Plötzlich ist genug Geld für alles da (28.12.2015)

Nicht nur in Thüringen, auch in anderen Bundesländern ist plötzlich Geld im Überfluss vorhanden, nur nicht für die eigenen Bürger und Gemeinden.

Eine Steilvorlage für den Neustädter Ortsvorsteher könnte der nachfolgende Artikel aus dem Westfalenblatt vom 27.12.2015 sein [Link].

Anmerkung der Redaktion: Wichtig ist der letzte Absatz. Diesen teilen wir in vollem Umfang.

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Plötzlich ist genug Geld für alles da

Politiker sprechen gerne davon, sie wollten die Bürger »mitnehmen«. Das  ist ihnen in diesem Jahr über große Strecken nicht geglückt. Oft konnte man den Eindruck gewinnen, dass sie für Flüchtlinge möglich machten, was ihnen noch vor Jahren unbezahlbar schien – oder sie schlichtweg nicht interessierte.

Seit Schülergenerationen erleben Eltern den Unterrichtsausfall in NRW. Doch die Schulministerien sämtlicher Couleur redeten das Problem immer klein. Von einer regelmäßigen Erhebung der Fehlstunden wollte niemand etwas wissen. Nun sind die Flüchtlinge da, und Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) schafft über Nacht 2625 Lehrerstellen. Wohlgemerkt: Bei 40 000 erwarteten Flüchtlingskindern im Jahr 2015 sind mehr Lehrer nötig. Aber das waren sie vorher auch schon.

Ähnlich sieht es beim Bau günstig zu mietender Wohnungen aus, für den sich Privatinvestoren schon lange nicht mehr interessieren, weil überbordende Bauvorschriften die Objekte einfach zu teuer machen. Eine Folge: Etliche ärmere Menschen müssen in Wohnungen leben, die Investmentfirmen gehören, die sich gelegentlich einen Dreck darum scheren, ob die Heizung funktioniert oder die Wände feucht sind. Auch Studenten wissen davon zu berichten, dass günstige Wohnungen einfach nicht zu finden sind.

Die Bürger »mitnehmen« – das geht anders

Nun sind die Flüchtlinge hier, und die Politik wacht auf. Plötzlich wird der Wohnungsmangel zum Thema. Landesbauminister Michael Groschek (SPD) schwebt vor, dass in den nächsten zwei Jahren  120 000 günstige Wohnungen entstehen. Und damit die Wohnungswirtschaft mitmacht, bietet das Land nicht nur billige Darlehn, sondern sogar Tilgungsnachlässe. Und: Das Baurecht soll gelockert werden.

Warum ist NRW seiner eigenen Bevölkerung nicht schon vor Jahren so entgegengekommen? Die bloße Zahl der Asylbewerber kann nicht der Grund sein. Selbst mit den 230 000 Flüchtlingen von 2015, die  NRW erst einmal behalten wird, haben wir weniger Ein­wohner als vor zehn Jahren, als mehr als 18 Millionen Menschen in NRW lebten. Ist es also überzogenes Gutmenschentum, das viele Politiker auf einmal so großzügig sein lässt? Oder ist es immer noch die deutsche Vergangenheit?

Die Bürger »mitnehmen« – das geht anders. Vor allem die Ärmsten vergisst die Politik im Moment, denn sie sind als Kunden der Tafeln direkt vom Flüchtlingszuzug betroffen. Viele Tafeln können ihnen nur noch halb so viele Lebensmittel wie früher geben, weil sich nun auch Flüchtlinge in die Schlangen einreihen. Und bisher gibt es kein staatliches Programm, das hier hilft.

Die Flüchtlinge können am wenigsten dafür, dass der Staat sein Füllhorn für sie öffnet, trotzdem werden sie jetzt vielerorts zum Gegenstand einer Neiddebatte. Daran ist die Politik mit ihrer gelegentlich unreflektierten »Willkommenskultur« nicht ganz unschuldig.

Von Christian Althoff

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Weihnachtsgrüße (24.12.2015)

Weihnachtsgrüße an alle Neustädterinnen und Neustädter, Gäste und Urlauber. Ein Jeder soll diese Grüße erhalten, unabhängig vom Engagement und Einsatz für die Gemeinde Neustadt. In einer Demokratie sollte der kritisch Hinterfragende und Andersdenkende genauso bedacht werden wie der Helfende und sich blindlings Engagierende.

Wir werden sie auch weiterhin mit wahren Berichten aus dem Leben und über das Leben in Neustadt berichten.
Wir werden wie gewohnt einigen Leuten auf die Füße treten, auch wenn es denen nicht gefällt.
Wir werden auch weiterhin bei der Wahrheit bleiben.
Wir haben noch viele Beiträge liegen und werden sie nach und nach veröffentlichen, auch wenn sie aus dem Sommer und Herbst sind.

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Vetternwirtschaft immer vor Einsatz für Neustadt (19.12.2015)

Von sich selbst ist er überzeugt. Seine Kritiker werden regelmäßig mit "Schlamm" überzogen.

Von sich selbst behauptet er, ehrlich, offen, fair und nur im Sinne Neustadts zu handeln. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus.

So ist uns ein neuer Fall von Vetternwirtschaft übermittelt worden. Wir haben uns schon gewundert, weshalb es keine Stellenausschreibung zum neuen Winterdienstmitarbeiter gegeben hat. Auch intensive Recherchen des Amtsblattes brachte keine Ausschreibung zu Tage.

Wie uns nun mitgeteilt wurde, handelt es sich um direkte Verwandtschaft des Ortsvorstehers Macheleidt.

Bereits mehrfach haben wir auf die Vetternwirtschaft des Ortsvorstehers hingewiesen. Dieser warf uns jedoch regelmäßig Mobbing und Hetzerei vor. Weitere Fälle von Vetternwirtschaft und bevorzugter Behandlung sind folgende:

  • Als der Gemeindearbeiter eingestellt wurde, setzte sich der Ortsvorsteher für diesen besonders ein. Ein Einstellungsgrund war die Mitgliedschaft in der Feuerwehr und der Einsatzgruppe angegeben worden. Zwischenzeitlich hat der Gemeindearbeiter alle Mitgliedschaften beendet. Somit sind alle Einstellungsgründe entfallen.
  • Als eine Stelle im Gehrener Kindergarten zu besetzen war, setzte sich der OV auffallend für seine Frau ein. Diese wurde anschließend im öffentlichen Dienst eingestellt.
  • Der Saisonarbeiter der letzten Jahre wurde in den letzten 2 Jahren schon gar nicht mehr ausgeschrieben. Hier bestand der Ortsvorsteher auf seine Personalhoheit. Der Arbeiter soll durch enge Beziehungen und Gefallen beim OV aufgefallen sein.
  • Mit Besetzung der Touristinformation wurde laut Ortsvorsteher eine hervorragene Wahl getroffen. Als langjährigem Chorleiter wurde dem Mitarbeiter der Posten förmlich aufgenötigt. Die Touristinformation wurde 6 Jahre lang zuvor vom BWG betreut. Ein Kündigungsgrund waren die Öffnungszeiten. Regelmäßige Öffnungszeiten in der Touristinfo gab es in der letzten Zeit nicht.

4 Personalien in der Gemeinde Neustadt und eine außerhalb Neustadts gab es seit dem Amtsantritt des Ortsvorstehers Macheleidt im Jahr 1999. Alle Personalien haben einen anrüchigen Beigeschmack. Auf der diesjährigen Weihnachtsfeier der Senioren hat der Ortsvorsteher seine erneute Kandidatur für das Jahr 2016 angekündigt. Somit soll die Vetternwirtschaft weitergehen.

Vandalismus (17.12.2015)

Erneut gab es einen Vandalismusvorfall in der Neustädter Gemarkung. Am Reischelteich wurde durch Unbekannte die Wandererhütte umgeworfen.

Wir bitten Zeugen, sich zu melden.

Refugees welcome? (16.12.2015)

Frauenwald hat einige, Altenfeld hat einige, Masserberg hat einige und Großbreitenbach hat auch einige. Die Rede ist von Flüchtlingen und Asylbewerbern. In der näheren Umgebung haben so ziemlich alle Orte Zuweisungen erhalten.

Neustadt ist bisher außen vorgelassen worden. Die gemeindeeigenen Immobilien sind nicht in dem Zustand, der sich als vermietbar bezeichnen lässt. Andere Häuser stehen noch nicht zur Verfügung.

Als einzige Einrichtung hat bisher das BWG Unterbringungsmöglichkeiten angeboten. So wurde das betreute Wohnen zwischenzeitlich umgebaut in ein Kinderheim. Dort werden künftig 5 bis 6 unbegleitete Minderjährige untergebracht.

Ein hartnäckiges Gerücht hält sich andernorts in Neustadt. So soll der Träger des Bibelheims dieses als Flüchtlingsunterkunft angeboten haben, Diesbezüglich wurde bei der Einwohnerversammlung beim Ortsvorsteher nachgefragt. Seine Antwort lautet sinngemäß: "Davon habe ich keine Kenntnis. Aber schlecht wäre es ja eigentlich nicht, da das Heim leer steht." Dies wäre jedoch nicht das erste Mal, dass der Ortsvorsteher von nichts weiß und anschließend die Einwohner eines Besseren belehrt.

Einwohnerversammlung 2015 (13.12.2015)

Wie berichtet man über eine Einwohnerversammlung in Neustadt? Sachlich oder emotional? Nicht ganz so einfach zu beantworten solch eine Frage, zumal der Ortsvorsteher bei solchen Veranstaltungen gern tief in die Rhetorikkiste greift. Trotz der vielen fachlich falschen Begriffe, die er in die Runde wirft, lauscht ein Großteil der Anwesenden gespannt seinen Äußerungen.

Als kritisch denkender Besucher einer solchen Veranstaltung gewinnt man den Eindruck, man befindet sich in einer anderen Zeit. Vor ziemlich 25 Jahren nannte man diese Art von Veranstaltungen: Staatsbürgerkunde. Einer agitiert und belehrt die Anwesenden. Diese haben dann das Gesagte zu akzeptieren. Während der Diskussion wird man während der Fragestellung unterbrochen und auf die angefangene Frage geantwortet.

Das sich bei jeder öffentlichen Veranstaltung wiederholende Thema war auch wieder dabei. Das Personal der Landesverwaltung. Diesmal lud der Ortsvorsteher jedoch die seiner Ansicht nach zu viel Beschäftigten nach Neustadt ein, hier sollten sie wenigsten Schnee schaufeln. Somit hätten sie eine konkrete Aufgabe.

Auch die von ihm gerne zitierte Sömmerdaer Erklärung (hier) musste wieder einmal herhalten. So wird eine Erklärung aus dem Jahre 2011 mit Zahlenwerk aus 2009 verwendet. Das inzwischen massiv Personal (von 14 000 auf 8 000) in der Landesverwaltung abgebaut wurde, wird dem Anwesenden Besucher ebenso verschwiegen wie die enorme Förderung der gemeindlichen Baumaßnahmen. Eine Förderung der Maßnahmen betrug in der Regel zwischen 60 und 90% der Bausumme. Solche Fakten werden bei einer einseitigen Berichterstattung durch den Ortsvorsteher gerne unterschlagen.

Eine Antwort auf die wohl wichtigste Frage des Abends#. Weshalb es bisher keine Einheitsgemeinde gibt, wurde ausweichend und nichtssagend geantwortet. 

Eine Anwesende brachte es auf den Punkt: Zuviel Drumherumgerede, das Gesagte kann man auch wesentlich kürzer an den Mann bringen.

Wir versuchen dennoch, die Sachverhalte der Einwohnerversammlung sachlich darzustellen.

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Im Rückblick auf das Jahr 2015 gibt es kaum etwas zu berichten.

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Einwohnerversammlung (10.12.2015)

Am Freitag, den 11.12.2015, findet um 19:00 Uhr im Saal des Gemeindezentrum die diesjährige Einwohnerversammlung statt.

Thema: Aktuelle Gemeindeangelegenheiten

neue Saisonkraft (09.12.2015)

"Ja ist denn heut schon Weihnachten?". Diesen Spruch prägte vor Jahren eine schillernde Persönlichkeit. Das ihm mittlerweile nicht gerade ein Hang zur Ehrlichkeit und dem Geld anderer nachgewiesen wurde, scheint ihn ebenso wenig zu stören wie dem Neustädter Ortsvorsteher.

Pünktlich zur Winterdienstsaison wurde am 01.12. eine neue Saisonkraft eingestellt. Wie dem Amtsblatt zu entnehmen, jedoch ohne Ausschreibung.

Somit kommt erneut der Verdacht auf, dass es bei den Neustädter Winterdienstarbeitern hauptsächlich um Vitamin B und nicht um Fähig- und/oder Fertigkeiten geht.

In den letzten Jahren wurde die Stelle des Winterdienstarbeiters ebenfalls nicht ausgeschrieben. Hier bestand der Ortsvorsteher auf seine Personalhoheit. Gerüchten zufolge wurde dem Arbeiter die Stelle nur gegeben, da dieser im Jahre 2010 ein großes Werbeplakat für den damals kandidierenden an seinem Grundstück aufgehangen hatte. 

Wahlen in 2016 (06.12.2015)

2016 finden die Wahlen zum Ortsvorsteher von Neustadt statt. Der Wahltermin wird voraussichtlich im Mai sein.

Offensichtlich versucht der derzeit amtierende Ortsvorsteher Macheleidt Stimmen zu fangen. Bei der am gestrigen Tag stattgefundenen Seniorenweihnachtsfeier soll er auf Stimmenfang gewesen sein. Mit subtilen Äußerungen wurden die teilnehmenden Senioren beeinflusst.

 

In vielen öffentlichen Äußerungen vertrat der Ortsvorsteher jedoch etwas anderes. So hat er bereits angekündigt, nicht wieder zu kandidieren. Diese Aussagen scheinen jedoch nach dem Motto: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern", reine Makulatur gewesen zu sein.

 

In unserer aktuellen Umfrage sehen sie jedoch, was die Einwohner von einer Kandidatur halten. Derzeit sind 76,6% der Umfrageteilnehmer gegen eine erneute Kandidatur des Ortsvorstehers. Hier sind die Einwohner der Meinung, der Ortsvorsteher solle endlich einmal zu seinen getätigten Äußerungen stehen.

 

Sie können weiter an der Umfrage teilnehmen. Wir werden sie bis zur Kandidatenaufstellung laufen lassen. Nur bei sichtbarer Manipulation wird sie vorher beendet.

     
2016 sind in Neustadt Wahlen. Es wird ein neuer Ortsvorsteher gewaehlt. Soll der amtierende Ortsvorsteher seine mehrfach getaetigte Aussage umsetzen und auf eine Wiederwahl verzichten?


 

Ihre Meinung

Klicks

Anteil

ja

340

76,6%

nein

58

13,1%

interessiert mich nicht

46

10,4%

Summe

444

100.0%

Umfragestart: 29.05.2015 19:30 Uhr

 

 

Schiedsstelle liegt am Boden (03.12.2015)

Voller Stolz kann Ortsvorsteher Macheleidt von sich behaupten, er habe ein weiteres Ehrenamt ruiniert.

Laut Aussage von einigen Städten, Gemeinden und Bürgern gibt es faktisch keine funktionierende Schiedsstelle mehr. Anfragen über die Gemeinden werden von der Schiedsstelle nicht beantwortet. Ebenso werde auf Anfragen von Bürgern nicht reagiert bzw. man wird vertröstet. Somit bleibt im Bedarfsfall für Interessierte an außergerichtlichen Schlichtungsverfahren, diese sind um ein Vielfaches günstiger, nur noch der Weg zum Gericht.

Mit Unterstützung seiner IG-Gemeinderatsmitglieder hat der Neustädter Ortsvorsteher erfolgreich die Besetzung der Schiedsstelle 2014 boykottiert. Nach wochenlangem Mobbing seitens Macheleidt zog der zuvor 11 Jahre das Amt ausübende Schiedsmann Pfützner seine Bewerbung zurück. Somit gab es für die Stelle der Schiedsperson, die übrigens 100% ehrenamtlich ist, nur noch den Herschdorfer Götz als Kandidaten. Völlig unbeleckt sprang er in das kalte Wasser. Sein im vorhinein geäußerter Wunsch nach Ausübung der Stellvertreterfunktion wurde von den  Städten und Gemeinden nicht zur Kenntnis genommen.

60 000 statt 150 000 (28.11.2015)

Seit ziemlich einem Jahr wartet der Ortsvorsteher auf dieses Papier. Nun ist es endlich da. Zur Freude fehlt jedoch ein ganzes Stück. Anstelle der beantragten 150 000€ erhält die Gemeinde nur 60 000€.

Auf Grund des fortgeschrittenen Jahres ist es zu spät um noch einen Haushalt aufzustellen. Somit wird es in diesem Jahr keine Investitionen in Neustadt geben. Das Einzige, was garantiert ist, ist die Zahlung der Gehälter für die Gemeindebediensteten, den OV und seines Beigeordneten.

Schuld an der geringen Zuweisung ist nach Ansicht des Ortsvorstehers das Landespersonal. Dieses muss seit Jahren für alles Mögliche herhalten. Eine Gebietsreform wird jedoch auf Grund der eigenen Interessen ausgesessen.

Artikel aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Ilmenau vom 27.11.2015 [link]

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Neustadt erhält finanzielle Hilfe kurz vor Jahresende

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erst die Kleinen, nun die Großen (22.11.2015)

Man sollte annehmen, die derzeit Regierenden in Thüringen machen das wahr, was sie als Opposition immer gefordert haben: eine Gebietsreform.

Da wie nicht unüblich, es auch aus den eigenen Reihen Bedenkenträger (oder auch an den Postenhängende) gibt, wird es mit einer Gebietsreform nicht so schnell vorangehen. Dies freut am Ende die kleinen Gemeinden. Die sich selber nicht mehr über Wasser halten können, jedoch weiterhin selbständig bleiben wollen.

Artikel aus der Onlineausgabe des Freien Wortes, Ausgabe Thüringen vom 21.11.2015

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Zweifel an Geschlossenheit der Linken zur Gebietsreform

Die Thüringer SPD sieht den linken Koalitionspartner nicht geschlossen hinter der geplanten Gebietsreform. Es sei erstaunlich, dass sich mancher in den Reihen der Linkspartei von der Umsetzung des Projektes zu verabschieden scheine, sagte SPD-Landeschef Andreas Bausewein am Samstag auf einem Landesparteitag in Bad Blankenburg.

«Das überrascht schon deshalb, weil die Linkspartei über Jahre in der Opposition selbst eine Verwaltungs- und Gebietsreform eingefordert hat.» Für Bausewein ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit, die Reform umzusetzen.

