelt und somit kann Herr H**** auch nicht regresspflichtig gemacht werden. Der Schaden am Motor ist nicht durch das von ihnen unterstellte angebliche Fehlverhalten entstanden.”

Jeder noch klar denkende Einwohner Neustadts kann sich zu dieser Aussage seine eigene Meinung bilden.

Fusion für Altenfeld kein Thema (26.02.2013)

Eine neue Folge in der Kategorie “Lügen haben kurze Beine” ist dieser Beitrag. Wie bereits vor Längerem kundgetan, bestätigt sich nun nach und nach auch von weiterer unabhängiger Seite unsere Berichterstattung. (siehe Verwirrung in Nachbarorten vom 13.02.2013)

So wurde in Altenfeld durch Winfried König in der Gemeinderatssitzung angedacht, das man sich über Gemeindezusammenschlüsse Gedanken machen müsste. Seines Wissens nach, habe bereits der Ortsvorsteher von Neustadt faktisch bereits die Einheitsgemeinde mit Großbreitenbach, Altenfeld und Neustadt verkündet. Bürgermeister Grimm dämpfte die Erwartungen. Man werde, solange man einen eigenen Haushalt noch rund bekomme, keine Bestrebungen unternehmen, um seine Selbständigkeit ohne große Not aufzugeben. Man werde demzufolge “nicht vornweg rennen”. Außerdem sei bisher mit keiner benachbarten Kommune über eine Einheitsgemeinde gesprochen worden. Auch Angebote von Nachbarorten gebe es bisher keine.

Sollte sich Altenfeld zu einer Einheitsgemeindeform entscheiden, gehörten auch die Milchbergorte mit ins Boot. Bei den Milchbergorten handelt es sich um Böhlen, Friedersdorf, Wildenspring und Gillersdorf.

Bleibt wie bisher die Frage: Kann man den Ortsvorsteher von Neustadt noch für VOLL nehmen? Oder handelt es sich um ein unleidiges Spiel auf Zeit, indem am Ende alle Beteiligten die Verlierer sein werden

nicht nur der Bart ist ab (17.02.2013)

Eine Aussage des Ortsvorstehers Macheleidt: “"Der Bart bleibt dran, bis Neustadt einen vernünftigen Haushalt hat", verunsichert die Einwohner zunehmends. Zur Jahresversammlung der Feuerwehr trat o.g. Person rasiert auf. Da es bisher noch keine Beratungen im Haupt- und Finanzausschuss zum Haushalt gegeben hat und auch keine Gemeinderatssitzung erfolgt ist, sind viele Einwohner beunruhigt über die Aussagen des Ortsvorstehers. Kann man den Aussagen des Ortsvorstehers noch Glauben schenken oder handelt es sich hier um heiße Luft auf dem Kamm. Ebenso die Beeinflussung der Einwohner mit recht einfachen Bauernfänger-Methoden. Nach dem Pawlowschen Modell werden die Einwohner Neustadts immer wieder mit dem Wunsch des Ortsvorstehers und dessen Traum der Eingemeindung nach Großbreitenbach “geimpft”, so dass es im Falle einer Einwohnerbefragung dann zwangsläufig zu solch einer Stimmabgabe kommt. Eine eigene Entscheidung für eine andere Struktur wird dann auf Grund der dauernden “Impfung” nicht mehr möglich sein. Durch das ständige wiederholen derselben Floskeln gewöhnen sich die Einwohner Neustadt daran und bei einer Einwohnerbefragung wird dieser Reflex dann automatisch in die Tat umgesetzt. Diese Art der Beeinflussung kennen wir bereits aus den Jahren 2004, 2009 und 2010. Hier wurde ebenfalls mit Bauernfängermethoden die tr****** Einwohner beeinflusst. Die Ergebnisse bezeugen dies allemal.

365 Tage einsatzbereit (16.02.2013)

Bei der Neustädter Feuerwehr scheint sich alles wie gewohnt in seinen Bahnen zu bewegen. In seiner Jahresversammlung gab es nichts wesentlich Neues zu berichten. So liegt der Altersdurchschnitt bei der Einsatzabteilung bei 37,6 Jahren. Zwar verzeichnet die Wehrstärke 21 Einsatzkräfte, von denen sich in letzter Zeit vermehrt Kameraden in Richtung “ruhende Einsatzkraft” bewegen. Die Alter- und Ehrenabteilung umfasst derzeit 11 KameradInnen. Ein Hauptproblem in Neustadt wird künftig der fehlende Nachwuchs sein. Ideen seien vorhanden, aber es findet sich niemand für die Aufgabe des Jugendwarts. Auch eine Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in Großbreitenbach sei nicht so einfach, wie Ortsbrandmeister Heyer verlauten ließ. Derzeit zeigten 4 Kinder in Neustadt Interesse, für eine Jugendfeuerwehr wären aber mindestens 8 Kinder erforderlich.