Hintergrund ist die Kritik an den Plänen der linken Landrätin aus dem Ilm-Kreis, Petra Enders. Die Landes- und Fraktionsvorsitzende der Linken, Susanne Henning-Wellsow, stellte am Rande des Parteitags klar: «Wir stehen nach wie vor dazu.» Sie sprach von Einzelmeinungen. Es gebe keinen Grund, von der Gebietsreform abzurücken.
Nach den Worten von SPD-Fraktionschef Matthias Hey ist auch innerhalb der Partei Kritik zu hören: In der Fraktion gebe es Mitglieder mit «hochgezogenen Augenbrauen».

Einige fragten sich, ob sich die Reform auf die Umfragewerte der Partei auswirken könnte. «Angst ist ein durchaus schlechter Ratgeber», betonte Hey. Es müsse das getan werden, «was für unser Land gut ist».

dpa

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Gemeinden müssen zahlen (21.11.2015)

Der sich immer gern in den Vordergrund drängende Neustädter Ortsvorsteher Macheleidt ist unter die Schweigsamen gegangen. Liegt es daran, dass er sein Säckchen voll und deshalb kein Interesse an Neustadt hat. Oder hat der sogenannte Maulkorberlass der Landesregierung seinen Geist gelähmt.

Seine Stelle hat der Großbreitenbacher Pfarrer Klemm übernommen. Dieser prangert die Politik der Landrätin an und redet Tacheles. Wenigstens einer mit einem gewissen Intellekt.

Artikel aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Ilmenau vom 19.11.2015 [link]

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Gemeinden sollen es richten

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Südthüringens schönste Aussichten (19.11.2015)

Am 11.11.2015 erhielt Kahlert eine Bank im Rahmen der Gemeinschaftsaktion "Südthüringens schönste Aussichten".

Die Tageszeitungen Freies Wort, Meininger Tageblatt, Südthüringer Zeitung und das SRH Zentralklinikum Suhl suchten die schönsten Aussichten. An dieser Aktion beteiligte sich auch der Neustädter Rennsteigverein.

Von den 163 Bewerbungen wurden 60 ausgewählt. Somit werden künftig an 60 Standorten in Südthüringen Bänke mit der Aufschrift "Südthüringens Aussicht" stehen.

Von der Kahlerter Bank sieht man Frauenwald und hat eine Aussicht auf den Schneekopf, Eisenberg, Finsterberg und  Beerberg.

Nachtrag: Leider habe wir die Bank weder in Kahlert noch in der Nähe des Rennsteiges gefunden. Wir hätten gerne ein Bild dazu geliefert. Für Hinweise wären wir dankbar.

Tourismus Fehlanzeige (18.11.2015)

Aufmerksame Neustädter wiesen uns auf die kaum noch geöffnete Tourist-Information hin.

Die Tourist-Information wurde in den ersten Jahren vom Bildungswerk Großbreitenbach betreut. Nachdem ein erster Kündigungsversuch 2009 durch die Fraktion SPD/TGV/DieLinke am fehlenden Konzept scheiterte. wurde eine weitere Kündigung 2012 durch die gleiche Fraktion erfolgreich durchgesetzt. Auf Nachfragen des BWG, der CDU und den Freien Wählern nach den Gründen der Kündigung, gab es seitens des Ortsvorstehers keine sinnvolle Erklärung.

In der Neuaufstellung der Tourist-Information sollten sich nach Aussage des OV damals, auch die Öffnungszeiten für die Urlauber verbessern. Diese schwankten in den letzten Jahren. Mal länger und mal kürzer. Auf Grund des Hinweises haben wir die Öffnungszeiten einmal recherchiert und können dies bestätigen.

Weiterhin fiel uns auf, dass es der Ortsvorsteher auch mit dem Veranstaltungskalender nicht so genau nimmt. Dieser ist auf der gemeindlichen Webseite nicht zu erreichen.

Auch die Webcam der Gemeinde scheint bereits längere Zeit ausgefallen zu sein. 

seit längerer Zeit außer Betrieb

die an ihren Posten hängen (17.11.2015)

Vorschläge für die Umsetzung kommen weder von der Landrätin noch von den sich immer weiter verschuldenden Gemeinden. So werden Gründe gesucht und gefunden, um sich am Ende doch noch selber und seinen Posten zu erhalten.

Deshalb unser Aufruf: Macht endlich Nägel mit Köpfen und sitzt die notwendigen Gemeindefusionen nicht aus. Hängt ihr so an eurem Posten? Gehren und Möhrenbach sind mit guten Vorbild vorangegangen.

der nachfolgende Artikel stammt aus der Onlineausgabe des Freien Wortes vom 17.11.2015

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Enders: Bin Verfechterin funktionaler Reform

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fehlende Informationen, dafür mehr Gerüchte (15.11.2015)

Seit nunmehr 16 Jahren haben wir einen informationsfreudigen Ortsvorsteher an der "Backe".

Seit so vielen Jahren wird der Gemeinderat allumfassend informiert.
Seit so vielen Jahren werden die Einwohner regelmäßig informiert.
Seit so vielen Jahren ...

Diese Aufzählung könnte man beliebig fortsetzen. Worum geht dieses Mal bei der Informationsfreudigkeit des Ortsvorstehers.

Zwar ist der Eigentümer der Schwarzburger Schule das BWG, jedoch gehört es sich, dass der Ortsvorsteher die Einwohner Neustadts informiert über die dortigen Vorhaben. Derzeit wird die Schule umgebaut. Das bisherige betreute Wohnen ist bereits in den neuen Schultrakt der ehemaligen Resozialisierung umgezogen. Im vorderen Bereich soll ein Kinderheim seinen Platz finden. Hier sollen auch 5-6 minderjährige allein reisende Flüchtlingskinder ein neues Zuhause finden.

Was in anderen Orten üblich ist, ist für Neustadt nicht vorgesehen. Eine Information der Einwohner. So braucht man sich nicht wundern, wenn es zu Ablehnung und Gerüchten kommt.

Seit nunmehr 16 Jahren kennen die Einwohner NICHTS anderes.

Gemeindereform längst überfällig (09.11.2015)

Nach dem Aktionismus in der Mitte des Jahres folgt wie immer die Ernüchterung. Derzeit ruhen wieder einmal alle Bemühungen in Sachen Einheitsgemeinde. Aber der nächste Brocken für die Gemeinden kommt. Mit dem Beschluss des VG-Haushaltes wurde eine Erhöhung der VG-Umlage beschlossen. Diese soll im kommenden Jahr auf 145,28€ steigen. Der Kreis hat einen Mehrbedarf auch schon angekündigt.

Die Opfer sind Neustadt und die anderen Gemeinden. So ist Neustadt derzeit nicht in der Lage, einen Haushalt für 2105 aufzustellen, geschweige denn zu beschließen. Für das Jahr 2016 wird die Lage noch prekärer werden. Somit sind Investitionen für die Gemeinde ohne Vermögensplan nicht möglich. Viel Sanierungsstau entsteht und wird zunehmen. Solche Aktionen wie der Bau des Weges zur Deponie am Haushalt vorbei, sind sicherlich gut gemeint, jedoch mit großen Problemen behaftet.  

Eine Gebietsreform würde hier endlich Abhilfe schaffen. Aus welchem Grunde muss/soll die Kämmerei jedes Jahr für jede Gemeinde  der VG einen Haushaltsplan erstellen, der sowieso nicht beschlossen werden kann. In einer Einheitsgemeinde würde diese Arbeit nur einmal anfallen. Eine Ersparnis von vielen Arbeitsstunden. Das es auch anders geht beweist die VG-Vorsitzende. Diese übt die Doppelfunktion als VG-Vorsitzende und Hauptamtsleiterin aus. Jetzt wird sie zusätzlich noch zur Standesbeamtin ausgebildet. Also Kapazitäten sind offensichtlich vorhanden. Allerdings bräuchte man in einer Einheitsgemeinde keine VG-Vorsitzende, diese Aufgabe würde dann der amtierende Bürgermeister ausüben. Massive Einsparungen möglich. Bei einer Einheitsgemeinde bräuchte nicht jede Gemeinde einen Ortsvorsteher und 1. Beigeordneten. Hier wären ebenfalls massiv Gelder einzusparen. Man könnte die Liste beliebig weiterführen. ... Aber lesen sie selbst, was in der VG-Versammlung beschlossen wurde.

 der nachfolgende Artikel stammt aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen vom 09.11.2015 [link]

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Haushalt 2016 für VG „Langer Berg“ ist beschlossen

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Eine Information an all die Dauernebelscheinwerferfahrer aus dem Thüringer Wald.
Die Nebelscheinwerfer kann man ein- und auch wieder ausschalten.

Sitzbank gespendet (03.11.2015)

Die Erwitter Rennsteigfreunde nutzten die Gelegenheit der Mitgliederversammlung am 17.10.2015, um eine Sitzbank an der "Erwitter Eck" in Neustadt aufzustellen.

Um sie vor Diebstahl zu schützen wurde die Bank an der Info-Tafel durch den Rennsteigpabst angekettet.

am Erwitter Eck

Abriss der Schwarzburger Kirche? (28.10.2015)

Wird die Schwarzburger Kirche im kommenden Jahr abgerissen? Geht es nach dem Willen der Kirchgemeinde, wird dies wohl so werden. Auf Grund des desolaten Zustandes wird bei gleichzeitiger Förderung dies wohl Realität werden.

Obwohl es in den letzten Jahren auch Interessenten an der Kirche gab, zerschlug sich dies am Ende jedoch. Schuld an diesem Nichtverkauf hat auch zu einem nicht geringen Teil der ehemalige Pfarrer Kaiser. So gab es frühzeitig Interesse durch mehrere Käufer. Jedoch wurde die Kirche nicht "entweiht" und somit ein Verkauf verhindert. Die Interessenten wollten das Gebäude an sich erhalten bzw. einer nichtkirchlichen Nutzung zu führen, was jedoch verhindert wurde. Mit dem Abbau des Kirchturmes wurde anfangs eine Sanierung versprochen. Sogar zu einer Spendenaktion wurde aufgerufen. Im Ergebnis kamen ungefähr 20 000 D-Mark zusammen. Dies sollte als Eigenanteil für die Sanierung benutzt werden. Jedoch kamen keine Fördergelder durch die Gemeinde bzw. durch die Kirche selbst.

Somit bleibt am Ende nur der Abriss. Ob und wann dies geschieht, wir werden sehen. Die Schwarzburger sind darüber natürlich besonders "erfreut"

der nachfolgende Artikel stammt aus der Onlineausgabe des Freien Wortes vom 27.10.2015

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Schwarzburger Kirche in Neustadt wird 2016 abgerissen

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Blutspender geehrt (26.10.2015)

Am letzten Samstag war es wieder einmal so weit. Im Suhler Congress Centrum wurden die verdienstvollen Spender ausgezeichnet. Darunter waren auch viele Neustädter.

Zur 75 . Spende wurde Hannelore Schmidt ausgezeichnet.

Für die 50. Spende wurden Sven Lutz, Bernd Meyer, Wolfgang Netz und Reinhard Schinzel geehrt.

Ausgezeichnet werden die Ehrenamtler für ihre Blutspenden, die sie oft über Jahre und Jahrzehnte freiwillig geben. Nur so können wichtige Operationen, bei denen nicht selten viel Blut gebraucht wird, durchgeführt werden.

Hinterm Mond (24.10.2015)

Die Schaukästen der Gemeinde strotzen so vor Aktualität. Dies beweist der amtlich Aushangkasten in der Kirchgasse.

Dort hängt seit ziemlich genau einem (1) Monat eine Einladung zur Gemeinderatssitzung. Sollte sich also jemand auf den 25. Oktober gefreut haben, um an der Sitzung teilzunehmen, muss er sich jetzt wohl ärgern. Die Sitzung fand bereits im September statt.

Ebenso fehlt ein Aushang, der an der Kaufhalle aushängt. Eine Einladung zu einer Veranstaltung am 28.10., zu der ebenfalls die Einwohner eingeladen sind.

Umso unverständlicher erscheint die Aktualität, da der Ortsvorsteher, der 1. Beigeordnete und ein Gemeinderat der Interessengemeinschaft Neustadt in unmittelbarer Nähe wohnen.

in der Kirchgasse
an der Kaufhalle

neue Schildbürgerei (21.10.2015)

Als Neustädter Einwohner ist man ja so einiges gewohnt. Das man von außen belächelt wird, daran hat man sich gewöhnt. Was jedoch die Einheimischen so los lassen, grenzt an gnadenloser Dummheit.

Das neueste Beispiel ist die Verlegung der Trinkwasserleitung von Allzunah nach Neustadt. Auf der kürzlich erst gebauten Zufahrt zur alten Deponie wird mitten im Weg die Wasserleitung verlegt.

Auch wenn es die Gemeinde höchstwahrscheinlich nur kleines Geld gekostet hat, da es sich bei dem aufgefüllten Material um Baustellenaushub aus dem Umspannwerk Altenfeld handelt, ist die Zerstörung des Weges schildbürgermäßig.

Nach Rückfrage in der Verwaltung bezüglich des Wegebaus, gab es die Auskunft: "Uns ist keine Baumaßnahme bekannt."

Bescheide gehen Ende Oktober raus (20.10.2015)

Die Aussage des Landtagsabgeordneten Kuschel wird die VG Langer Berg wohl nur bedingt glücklich machen. Im Oktober soll doch noch der Bescheid über die Bedarfszuweisung für Neustadt zugestellt werden.

Seit fast einem Jahr wartet die Gemeinde auf diesen Bescheid. Während im letzten Jahr der Haushalt der Gemeinde noch einigermaßen ausgeglichen werden konnte, ist es in diesem Jahr nicht möglich einen Haushalt aufzustellen. Auf Grund des fehlenden Haushaltes können nur die nötigsten Aufgaben erfüllt werden. Hierzu gehören u.a. der Winterdienst als Pflichtaufgabe. Andere Vorhaben, wie z.B. die laut Aussage des OV dringend benötigte Verbreiterung der Brunnenstraße, sowie Reparaturen an den Gemeindestraßen müssen liegen bleiben. 

Warten wir nun den Bescheid ab. Danach wird zwar nichts in Neustadt investiert werden, aber garantiert sind auf alle Fälle die Gehälter des Ortsvorstehers, des 1. Beigeordneten und des Gemeindearbeiters.

Artikel aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Ilmenau vom 19.10.2015 [Link]

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Der Linke-Landtagsabgeordnete Frank Kuschel reagiert auf den TA-Beitrag „Neustadt weiter ohne Bescheid“ (TA am 16.10.) und erklärt, ...

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Rennsteiginventur ganz groß (19.10.2015)

Gestern war es wieder einmal soweit. Der Rennsteigverein führte seine jährliche Mitgliederversammlung durch. Parallel dazu findet alle zwei Jahre die große Rennsteiginventur statt. Schilder, Wanderhütten, Grenzsteine werden wieder einmal erfasst. Im Auftrag des Rennsteigvereines 1896 erfolgen die Arbeiten. Der Neustädter Rennsteigverein, unterstützt durch U. Rüger, bereitet die Daten digital auf.

der Artikel stammt aus der Onlineausgabe des Freien Wortes vom 16.10.2015

Ein kleiner Fehler hat sich im Artikel des FW eingeschlichen: 
- Herr Rüger arbeitete beim Thüringer Landesvermessungsamt

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Detlef und Ursula Füchsel sind in diesen Tagen viel auf dem Rennsteig unterwegs. ...

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Ramelow: Thüringen droht Handlungsunfähigkeit wegen Flüchtlingskosten (17.10.2015)

Schlechte Aussichten für Neustadt. Nachdem es bisher noch keinen Bescheid auf Bedarfszuweisung gibt, wird es im kommenden Jahr noch schwieriger werden. Auf Grund der Flüchtlingskrise malt der Ministerpräsident schwarz. Somit werden die Städte und Gemeinden in den kommenden Jahren den Gürtel noch enger schnallen.

Auch die Gemeinden können ihren Anteil leisten. Durch Gemeindefusionen können viele Gelder eingespart werden. In der VG Langer Berg scheint dies aber nicht gewollt zu sein. Außer den periodisch auftretenden Fusionsanfällen bleibt bisher alles beim Alten.

Artikel aus der Onlineausgabe des Freien Wortes vom 16.10.2015

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Thüringen droht nach Einschätzung von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) wegen der Kosten ...

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Rennsteig-Ticket für Urlauber von elf Gemeinden (16.10.2015)

Schmiedefeld, Frauenwald, Stützerbach, Altenfeld, Großbreitenbach, Neustadt, Manebach, Gehlberg, Frankenhain, Schleusegrund und Nahetal-Waldau  sind die 11 Teilnehmer am sogenannten Rennsteig-Ticket. ...

Winterbeginn wieder einmal verpennt (14.10.2015)

Alle Jahre wieder ereignet uns das Phänomen Winter. Auch in diesem Jahr wurde Neustadt nicht davon verschont. Während jedoch die TSI darauf vorbereitet ist, verschläft die Gemeinde Neustadt dieses seltene Ereignis.

Heute gegen 7:45 Uhr sah es auf dem Bauhof wie im Wintermärchen aus. Kein Winterdienstarbeiter zu sehen, geschweige denn die Technik wurde vor dem Wintereinbruch an den Multicar montiert. Verwaist und verlassen steht das Räumschild und der Streuaufsatz seit der Demontage nach dem letzten Winter am selben Platz.

Jedoch hat Neustadt bei diesem Wintereinbruch noch einmal Glück gehabt. Während es im Thüringer Unterland bis zu 20cm Neuschnee gab, fielen in Neustadt nur einige Zentimeter. Glück im Unglück. Wäre der Schnee aus dem Unterland hier oben gefallen, Hätten die heimischen Pendler aus Neustadt Pech gehabt.

Oder ist es der zu erwartende Winterdienst, den uns der Ortsvorsteher vorausgesagt hat?

Der sonst standardmäßige Saisonarbeiter, in der Regel von Dezember bis März automatisch eingestellt, wird in diesem Jahr voraussichtlich nicht zu Verfügung stehen. Dieser soll in der näheren Umgebung einen Vollzeitjob bekommen haben.

Winterschlaf

Schnee im Anmarsch (12.10.2015)

Laut Wetterbericht und Zeitung wird sich in den nächsten Tagen der Winter schon einmal melden.

Artikel aus der Thüringer Allgemeinen vom 12.05.2015, Onlineausgabe [Link]

In der Nacht zu Dienstag breiten sich Wolken vom Süden kommend in Richtung Norden aus. Der Regen fällt vor allem südlich der Donau. Thüringen bleibt vorerst verschont. Es wird deutlich frischer. Die Temperaturen gehen auf 0 bis -5 Grad zurück. In den frühen Morgenstunden müssen Autofahrer in höheren Lagen mit glatten Straßen rechnen. Vereinzelten Sonnenschein gibt es am Dienstag nur noch vorübergehend im Thüringer Wald und südlich davon.