Zur Jahresversammlung wurden ebenfalls Auszeichnungen und die Wahl des Vorstandes durchgeführt. Für 10 Jahre treue Dienste wurde Heiko Gießler mit der Bronzenen Brandschutzmedaille ausgezeichnet. Christian Beyer wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Die Wahl des Vereinsvorstandes ergab in geheimer Abstimmung folgende Ergebnisse: Vorsitzender Nico Dame, Stellvertreter Michael Preißler, Vertreter der Einsatzabteilung Steven Cipin, Kassenwart Sigrid Nebelung, Vertreter der Alters- und Ehrenabteilung Sonja Köditz, sowie als Ortsbrandmeister gehört ebenfalls Ingo Heyer zum Vorstand.

Für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft sollte den Kameraden und Kameradinnen ein Dank ausgesprochen werden.

Verwirrung in Nachbargemeinden (13.02.2013)

Für Verwirrung sorgt derzeit eine Äußerung des Ortsvorstehers im Radio. Dort teilte er mit, der Neustädter Gemeinderat hat die Bildung der Landgemeinde mit Großbreitenbach und Altenfeld beschlossen. In der gestrigen Thüringer Allgemeinen wird allerdings auf einen Gemeinderatsbeschluss der SPD verwiesen, den diese bei der nächsten Gemeinderatssitzung einbringen will. Wann die nächste Gemeinderatssitzung stattfinden soll, wurde nicht genannt. Dass die Äußerung bezüglich des Beschlusses zur Bildung einer Landgemeinde nicht stimmt, konnte den betreffenden Gemeinden belegt werden. Die Frage in den Gemeinden lautet vor allem dahingehend, wollen die beiden betroffenen Gemeinden überhaupt ohne eine Einwohnerbefragung eine Landgemeinde bilden? Hier wird von Seiten des Ortsvorstehers Macheleidt mit allen Mitteln versucht, das Gemeindeparlament über die Presse zu beeinflussen. Mit der Mehrheit der Fraktion SPD/DieLinke/TGV wird gegebenenfalls ein solcher Beschluss gefasst werden. Dies wurde bereits in der Vergangenheit so praktiziert. Ein diese Fraktion angehöriges Mitglied wird sich nicht anderslautend an der Abstimmung beteiligen. Das damalige Mitglied der SPD-Fraktion in den letzten Legislaturperioden (1999-2004 und 2004-2009, Anm. der Red.) Pfützner (jetzt Freie Wähler) wurde mehrfach bei anderem Abstimmungsverhalten diffamiert. Die Forderung der CDU und der Freien Wähler lautet vor Beschluss zur Bildung einer Einheits- oder Landgemeinde die Einwohner aller betroffenen Gemeinden abstimmen zu lassen mit gleichlautender Fragestellung.

Stellplatz für Trans-Thüringia ist vorbereitet (12.02.2013)

Für den am 14.02. in Neustadt beginnenden Teil der Trans-Thüringia wurde am gestrigen Tage der Parkplatz am Kokshügel beräumt. Mit dem Pistenbully wurde der Schnee an die Seite geschoben, so dass eine mehr als ausreichende Fläche den Mushern und ihren Hunden zur Verfügung stehen sollte. Weshalb bisher beim Räumen der Fläche für die Skifahrer auf ein Privatunternehmen zurückgegriffen wurde, ist aus Sicht der Steuerzahler nicht nach vollziehbar. Da der Pistenbully diese Arbeit ebenfalls und in besserer Qualität durchführen kann.

je nach Wetterlage (11.02.2013)

Je nach Wetterlage kommen die geistigen Ergüsse des Ortsvorstehers an die Öffentlichkeit. Auch das Einnehmen der beiden lokalen Zeitungen für solcher Art Ergüsse lässt nichts Gutes erahnen. Derzeit ist wieder einmal die Sömmerdaer Erklärung die Grundlage für das Schiessen gegen die Landesregierung. Die Sömmerdaer Erklärung ist eine Presseerklärung der LandrätInnen vom 21.02.2011. In dieser Erklärung wurde ein Personalüberhang bei den Landesbehörden in Höhe von 14 222 Bediensteten “festgestellt”. Somit sei ein Einsparpotential von 500 Millionen € gegeben. Ebenso wird in dieser Erklärung an der Kleinteiligkeit in Thüringen festgehalten (keine Kreisreform). Das Neue an den bisher monoton vorgetragenen Ergüssen ist scheinbar die Mitleidsmasche mit den alten Bundesländern. So wird von seiner Seite Verständnis für die Kritik an der Aufbauhilfe Ost geäußert. Die Äußerung: “Ich persönlich schäme mich, dass das Land dieses Thema (Personalabbau, d. Red.) nicht konsequent angeht.” Gleichzeitig erwartet der Ortsvorsteher bei einer möglichen Einsparsumme von 500 Millionen € beim Land, eine Umverteilung dieser Summe zugunsten der Städte und Gemeinden. Auf die Idee zu kommen, bei sich selber anzufangen mit der Einsparung, scheint der Ortsvorsteher nicht zu kommen. Die sich zu geschusterte Aufwandsentschädigungserhöhung wird beiläufig unter den Tisch gekehrt. So ging er vor gar nicht langer Zeit ein Gemeinderatsmitglied an mit der Frage: “Würdest du auf eine Gehaltserhöhung freiwillig verzichten?” - Hierbei vergaß der Ortsvorsteher scheinbar, es handelt sich bei der “Aufwandsentschädigung” um ein zusätzliches Einkommen und nicht um ein Haupteinkommen. So wird Politik nach Wetterlage gemacht. Nach dem Motto: “Erst einmal meine eigene Tasche per Satzung füllen, dann ohne schlechtes Gewissen von Anderen mein Geld einfordern.

Einwohnerbefragung gefordert (08.02.2013)

Im Januar hat die Gemeinde Möhrenbach und die Stadt Gehren für sich beschlossen, eine Landgemeinde zu bilden. Dieser Antrag ist nun eingereicht und wird höchstwahrscheinlich zur Bildung dieser neuen Stadt führen. Jetzt sollte sich Neustadt endlich dazu durchringen, eine Einwohnerbefragung durch zuführen. Somit hat gegebenenfalls der Ortsvorsteher die nötige Legitimation, um endlich auch in Verhandlungen mit Großbreitenbach oder Gehren zu treten. Bisher schien der Wechsel nach Großbreitenbach immer nur sein eigener Wunsch zu sein. Mit dem dazugehörigen Votum der Einwohner sähe dies anders aus. Wir fordern hiermit den Ortsvorsteher auf, nach Möglichkeit noch im ersten Halbjahr eine Einwohnerbefragung hierzu durchzuführen. Andererseits wären all seine Äußerungen zur erforderlichen Änderung der Gemeindestrukturen nur leere Worthülsen.

Teilen sie uns hierzu ihre Meinung im gästebuch mit

Kommunen zahlen Verzugszinsen in Millionenhöhe (06.02.2013)

Die Verzögerungen bei der Übernahme von E.ON Thüringen kosten die Kommunen einen Millionenbetrag. Nach Angaben des kommunalen Energie-

Zweck-Verbandes KET sind bis zum heutigen Tag Verzugszinsen in Höhe von 2,3 Millionen Euro aufgelaufen. Der E.ON-Konzern hatte den Kommunen ein Vorkaufsrecht für die Übernahme des Thüringer Energieversorgers eingeräumt. Die Frist dafür endete am 31. Dezember. Der Kaufvertrag ist aber immer noch nicht rechtskräftig, da das Land das Geschäft noch rechtlich und wirtschaftlich prüft.

Für Neustadt könnte dies im ungünstigsten Fall bedeuten, dass die Gemeinde mit ca. 5000 € beteiligt sein wird.


Quelle: MDR THÜRINGEN - Das Radio - Nachrichten um 12:00

Neustadttreffen in Bergneustadt (06.02.2013)

Das 25. Neustadttreffen in Bergneustadt ist zu Ende und man kann sagen es war ein voller Erfolg. Das Wochenende wurde von den Gastgebern sehr gut organisiert. Beim Hallenturnier belegte unsere Mannschaft in ihrer Gruppe einen guten 3. Platz und verpasste das Halbfinale nur wegen des schlechteren Torverhältnisses. Im 1. Spiel trennte man sich gegen DJK Mühlbach I 1:1. Im 2. Spiel setzte es eine herbe 0:7 Niederlage gegen die Gastgeber vom TuS Othetal. Es folgten eine weitere Niederlage (1:2) gegen SpVgg Steele 03/09 / Essen und zwei 2:0 Siege gegen LSV Neustadt/Spree und TuS Othetal II. Trotz des verpassten Halbfinaleinzuges konnte sich die Leistung unseres Teams sehen lassen. Olympia spielte mit: Ivo Smuda, Sven Lutz, Martin Schmidt(1 Tor), Florian Stamprech, Marian Matthias, Michael Heinz(2 Tore) und David Linke(3 Tore). Den Sieg des Turniers erspielte sich die Mannschaft aus Bad Neustadt/Saale. Unser Team wurde zum zweiten Mal in Folge mit dem Fair-Play-Pokal ausgezeichnet. Natürlich war auch die Karnevalparty im Krawinkelsaal eine feucht fröhliche Veranstaltung.