Am Mittwoch breiten sich Niederschlagsgebiete weiter über Deutschland aus. In den Mittelgebirgen stellt sich Frost ein. Oberhalb von 600 bis 800 Metern kann der erste Schnee fallen - und Autofahrer müssen sich auf überfrierende Nässe einstellen. In tieferen Lagen kann es Schneeregen geben.

Die Sonne lässt sich am Mittwoch in Thüringen nicht mehr blicken. Es ist überwiegend bedeckt und vormittags kommt es zu weiteren leichten Niederschlägen, teils mit Schnee vermischt. In den oberen Lagen des Thüringer Waldes fällt Schnee. Im Kammbereich können zeitweise bis fünf Zentimeter Schnee liegen. Es bleibt weiter zu kalt für diese Jahreszeit.

eine Frage der Zeit (06.10.2015)

Unlängst stimmte die Landrätin die Bürgermeister des Ilm-Kreises auf steigende Flüchtlingszahlen ein. Mittlerweile geht man von mindestens 80 bis über 100 neue Flüchtlinge pro Monat aus.

Aus diesem Grunde kommt der Kreis langsam in Bedrängnis. Er kann kaum noch geeignete Unterbringungsmöglichkeiten zu Verfügung stellen. Deshalb prüft die Kreisbehörde, ob die Gemeinden und Städte geeignete Räumlichkeiten haben. Im südlichen Ilm-Kreis werden gerade Objekte in Frauenwald, Großbreitenbach und Gehren renoviert. Hier werden bzw. sind bereits Flüchtlinge untergebracht.

Ob Neustadt demnächst auch Flüchtlinge zugewiesen bekommt, ist noch nicht geklärt. Der Ortsvorsteher wollte sich über mögliche Unterkünfte in Neustadt nicht öffentlich äußern. Weiß er doch über die Brisanz des Themas.

Nach seinen Aussagen ist den Flüchtlingen in jedem Falle zu helfen. Macheleidt kritisiert in diesem Zusammenhang jedoch die populistische Stimmungsmache. Die seiner Meinung besonders in finanzschwachen Kommunen auf fruchtbaren Boden treffen. Weiter meinte er: Würden die Gemeinden besser ausgestattet, würden viele nicht auf solche Bauernfänger hereinfallen.

Die Landrätin ist unabhängig der Äußerungen des Neustädter Ortsvorstehers besorgt über die Unterbringung der Flüchtlinge. Die Asylsuchenden sollen gut untergebracht werden. Aus diesem Grunde rief sie die Bevölkerung des Ilm-Kreises auf, sich zu melden, wenn sie freien Wohnraum zur Verfügung stellen können. Es werden leere Wohnungen und Wohnhäuser gesucht. Der Kreis werde als vertraglicher Mieter gegebenenfalls nötige Instandsetzungs- und Malerarbeiten durchführen.

Bei Rückfragen oder Wohnraumangeboten kann man sich an das Büro der Landrätin wenden.

37. Neustadttreffen (02.10.2015)

Eine 27-köpfige Delegation vertrat zum 37. Neustadttreffen in Neustadt am Rübenberge die Gemeinde Neustadt am Rennsteig.

Verbunden wurde das 37. Treffen mit dem 800jährigen Stadtjubiläum.

Die Veranstalter fanden: Dieses Festwochenende hat Stadtgeschichte geschrieben. Mit zehntausenden Gästen haben die Neustädter sich selbst und ihre Stadt hochleben lassen - mit einer wundervollen Stimmung, die uns lange in Erinnerung bleiben wird.

Ebenso urteilte die Hannoversche Allgemeine am 14.09.2015:
Oh, wie war das schön – Neustadts 800-Jahr-Feier im Zusammenspiel mit dem Treffen der Neustädter in Europa. Tausende, Zigtausende durchliefen die Innenstadt, durchlebten eine Feier, wie sie Neustadt lange nicht wieder erleben wird.

Der Vielfalt der Neustadts, wie sie sich beim großen Umzug am Sonnabend zeigte, setzten die Rübenberger ihre ganz eigene, innere Vielfalt entgegen: Auf Bühnen und Meilen präsentierten sich Dörfer und Kulturschaffende, am Schloss Landestrost kampierten die Schausteller der Fogelvreien mit einem Mittelaltermarkt. Am Sonntag lockten geöffnete Geschäfte und das Entenrennen zusätzlich zum Festprogramm – und auf allen Bühnen in der Stadt zeigten Sänger, Tänzer und Sportler aus dem Neustädter Land ihre Künste. Ein friedliches und gelungenes Fest, fand auch die Polizei.

Die Rennsteig-Delegation trällerte traditionell wie schon bei anderen Neustadttreffen das Rennsteiglied.

Winterdienst in Gefahr? (30.09.2015)

In der Gemeinderatssitzung zeichnete der Ortsvorsteher ein düsteres Bild für die bevorstehende Wintersaison.

Artikel aus der Lokalausgabe der Thüringer Allgemeinen vom 29.09.2015

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Winterdienst in Neustadt in der Schwebe

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Majestätsbeleidigung oder einfach als OV ungeeignet (28.09.2015)

Der Reporter hat Recht, Gemeinderatssitzungen sind immer etwas besonderes. Als Fragender oder als nicht "linientreuer" Gemeinderat ist man vor überraschenden Angriffen nie gewappnet. In seiner selbstlosen Art und Weise hat der Ortsvorsteher wieder einmal ganze Arbeit "geleistet"

Einen treffenden freien Zustandsbericht gibt es in der heutigen Lokalausgabe der Thüringer Allgemeinen, Onlineausgabe Ilmenau, 28.09.2015

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Neustadt wird sich am Projekt „Rennsteig-Ticket“ beteiligen

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Echo aus dem Wald?? (25.09.2015)

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. So lautet ein altbekannter Spruch.

Ist dies nun die kleine Rache der Landesregierung bzw -verwaltung auf die jahrelangen Vorhaltungen des Neustädter Ortsvorstehers? Wundern würde es einen nicht.

Nachfolgend finden sie einen Artikel aus dem Freien Wort, Onlineausgabe Ilmenau vom 24.09.2015

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Jetzt reicht's: Bleibt Finanzhilfe für Neustadt erneut versagt?

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Gemeinderatssitzung (24.09.2015)

Am Freitag, den 25.09.2015, findet die nächste Gemeinderatssitzung statt. Interessierte können um 19:00 Uhr im Gemeindezentrum daran teilnehmen.

Hauptthema wird die Erhöhung der Kurbeiträge sein. Hier soll eine Erhöhung zu Lasten der Urlauber erfolgen. Vorgesehen ist eine Erhöhung für jeden Tag von derzeit 1,50€ auf 2,00€. Für Kinder bis 14 Jahren steigt der Betrag auf 0,80€.

Mit der Erhöhung der Kurbeiträge soll künftig das "Rennsteig-Ticket finanziert Dies bedeutet, Urlauber können dann kostenlos die Rennsteiglinie und einige andere Strecken nutzen.

Die letzte Erhöhung der Kurbeiträge erfolgte im Januar diesen Jahres. Als Gründe wurden damals gemeindliche Belange angegeben. 

Weiteres Thema wird die Einführung des elektronischen Meldescheines sein.

Wer den Gemeinderat kennt, weiß im vorhinein, dass alle Maßnahmen ohne große Hinterfragung durchgewunken werden.

Wasserleitung im Bau (22.09.2015)

Die Verlegung der Wasserleitung entlang des Rennsteiges ist unumgänglich, um die Ortschaften im Raum Großbreitenbach auch zukünftig Trinkwasser in sehr guter Qualität und ausreichender Menge versorgen zu können.

Diese Information findet man an einer Tafel am Rennsteig. Hier wird derzeit eine Wasserleitung von Allzunah nach Neustadt verlegt.

Grabenmaschine
am Rennsteig

Wassercent kommt 2017 (19.09.2015)

Der von der grünen Umweltministerin ins Gespräch gebrachte Wassercent wird 2017 kommen. Er dient vor allem dem Hochwasserschutz. Auf Grund des Solidarprinzips sollen alle Thüringer diesen bezahlen.

Artikel aus dem Freien Wort vom 16.09.2015

"Wassercent" soll Thüringer bis zu vier Euro jährlich kosten

Wer Wasser verbraucht, soll künftig in Thüringen einen Cent-Betrag als «Entnahmeabgabe» zahlen. Das Projekt von Umweltministerin Siegesmund ist umstritten.


Erfurt - Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) will dem Landtag noch in diesem Jahr einen Gesetzentwurf zur umstrittenen «Wasserentnahmeabgabe» vorlegen. Mit der Einführung des sogenannten «Wassercent» ziehe Thüringen mit anderen Bundesländern gleich, sagte Siegesmund am Mittwoch. «Nur Hessen, Bayern und wir haben eine solche Abgabe bisher nicht.» Die Einnahmen will Siegesmund ausschließlich zur Finanzierung von Hochwasserschutzprojekten sowie für den Gewässerschutz nutzen. «Wir müssen beim Hochwasserschutz endlich vorankommen.»

Die Grünen-Politikerin bestätigte Medienberichte, wonach ab 2017 mit jährlichen Einnahmen von etwa zwölf Millionen Euro aus der Wasserentnahmeabgabe gerechnet wird. Ein Teil des Geldes solle für Hochwasserschutzvorhaben der Kommen verwendet werden.

In den kommenden Wochen sollen Agrar- und Wirtschaftsverbände sowie Kommunen zu der geplanten neuen Abgabe angehört werden. «Es gibt Diskussionsbedarf. Dem stellen wir uns», sagte die Ministerin.

Kritik kam unter anderem von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen. Sie verwies auf die ohnehin hohen Wasser- und Abwasserkosten und sonstige Abgaben hin. Die Wirtschaft dürfte nicht mit immer neuen Abgaben belastet werden, erklärte IHK-Geschäftsführer Ralf Pieterwas. Das gefährde ihre Leistungsfähigkeit.   

Die CDU hatte während ihrer Regierungszeit bereits 2012 einen Vorstoß für eine Entnahmeabgabe gemacht, dann aber den Rückzug angetreten.

Die Abgabe soll laut Siegesmund bei der Entnahme von Grundwasser bei 10 Cent pro Kubikmeter liegen und bei Oberflächenwasser - dazu gehört auch das Fernwasser aus den Talsperren - bei 4 Cent pro Kubikmeter. Die jährliche Mehrbelastung liege nach Berechnungen von Fachleuten zwischen 1,60 bis 4,00 Euro für jeden Thüringer.

Im Gesetz vorgesehen sei eine Bagatellgrenze: Bei der Entnahme von nicht mehr als 3000 Kubikmetern pro Kalenderjahr solle keine Abgabe erhoben werden.

Laut Siegesmund soll das Gesetz 2016 in Kraft treten. Erhoben würde die Abgabe dann 2017 rückwirkend je nach Verbrauch. dpa

kein Hinweis auf Kirmes (17.09.2015)

Bis zum heutigen Tage gibt es auf der Webseite der Gemeinde Neustadt keinen Hinweis auf die am Wochenende stattfindende Kirmes. Somit übernehmen wir die Information für unsere Einwohner und Gäste.

Auf zur 18. Neustädter Kirmes!

Freitag, 18.09.2015:
17.00 Uhr: Kirmes mit Anbraten vor dem Saal
20.00 Uhr: 80er und 90er Jahre Party
Samstag, 19.09.2015:
19.00 Uhr: Kirmestanz mit „LOTOS“ und Überraschungs- „Showeinlagen“
23.00 Uhr: Kirmessprüche
Sonntag, 20.09.2015
08.00 Uhr: Kirmesumzug
10.00 Uhr: Frühschoppen im Gemeindezentrum
14.00 Uhr: gemütlicher Familiennachmittag mit Blasmusik, Spiel, Spaß, Schießbude, Hüpfburg und Kinderprogramm

50 Bänke für die schönsten Aussichten gesucht (16.09.2015)

Ein Tipp an den Ortsvorsteher oder an Neustädter Vereine. Bewerbt Euch um eine Sitzbank.

50 massive Sitzbänke für die besten Blicke auf die wunderbare Landschaft unserer Heimat: Die gibt es für unsere Leser bei der Aktion "Südthüringens schönste Aussichten". Ab sofort werden Bewerbungen entgegengenommen. [hier bewerben]

Ausrüstung der Tonnen mit Chips (15.09.2015)

Am morgigen Donnerstag beginnt der Ilm-Kreis mit der Bechippung der Mülltonnen. So beginnt der AIK in Neustadt mit der Markierung der Bio- und der Restmülltonne.

Hierzu haben alle Anschlusspflichtigen Post erhalten und müssen am 16.009.2015 ihre Tonnen bereitstellen.

Der Transponder-Chip erfasst ab dem kommenden Jahr die Anzahl der Leerungen der Abfallbehälter und ist Bestandteil eines Behälteridentifikationssystems, welches der Abfallwirtschaftsbetrieb Ilm-Kreis gemeinsam mit der Ilmenauer Umweltdienst GmbH in diesem Jahr einführen wird.

Ab 1. Januar 2016 werden nur noch Rest- und Bioabfallbehälter geleert, die mit einem Chip ausgerüstet sind. Nach erfolgreicher Probelaufzeit kann das System voraussichtlich Mitte 2016 gebührenscharf eingesetzt werden.

Ersatz für gestohlene Sitzgruppe (14.09.2015)

Anstelle der von der Familie Harnisch gespendeten Sitzgruppe steht an der Waldstraße nun eine Ersatzsitzgruppe.

Familie Harnisch spendete eine Sitzgruppe im Wert von 500€ anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit. Kurz danach wurde sie von Unbekannten gestohlen. Genauso wie eine weitere Sitzgruppe im Ortszentrum.

Bürgermeister und Landrätin üben Kritik an "Maulkorberlass" (11.09.2015)

Artikel aus der Lokalausgabe des Freien Wortes vom 10.09.2015)

Ilmenau - Bürgermeistern wie Landräten ist jetzt ein Schreiben des Landesverwaltungsamtes zugegangen, das darauf hinweist, dass sie das Recht auf freie Meinungsäußerung nur als

Ilmenau - Bürgermeistern wie Landräten ist jetzt ein Schreiben des Landesverwaltungsamtes zugegangen, das darauf hinweist, dass sie das Recht auf freie Meinungsäußerung nur als Privatperson genießen; bei amtlichen Äußerungen könnten sich Amtsinhaber hingegen "nicht auf das Grundrecht der freien Meinungsäußerung berufen", heißt es in dem Brief. Landrätin Petra Enders (Linke) hat das Schreiben noch nicht erhalten, sagt aber dazu: "Eine Einschüchterung meinerseits wird es nicht geben. Ich lasse mir keinen 'Maulkorb' verpassen! Kritik, die ich äußere, ist sachlich, an Fakten orientiert und niemals persönlich. Dennoch muss sich auch eine Landesregierung oder einzelne Vertreter kritische Äußerungen gefallen lassen... Die Äußerungen meines Kollegen Heimrich haben ja einen ganz konkreten Hintergrund. Und ja, uns steht das Wasser bis zum Hals", verweist sie auf den vermutlichen Anlass für das Schreiben, nämlich die scharfe Kritik des Schmalkalden-Meiningener Landrates Peter Heimrich (SPD) an der Flüchtlingspolitik Minister Lauingers (B90/Grüne).

Auch die Bürgermeister im Ilm-Kreis stehen dem Inhalt des Briefes kritisch gegenüber. "Lächerlich... was soll so eine Bevormundung", fragt sich Großbreitenbachs Bürgermeister Hans Jürgen Beier (pl.). "Ich werde mir keinen Maulkorb anlegen lassen! Wir haben alle für Demokratie und Meinungsfreiheit gekämpft und nun versucht man uns, weil die Situation etwas schwierig wird, den Mund zu verbieten", sagt er. Auch Ilmenaus Bürgermeister Kay Tischer (SPD) will seinen Standpunkt zu öffentlichkeitsrelevanten Themen wie bisher äußern. "Ích frage mich - wo will man die Grenze ziehen zwischen privater Meinung und dem Bezug zum Amt?" Dirk Macheleidt (pl.), Bürgermeister von Neustadt, ist der Meinung: "Demokratie sieht anders aus!" Heute werde man "versucht mundtot zu machen wie früher, nur auf andere Art und Weise." Bevor es zu rechtlichen Konsequenzen komme, verfolge er aber den Grundsatz "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!" jbr

Vollsperrung Waldstraße - K 56 (10.09.2015)

Wegen des stattfindenden Downhill-Cups wird die Kreisstraße K 56 zwischen Ilmenau und Dreiherrenstein im Bereich Ritzebühler Teich bis Parkplatz Kickelhahn (Herzogröder Wiesen) im Zeitraum vom 11.09.2015, ab 8:00 Uhr bis 13.09.2015, 18:00 Uhr für den Gesamtverkehr gesperrt.

Die Erreichbarkeit des Hotels Gabelbach, des Kickelhahns und der Gaststätte Auerhahn ist über die Zufahrt Dreiherrenstein gewährleistet.
Eine Umleitungsbeschilderung besteht von Ilmenau über Stützerbach – Rennsteigkreuzung – Dreiherrenstein

Amtliche Äußerungen von Bürgermeistern, Landräten und Gemeinschaftsvorsitzenden (08.09.2015)

Uns ereilte interessante Post. Man kann dies als Maulkorberlass der Rot-Rot-Grünen Landesregierung interpretieren.

Für Neustadt ist jedoch dieser Erlass von Vorteil. Die unsachlichen Äußerungen des Ortsvorsteher dürften sich hoffentlich künftig in Grenzen halten.

Sicherheit an KITA gewährleistet (06.09.2015)

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung hinsichtlich der nicht gewährleisteten Sicherheit der Kinder in der KITA wurden diese Mängel beseitigt.

An den Eingangstoren wurden Knaufe angebracht, die die Kinder daran hindern, selbständig das Tor zu öffnen und das Grundstück zu verlassen. 

Knauf an den Toren

Weg wird erneuert (03.09.2015)

In den vergangenen Jahren hatte sich der Zustand der Zufahrt und die Entladefläche an der alten Deponie massiv verschlechtert. Bei nassem Wetter war eine schlammfreie Entladung des Schnittgutes kaum noch möglich.

Derzeit wird dort die Zufahrt von der Straße Am Friedhof bis zur Deponie gebaut.

endlich geschafft (01.09.2015)

Nach fast 1 3/4 Monat (wir berichteten am 05.07. und 20.07.) wurde es gerichtet. Am Reischelteich vorbei verläuft der Pilzsteig. Die dortige Beschilderung wurde durch "besonnene" Wanderer auf den Kopf gestellt.

Nun endlich wurden die Kopfstände wieder auf die Füße gestellt.