Rennsteig-Skiwanderweg wird vermessen (05.02.2013)

Der Rennsteig-Skiwanderweg wird ab heute vermessen. Ziel sei es, Lage und Profil des Skiweges von Ruhla bis Lehesten genau zu bestimmen, teilte der Regionalverbund Thüringer Wald mit. Experten der Sporthochschule Köln fahren bis Übermorgen den Weg auf Motorschlitten mit speziellen Messgeräten ab. Danach kann der Skiweg komplett und einheitlich beschildert werden. Außerdem ist es dann möglich, digitale Karten zu erstellen. Die Vermessung ist Teil des Ganzjahreskonzepts für den Rennsteig, das vom Land mit insgesamt 16 Millionen Euro gefördert wird.

Thüringer Wald zieht durchwachsene Zwischenbilanz (03.02.2013)

Der Tourismus im Thüringer Wald hat eine durchwachsene Zwischenbilanz gezogen. Nach Angaben des Geschäftsführer der Skiarena Silbersattel in Steinach, Gerhard Müller, war der Winter wirtschaftlich bisher schwierig. So seien Weihnachten beispielsweise täglich nur 50 bis 60 statt der erhofften 1.000 Skifahrer unterwegs gewesen. Die Tourist-Information in Neustadt am Rennsteig hat bisher 40 Prozent weniger Tagesgäste gezählt als in der Vorsaison. Die Tourismus-GmbH in Oberhof ist dagegen bisher zufrieden. Das Wintersportzentrum profitiere von zugkräftigen Veranstaltungen, egal was für ein Wetter herrscht. Für die kommenden Wochen hoffen die Touristiker auf mehr Gäste - unter anderem aus Sachsen und Sachsen-Anhalt, wo bereits die Winterferien begonnen haben.

Macheleidt spekuliert auf Rot/Rot in 2014 (01.02.2013)

m Moment wissen wir nicht, über was wir als erstes berichten sollen. Steilvorlagen hierzu bietet Ortsvorsteher Macheleidt genug. Im neuesten Interview mit der TA vom 31.01.2013 sagt er zum Thema “Mit Provisorium durch den Winter” Zitat: “Weil Fördermittel für einen Einsatz abgelehnt wurden, müssen wir versuchen, auch ohne das Land bis 2014 eine Lösung zu finden. In Erfurt scheint man für die Bürger jedenfalls nichts mehr übrig zu haben.” - Ein Wunsch in Richtung Rot/Rot nach der Landtagswahl im nächsten Jahr? In der Hoffnung, das dann eine Rot/rote Landesregierung Neustadt eine neue Fräse kauft?

Mit teilweise weltfremden Argumenten und einfacher Polemik wird von Seiten des OV Stimmung gegen die derzeitige Landesregierung gemacht. Eigenes Unvermögen und ausharren in wichtigen Themen werden in der Regel zur Schuldfrage für den politischen Gegner.

In besagtem Artikel ging es um die kaputte Schneefräse. deren Reparatur 6500 € zzgl. Mwst. kosten würde. Aus Sicht von Macheleidt sei eine Reparatur nicht mehr sinnvoll, da sie bereits 18 Jahre alt sei. Über Regressmöglichkeiten gegenüber dem Verursacher gibt es keine Aussagen. In einer weiteren Milchmädchenrechnung wird seitens Macheleidt auf die Kostenübernahme des Kreises bei Kreisstraßen verwiesen. Zitat: “Nur zum Vergleich: Für Kreisstraßen kommt der Landkreis auf. und an den bezahlen wir eine Umlage.” In diesem Falle stimmt die Aussage von Macheleidt. DIe Gemeinde Neustadt bezahlt eine Kreisumlage, eine Landesumlage zahlt die Gemeinde nicht. Denn bei Zahlung einer Landesumlage würde mit Sicherheit auch das Land die Schneeräumung durchführen. Durch die Schlüsselzuweisungen überweist aber das Land nicht gerade wenig an die Gemeinde. So überweist das Land fast die Hälfte des gesamten Gemeindehaushaltes als Schlüsselzuweisung. Auch die “Aufwandsentschädigung” des Ortsvorstehers ist in dieser enthalten. Können die NeustädterInnen also nur hoffen, das es in den kommenden Wintern bis 2014 nicht mehr so viel schneit, damit kein Schnee mehr abgefahren werden muss.

Neustadt, das unbekannte Skigebiet (29.01.2013)

Neustadt ist gern in aller Munde. Am liebsten bei den “bösen” Politikern in Erfurt. Sollen sie doch gefälligst mehr Geld den Kommunen zur Verfügung stellen, damit sich die Ortsvorsteher ein Stück von diesem Kuchen abzweigen können, in Form von Diätenerhöhungen. Bei einigen anderen Sachen ist Neustadt allerdings nicht in aller Munde. Bei den Wintersportmeldungen. Im Altkreis Ilmenau gibt es 2 Lokalzeitungen, einmal das Freie Wort und einmal die Thüringer Allgemeine. Während das Freie Wort generell nicht über Schneehöhen etc. berichtet, ist Neustadt für die Thüringer Allgemeine weitgehend unbekanntes Terrain. Auf der Thüringen-Seite gibt es überwiegend Frauenwald, Masserberg, Oberhof und Schmiedefeld. Neustadt existiert in diesem “4-Länder-Eck” nicht. Im Lokalteil dieser Zeitung ist Neustadt hingegen ab und zu vertreten. Nicht durchgehend wie die Orte Stützerbach, Frauenwald, Großbreitenbach und Schmiedefeld. Woran mag dies liegen. Neustadt hat keinen Ski-Lift mehr und die Loipen sind nicht immer so gespurt, wie es die Skifahrer erwarten. Obwohl genügend Schnee meistens vorhanden ist. Also doch kein Wintersportmekka im fast höchsten Ort im Ilm-Kreis. Hier wäre es von Vorteil, wenn sich der Ortsvorsteher oder sein Beigeordneter sich einmal höflich an die Lokalzeitungen wenden würde, damit dieses Informationsdefizit beseitigt wird.

VG-Vorsitzende für weitere 6 Jahre (27.01.2013)

Am letzten Freitag fand die VG-Versammlung in Neustadt statt. In dieser Sitzung wurde die vor einiger Zeit wiedergewählte VG-Vorsitzende Beate Misch vereidigt. Der Amtseid wurde durch die Ilm-Kreis-Landrätin Enders abgenommen. Die Landrätin nutzte die Gelegenheit, den anwesenden VG-Vertretern mitzuteilen, das sie am 30. Januar den Kreishaushalt verabschieden möchte. Ebenfalls teilte sie mit, dass die Kreisumlage von ehemals geplanten 36,99% auf 34,5% gesenkt wurde. Hier verschwieg sie allerdings, dass dies nicht ihr Verdienst gewesen ist. Durch den Druck der CDU und Freien Wähler wurde diese Umlagehöhe gesenkt.

In seiner gewohnten Form ließ der Ortsvorsteher anschließend kein gutes Haar an der Landesregierung. Ob dies an seinem äußeren Erscheinungsbild lag (er hatte einen angehenden Vollbart) ist nicht überliefert. In altbekannter Manie schoss er gegen das vom Land betriebene Personalmanagement. Die Gemeinschaftsversammlung nimmt diesen Redeschwall in der Zwischenzeit nicht mehr Ernst. Bei dieser immer wieder monoton vorgetragenen Hasstirade gegen den Freistaat meinen viele, er möge sich einmal in Behandlung begeben. Denn dieses Verhalten kann man nicht mehr als Normal bezeichnen.

Was unterscheidet Neustadt von Altenfeld (24.01.2013)

Diese Frage sollte man nicht stellen müssen. Einerseits wollen beide Gemeinden zusammen gehen, andererseits sind die beiden Gemeindeoberhäupter zwar von der gleichen Partei, aber dennoch von Grund auf verschieden. So gibt es seit Jahren eine gute Tradition in Altenfeld. Der Bürgermeister versammelt seinen Gemeinderat in jedem Jahr, egal ob gute oder schlechte Zeiten sind, um in feierlicher Runde zurückzublicken. So lud der Bürgermeister seinen Gemeinderat, die Mitarbeiter der Verwaltung, vom Bauhof und des Tourismus in die "Gute Quelle" ein zu Klößen, Rouladen und Rotkraut. In seinem Rückblick lobte der Bürgermeister die gute Zusammenarbeit, auch wenn man nicht immer einer Meinung gewesen sei. Wie man sieht, kann der Bürgermeister unserer Nachbargemeinde wesentlich entspannter und offener mit seinem Gemeinderat umgehen. Dies ist in Neustadt nicht möglich. Solch ein Zusammentreffen gab es seit dem Amtsantritt des Ortsvorsteher noch nie. In den ersten Jahren seiner Amtszeit, zwischen 1999 - 2004, hat man sich als Gemeinderat nach den Gemeinderatssitzungen auch hin und wieder zusammengesetzt und die Themen ausgewertet. Seit dem Jahr 2004 ist dies nicht wieder vorgekommen. Der Jahresabschluss, der in den letzten Jahren (2010 und 2011, 2012 fiel aus terminlichen Gründen aus) stattgefunden hat, wurde in Kombination als übergreifende Fraktionssitzung durchgeführt. Auf Einladung der CDU und Freien Wähler kam lediglich einmal der 1. Beigeordnete. Der Ortsvorsteher und andere Gemeinderäte kamen nie zu solch einer Veranstaltung bzw. kamen nicht auf die Idee, so etwas durchzuführen.