Vielen Dank an die Ausführenden

KITA erhöht Beiträge (29.08.2015)

In fast allen Kindergärten des Bildungswerkes Großbreitenbach werden zum 01. September  die Beiträge erhöht. Die letzten Beitragserhöhungen gab es 2011. Damals lag die Steigerung zwischen 29 und 33%. Unmut gab es 2011, da sich parallel zur Beitragserhöhung der Ortsvorsteher seine Bezüge um 28% erhöhte.

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Die Beiträge in den KITAs des BWG staffeln sich nach Kleinkindbereich, Kindergartenplatz und Hortplatz.

Die Beiträge im Kleinkinderbereich steigen für den Ganztagsplatz auf 150,00€, für den Halbtagsplatz auf 140,00€. Einen Geschwisterbonus gibt es künftig nicht mehr.

Für den Kindergartenplatz ab dem 3. Geburtstag bis zur Einschulung sind künftig 125,00€ (+13%) zu zahlen. Der Halbtagsplatz kostet 110,00€ (+23%). In dieser Gebührengruppe gibt es den Geschwisterbonus. Auf Grund dessen haben die Eltern für das 2. Kind 110,00€, für das 3. Kind 70,00€ zu zahlen. Ab dem 4. Kind ist der Kindergartenplatz kostenfrei.

Die Hortgebühren steigen auf 50,00€ (+20%) pro Monat.

Die Öffnungszeiten der KITA erhöhen sich jedoch nicht mit den Beiträgen. So ist die KITA von 6:00 bis 16:00 Ihr geöffnet. Für jede angebrochene halbe Stunde längere Öffnungszeit verlangt der Träger einen Unkostenbeitrag von 7,50€. Diese zu kurze Öffnungszeit bringt normal arbeitende Menschen in Probleme. Da diese in der Regel mindestens bis 16:00 Uhr arbeiten müssen.

So wurde auf Eltern, die kurz vor 16:00 kamen bereits auf die Öffnungszeiten hingewiesen. Die Kinder waren fix und fertig angezogen und wurden nur noch übergeben.

Mit der neuen Saison wurde durch die Erzieherinnen ein Konzept für das kommende Jahr vorgestellt. Hier soll es die Möglichkeit geben, dass die Kinder sich auch im naturnahem Raum aufhalten können. Nach unseren Recherchen stellte sich heraus, dass dieses Angebot seitens der KITA-Leitung seit Jahren wiederholt aus der Schublade geholt wird und in der Regel kaum durchgeführt wird. Beschwerden von Eltern werden diesbezüglich periodisch unter den Tisch gekehrt.

Der Elternbeirat und die Leiterin unterschrieben die neue Gebührenordnung.

Bedenken von Eltern, dass das BWG auf Grund seiner Tarifanpassungen die Beiträge demnächst wieder anpassen wird, sind derzeit noch nicht vom Tisch. Da in der Vereinbarung zur Gebührenordnung ein interessanter Passus enthalten ist. Dieser hat folgendes zum Wortlaut: "Die Anpassung erfolgt in Absprache mit der Leitung und den Elternvertretern und kann im gesamten Jahr bei Notwendigkeit vorgenommen werden."

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neue Zaunanlage offensichtlich unsicher (27.08.2015)

Die neue Zaunanlage an der KITA entspricht möglicherweise nicht den gesetzlichen Vorschriften.

In der Unfallverhütungsvorschrift für Kindertageseinrichtungen sind Maßnahmen zur Verhütung von Gefahren für Leben und Gesundheit beim Aufenthalt in Kindertageseinrichtungen festgelegt. Für die Zaunanlage trifft der §27 dieser Vorschrift zu. In den Absätzen 2, 3 und 4 ist folgendes geregelt.

(2) Türen und Tore, die direkt in den öffentlichen Verkehrsraum führen, sind so zu sichern, dass Kinder die Einrichtung nicht unerlaubt verlassen können.
(3) Aufenthaltsbereiche auf dem Außengelände müssen gegen unerlaubtes/unbefugtes Verlassen bzw. Betreten gesichert sein
(4) Einfriedungen sind so zu gestalten, dass sie ausreichend hoch sind, nicht zu Hochklettern verleiten und keine Gefährdung für Kinder darstellen.

Diese Abschnitte sind offensichtlich bei der Ausschreibung und der Vergabe nicht beachtet worden. So können Kleinkinder ohne Probleme am Tor den Türdrücker benutzen und das Tor öffnen. Eine Absicherung gegen unerlaubtes Betreten gibt es ebenfalls nicht. Ebenfalls sind die Zaunfelder so gewählt, dass Kinder ohne größere Probleme an ihnen heraufklettern können.

Bleibt zu hoffen, dass kurzfristig die Sicherung gegen das Öffnen des Tores ergänzt wird. Zum Wohle und zum Schutze der dort untergebrachten Kinder.

steht nächste Kurtaxenerhöhung bevor? (23.08.2015)

Während es eventuell für Masserbergs Badehaus am Ende des Jahres nicht weitergehen wird, können die künftigen Urlauber kostenlos Bus und Bahn nutzen. Dem Gast wird bei Anreise künftig eine Bescheinigung ausgedruckt. Auf der auch eine abtrennbare Gästekarte zu finden ist. Mit dieser können dann die Busverbindungen zwischen Ilmenau, Suhl, Schleusingen und Oberhof sowie das Rennsteig-Shuttle kostenfrei genutzt werden.

Die Gemeinden werden ihre Hausaufgaben machen und der Erhöhung der Kurtaxe um 37 Cent zustimmen. Viele Städte und Gemeinden haben bereits ihre Hausaufgaben erledigt.

Voraussichtlich werden in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ende des Jahres die Lichter ausgehen und dabei Arbeitsplätze wegfallen. Im Ilm-Kreis hat es die Landrätin jedoch geschafft eine äußerst zweifelhafte Initiative fest zu verankern. Hier fallen bei der Rennsteigbahn keine Arbeitsplätze weg, diese werden durch das Rennsteigticket erhalten bleiben. Wie sagt man woanders, wohl ein Kompensationsgeschäft für weggefallenen Mülltransporte. Genauso sieht es bei den Bussen aus, hier können dann die Urlauber mangels Angebote vor Ort wenigstens Thüringen kostenlos mit dem Bus erkunden.

Wie sagte doch vor Kurzem Jemand: Wer in den Thüringer Wald kommt, kommt mit dem Auto. Der ist auf Bus und Bahn nicht angewiesen.

weitere Informationen:

Rennsteigbahnchef: „Einmalige Chance für die Region“
Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 07.08.2015

neuer Zaun an der KITA (21.08.2015)

Der mittlerweile in die Jahre gekommene Zaun an der KITA "Rennsteigzwerge" wird erneuert. Am 24. Juni beschloss der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung die Vergabe der Arbeiten an die Firma Schwarz aus Gehren. Ein Großteil der Gelder für die Zaunanlage stammen von einer Zuwendung der Jagdgenossenschaft.

Ursprünglich hatte der Ortsvorsteher Macheleidt die Idee, die Zaunanlage auf Grund der klammen Kasse, durch Freiwillige bauen zu lassen. Hier rief er im Januaramtsblatt die Neustädter auf. Im Nachhinein konnte aus sicherheitstechnischen Erwägungen nicht auf eine Firma verzichtet werden.

nach Schliessung der Filiale nun mobil (19.08.2015)

Wie von der Sparkasse angekündigt erschien am 18.08. zum ersten Mal das Sparkassenmobil. Viele Einwohner bedauern den Wegfall der Zweigstelle. Andere wiederum, die auch von den Einwohnern leben, sind da nicht so zimperlich. Ihnen ist es egal, ob es einen Geldautomaten oder eine Zweigstelle gibt.

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Artikel aus dem Freien Wort, Lokalausgabe Ilmenau vom 19.08.2015

Neustädter hoffen, dass der Geld-Automat bleibt

Die mobile Sparkassenfiliale hatte am Dienstag Premiere in Neustadt. Die Bürger schwanken derzeit noch zwischen Verständnis und Angst vor weiterer Verschlechterung der örtlichen Infrastruktur.

Als allererste Kundin der mobilen Filiale der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau Dienstagmittag in Neustadt zeigte sich Ingeborg Reise nach ihrem Besuch sehr zufrieden: "Das war sehr unkompliziert. Aber wenn es weiterhin so läuft, will ich ganz zufrieden sein", sagte die weißhaarige Dame. "Geld abheben, Geld überweisen, was man auf einer Bank eben erledigen muss, das kann ich dort machen. Aber schön wäre es natürlich, wenn auch der Bankautomat in Zukunft bleiben kann."

Der "Auftritt" des Sparkassen-Mobils an der Bushaltestelle in der Ortsmitte am "Nahkauf" war den Neustädtern von der Sparkasse mit einem Aushang an der ehemaligen Filiale in der Rennsteigstraße bereits länger angekündigt worden. "Ab dem 18. August 2015 sind wir jeden Dienstag von 12.45 bis 14.45 an der Bushaltestelle mit unserer neuen mobilen Geschäftsstelle vor Ort."

Die kleine Geschäftsstelle, mit zwei Mitarbeitern besetzt, war in der Vergangenheit durchaus angenommen. Ob mehr aus Neugier oder aus Notwendigkeit und Einsicht, war dahingestellt. In der Diskussion mit den Neustädter Bürgern spielte sie offenbar eine untergeordnete Rolle. Zuletzt ging es in erster Linie darum, dass die Filiale keinen einzigen Tag mehr geöffnet hatte. Nur noch der Geldautomat ist seither betriebsbereit.

"Sicher ist im Zuge des Fortschritts Sparen angesagt", sagte dazu Angela Geyer. "Es wohnen auch immer weniger Leute in Neustadt. Aber besonders für alte Leute ist es nun noch schwerer, Bankgeschäfte zu machen. Aber solange der Geldautomat noch bleibt, mag es ja gehen."

"Wenn der Automat auch noch wegfällt, wird es ganz schlecht in Neustadt", sagte ganz offen Andreas Matthias. "Der Automat muss bleiben, sonst müssen wir ja die Woche über wegen jeder Kleinigkeit nach Großbreitenbach."

An die vielen Urlauber und an die Kunden von außerhalb dachte in diesem Zusammenhang Hartmut Rißland: "Es kamen ja auch immer Kunden aus Altenfeld, aus Masserberg, aus Heubach und Fehrenbach in unsere Filiale. Und was machen die Rentner, die kein Auto haben?"

"Es ist einfach traurig", meinte zu dieser veränderten Situation Ramona Köditz. "Erst nur zwei Tage in der Woche, jetzt nur noch einen Tag in der Bus-Filiale. Was kommt als nächstes? Vor allem frage ich mich, welche Auswirkungen das Ganze auf die Urlauber hat. Der Geldautomat muss auf alle Fälle bleiben."

Nur für Sabine Leipold spielte das Ganze keine Rolle: "Ich bin ja nicht Kunde bei der Sparkasse!"

geschrieben von Gerd Dolge

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Lagerfeuer am Ochsenbacher Teich (16.08.2015)

Viele Naturliebhaber zieht es an warmen Sommertagen an den Ochsenbacher Teich.  Die Meisten von ihnen wissen, wie man sich benimmt und nach dem Erholen die Badestelle wieder sauber verlässt. Jedoch gibt es auch andere Extreme. Lesen sie einen Beitrag aus der Thüringer Allgemeinen.

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Artikel aus der Thüringer Allgemeinen, Lokalausgabe Ilmenau vom 15.08.2015

Der Ochsenbacher Teich bei Neustadt steht bei Naturliebhabern hoch im Kurs: Das Gewässer ist eingebettet in ein grünes Idyll, das Wasser ist klar und kühl – und obwohl das Baden dort kein wirklicher Geheimtipp mehr ist, bleiben die Besucherzahlen überschaubar.

Einer, der den Ochsenbacher Teich zu schätzen weiß, ist Klaus Zimmermann. Er beginnt seinen Tag des Öfteren mit einem Bad im See, doch am vergangenen Sonntag traute der Mann seinen Augen nicht: Gegen 9 Uhr sah er ein Pärchen beim Frühstück vor einem Zelt sitzen – daneben qualmte noch das Lagerfeuer vom Abend zuvor. Angesichts der extremen Trockenheit ist Klaus Zimmermann entsetzt. „Es wurde also nicht einmal beim Schlafengehen abgelöscht – unverantwortlich, blöd und sträflich zugleich, kann ich da nur sagen“, findet er.

Als er die jungen Leute deswegen anspricht, reagieren sie unflätig, drohten nach Angaben des Badegasts sogar mit Prügel.

Doch wie sieht es mit Kontrollen durch die Forstbehörde aus, warum wird die Zufahrt zum Ochsenbacher Teich nicht mit einer Schranke gesichert?, fragt Klaus Zimmermann.

„Schranken sind kein Allheilmittel“, schätzt Forstamtsleiter Hagen Dargel gegenüber unserer Zeitung ein. Zu oft musste die Behörde feststellen, dass Schranken aufgebrochen, verbogen und zum Teil sogar abgetrennt wurden. Der Nutzen steht nach diesen Erfahrungen nicht im Verhältnis zu den entstandenen Schäden, sagt er. Gesichert werden daher mit Schranken nur noch sensible Gewässer – wie etwa die Trinkwassertalsperre Schönbrunn, oder die Talsperre in Heyda.

Im Fall des Ochsenbacher Teichs kommt hinzu, dass die asphaltierte Strecke durch den Wald durch die Anwohner genutzt wird. Auch Waldarbeiter, und im Zweifelsfall Feuerwehrleute müssen passieren können. Deswegen habe man sich gegen eine Schranke entschieden, hieß es. Kontrollen rund um den Ochsenbacher Teich werden allerdings vom zuständigen Revierförster durchgeführt, „in der Regel auch am Wochenende“, versichert Hagen Dargel. Wird jemand mit dem Auto erwischt, folgt eine Halterabfrage – und dann entweder eine Verwarnung oder gar ein Bußgeld. „Wir sind aber keine Waldpolizei“, fügt der Forstamtsleiter hinzu.

Arne Martius / 15.08.15 / TA

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voraussichtlich Anpassungen auch in Neustadt (15.08.2015)

In der VG Großbreitenbach werden die Kindergärtnerinnen ab September mehr Geld erhalten. Jedoch bleibt die Höhe der Gehaltssteigerungen geheim, wie das BWG mitteilte,

Da die Gemeinde in der Regel Träger des Kindergartens ist und die Lohnkosten fast vollständig zahlt, wird sich der Neustädter Gemeinderat mit der Erhöhung demnächst ebenfalls beschäftigen müssen.

Gleichzeitig wird mit der Steigerung der Gehälter eine moderate Erhöhung von Elternbeiträgen erfolgen, nach Aussage des BWG. Dieses wurde in der Vergangenheit zwischen dem BWG und dem Ortsvorsteher unter Ausschluss des Gemeinderates festgelegt.

Waldbrand nahe Neustadt (09.08.2015)

Einsatz der Neustädter und Großbreitenbacher Feuerwehr in der Nähe von Neustadt. [weiter]

Sommerloch wird gefüllt (07.08.2015)

Während sich einige Mitglieder der Linken mit Sommerlochscherzen profiliert, wird im sich wiederkehrenden Trott der Ortsvorsteher mit seinen überholten (unaktuellen) Themen zitiert.

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 07.08.2015

die wahren Rennsteigpfleger (04.08.2015)

Die Liste der Aufgaben ist lang und eigentlich wäre es eine Liste, die sich die Rennsteig-Gemeinden auf die Tagesordnung setzen müssten.

Das Rennsteigprojekt pflegt seit 1993 den Rennsteig, nicht der TGV oder der Rennsteigverein.

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 04.08.2015

Nebensache Tourismus (28.07.2015)

Erneut mussten wir feststellen, dass es mit dem Tourismus in Neustadt nicht so ernst gemeint ist wie immer behauptet.

Während die meisten Vermieter und Hoteliers sich bemühen, den vor Ort weilenden Gästen das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, kann man dies von Seiten der Gemeinde nicht erwarten. Die bereits vorhandenen Hinweisschilder (Parkplatz) sind immer noch nicht aufgestellt. Die in unserem Beitrag vom 05.07.2015 aufgezeigten Mängel wurden ebenfalls ignoriert.

Der sich für den Tourismus "einsetzende" Ortsvorsteher Macheleidt beweist erneut, das seine auf Polemik basierenden Aussagen nicht ernst zu nehmen sind. Sollte er anderenfalls den Gemeindearbeiter angewiesen haben, diese Mängel zu beseitigen, wäre dies im Sinne des Tourismus. Wenn dieser jedoch die ihm übertragenen Aufgaben nicht erfüllt, wirft dies wiederum kein gutes Licht auf den Ortsvorsteher.

Wir bleiben dran für Sie.

Schwämmklopferfest III (25.07.2015)

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 24.07.2015

Schwämmklopferfest II (22.07.2015)

Eigentlich wollten wir unsere Berichterstattung bezüglich des Schwämmklopferfestes auf die Verlinkung von Artikeln der Lokalpresse beschränken. Bei einer Zeitung hat es funktioniert, bei der anderen waren die Informationen wieder einmal so wichtig, dass sie nur einem bezahlenden Kreis zugängig gemacht werden.

Jetzt erreichte uns ein Leserbrief, der uns zum umdenken brachte. Wenn sich ein Schreiber zwei Tage nach dem Fest entschließt, dennoch einen Beitrag im Gästebuch zu verfassen, dann muss der Frust schon mächtig tief sitzen. Lesen sie den gästebucheintrag bei mehr.

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Name: Thüringer Traditionsglas

Eintrag am 21.07.2015 um 22:00 Uhr
betreff: Schwämmklopferfest

Eigentlich hat es mich nie interressiert, was auf der Internetseite von Herrn ******** steht.
Aber seit Sonntag, den 19.07.15 bin ich froh das es sie gibt.
Ich betreibe seit fast 25 Jahren mein Geschäft und jeder Geschäftsmann weiß, das heute keine goldenen Tauben mehr in den Rachen fliegen, aber in Neustadt wird man noch mit Steinen beworfen. Ich hege u.a. seit 6 Jahren eine innige Geschäftsbeziehung mit der Firma Prinz und seit 8 Jahren eine herzliche mit Lang-Bräu. Diese Artikel gehören genau zu meinem Sortiment wie jede Vase oder Tellerständer. In Neustadt erlaubt sich ein IG-Gremium über mein Sortiment zubestimmen was ich verkaufen darf. Schade nur das viele Vereinsvorsitzende, die ich immer mit einer Spende bedacht habe, sich an diesem Beschluß noch beteiligt haben. Keiner aus diesem Gremium hatte den Mut uns diesen Beschluß des Ausschankverbotes im Vorfeld mitzuteilen. Uns wurde u.a. durch Herrn Robert Witter (Angestellter der Touristinformation) ein Stromanschluß verweigert. Des weiteren wurde unsere Autotür mit einem übermäßigen Kraftakt des Marktleiters Hernn Herbert Welsch zugeschlagen, wobei "nur" der Schutzleiter eines Verlängerungskabels beschädigt wurde.
Wäre die Phase getroffen, hätten mehrere Menschen in Lebensgefahr sein können.
So werden Neustädter Gewerbetreibende vom IG-Gremium behandelt.
Ich bin auch ein Steuerzahler und kleiner Arbeitgeber von Neustadt.
Die Reaktion unserer Stammkunden bestätigt mich, daß ich das richtige Sortiment führe. Vielen Dank für Euer Vertrauen.
So tun wir es jetzt dem Schützenverein, Hotel am Kammweg und anderen gleich und werden uns nächstes Jahr nicht wieder beteiligen.
Es ist einfach nur traurig und beschämend.
Vielen Dank an das IG-Gremium

Heike Schmidt

Weniger…

Schwämmklopferfest I (21.07.2015)

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 20.07.2015

bisher keine Bedarfszuweisung (19.07.2015)

"Thüringer Politiker sollten sich weniger zu Griechenland äußern, sondern auf ihr eigenes Klein-Griechenland schauen." Mit solch einem Hinterwäldlerkommentar versucht der Ortsvorsteher erneut Stimmung gegen die Landespolitik zu machen.