Für eine bessere Zusammenarbeit im Gemeinderat und der Verwaltung wäre so etwas immer wünschenswert, wenn man einmal über seinen Schatten springen würde. Wie sagte doch unser Ortsvorsteher in seinem Jahresrückblick 2012, Zitat: “Ich wünsche uns alle einen guten Start ... Weitsicht, die nötige Gelassenheit und Ideen, ... ..., damit das Leben in unserer Gemeinde lebenswert bleibt.”

Rückblick und Ausschau im Amtsblatt (20.01.2013)

Der für seine aufbrausende Art bekannte Ortsvorsteher der Gemeinde Neustadt hat in diesem Jahr einmal seine eigene Sicht der Dinge im Amtsblatt der VG "Langer Berg" zum Besten gegeben. In seiner Rückschau auf das Jahr 2012 nannte er den 1. BA des Jugendzentrums in Neustadt. Hier hat das Jugendzentrum ein neues Dach erhalten. Der 2. BA konnte durch den "bösen" Freistaat Thüringen nicht realisiert werden. Dieser hat die Schlüsselzuweisungen gekürzt, weshalb Neustadt nun seinen Eigenanteil nicht mehr aufbringen kann.

Die Waldstraße konnte im vergangenen Jahr ebenfalls realisiert werden. Bei dieser Baumaßnahme, bei der es sich um eine "kurze" handelt, wurde nach vielen Gesprächen mit Anwohnern und des WAVI vollendet.

Durch die Sparkasse Arnstadt-Ilmenau gab es eine Geldspende in Höhe von 650,00€. Für dieses Geld wurde ein neues Spielgerät für den "gemeindeeigenen" Spielplatz erworben.

Der geplante Parkplatz am Kokshügel konnte nicht realisiert werden. Hier ab es technische Schwierigkeiten (mehr).

Folgende Maßnahmen beabsichtigt Macheleidt im Jahre 2013 durchzuführen. Eine breite Mehrheit im Gemeinderat wird ihm dank der Großfraktion SPD/DieLinke/TGV garantiert sein. Die Fertigstellung des Jugendzentrum mit dem vorgesehenen 2. BA (neue Fenster, Fassade und Trockenlegung, keinerlei Innensanierung), Anschaffung von Kleinwindkraftanlagen, Anschaffung einer neuen Schneefräse und die langsam erforderliche Straßenunterhaltung ohne nennenswerter Sanierung der noch fehlenden Straßenteile in Neustadt, sind die vom OV benannten Ziele in diesem Jahr.

Als weitere wichtige Aufgabe nennt er die Bildung einer Landgemeinde mit Großbreitenbach und Altenfeld. Nachdem die Gespräche in der letzten Legislaturperiode (2004-2009) begonnen wurden und in dieser Legislaturperiode sich diesen immer verweigert wurde, sieht der OV die Landgemeinde auf einmal als vordringliche und längst überfällige Aufgabe an. Nachdem die VG ein Ausscheiden aus dem Verbund nicht vor 2016 zugesteht, kann man hier mit Polemik und Aktionsgehabe ein Bemühen andeuten. Es wird viel lieber permanent über den Freistaat Thüringen gemeckert und deren Struktur beklagt, als sich der eigenen Verantwortung gegenüber der Gemeinde bewusst zu werden und mit Vorbild voranzugehen. Hier sei an das sich selbst erhöhte Bürgermeistergehalt in Höhe von 28% (mehr) erinnert.

Mehr oder weniger Schlüsselzuweisungen (18.01.2013

Neustadt bekommt mehr oder weniger Schlüsselzuweisungen für die Erfüllung seiner Aus- und Aufgaben vom Freistaat. So war im letzten Jahr von 69 000 € weniger Schlüsselzuweisungen die Rede. In unserem Bericht vom 09.10.2012 gingen wir bereits darauf ein, dass die damals prognostizierten Werte mit denen in der Öffentlichkeit publizierten nicht übereinstimmen. Am Ende waren es tatsächlich "nur" 34 000 €. Vorschläge zur Reduzierung wurden ebenfalls gemacht. Die neuesten Zahlen aus dem Finanzministerium bestätigen diese Zahlen. So wird Neustadt in diesem Jahr mit ca. 36 500 € weniger auskommen müssen. Als Ausgleich für die Reduzierung des Landeszuschusses sind steigende Steuereinnahmen anzurechnen.

Da es auf Grund der derzeitigen finanziellen Situation nicht möglich, einen Haushalt auf zu stellen, befindet sich die Gemeinde in der vorläufigen Haushaltsführung. Dies bedeutet, es dürfen keinerlei freiwillige Leistungen durchgeführt werden. Hierunter fallen vor allem touristische Ausgaben, wie das Spuren von Loipen, sowie Zusatzleistungen für die Rennsteig-Info. Auch der Blumenstrauß für Jubilare darf nicht mehr aus der Gemeindekasse bezahlt werden.