Einerseits will er Bedarfszuweisungen vom Land erhalten, andererseits beschleunigt er mit solchen Äußerungen die Bearbeitung des Antrages nicht unbedingt.

Bereits Mitte Juni war Macheleidt im Thüringer Innenministerium und hatte dort ein Gespräch über den Neustädter Antrag. Während es 2014 auf Grund von Einsparungen am Ende noch einen ausgeglichenen Haushalt gab, wird es voraussichtlich 2015 ohne Bedarfszuweisung gar keinen Haushalt geben. Der Fehlbetrag beläuft sich auf ca. 150 000€.

Zu dem Treffen im Juni ließ der Ortsvorsteher verlauten: er fand das Treffen gut und so konnte er den potentiellen Geldgebern die Ursachen für das fehlende Geld in der Gemeindekasse erklären. Ihm fehlte aber am Ende die erhoffte Zusage. Somit hinterließ dieses Treffen den Eindruck, man sein ein Bittsteller, wenn nicht gar ein Bettler.

Jedoch werde es vor Ende August keine Entscheidung vom Landesverwaltungsamt auf die Anfrage Neustadts geben, erfuhr die Thüringer Allgemeine. Ohne die Bedarfszuweisung kann kein Haushalt beschlossen und somit keine Investitionen erfolgen. Macheleidt akzeptiert die Aussage des Landesverwaltungsamtes nicht und erwartet eine Entscheidung in der nächsten Woche. Für ihn (Zitat TA): werde Thüringen nur noch durch "die Administrative verwaltet und nicht durch die Legislative gestaltet". 

weitere Informationen in der Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 18.07.2015

Anmerkung der Redaktion: Damit der Ortsvorsteher künftig etwas begriffssicherer wird, hier sind die Definitionen von Exekutive, Legislative und Judikative. (link), irgendwie fehlt da die Administrative.

Selbstbedienungstandort Neustadt (17.07.2015)

Neustadt hat scheinbar noch einmal Glück im Unglück. Wie lange noch bleibt abzuwarten. So wird die Geschäftsstelle der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau ab dem 17. August zu einem Selbstbedienungsstandort herabgestuft. Das bedeutet, es wird lediglich ein Geldautomat und ein Kontoauszugsdrucker in der alten Geschäftsstelle vorhanden sein.

Wer eine Beratung benötigt, kann sich zwei mal die Woche im mobilen Fahrzeug der Sparkasse beraten lassen. Denn dieses wird künftig die Geschäftsstelle ersetzen.

Einige Nachbarorte haben nicht so viel Glück. Böhlen und Altenfeld werden künftig nur noch aus der mobilen Sparkasse betreut, Dort wird es dann kein Geldautomat und Kontoauszugsdrucker mehr geben.

Bereits im Jahre 2012 hatte die Sparkasse Arnstadt-Ilmenau ihre Geschäftsstellenöffnungszeiten von 5 auf 3 Tage reduziert und dabei massiv an den Öffnungszeiten geschraubt. Ob im Zuge der sogenannten geringen Gewinnmargen und der daraus bedingten Umstrukturierung der Sparkasse der Standort Neustadt mit der dann noch vorhandenen Ausstattung eine Zukunft haben wird, oder ob Neustadt dann ebenfalls komplett aus einer mobilen Geschäftsstelle betreut wird, bleibt abzuwarten.

neue Vorsitzende (14.07.2015)

Der Staffelstab wurde weiter gereicht. Der inzwischen 70jährige Rainer Nowack überreichte diesen an

Mehr…

Rosel Obermeier. Die ehemalige Lehrerin übernahm die Funktion des Vereinsvorsitzenden der Laufgruppe Neustadt.

Die aus der ehemaligen Neustädter BSG Chemie Neustadt entstandene Laufgruppe ist seit dem 16. Januar 1995 ein Verein. Inzwischen hat der Verein 41 Mitglieder, zu seiner Hochzeit hatte er 50.

Entstanden ist die Laufgruppe nur zu einem Zweck. Dem Rennsteiglauf. Zum nunmehr 40. Mal gab es den durch die Neustädter Laufgruppe organisierten Verpflegungspunkt. Der Kilometer 29,2 ist bei vielen Marathonläufern seit Jahren ein eingeplanter Verpflegungspunkt auf der anstrengenden Strecke. Mit Tee, Wasser, belegte Brote, Äpfel, Bananen und der geheimen Schleimmischung versorgen die Mitglieder der Laufgruppe die Läufer. Gerne werden auch die Massagen angenommen.

Ebenso werden durch die Laufgruppe der Verpflegungspunkt für den Rennsteigstaffellauf und sogenannten Testlauf vor dem Rennsteiglauf organisiert.

Bis vor einigen Jahren organisierte die Laufgruppe auch noch den Kinderlauf. Hier konnten die Kleineren vor dem großen Ansturm der "Profis" ihre kleine Runde durch Neustadt drehen. Leider findet dieser nicht mehr statt.

Der ehemalige Vorsitzende Rainer Nowak füllte sein Amt nicht nur mit der Organisation des Verpflegungspunktes aus. Er übernahm bei Veranstaltungen und nicht nur diesen, gerne das Mikrofon und schlüpfte in die Rolle des Unterhalters. Wer diese Rolle künftig übernehmen wird ist derzeit noch nicht klar.

Weniger…

Leitsystem weiterhin Fehlanzeige (12.07.2015)

Tourismus ist und bleibt die Nummer 1 in Neustadt. Wer verhindert die Entwicklung. Ideen gibt es Viele. Ideengeber ebenfalls. Man hat jedoch den Eindruck, es gibt seit Jahren immer wieder dieselben Verhinderer.

Seit nunmehr über 6 Wochen liegen sie schon im Bauhof. Nur das Aufstellen hat bisher noch nicht funktioniert. Ob aus zeitlichen oder anderen wichtigen Gründen, wir wissen es nicht.

Sie werden sich jetzt fragen, worum geht es. Es geht um die Hinweisschilder, die auf den vor über einem Jahr neu gebauten Parkplatz am Kokshügel hinweisen sollen. Am kommenden Wochenende findet wieder das jährliche Köhler- und Schwämmklopferfest statt. Es werden viele Gäste aus nah und fern erwartet. Eventuell schafft es die zuständige Einrichtung, diese Schilder vor dem Fest aufzustellen, denn der Parkautomat hat auch Hunger und möchte gefüllt werden.

neue Meilerstätte (10.07.2015)

Wie durch den Ortsvorsteher bereits angekündigt, entsteht derzeit ein neues Exemplar eines Meilers im Ortszentrum. 

In wieweit diese dann die historische Meilerstätte unweit des Rennsteiges ersetzt, müssen wir abwarten. Sollte der neue Meiler den alten Meiler ersetzen, wäre ein vollständiger Rückbau und eine Renaturierung im Wald sinnvoll.

Laut Aussage ist die Fertigstellung des neuen Meiler noch vor dem Schwämmklopferfest geplant. 

Meiler im alten Park

gestohlene 30 km/h am Ortseingang (07.07.2015)

Aus Richtung Großbreitenbach kommend stand bis letzte Woche noch das Schild mit der Geschwindigkeitsbegrenzung 30 km/h von 6:00 bis 17:00 Uhr. Diese Geschwindigkeitsbeschränkung wurde nun aufgehoben. Somit gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung künftig nur noch Ortsauswärts.

Anstelle der einfahrenden Geschwindigkeitsbegrenzung stand ein Schild mit dem Zusatz Straßenschäden.

Seit dem heutigen Tag ist wieder ein Schild mit Geschwindigkeitsbegrenzung vorhanden. Falls der Gemeindearbeiter bei seiner freitäglichen Mülllehrungsrunde an der Rosensbank vorbeikommen sollte. Dort befindet sich das ehemalige Schild mit der Zeitbeschränkung 6:00 - 17:00 und dem Pfeiler an einem Baum gelehnt.

Neustadt von Gewitter verschont (05.07.2015)

Während es ringsherum heftige Gewitter mit Starkregen gab, wurde Neustadt verschont und man konnte ein herrliches Gewitterleuchten beobachten.

gefällt mir - das vollständige Bild bei Facebook

undefined Blick in Richtung Ilmenau und Gehren

Tourismus ist Nummer 1 in Neustadt (05.07.2015)

Der Tourismus ist die einzige Einnahmequelle in Neustadt. So sieht es aus.

Bereits im Jahre 2013 (09.10.2013) wiesen wir auf einen unhaltbaren Zustand an einem Neustädter Wanderziel hin.

Nun haben wir einmal überprüft, ob sich dahingehend etwas getan hat. Gleich vornweg, es hat sich nichts getan. Der Steinfilz ist immer noch zugewachsen, die Bank zerfällt zunehmends.

Da sich der Ortsvorsteher bzw. der Gemeindearbeiteer dieses Themas nicht annimmt, könnte die Beschilderung an den Neustädter Wanderwegen entfernt werden.

Die Beschilderung des Pilzsteiges incl. der Erreichbarkeit der Info-Tafeln lässt zu wünschen übrig.

für Kopfwanderer
erreichbare Infotafeln im Vaterunsertal
Wegweiser mit falschen Entfernungsangaben
Steinfilz
Steinfilz wo bist du
Aussicht

Neue Sitzbank errichtet (03.07.2015)

Mittlerweile wurden zwei Sitzgruppen in Neustadt gestohlen. Eine unlängst in der Nacht zum Mittwoch und eine gesponsorte an der Waldstraße.

Damit sich die Urlauber und Einheimischen trotzdem ausruhen können, wurde am ehemaligen Skilift "Am Brand" eine neue Bank errichtet. Gebaut wurde sie durch Herrn Hans-Jürgen Oßmann. Dieser war maßgeblich an der Errichtung der Rosensbank beteiligt.

Eine weitere Sitzbank errichtete Herr Oßmann gegenüber dem Kindergarten am Weg in den Wald.

begehrte Sitzmöbel (02.07.2015)

In der Nacht zum Mittwoch schlugen erneut Diebe in Neustadt zu. Wiederholt wurde eine Sitzgruppe gestohlen. Sie hatte einen Wert von 500€. Die gestohlene Sitzgruppe stand in der Nähe der Feuerwehr.

Anzeige gegen Unbekannt wurde erstattet.

Fußballnachwuchs stellte Talent unter Beweis (29.06.2015)

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 29.06.2015

Großbreitenbach erhöht Kurtaxe (28.06.2015)

Einstimmig beschloss der Stadtrat von Großbreitenbach die neue Kurbeitragssatzung mit der Erhöhung von 37 Cent pro Tag und Übernachtung.

Während Neustadt sich derzeit noch gegen die Erhöhung stellt, was in einer der nächsten Sitzungen sich bereits wieder ändern kann, stimmen rundherum die Gemeinden zu.

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 28.06.2015

Sportfest des SV Olympia am Samstag (26.06.2015)

Am Samstag führt der SV Olympia Neustadt ein Sportfest am Sportplatz durch. Um 9:30 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einem Jedermannslauf über 1,8 km. Ab 10:00 Uhr kann man das DFB-Fußballabzeichen ablegen. Ein Fußball-Freizeitturnier findet ab 13:30 Uhr statt.

Der Veranstalter sorgt während der Veranstaltung für Speisen und Getränke.

380 KV-Leitung wächst unaufhaltsam (24.06.2015)

Im zukünftigen Ortsteil Altenfeld der Landgemeinde Altenfeld wächst die 380KV-Leitung gen Bayern unaufhaltsam.

Auch die gewählte Linke-Landrätin Enders kann daran nichts ändern. Diese versprach den Einwohnern des Ilm-Kreises vor der Landratswahl 2013, es wird keine 380 KV-Leitung geben. Auch nicht über den Thüringer Wald hinaus.

Andere Vögel zwitschern jedoch die nächste Leitung vom Himmel. Sollte die 500 KV-Leitung an der A9 nicht genehmigt werden, werde diese parallel zur gebauten 380 KV-Leitung verlaufen. Da die Region bereits durch A71, ICE und 380 KV vorgeschädigt ist, kommt es auf diese Leitung nicht mehr an. Das einzige Problem beim Verlauf ist derzeit nur die Engstelle ICE, 380 KV, B88n und dem Umspannwerk. Aber auch hier wird es eine Lösung geben.

Freuen wir uns also auf den Aufschwung.

Umfragen (22.06.2015)

Aktuell haben wir 3 Umfragen für die Einwohner von Neustadt laufen.

Umfrage 1 befasst sich mit dem abgeschafften Winterdienst im Ort.
Umfrage 2 möchte die Meinung der Neustädter zu den Versprechen des Ortsvorstehers befragen.
Umfrage 3 greift ein derzeit um sich greifendes Thema der Flüchtlinge in Europa auf.

Beteiligen sie sich rege an den Umfragen und stellen somit die Meinung der Einwohner dar, wenn sie schon nicht zu Gemeinderatssitzungen oder Einwohnerversammlungen gehen.

Versucht es doch mal so! (19.06.2015)

Da viele Besucher der Webseite nicht immer auch das Gästebuch lesen, möchten wir ihnen einen interessanten Beitrag nicht vorenthalten. Trotz der bisher 5725 Besucher in diesem Monat und insgesamt 232298 Besucher seit Schaffung der Webseite.

Versucht es doch mal so!

Wenn ich als ehemaliger Neustädter (obwohl es ja heißt: einmal Neustädter, immer Neustädter ) so manchmal durch meinen ehemaligen Wohnort gehe oder fahre, fehlen mir schon oftmals die Worte. Sind denn nur die Einwohner schon so "betriebsblind", dass sie das Chaos und den Dreck nicht mehr sehen? Hat sich das Auge der Einwohner schon so an diesen Anblick gewöhnt? Nur ein paar Beispiele: 1. an manchen Stellen wuchert der Bürgersteig mit Unkraut zu, 2. der Bauhof, Maschinenteile, Planen, Disteln, Holzstämme auf Baumaterial und, und, und..., 3. der Zaun, oder besser gesagt die gesamte Vorderseite der ehemaligen Relaistechnik ist doch die reine Katastrophe - Unfallgefahr hoch zehn (kann man da nicht dem Besitzer eine Auflage erteilen Ordnung zu schaffen?) 4. viel Müll und Dreck um kaputten Bänken herum usw.
Ich könnte 100 Beispiele aufzählen, interessieren würde es wahrscheinlich niemanden. Wenn ich das bei einer Ortsdurchfahrt sehe, müssen das doch auch die sehen, die tagtäglich da leben!!! Gibt es denn da keinen Verantwortlichen? Ich würde da einmal durch den Ort gehen und eine Mängelliste machen, welche zu einem bestimmten Termin abgearbeitet sein MUSS!!! Ansonsten würden Köpfe rollen! In einem Unternehmen würde es doch nicht anders laufen und eine funktionierende Ortschaft ist doch im Prinzip auch nichts anderes, wie ein Unternehmen.
Aber hier hat wahrscheinlich keiner so richtig die Hosen an, oder es will sich diese keiner anziehen. Wenn ich mir das immer so anhöre (in einer gemütlichen Runde zum Beispiel) tun ALLE nur rummeckern. Also die Fehler erkennen schon alle, aber die Lösung sollen die anderen erledigen. Die Technik und die Leute sind ja wohl vorhanden, tretet diese doch auch mal so richtig in den *****, dass kann doch nicht so schwer sein!!!
Also lieber Bürgermeister (Chef dieses Unternehmens Neustadt):
1. Mankos schriftlich aufnehmen
2. Möglichkeiten der Behebung ermitteln
3. Leute bestimmen, welche die Sachen beheben sollen
4.Termine schriftlich festlegen
5. Ausführung
6. Kontrolle der Ausführung (Ausreden zählen nicht)
7. in die Augen der sich freuenden Einwohner schauen und das geschaffte Ergebnis beibehalten

ES WÄRE DOCH ALLES SO EINFACH!!!
Wenn ich doch nur könnte, wie ich wöllte, aber die Zeit...!!! Kann eigentlich auch einer/eine Bürgermeister machen, der/die nicht mehr im Ort wohnt? Die meisten würden sagen, der/die kommt und sahnt nur die Kohle ab. Und wenn sich aber trotzdem was ändern würde? Verschlechtern würde sich in so einem Fall sicherlich auch nichts, oder?
Übrigens muss auch nicht immer alles mit irgendwelchen blöden Parteien, Politik und fehlenden Geld in Verbindung gebracht werden. Ordnung, Sauberkeit und das Wohlergehen der Einwohner und Gäste sollte im Vordergrund stehen! Dies ordentlich zu händeln, dass macht einen genialen Chef aus und diesen würden dann auch sehr schnell die Einwohner gut leiden können!
 ;)
TUT ENDLICH WAS !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Familienunternehmen Bauhof (17.06.2015)

Das es der Ortsvorsteher mit seiner Aufsichtspflicht gegenüber den Gemeindebediensteten nicht so genau nimmt ist hinlänglich bekannt. Während er sich in der Rolle des Opfers der großen Politik darstellt und die Angestellten einer gewissen Außenstelle überdurchschnittlich beaufsichtigt, versagt er bei der Führung der Gemeindebediensteten.

Mehr…

Einigen Einwohnern ist seit Längerem die Abwesenheit des Gemeindearbeiters aufgefallen. Da dieser jedoch nicht krank gemeldet war und auch keine Überstunden abbummelte kursieren natürlich Gerüchte.

Anderen fällt auf, dass dieser sich während der Arbeitszeit mit Privat-PKW und Anhänger in anderen Gemeinden aufhält oder einfach mal schnell nach Großbreitenbach an den Geldautomaten fährt.

Wieder anderen fällt auf, dass sich besagter Gemeindearbeiter scheinbar seinen Job mit Jemandem teilt oder der Ortsvorsteher eine neue Fachkraft eingestellt hat. So wurde der Gemeindearbeiter tatkräftig durch seine Ehefrau bei der Grasmahd von Gemeindeflächen unterstützt.

Während in der Gemeinde viele Sachen liegen bleiben oder durch 1-Euro-Jobber erledigt werden, hat der durch persönliches Engagement des Ortsvorstehers eingestellter Gemeindearbeiter seit vielen Jahren Narrenfreiheit. So wurden die gemeindeeigenen Fahrzeuge (Multicar, Motorschlitte und Pistenbully) als Familienausflugsmobile genutzt.

Auch die Gemeindetechnik wird nicht vernünftig gewartet. So fällt Einwohnern jährlich auf, dass die Anbautechnik zum Saisonwechsel abmontiert und abgestellt wird. Dort verbleibt diese Technik dann bis zur nächsten Saison. Es wird keine Wartung, geschweige denn ein Pinsel Farbe benutzt. So braucht man sich nicht wundern, dass jeweils kurz nach Winterbeginn die Gemeindetechnik des Öfteren ausfällt.

Weniger…
"Sommer"schlaf
Beleuchtung am Tage
"geparkte" Winterdiensttechnik seit Monaten

„Ein starker Tourismus funktioniert nur gemeinsam“ (14.06.2015)

Landrätin Enders (DieLinke) zeigt sich verärgert über das NEIN aus Suhl zum Rennsteigticket. Mit ihrer üblichen Polemik und wenig Fachwissen versucht sie ihr Wunschprojekt dennoch am Leben zu halten, damit sie nicht genauso versagt wie mit der 380 KV-Leitung.

Mit diesem Ticket soll die Rennsteigbuslinie über einen Aufschlag von mindestens 37 Cent pro Urlauber und Nacht finanziert werden.

Sehr interessant ist der Kommentar unter diesem Artikel.

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 12.06.2015

Bürgerinfostand von Bühl (12.06.2015)

Der Landtagsabgeordnete Andreas Bühl (CDU) ist am Freitag, 12. Juni 2015, von 10:00 -11:00 Uhr mit seinem Bürgerinfostand vor dem Nahkauf.

21. CDU-Kinderfest (10.06.2015)

Ihr 21. Kinderfest feierte am 30.05. der CDU-Ortsverband Neustadt mit ihren kleinen Gästen.

Am Gemeindezentrum begrüßte der CDU-Ortsvorsitzende Alfons König und der Geschäftsführer des BWG, Dirk Wilhelmi, die zahlreich anwesenden Gäste. Toben, tollen und spielen war das Motto des diesjährigen Kinderfestes. Bei Spiel und Spaß ließen es sich die Kinder gut gehen.

So gab es eine Hüpfburg, Kinder konnten sich schminken lassen, das Feuerwehrauto lud zu einer Rundfahrt ein und die Erzieherinnen der KITA "Rennsteigzwerge" malten und bastelten mit den Kleinen.

Mehr als 80 % der ausgegebenen Gutscheine für Bratwurst und Getränke wurden durch die Kinder eingelöst. Eine stolze Zahl von über 70 Kindern.

Der CDU-Ortsvorsitzende König und der Fraktionsvorsitzende Hettstedt im Gemeinderat bedanken sich bei allen Helfern, Eltern und Sponsoren für ihre Unterstützung.

Jugendweihlinge begehen Feststunde in Neustadt (08.06.2015)

Der Verein "Jugendweihe plus" veranstaltete für 24 Jungen und Mädchen der Gemeinschaftsschule Großbreitenbach am Samstag eine Feierstunde im Neustädter Gemeindezentrum.

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 08.06.2015

Sitzgarnitur gestohlen (05.06.2015)

Eine massive Sitzgarnitur wurde in der Nacht vom 22.05. zum 23.05. in der Waldstraße gestohlen. Zwei Bänke und ein schwerer Tisch haben die Diebe abtransportiert. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben hierzu machen können,  möchten sich bei der Polizei unter 03677/6010 melden.

Der Wert der Sitzgarnitur umfasst 500 € und war eine Spende der Eheleute Elvira und Volker Harnisch anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit. Ca. ein Jahr stand sie am Pilzsteig in der Waldstraße. 

Nach Aussage von Einheimischen häufen sich derzeit die Diebstähle in Neustadt. Schuld daran soll die in der Nacht abgeschaltete  Straßenbeleuchtung sein.

Im Zuge des Haushaltssicherungskonzeptes der Gemeinde Neustadt beschloss der Gemeinderat mehrheitlich das Abschalten der Straßenbeleuchtung von 0:00 bis 4:00 Uhr.

Zwei Tenöre aus Italien in Neustadt (01.06.2015)

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 01.06.2015

historische Meilerstätte (26.05.2015)

Wird es die historische Meilerstätte im Wald bald nicht mehr geben?

Nach Aussagen des Ortsvorstehers soll die Meilerstätte demnächst einen neuen Standort bekommen. Dieser soll sich im Zentrum des Ortes befinden. Den genauen Ort teilte er jedoch nicht mit.

Die historische Meilerstätte befindet sich in der Nähe des Rennsteiges. Dort zerfällt die Stätte zusehends. Gedacht als Erinnerung an den einstigen Broterwerb vieler Neustädter, verläuft sich kaum ein Besucher dorthin.

Mit dem Versetzen der Meilerstätte in das Ortszentrum ist diese dann für jeden sichtbar. Um die Meilerstätte vor Witterung zu schützen, soll eine Überdachung aus Glas geschaffen werden.

historische Meilerstätte

Abriss in der Kirchgasse (22.05.2015)

Nach Aussage des Ortsvorstehers wird die Kirchgasse 5 demnächst durch den Ilm-Kreis abgerissen werden.

Dies würde bedeuten, dass die Meininger Schule abgerissen wird. Sicher meinte er, trotz wiederholtem Versprecher, die Kirchgasse 20. Das Gebäude an der Ecke zur Hüttenstraße.

Auf Grunde des maroden Zustandes wurde im letzten Jahr zur Sicherung vor herabfallenden Teilen einige Absperrgitter errichtet. Nun soll der Zustand so prekär sein, dass das Landratsamt die Ersatzvornahme durchführt. Somit geht der Kreis in Vorkasse und holt sich gegebenenfalls das Geld beim Eigentümer wieder.

Mit dem Abriss des Gebäudes wird die voraussichtlich entstehende Freifläche zu Parkplätzen umgebaut. Dies ist dann der letzte Teil der mit der Umgestaltung des ehemaligen Thermoplastgeländes begonnen Geländes. Bestandteil der Planung, die durch das Architekturbüro Heinz aus Altenfeld, erstellt wurde, war der sogenannte Mehrgenerationenpark, das Jugendzentrum und als letztes die Umgestaltung der Abrissfläche Kirchgasse 20. 

touristische Infrastruktur (20.05.2015)

Der Neustädter Tourismus- und Gewerbeverein (TGV) will sich in diesem Jahr die touristische Infrastruktur vornehmen. Laut TGV soll die Beschilderung von Wanderwegen verbessert und gleichzeitig Sitzbänke erneuert werden.

Nach Aussage des TGV-Vorsitzenden bestehe viel Nachholebedarf in Sachen touristischer Infrastruktur.

Wegweiser an der Grillhütte

kein Interesse an 25 Jahre Deutsche Einheit (16.05.2015)

Zu Beginn des Jahres rief der Ortsvorsteher Macheleidt die Neustädter und Neustädterinnen zur Teilnahme auf. Um eine genaue Zahl der Interessenten zu erhalten, sollten diese sich bei ihm oder in der Rennsteiginfo melden. Jedoch gab es nicht das erhoffte Interesse.

Zusammen mit der Partnergemeinde Ehringshausen beabsichtigte Macheleidt den 25. Jahrestag der Deutschen Einheit zu begehen. Das Jubiläum sollte in Ehringshausen gefeiert werden.

Auf Grund fehlenden Interesses der Einwohner aus Neustadt am Rennsteig wird die Partnergemeinde Ehringshausen keine weiteren Aktivitäten mehr unternehmen, um die Veranstaltung durchzuführen. 

Grafitti-Schmierereien bleiben (14.05.2015)

Nach Aussage des Ortsvorstehers ist für die Beseitigung der "Kunst" im Ortszentrum kein Geld in der Gemeindekasse vorhanden (wir berichteten).

Vor geraumer Zeit verewigten sich ein oder mehrere Künstler im Buswartehäuschen. Auch für die Reparatur der Fenster und der Tür gibt es kein Geld.

Somit bleibt der jetzige Zustand bis auf weiteres bestehen.

Leerstandsmanagement beigetreten (12.05.2015)

Einstimmig votierte der Gemeinderat für den Beitritt zum Projekt Leerstandsmanagement des Biosphärenreservates Vessertal.

Bei diesem Projekt können Gemeinden innerhalb des Biosphärenreservates teilnehmen. Ziel soll es sein, den Leerstand an Gebäuden in den teilnehmenden Orten zu erfassen und daraus eine Ableitung zu erstellen wie es in 20 oder 50 Jahren aussieht.

Die anwesende Regionalmanagerin Pleißner erklärte den Gemeinderäten das Prozedere. So werde es 4 Stufen der Umsetzung geben. Stufe 1 beinhaltet die Aufnahme und Sichtbarmachung des Leerstandes, Stufe 2 beinhaltet eine Informationsveranstaltung mit den Einwohnern, auf denen Vorschläge unterbreitet werden können. In der Stufe 3 wird der Strategieplan erstellt. Mit der Stufe 4 erfolgt dann die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen.

Das Projekt kostet die Gemeinde nach Aussage der Projektmanagerin keinen Cent. Jedoch wird um Zuarbeit der jeweiligen VG gebeten. Hier wird pro Jahr eine Arbeitszeit von von 22-25 Tagen eines Mitarbeiters benötigt. Weitere finanzielle Mittel werden bei anderen Behörden eingeworben, teilte Pleißner mit.

Die Eigentümer von erfassten leerstehenden Gebäuden brauchen jedoch keine Angst haben. Die Daten sollen nicht veröffentlicht werden.

weitere Informationen gibt es hier

Antrag abgeschmettert (09.05.2015)

Ein Antrag der CDU-Fraktion auf Bildung einer Landgemeinde wurde aus Antipathie abgeschmettert.

Die CDU-Fraktion im Neustädter Gemeinderat wollte mit ihrem Antrag auf Bildung einer Landgemeinde im größeren Gebilde den Willen der Gemeinde verdeutlichen. Dies sahen der Ortsvorsteher Macheleidt und sein Stellvertreter Brettel etwas anders. (Andere Gemeinderäte der IG Neustadt schwiegen wie üblich bei Sitzungen) Die Beiden verwiesen auf einen Beschluss aus dem Jahre 2013, in dem genau dasselbe beschlossen wurde, was die CDU jetzt beantrage. Deshalb halte der Ortsvorsteher den Antrag der CDU für überflüssig. Hätte die CDU damals bei dem Beschluss vernünftig mitgearbeitet und diesem zugestimmt, würde eine Diskussion heute nicht stattfinden. Dieselbe Meinung vertrat der 1. Beigeordnete Brettel. Für ihn sei der Antrag der CDU ebenfalls überflüssig. Seiner Meinung nach hätte sich Neustadt vor zwei Jahren eindeutig zu Großbreitenbach und Altenfeld positioniert.

Diese Argumente wollte die CDU nicht gelten lassen. Alfons König fragte nach: "Was ist, wenn es mit Großbreitenbach und Altenfeld nicht zustande kommen sollte."  Aus diesem Grunde beinhalte der Antrag der CDU auch die große Lösung mit der Option Wolfsberg und Langewiesen. Dem stimmte die VG-Vorsitzende Misch zu. Nach ihrer Aussage ist mit den Erkenntnissen von heute eine Zusammenarbeit mit Langewiesen und Wolfsberg vorstellbar.

Der Antrag wurde mit 2 Ja-Stimmen und 5 Nein-Stimmen abgelehnt.

Nach dem öffentlichen Teil gab es eine Diskussion vor dem Gemeindezentrum, in dem man nicht verstand, das es 7 Gemeinderäte nicht schaffen, sich gemeinsam für den nicht gerade großen Ort, einzusetzen. Die Antipathie untereinander ist in Neustadt einmalig.

Auch weitere Überlegungen über den eigenen Tellerrand hinaus werden nicht angestellt. So wundert man sich, weshalb sich bisher noch niemand Gedanken über eine Ausweitung der Landgemeinde in Richtung Frauenwald und Schmiedefeld gemacht hat. Denn gerade diese Gemeinden haben eher touristisch und geografisch dieselben Probleme wie Neustadt.

Neustadt mit im Boot? (08.05.2015)

Entgegen den Wünschen und Aussagen ist Neustadt wahrscheinlich mit im Boot. 59 freiwillige Feuerwehren und die Berufsfeuerwehr Erfurt werden in Thüringen ab dem kommenden Jahr für die ICE-Strecke verantwortlich sein. Hierzu gehören 14 Tunnel und 19 Brücken.

Artikel - Deutschlandweit einmalig: Bei jedem Alarm in ICE-Tunneln von Thüringen rücken 700 Retter aus

Quelle: Thüringer Allgemeine, Landesausgabe, Onlineausgabe vom 07.05.2015

die Einen wollen, die Anderen nicht (06.05.2015)

Während die Landgemeinde Gehren sich mit den anderen potentiellen Partnern an einen Tisch setzen will, möchte Großbreitenbach und Altenfeld die Bildung einer Landgemeinde aussitzen. Die beiden Bürgermeister von Großbreitenbach und Altenfeld möchten auf Vorgaben der Rot-Rot-Grünen Landesregierung warten.

Der Gehrener Bürgermeister Bössel möchte aus der "Laberphase" herauskommen und endlich Nägel mit Köpfen machen. Andererseits sitzt der Großbreitenbacher Bürgermeister Beier: "„Also warten wir, was in Erfurt heraus kommt“, künftige Strukturen aus.

Artikel - Großbreitenbach ist auf Partnersuche

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 05.05.2015

Artikel - Landgemeinde will Landgemeinde gründen

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 05.05.2015

unnützer Parkplatz am Kokshügel (05.05.2015)

In Auswertung unserer Umfrage zur Notwendigkeit eines Parkplatzes am Kokshügel ergab ein eindeutiges Ergebnis.

Die an der Umfrage Beteiligten sind gegen diesen aus Steuermitteln angelegten Parkplatz. Für die Umfrageteilnehmer erschließt sich die Notwendigkeit nicht.

Auf Grund des zusätzlich im Winter an der Grillhütte geräumten Parkplatzes, erscheint die Notwendigkeit eines kostenpflichtigen Parkplatz am Ortsrand nicht zwingend erforderlich. Ebenso der in der Ortsmitte gelegene Parkplatz ist gebührenfrei. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es in der näheren Umgebung von Neustadt.

Das größte Problem ist jedoch die fehlende Beschilderung und das fehlende Leitsystem in der Gemeinde Neustadt.



       
 
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"Kunst" in der Bushaltestelle (02.05.2015)

Die Bushaltestelle im Ortszentrum ist seit Jahren kein gutes Aushängeschild für Neustadt. Im Sommer nach Urin riechend, im Winter mit Schnee gefüllt. Ein schützender Unterstand sieht anders aus.

Aufwändig vor einigen Jahren neu geschiefert, ist sie seitdem sich selbst überlassen.  Neben fensterlosen Öffnungen hat sich eine neue Kunstkultur etabliert. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es an anderen leerstehenden Objekten weitergeht.

Vielleicht sollte der Ortsvorsteher Macheleidt seine Funktion als Gemeindeoberhaupt endlich einmal ausfüllen und gegen solche "Kunst" vorgehen. Da dieser aber nur in seinem Auto durch das Dorf fährt, fällt ihm so etwas nicht auf.

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gerichtet (26.04.2015)

Auf Grund unseres Hinweises wurden kurzfristig die Verkehrsschilder "gerichtet".

Vielen Dank liebe Gemeinde.

verlängerter Gemeindearbeiter (26.04.2015)

Es nimmt kein Ende. Der dem Freistaat Thüringen in Sachen Personalpolitik gerne Vorschriften machende Ortsvorsteher hält sich selber nicht an diese.

In der letzten Gemeinderatssitzung am 27. November 2014 teilte er dem anwesenden Gremium mit, dass die Stelle des saisonalen Gemeindearbeiters ab dem 01.12.2014 bis 31.03.2015 besetzt wird. Ebenso sei wie die letzten Jahre zuvor die Stelle nicht ausgeschrieben worden (wir berichteten).

Nun wurde bekannt, dass der Zeitraum erneut ohne Mitteilung an den Gemeinderat verlängert wurde. Der Ortsvorsteher hing zu Gunsten des Gemeindearbeiters den Monat April an die saisonale Befristung ran. Ohne große Schneefälle und konkrete Aufgaben wurde wieder einmal der Neustädter Steuerzahler an dieser Verlängerung beteiligt. Derzeit nimmt der Gemeindearbeiter seinen ihm zustehenden Urlaub vor auslaufen der Maßnahme.

Der sich seit Jahren als Wohltäter gegenüber Einzelnen in der Gemeinde Neustadt am Rennsteig gebende Ortsvorsteher hat demzufolge keinerlei  Berechtigung sich über Andere aufzuregen.

neuer Schildbürgerstreich (22.04.2015)

Wir sind es in Neustadt gewohnt. Immer wieder gibt es Schildbürgerstreiche in verschiedenster Form. Ob dies nun der Unfähigkeit der Ausführenden oder dem Nichtüberprüfen der Verantwortlichen geschuldet ist, müssen sie, liebe Neustädter und Neustädterinnen, immer wieder selbst für sich entscheiden.

In der letzten Zeit wurden an der Straße am Kokshügel zwei neue Verkehrsschilder aufgestellt. Eigentlich nichts ungewöhnliches sagt man sich. Jedoch wird ein Hauptstraßen- und ein Vorfahrtsschild aufgestellt. Diese Schilder werden dabei so schief aufgestellt, dass ihre Bedeutung für den Fahrzeugführer nicht erkennbar ist.

Während es an den Hauptstraßen (Rennsteigstraße) keinerlei Hinweise auf einen Parkplatz gibt, werden am Kokshügel Gelder für unnütze Verkehrsschilder hinaus geworfen. Da der Ortsvorsteher diese Maßnahme veranlasst hat, wird seine Glaubwürdigkeit in Sachen sinnvolle Mittelverwendung erneut konterkariert.

"sinnvolle" Verkehrszeichen am Kokshügel

Abgabe von Strauchschnitt (18.04.2015)

Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Möglichkeit, seinen Baum- und Strauchschnitt auf dem Gelände der ehemaligen Deponie "Steinbruch" abzulegen.