Schneefräse mit Totalschaden (15.01.2013)

Wie bereits in den letzten Tagen berichtet und im Dorf gemunkelt wurde, ist die Schneefräse endgültig defekt. In den beiden Lokalzeitungen wird am heutigen Tage darüber berichtet. Laut Aussage des Ortsvorstehers Macheleidt beträgt der Schaden 8000 €. Diesen Betrag würde die Reparatur des Motors kosten. Viele Bürger verwundert dies nicht, denn bei der letzten Schneeabfuhr ist der Gemeindearbeiter Hoche mit einer blauen Qualmwolke gefahren. Für jeden halbwegs denkenden Menschen ist dies ein Anzeichen für einen Motordefekt. Der Gemeindearbeiter hat trotz der Qualmwolke den Schnee weiter abgefräst und auf LKW verladen. Hier wäre eine Prüfung auf Regress gegenüber dem Gemeindearbeiter sicherlich sinnvoll. Eine vor 3 Jahren gestellte Anfrage im SPD geführten Wirtschaftsministerium auf Förderung einer neuen Fräse erhielt der OV Macheleidt eine Absage. Man solle doch gegebenenfalls die Räumung an private Firmen vergeben. Eine Fremdvergabe käme der Gemeinde teuer zu stehen, ist die Aussage des OV. Nur mit Dumpinglöhnen wäre ein günstigeres Angebot möglich. Dies ist vom Freistaat sicher nicht gewollt. Aber mit eben solchen Dumpinglöhnen wird der Schnee in Neustadt durch Fremdfirmen geräumt. Der saisonal beschäftigte Gemeindearbeiter arbeitet in seiner Freizeit als Unternehmer zu solchen Preisen. In der nächsten Gemeinderatssitzung wird sich der Gemeinderat mit dem Thema Winterdienst und Schneeabfuhr befassen müssen, war weiterhin die Aussage des OV. Dieser sei bereits unterrichtet. Wie er dies getan habe, wird in der Zeitung nicht dargestellt. Auf jeden Fall stimmt diese Aussage nicht. Denn mindestens die Fraktionen CDU und Freie Wähler sind darüber bisher nicht informiert worden.

CDU wehrt sich gegen permanente Unterstellungen (13.01.2013)

Der CDU-Ortsverband von Neustadt wehrt sich gegen die ständig vom Ortsvorsteher Macheleidt wiederholten Vorwürfe. Dieser behauptet bei jeder sich bietenden Gelegenheit, wenn es um die Strukturen der VG Langer Berg und VG Großbreitenbach geht, dass die CDU verantwortlich ist für den damaligen Beitritt Neustadts in die VG Langer Berg. Der Vorsitzende der CDU-Ortsgruppe und ehemaliges Gemeinderatsmitglied Alfons König möchte klargestellt wissen, dass die getätigten Äußerungen des OV nicht der Wahrheit entsprechen. 1993 gab es in Neustadt eine Bürgerbefragung mit dem Ziel, wohin soll Neustadt gehen. Diese fiel knapp zu Gunsten von Gehren aus. So entschieden sich die Neustädter zu 51% für Gehren und 49% für Großbreitenbach. Die Abstimmung im Gemeinderat ging ebenso knapp zu Gunsten von Gehren aus. Eine Stimme mehr war ausschlaggebend. In seinen Ausführungen appelliert König an den Verstand und die Vernunft aller Beteiligten. So sollten sich alle Abgeordneten der beiden Verwaltungsgemeinschaften Gedanken darüber machen, dass der Schritt nicht zu klein werde. Es sollte nicht nur auf 5 - 10 Jahre orientiert werden. Man sollte längerfristig denken und planen. Nur eine Gemeinde oder wie das Gebilde auch heißen möge mit 10 000 bis 12 000 Einwohner wären die bessere Alternative und die dann vorhandene Struktur hätte eine wesentlich kräftigere Stimme im südlichen Ilm-Kreis.

Aus für Winterdienst? (11.01.2013)

Die Wintersportler warten sehnsüchtig auf ihn. Für die Autofahrer meistens ein graus. Schnee. Da nach der letzten Schneeabfuhr für die Schneefräse offensichtlich das Aus gekommen ist, scheint dem Multicar das gleiche Schicksal zu treffen. Am heutigen Tag wurde der Multicar mit einem Abschleppfahrzeug abgefahren. Der Pflug steht abmontiert im Bauhof. Wollen wir hoffen, dass der Multicar schnellstmöglich wieder seinen Dienst aufnehmen kann oder andererseits, das kein neuer Schnee mehr hinzukommt.