Die Termine lauten wie folgt:
17.04.2015             14:00 - 17:00 Uhr
18.04.2015             09:00 - 11:00 Uhr
24.04.2015             14:00 - 17:00 Uhr
25.04.2015             09:00 - 11:00 Uhr

europaweiter Blitzermarathon (16.04.2015)

Alle Autofahrer, die am heutigen Tag unterwegs sind, werden sich auf einen Blitzermarathon einstellen müssen. Während in Thüringen und in anderen Bundesländern am heutigen Tage verstärkt geblitzt wird, muss man sich in Bayern auf eine Woche einstellen. In weiteren 21 Ländern findet dieses Jahr erstmalig ebenso der Blitzermarathon statt.  

Wie bereits in den vergangenen Jahren soll auch der diesjährige Blitzermarathon nicht dem Geldverdienen dienen, sondern an den Unfallschwerpunkten durchgeführt werden. Aus diesem Grunde werden laut Auskunft der Polizei auch die Blitzerstellen bekannt gegeben. Darauf legt die Polizei großen Wert. Sie verweist auf die Unfallursache Nummer eins: zu hohe Geschwindigkeit. 121 Tote und 8513 Leicht- und Schwerverletzte gab es in Thüringen im vergangenen Jahr.

Im Ilm-Kreis gibt es folgende Blitzerstellen:

- in Thörey auf der L 1044,
- zwischen Ilmenau Ost und Gehren auf der B 88 neu,
- Griesheim auf der B 87,
- Arnstadt am Riesenlöffel,
- Elxleben auf der L 1049,
- Manebach L 3004
- Stadtilm auf der B 87.

Kein Rettungstrupp für ICE (13.04.2015)

Die Freiwillige Feuerwehr Neustadt wird keinen Rettungstrupp für die ICE-Strecke stellen. Dies teilte der Ortsvorsteher mit.

Die Gründe seien personeller, finanzieller und materieller Not geschuldet. Auch ein Ködern der Landesregierung ändere daran nichts.

Die Landesregierung beabsichtigt die Umstellung auf den künftigen Digitalfunk mit 70% zu fördern. Laut Macheleidt lasse man sich jedoch nicht kaufen oder gar erpressen. Er forderte hingegen die Einrichtung einer Berufsfeuerwehr für die Absicherung der ICE-Strecke. Diese solle ähnlich der Tunnelfeuerwehr sein.

Nach dem Motto: "Wer die Musik bestelle ....", müsse die Kosten auch tragen.

In diesem Zusammenhang verwies er auf einem Fahrzeugbestand, der mittlerweile 21 Jahre alt sei.

Anmerkung der Redaktion: Wenn man schon ein 21 Jahre altes Fahrzeug in seinem Bestand hat, muss man damit nicht, wie am heutigen Tage, mit fast 100 km/h auf der langen Geraden zwischen Dreiherrenstein und Auerhahn "dahingleiten". Ebenso wurden durch das Fahrzeug die Kurven recht zügig über die Bankette "geschnitten".

Kuschel verweist auf Zeitschiene (10.04.2015)

"So verständlich emotionale Äußerungen des Bürgermeisters von Neustadt am Rennsteig wegen der angespannten Finanzlage seiner Gemeinde auch sind, muss auch er gewisse zeitliche Dimensionen für einen Politikwechsel respektieren." Damit reagierte Landtagsabgeordneter Frank Kuschel (Linke) auf die Kritik von Dirk Macheleidt an der neuen Landesregierung bei einem Tourismus- und Gewerbestammtisch.

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Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 31.03.2015

Windräder gehören nicht in den Thüringer Wald (09.04.2015)

Die Ortsvorsitzenden der CDU im Ilm-Kreis haben sich in ihrer Sitzung am Montag in Plaue gegen die Pläne der Landesregierung ausgesprochen, den Bau von Windkraftanlagen im Thüringer Wald zuzulassen. Das teilte der Kreisvorsitzende der CDU, Tankred Schipanski, am Donnerstag mit.

Neustadt wird auch von Rot-Rot-Grün im Stich gelassen (30.03.2015)

Nach einer Stunde verließen die Presse und ein Einwohner die Veranstaltung gelangweilt. Nach dem wiederholten Einschlagen des Ortsvorstehers auf die Landespolitik und den "Leuchttürmen" wurde für diese Teilnehmer diese Veranstaltung zu viel.

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 30.03.2015

Qualtität der Webseite (29.03.2015)

Schön, dass unsere Recherchen und Informationen oftmals stimmen. Die Bestätigung unserer Informationen vom 26.03.2015

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 26.03.2015

Bis zur Gästekarte noch weit (28.03.2015)

Machbarkeitsstudie vorgestellt und Zwischenbilanz zu Tourismusbudget.

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 26.03.2015

mein himmlisches Hotel (27.03.2015)

Heike und Kirsten sind ein eingespieltes Team. Gemeinsam treten sie mit dem "Rennsteighotel Kammweg" bei "Mein himmlisches Hotel" an. Heike ist die Leiterin des Hauses und kennt "jede Schraube". Kirsten ist Direktionsassistentin und Empfangsleiterin des Hotels. Neben dem Titel winkt am Ende ein Preisgeld von 3.000 Euro für die Hoteliers. (Quelle: Vox.de)

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auf die lange Bank geschoben (25.03.2015)

Die von der VG-Vorsitzenden des "Langen Berges" avisierte 6-Wochen-Frist wird wohl im Winde verwehen.

Die Bürgermeister der Stadt Großbreitenbach und der Gemeinde Altenfeld sehen hierin keinen Sinn. Denn man solle die Lage analysieren und die künftigen Partner genauestens unter die Lupe. Solange sich das Land nicht zu einer künftigen Struktur festlegt, wollen diese Gemeinden die Bildung einer Landgemeinde nicht vorschnell entscheiden.

Zuerst soll das Land seine Zuarbeit erledigen, dann werden sich die künftigen Partner an einen Tisch setzen und Gespräche führen.

Als derzeitiges Problem wird auch das angespannte Verhältnis zwischen der VG Langer Berg und der VG Großbreitenbach gesehen. Ebenso ist eine Orientierung Langewiesens, diese liebäugelt eher mit Ilmenau oder Wolfsberg, als Problem gesehen. Solange sich Langewiesen mit einer Bürgerbefragung, welche immer wieder hinausgeschoben wird, nicht positioniert, machen weitere Gespräche keinen Sinn.

Eine Variante ist aus Sicht vieler Einheimischer auch das Abwandern Herschdorfs in Richtung Großbreitenbach. Dies sehen viele Einwohner dieser Gemeinde als sinnvoll an. Allerdings geben sie auch zu bedenken, es gibt in diesen Orten keine großen finanziellen Einnahmen.

Während für den Ortsvorsteher und seiner Interessengemeinschaft bereits ein Wechsel Neustadt von Gehren nach Langewiesen feststeht, ist eine Aufnahme durch die anderen VG-Gemeinden Großbreitenbachs nicht so sicher. Hier sind noch umfangreiche Gespräche erforderlich. Inwieweit die Neustädter Bürger und Bürgerinnen einbezogen werden ist nicht klar. Die Einwohnerversammlungen in den letzten Jahren zeugten von keinem großen Interesse.

Was die Bürgermeister von Großbreitenbach und Neustadt jedoch als sinnvoll erachten, man muss über künftige Verwaltungsstrukturen offen miteinander reden. So sollen die Bürger einbezogen werden, damit deren Ängste vor den neuen Strukturen abgebaut werden.

droht demnächst neue Kurtaxenerhöhung? (22.03.2015)

Der Landkreis hat eine Machbarkeitsstudie zum Gästekartensystem vorgelegt. Laut diesem liegen die Kosten für jeden Urlauber pro Tag im Cent-Bereich. Dieser Cent-Bereich sind in Zahlen 0,37€.

Ob sich Neustadt in diesem Verbund beteiligen wird, ist noch nicht anschließend geklärt. Hier wurde in den letzten Jahren die Kurtaxe in zwei Schritten angehoben. 2008 von 0,80€ auf 1,00€ und seit Januar 2015 von 1,00e auf 1,50€

Quelle: Freies Wort, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 10.03.2015

Am 25.03.2015 findet eine Infoveranstaltung (siehe termine/veranstaltungen) im Hotel Kammweg statt. Thema wird "kostenfreier Nahverkehr für Gäste" sein. In den letzten Monaten ist hierzu an einer Machbarkeitsstudie gearbeitet worden.

Fusionberatungen im Spiegel der Presse (19.03.2015)

In 6 Wochen wollen die Gemeinden eine Tendenz mitteilen, wie und mit wem sie künftig weiter verhandeln werden.

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 18.03.2015

Quelle: Freies Wort, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 18.03.2015

Großgemeinde vom Tisch (18.03.2015)

Bildung einer Großgemeinde scheint vom Tisch. Die Möglichkeit der Fusion von Langewiesen, Wolfsberg, der VG Großbreitenbach und der VG Langer Berg hat offenbar keine Zukunft. Selbst die optimistischsten Befürworter der Großvariante rechneten nicht mit einem Zusammenschluss in dieser Größenordnung.

Gestern nun saßen die Vertreter der Städte und Gemeinden in Gehren zusammen und ließen sich die Zahlen präsentieren. Zahlen, die ihnen eine schlechte Zukunft prognostizieren, wenn sie sich nicht zusammenschließen.

Da Langewiesen sich ziert und nicht genau weiß, wohin es künftig will und Gehren sich mit seiner Abstufung noch nicht abgefunden hat, wird es wohl künftig zwei oder drei Varianten geben.

1. Variante wäre der Zusammenschluss aller Gemeinden mit dann 17 700 Einwohnern. Hier würde es dann ein Hauen und Stechen zwischen Gehren und Großbreitenbach um den Verwaltungssitz geben. Da es zu viele hochdotierte Stellen (2 hauptamtliche Bürgermeister und 2 VG-Chefs) gäbe, wäre auch hier ein Machtkampf unausweichlich. Die Fluktuation in Gehren und Langewiesen hat in den letzten Jahren bewiesen, es ist nicht einfach mit der Spitze im Haus klar zu kommen.

2. Variante, Die >Bildung einer Landgemeinde Gehren, Wolfsberg, Langewiesen und Landgemeinde Großbreitenbach. Bei dieser Variante würde Gehren nicht total in Bedeutungslosigkeit versinken, was die Befürworter dieser Variante immer wieder betonen. Großbreitenbach bleibt als Zentrum erhalten und bekäme Neustadt als Dreingabe und Gehren wäre froh, das "zänkische Bergvolk" (Zitat) los zu sein. Bei dieser Variante Gehren ca. 11 700 Einwohner und Großbreitenbach ca. 6 000 Einwohner. Hier gäbe es in der Leitungsebene keine so massiven Machtkämpfe. Da der Langewiesener Bürgermeister in nicht allzu langer Zeit auch in Rente geht, wäre es nur ein "Machtkampf" zwischen Gehren und Wolfsberg. In Großbreitenbach wäre der VG-Vorsitzende "Platzhirsch" und hätte sozusagen keine Konkurrenz zu fürchten.

3. Variante wäre Variante 2 ohne Langewiesen. Hier versucht der Langewiesener Bürgermeister bereits seit Jahren auf Zeit zu spielen. Auch die geplante Umfrage zur Fusion mit Ilmenau wird immer wieder mit fadenscheinigen Begründungen nach hinten verschoben. Fazit: Der Langewiesener Bürgermeister kämpft an vielen Fronten mit offensichtlicher Verzögerungstaktik.

Was wird nun aus Neustadt bei diesen ganzen Gewürfel. Wenn es nach den Wünschen des Ortsvorstehers Macheleidt geht, wird Neustadts Zukunft in Großbreitenbach liegen. Eine Befragung der Neustädter und Neustädterinnen ist nicht vorgesehen. Die Interessengemeinschaft Neustadt nimmt hierfür die Interessen der Neustädter und Neustädterinnen wahr. Ein Austritt aus der VG Langer Berg und der Wechsel nach Großbreitenbach scheint in dieser Gemengelage möglich.

Weitere Wechselwünsche aus angrenzenden Kreisen würden die Bildung einer Landgemeinde Großbreitenbach zu Gute kommen. Eine Vergrößerung der Einwohnerzahlen das Überleben erleichtern.

Bis Ende diesen Jahres sollen die Entscheidungen fallen. Anfang 2017 soll dann ein Antrag an die Landesregierung erfolgen. Somit könnte zu den Wahlen 2018 bereits in den neuen Strukturen gewählt werden. Wenn bis dahin nicht irgendwelche Ortsvorsteher die Fusionierung blockieren.

17 700 Einwohner: Ilmenauer Nachbarn verhandeln Einheit (15.03.2015)

Bis zum Jahr 2018 sollen sich die Gemeinden zwischen Gräfinau-Angstedt und Großbreitenbach eine neue Struktur gegeben haben. "Wir haben bislang viel darüber gesprochen, aber jetzt müssen wir auch mal zu einem Ergebnis kommen", sagte die Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft "Langer Berg", Beate Misch (CDU).

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Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 14.03.2015

Einheitsgemeinde, in welcher Göße auch immer (14.03.2015)

Es beginnen die sogenannten Vorbereitungsarbeiten. Was jahrelang verschleppt, soll nun forciert werden. Die Bildung einer Einheits- oder Landgemeinde. Egal, wie dieses Konstrukt am Ende heißt, die derzeit Antreibenden haben eine frühere Bildung stets verzögert.

Die Gründe der Verzögerung bzw. Verschleppung liegen seit Jahren auf der Hand. Würden sie als VG-Chef(in), Bürgermeister oder -Vertreter freiwillig auf zusätzliches Geld (Aufwandsentschädigung) jeden Monat verzichten, ohne großen Aufwand und das nötige Engagement. Je früher ein Gemeindezusammenschluss erfolgt, desto eher fallen die lukrativen Nebenverdienste weg.

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Quelle: Freies Wort, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 13.03.2015

weitere 10 Jahre Erholungsort (12.03.2015)

Neustadt hat es geschafft. Die nächsten 10 Jahre kann man sich weiterhin "staatlich anerkannter Erholungsort" nennen.

Diese Informationen gab es seitens des Ortsvorstehers Macheleidt. Bis 25. Februar 2025 sei man nun als Erholungsort zertifiziert. Weshalb jedoch kein Ministerieller zur Verlängerung erschien, konnte er nicht erklären. Für ihn ist es wichtig, dass es überhaupt verlängert wurde.

Einzige Auflage der Verlängerung war die Forderung nach der Fortschreibung des touristischen Entwicklungskonzeptes. Neustadt betreibt eine hauptamtliche Touristinformation, die derzeit von 10:00 bis 15:00 Uhr geöffnet hat. In den Sommermonaten ist sie in der Regel von 8:00 bis 17:00 Uhr besetzt (siehe Öffnungszeiten). Mit ca. 50 000 Übernachtungen pro Jahr und einer durchschnittlichen Verweildauer von 4,3 Tagen knüpfte Neustadt an die Besucherzahlen der letzten Jahre an und konnte sie sogar ein klein wenig steigern.

Für die Erfüllung der touristischen Aufgaben Neustadts ist es erforderlich, dass eine Kurtaxe erhoben wird. Dieser Kurbeitrag ist nur mit dem Status Erholungsort möglich. Anderenfalls wäre die Erhebung einer Kurtaxe nicht möglich.

Preisanpassung Mittagessen (10.03.2015)

Den durch die Bundesregierung beschlossenen Mindestlohn bekommen ab 01. April auch die Eltern der Neustädter KITA zu spüren.

Bedingt durch die neuen Regeln zum flächendeckenden Mindestlohn hat das BWG erhebliche Lohnkostensteigerungen zu verkraften. Dies macht es erforderlich, den Preis für das Mittagessen anzupassen.

Die Preise werden um 0,20€ angehoben, somit kostet künftig eine Kinderportion 1,85€.

Das BWG möchte jedoch darauf hinweisen, dass lediglich die Kosten im Personalbereich weitergereicht werden. Preissteigerungen der Warenzulieferer sind aktuell nicht angekündigt, so dass die angekündigte Preisanpassung voraussichtlich bis 31.12.2015 stabil bleiben wird.

Investitionspauschale (07.03.2015)

Das Land gibt den Gemeinden etwas Geld. Die sogenannte Investitionspauschale wird zusätzlich an die Kommunen ausgezahlt. Das Gesamtvolumen beträgt für das Land 30 000 000 €.

Bisher war immer ein Eigenanteil für die Kommunen vorgeschrieben. Dieses Mal soll es nicht so sein. So werden Kommunen auch ohne Haushalt in der Lage sein, Investitionen zu tätigen.

Neustadt erhält hier zusätzlich 13 686€.

Vor 50 Jahren wurden Wilderer verurteilt (03.03.2015)

Vortrags- und Lesenachmittag mit dem Buchautor Andreas Ziebell, der dazu auch in der Stasi-Unterlagen-behörde recherchiert hat.

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 02.03.2015

Gästekartenstudie erst im März (02.03.2015)

Was werden Gemeinden um den Rennsteig, aus Kurtaxe oder Fremdenverkehrsabgabe schöpfend, für einen touristisch kostenlosen Nahverkehr hinblättern müssen? Noch wird gerechnet. In Altenfeld gab es Vor-Infos dazu.

Quelle: Freies Wort, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 28.02.2015

unterschiedliche Rechte (01.03.2015)

Hat Neustadt einen neuen Gemeindemitarbeiter, der sich am Amtierenden orientiert? Diesen Eindruck kann man bekommen, wenn man sich in Neustadt so umschaut.

Während man den Alten so gut wie gar nicht zu Gesicht bekommt, laut Aussage mehrerer Einwohner, hat der vielgepriesene neue "Tourismuschef" inzwischen genau solch gefühlte Freiheiten. Rechte, die anderen Menschen abgeprochen werden, werden für sich bedingungslos in Anspruch genommen.

So gehört das Leeren des Parkautomaten zum Aufgabenfeld des Mitarbeiters der Tourist-Info. Auch das Fotografieren von Parkenden ohne Parkschein und das dazugehörende Erstatten von Anzeigen gehört zu dessen Tätigkeit (laut Aussage Ordnungsamt). Jedoch das eigene Dauerparken auf dem Fußweg oder auf dem Behindertenparkplatz vor dem Gemeindezentrum wird als normal und rechtens angesehen.

Das es mit der Webseite des "staatlich anerkannten Erholungsortes" nicht zum Besten steht, ist allseits bekannt und rechtfertigt immer wieder unser Dasein. Der Veranstaltungskalender strotzt in letzter Zeit nur mit wiederkehrenden Veranstaltungen. Neue aktuelle Veranstaltungen gibt es keine. So müssten eigentlich alle Veranstaltungen der Rennnsteig-Info bekannt sein. Auch wenn diese uneinheitlich in unterschiedlichen Amtsblättern veröffentlicht wird. So sind wir bemüht, auch diese Lücke in der Gemeinde zu füllen und bemühen uns, nach Möglichkeit vollständig einen Veranstaltungskalender anzubieten.