Stagnation in Neustadt voraussichtlich für längere Zeit (10.01.2013)

Gehren hat es mit Möhrenbach vorgemacht. Die beiden Gemeinden werden bis Ende des Monats den Antrag auf Bildung einer Landgemeinde beim zuständigen Innenministerium einreichen. Bei der gemeinsamen Einwohnerversammlung haben sich die beiden Gemeinden positioniert. Gleichzeitig wurde am Rande Neustadt eine Absage in Richtung Austritt vor dem Jahr 2016 attestiert. Der derzeitige Vorbereitungsstand ließe nichts anderes zu. Die in der letzten Legislaturperiode begonnenen Gespräche zwecks Bildung einer Einheitsgemeinde in der großen Variante (VG Langer Berg und Großbreitenbach) hatte der Ortsvorsteher des Öfteren bereits eine Absage erteilt. Obwohl die Mehrheit dies als einzige Alternative ansieht, zieht es die SPD/DieLinke/TGV-Fraktion im Gemeinderat nach Großbreitenbach. Gespräche für die Bildung solcher Gemeindestrukturen sind bisher nicht geführt und auch nicht in Aussicht gestellt. In der Einwohnerversammlung ließ der OV verlauten, das er und seine Fraktion einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat einbringen werde.

Auf Grund der finanziell prekären Situation in Neustadt ist bisher noch kein Haushalt beschlossen worden. Es haben nicht einmal Beratungen im Haupt- und Finanzausschuss zu diesem stattgefunden. So ist es nicht möglich, Investitionen anzuschieben. Offene Projekte in Neustadt sind das Jugendzentrum, die Anschaffung neuer Kommunaltechnik, die Behebung von Wasserschäden im Gemeindezentrum, die noch offenen Gemeindestraßen (Bahnhofstraße, Hüttenstraße, Weg hinter Cafe Lusky) können nicht gebaut, die Außenfassade des Dartclubs muss saniert werden, die Brunnengasse zerfällt zunehmends. Weitere massive Probleme liegen vor, können aber aus nichtöffentlichen Gründen nicht detailliert benannt werden. Ein dem Landratsamt vorzulegendes Haushaltssicherungskonzept ist bisher nicht erstellt.

Einzig die Entwicklung der Gästezahlen lassen einen Lichtblick zu am Horizont. So gab es über 44 000 Übernachtungen, dank des großen Hauses vor Ort. Sollte die Infrastruktur sich im Ort nicht weiterentwickeln, werden die Urlauber ausbleiben und Neustadt verfällt in eine Schlaf-Neustadt.

Neustadt legt zu (08.01.2013)

Mit Stand 31.12.2012 hat Neustadt mehr Einwohner als noch ein Jahr zuvor. Im Jahr 2011 waren in Neustadt 1023 Einwohner registriert. Nun sind es laut Auskunft der Verwaltungsgemeinschaft „Langer Berg“ 1035 Einwohner. Eine Zunahme von 12 (+1,17%) Einwohnern. Dies entspricht einer Einwohnerdichte von ca. 61 EW/km2. Abgenommen hat hingegen die Zahl der Geburten. Gab es im Jahr 2011 noch 7 Neuankömmlinge, so waren es Ende 2012 „nur“ noch 6 (-16,66%) neue Erdenbürger. Das letzte Kind wurde am 27. Dezember in Arnstadt geboren.

EON-Verkauf unter Dach (05.01.2013)

Der Verkauf des EON-Anteiles in Thüringen ist unter Dach und Fach. Der Vertrag über den Verkauf von 43 Prozent des Unternehmens an den Kommunalen Energiezweckverband Thüringen (KET) für rund 900 Millionen Euro sei unterzeichnet worden, teilte EON am Mittwoch in Düsseldorf mit. Die noch gehaltenen zehn Prozent würden ebenfalls kurzfristig veräußert.

Nach derzeitig vorliegenden Aussagen sollen sich gerade einmal knapp über 400 der ca. 860 Thüringer Gemeinden dem KET angeschlossen haben. Dies würde im Falle eines Scheiterns der KET eine wesentlich höhere Selbstbeteiligung der Gemeinden nach sich ziehen. Der überschlagene Anteil der Gemeinde Neustadt von derzeit 1,2 Millionen € würde sich dann entsprechend des Aktienanteils nahezu verdoppeln. Eine höhere Rendite hat dies im positiven Fall nicht zur Folge.

Ein neues Jahr (02.01.2013)

Was dieses Neue Jahr Euch auch verspricht –

es wird sicherlich nicht immer ein Gedicht!

Bringt Euch das Jahr mal wirklich zu viel Stress –

bleibt cool, in 365 Tagen kommt ja schon ein anderes!