Ohne Ausnutzung oder Inanspruchnahme von irgendwelchen Vorteilen.

 

Eindeutiges Ergebnis bei Umfrage (26.02.2015)

Seit dem 30.10.2014 läuft nun schon unsere Umfrage zum Spuren der Loipen. Für 64,1 % (218) der Teilnehmenden war und ist es wichtig, dass in Neustadt im Winter die Loipen und Winterwanderwege präpariert werden. 72 Abstimmende waren gegen das Spuren und 50 Personen ist es egal.

Die Umfrage zeigt, dass sich Neustadt als staatlich anerkannter Erholungsort, auch  bei klammer Kasse, nicht den Erfordernissen des Tourismus entziehen kann. Wenn man seinen Status als Erholungsort behalten will, ist dies eine von vielen Leistungen, die zu erbringen ist.

      
Sollen im Winter die Loipen gespurt werden?


 

Ihre Meinung Klicks Anteil
ja 218 64,1%
nein 72 21,2%
mir egal 50 14,7%
Summe 340 100.0%

Das Ergebnis der Wahlen (24.02.2015)

Die aus der Koalition der SPD, Die Linke und dem TGV hervorgegangene Interessengemeinschaft Neustadt hat sich einen bedeutenden Namen gegeben.

"Interessengemeinschaft", mit dem Zusatz Neustadt. Eine sich so bildende Gemeinschaft sollte sich für die Interessen der Neustädter und Neustädterinnen einsetzen. Auch für die Interessen Neustadts nach Außen. Jedoch wurde in letzter Zeit mehr gegen die Neustädter und Neustädterinnen gearbeitet.

So wurden zum "Wohle der Einwohner" die Hundesteuer und die Grundsteuern massiv erhöht. Ebenso ein Haushaltssicherungskonzept aufgestellt, dass die Förderung der Vereine auf NULL reduziert. Die Gefährdung der Einwohner wird wissentlich in Kauf genommen, sie müssen derzeit auf der Straße laufen. Eine Räumung der Gehwege ist nach Satzungsänderung außer Kraft gesetzt worden.

Viele Derjenigen, die diese "Wohltaten" den Einwohnern beschert haben, haben auch die Parteien der Rot-Rot-Grünen Koalition gewählt. Es geht mittlerweile nicht mehr um die Interessen Neustadts, sondern nur noch um das eigene Interesse. Genauso wie die großen Versprechungen der neuen Regierung. So sollten die Gemeinden besser ausgestattet werden. Doch der Wunsch war größer als die Realität.  Das Ergebnis wird, falls nicht massiv erhöht, die erste von vielen Wahllügen sein. Hierzu der Leitartikel von Martin Debes in der Thüringer Allgemeinen (Leitartikel).

Flugzeuge vermessen Südost- und Nordwest-Thüringen neu (22.02.2015)

Als Ergänzung der Redaktion. Der komplette Ilm-Kreis ist von der Befliegung ebenfalls betroffen.

In den Gemeinden Wildenspring, Gillersdorf, Wüllersleben und Marlishausen werden neue Punktgruppen signalisiert. Erneuert werden die Punktgruppen in Schmiedefeld am Rennsteig, Schleusingerneundorf, Gossel, Arlesberg, Wümbach und Dosdorf.

Schildbürgerei nimmt kein Ende (14.02.2015)

Während man auf der einen Seite wiederholt das Land für die Finanzmisere in Neustadt verantwortlich macht, wird auf der anderen Seite das noch zur Verfügung stehende Geld mit vollen Händen zum Fenster hinausgeworfen.

Das jüngste Beispiel ist der zusätzlich zum Parkplatz "Am Kokshügel" geschobene Parkplatz an der Grillhütte. Hier wird mit großem Aufwand und Kosten eine Stellfläche für die Skiwanderer geschaffen. Als neueste Idee soll dort ein mobiler Parkautomat eingerichtet werden. Dieser würde voraussichtlich um die 5000€ kosten.

Auf der anderen Seite stehen keine 500€ für eine Beschilderung des Parkplatzes "Am Kokshügel" an der Zufahrt von der Rennsteigstraße zur Verfügung. Der 130 000€ teure Parkplatz, der mit 90%iger Förderung des Landes gebaut wurde, ist von der Rennsteigstraße aus nicht ausgeschildert und auch nicht ersichtlich.

Diese neueste Neustädter Schildbürgerei wäre ein Eintrag in das Schwarze Buch der Steuerverschwendung und eine Prüfung der Rechnungsprüfungsamtes wert.

Ein weiterer Parkautomat soll nach den Wünschen der Gemeinde und des TGV an der Kaufhalle errichtet werden.

Blende 2014 (10.02.2015)

Das Jahr 2014 ist kaum vergangen und schon stehen die ersten Preisträger des Fotowettbewerbes "Blende 2014" fest.

Bundesweit wurden mehr als 80 000 Fotos eingereicht. Von den Lesern der Thüringer Allgemeinen wurde über 2 500 Bilder auf die Webseite des Veranstalters hochgeladen.

Auch in diesem Jahr gab es einen Preisträger aus Neustadt. Wie im letzten Jahr nahm Benedikt Brandau an der Fotoaktion teil und ging nicht leer aus. In der Kategorie "Guten Appetit" belegte er mit seinem Bild "Du bist, was du isst" den 13. Sonderpreis in der Extra-Wertung der unter 18-Jährigen.

Bildrechte: Benedikt Brandau
Quelle: prophoto-online.de

Trans Thüringia (09.02.2015)

Dank allen Helfern und Freiwilligen, die ehrenamtlich und unentgeltlich ihre Freizeit für den reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe investieren.

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 09.02.2015

erst Panikmache und nun genug Geld, trotzdem Steuererhöhungen (06.02.2015)

Panikmache und viel heiße Luft sind Haupteigenschaften unseres Ortsvorstehers. Ebenso das Auftreten wie ein Elefant im Porzellanladen. Mit diesem Verhalten hat der Ortsvorsteher massiv dem Ansehen Neustadts geschadet.

Zuerst wird anhand der Kassenlage eine Bedarfszuweisung beim Land Thüringen gestellt. Nach einer telefonischen Absage wird über die Medien über das Land hergezogen. Und nun stellt sich heraus, Neustadt braucht gar keine Bedarfszuweisung, da der Haushalt sozusagen keinen Defizit aufweist. Solch ein Verhalten ist eines Lokalpolitikers unwürdig. Dies werden auch die genehmigenden Stellen in der Presse lesen und künftig in irgendeiner Weise Neustadt dafür eine Retourkutsche verpassen.

Mittlerweile macht man sich in den umliegenden Gemeinden über Neustadt lustig und zweifelt deren Fähigkeit an.

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde mitgeteilt, das im Verwaltungshaushalt 88 000€ eingespart und diese dem Vermögenshaushalt zugeschossen werden konnten. Wäre ein Verkauf der Immobilie in der Kirchgasse nicht als Scheingröße (90 000€)  zur Deckung eingeplant worden, wäre sogar ein Überschuss im gesamten Haushalt möglich gewesen. Weiterhin gab es Mehreinnahmen von 20 000€ bei den Gewerbesteuern, einen Zuschuss von der Jagdgenossenschaft, höhere Zuweisungen für die KITA sowie einen Winterdienstzuschuss in Höhe von 5 000€. Der letztjährige milde und schneearme Winter und weitere eingesparte Mittel ließen die Ausgaben im Verwaltungshaushalt geringer ausfallen als geplant.

In der von der CDU beantragten Sondersitzung wurde das Jahr 2014 mit Zahlen unterlegt. Da der Ortsvorsteher gegenüber dem Gemeinderat selten mit offenen Karten agiert, war eine Offenlegung der Haushaltszahlen aufgrund der beantragten Bedarfszuweisung gefordert worden. Für die CDU grenzte es an ein Wunder, denn seit Mitte letzten Jahres wurde immer wieder von einem Fehlbetrag gesprochen. Aus diesem Grunde mussten nach Aussage des Ortsvorstehers die Hunde- sowie die Grundsteuern angehoben werden. Weitere Einschränkungen wurden den Vereinen auferlegt.

Trotz des nun ausgeglichenen Haushaltes wurde erneut über die Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern beschlossen. Mit den Stimmen der Interessengemeinschaft Neustadt wurde diesem zugestimmt. Die CDU stimmte gegen eine Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern.

weitere Informationen finden sie in der TA

Fußball und Karneval bildeten erneut eine Allianz (05.02.2015)

Bergneustadt - Das 27. Neustadtturnier des FC Wiedenest-Othetal war wie immer sehr stimmungsvoll - VfL Neustadt (Hessen) holte den Sieg – Jecke Party rundete das Wochenende ab.

Zum 27. Mal richtete der FC Wiedenest-Othetal sein Neustadtturnier aus und durfte sich einmal mehr über eine große Resonanz freuen. Die Teams kommen aus verschiedenen Neustädten Deutschlands und sind zum Teil schon seit Jahrzehnten am Start. Der TSV Neustadt (Donau) hat bereits 25 Teilnahmen auf dem Buckel. Bei den Fußballspielen in der Burstenhalle stand wie immer der Spaß im Vordergrund, zumal vereinzelte Mannschaften schon am Freitag angereist waren und die anschließende Nacht zum Tag machten. In einem spannenden Endspiel gewann wie im Vorjahr der VfL Neustadt I (Hessen) gegen die DJK Mühlbach (Neustadt an der Saale) nach einem 1:3-Rückstand noch mit 4:3. Platz drei sicherte sich die SpVgg. Essen-Steele durch ein 2:1 gegen den SSV Neustadt (Sachsen). Dahinter landeten der FC Mittenwald, Gastgeber Wiedenest-Othetal, SG Mußbach (Neustadt an der Weinstraße), SV Olympia Neustadt (Rennsteig), VfL Neustadt II (Hessen) und der TSV Neustadt (Donau).

Die Ehrung wurde vom stellvertretenden Bürgermeister  und Vorsitzenden des Stadtsportverbandes, Dieter Kuxdorf, vorgenommen. Alle Teilnehmer erhielten Orden und die Mannschaften auf den Plätzen eins bis vier Pokale. Im Rahmen der traditionellen Karnevalsparty, die am Abend im Krawinkelsaal stattfand, prämierten Friedhelm Julius Beucher (Vorsitzender des Deutschen Behindertensportverbandes) und Sylvia König vom FC Wiedenest-Othetal den neuen Titelträger aus Neustadt (Hessen) mit dem Wanderpokal. Zum besten Torhüter wurde Flori Herbst vom FC Mittenwald gewählt, die Torjägerkanone heimste Simon Blöss vom Gewinnerteam mit acht Treffern ein. Der Fairness-Preis ging an den TSV Neustadt (Donau).

Quelle: Oderberg aktuell (link)

Abfahrt in Altenfeld, Pistenbully in Neustadt... (04.02.2015)

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 04.02.2015

Hoteliers aus Neustadt kritisieren ... (03.02.2015)

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 03.02.2015

Mit 99% Wahrscheinlichkeit war ein Haus im Ort voll belegt zum Biathlon, dank der erfolgreichen Vermittlung am Nagel. Die Anderen müssen sowieso zusehen wie sie über die Runden kommen. So lange man sich aber gegenseitig nicht die Luft zum Atmen gönnt und nur auf die sich entwickelnde Umgebung einschlägt, braucht man sich nicht zu wundern.

Gemeinderatssitzung am 04.02.2015 (02.02.2015)

Am 04.02.2015 findet um 19:00 Uhr die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung statt. In den Schaukästen hängen leider keine Tagesordnungspunkte aus. Aus diesem Grunde können wir nur ungenau die Tagesordnungspunkte wieder geben.

Nach der Bürgerfragestunde sind der Beschluss zur Satzung der Grund- und Gewerbesteuer (Hebesatzsatzung), Beschlussfassung und Entlastung des Bürgermeisters für die Jahre 2009 - 2011 sowie Informationen zum Stand des Antrages auf Bedarfszuweisung vorgesehen.

Neustadt fehlen die Mittel für kostenloses Verkehrsticket (02.02.2015)

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 02.02.2015

Da Geld an anderer Stelle verschwendet wird, bleibt die Aussage der Überschrift zu hinterfragen.

voraussichtlich keine Investitionen in diesem Jahr (31.01.2015)

Kein Landeshaushalt, kein Kreishaushalt - die Folge kein Gemeindehaushalt. Und ohne Gemeindehaushalt keine Investitionen. Einmal abgesehen vom

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Nichtzustandekommen eines Haushaltes auf Grund der finanziellen Schieflage.

Um die Bedarfszuweisung wird seitens der VG noch "gekämpft". Ob dieser dann für das Stopfen der letztjährigen Löcher ausreicht, wird sich zeigen. Eines wird mit Sicherheit nicht möglich sein.

Es wird in Neustadt keine Investitionen geben. Es werden keine Straßen gebaut und instand gehalten.

Der in den letzten Jahren immer wieder angesetzte Verkauf der alten Schule in der Kirchgasse ist letztendlich doch zum Rohrkrepierer für die Gemeinde geworden. Dieses Objekt wurde immer wieder, je nach offenen Restbetrag in den Haushalten zum sogenannten "Rundbekommen", eingesetzt. Somit wurde zumindestens auf dem Papier ein ausgeglichener Haushalt der Prüfbehörde suggeriert.

Ebenso ist dies mit dem letzten Prestigeobjekt des Ortsvorstehers. Schön für die Anwohner in der näheren Umgebung der Turnhalle. Sie sieht jetzt von aussen wunderbar aus, passt sich in die Umgebung ein. Nur komischerweise gibt es in dieser unmittelbaren Umgebung nur ein Haus, welches von der Sanierung profitiert: das Haus des Ortsvorstehers. Dieser ist der einzige Nachbar der Turnhalle. Hätten die Fördermittelgeber während der Vergabe der Finanzmittel, hier war der ehemalige VG-Vorsitzende und jetzige 1. Beigeordnete des Kreises beteiligt, etwas genauer auf die Zahlen im Haushalt geschaut, wären keine Mittel geflossen. Zumal die Investitionen hauptsächlich in die Außenhülle investiert wurden.

Auch die in den letzten Jahren gebauten Straßen müssten wieder saniert werden. Jedoch sind noch nicht alle Straßen gebaut worden. Hier könnten zu Recht die Anlieger fragen, weshalb habe ich bezahlt aber bei mir wird/wurde nicht gebaut. Jedoch wird auch bei den gebauten Straßen seit Jahren auf Verschleiß gefahren.

Die im letzten Jahr im Haushalt eingestellten Mittel für den An- und Verkauf der Grundstücke in der Bahnhofstraße wurde erneut nach hinten verschoben. Die eingeplanten Gelder sind wahrscheinlich im Haushaltsloch verschwunden. Wann die An- und Verkäufe der Rennsteigstraße erfolgen, steht somit in den Sternen. Somit müssen die abgebenden Grundstückeigentümer weiterhin die gemeindliche Nutzung in Kauf nehmen, mit dem doppelten Risiko, sollte etwas passieren. 

Zwischenfazit der derzeitigen und vergangenen Haushaltspolitik: Die wichtigsten Objekte sind saniert. Hierzu gehören das Gemeindezentrum, das ehemalige Thermoplastgelände und die Turnhalle (jetzt Jugendzentrum).

Weitere Investitionen werden jedoch künftig nicht möglich sein, solange Neustadt eigenständig bleibt und keinen Weg in Richtung Einheits- oder Landgemeinde unternimmt.

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21 Jahre CDU-Schlachtfest (26.01.2015)

Am Samstag fand das 21. Schlachtfest der Kreis-CDU im Neustädter Gemeindezentrum statt.

Als Gäste wurden der Fraktionsvorsitzende der CDU im Thüringer Landtag Mike Mohring, sowie der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski und der neue Landtagsabgeordnete Andreas Bühl begrüßt. Diese ließen in ihren Reden kein gutes Haar an der neuen Rot-Rot-Grünen Landesregierung (siehe TA Ilmenau).

Das Essen bei dieser Veranstaltung kam zum wiederholten Male von einem Neustädter-Ex-CDU Mitglied, der mittlerweile Mitglied in einer Nachbargemeinde ist. Für 10€ konnten sich die Gäste das Thüringer Essen schmecken lassen.

Für ihre mehr als 20malige Organisation des Neustädter Schachtfestes wurden die Macher Alfons König, Leander Lutz und Reinhard Schinzel mit einer Urkunde, die die Unterschrift der Kanzlerin trägt, ausgezeichnet.

Volksverdummung a la Macheleidt (18.01.2015)

Immer wieder liefert der Ortsvorsteher die besten Beiträge für diese Webseite selbst.

So läuft die Verdummungsmaschine wieder auf Hochtouren und ein Großteil der NeustädterInnen glaubt es. Dem aufmerksamen Betrachter der Szene fielen in letzter Zeit

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die Ungereintheiten in den Aussagen des Ortsvorstehers auf. 3 unterschiedliche Quellen, 3 unterschiedliche Zahlen. So werden die letzten Politikinteressierten vergrault.

In der Einwohnerversammlung 2014 war von 138 000€ die Rede, in den Lokalzeitungen von 160 000€ und nun im Amtsblatt der VG "Langer Berg" ist von 130 000€ die Rede. Offensichtlich wird es mit der Höhe der beantragten Bedarfszuweisung nicht allzu genau genommen gegenüber der Öffentlichkeit. Je nach Veröffentlichungsquelle wird der Betrag angepasst oder man weiß es mittlerweile selber nicht mehr, welche Summe beantragt wurde. Bei dieser "Geldpolitik" braucht man sich über eine ablehnende Haltung des Landesverwaltungsamtes nicht wundern, denn auch dort wird Zeitung gelesen.

Ein weiterer Verdummungstatbestand ist die Seitens des Ortsvorstehers monoton wiederholte Senkung der Schlüsselzuweisung (wir berichteten). In seiner Lesart ist permanent von 260 000€ die Rede. Neuerdings wird auch dieser Betrag je nach Wetterlage angepasst. Im Amtsblatt ist nun von 280 000€ die Rede. Die tatsächliche Schlüsselzuweisungen können sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen. Diese entstammt dem Landesamt für Statistik.

Die Schlüsselzuweisungen für 2013 betrugen ca. 290 000€ und im Jahre 2014 ca. 306 000€.
Somit sogar 16 000€ mehr als 2013.

Ein weiterer Sachverhalt, in dem es der Neustädter Ortsvorsterher Macheleidt mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, ist der wiederholte Bezug auf die Sömmerdaer Erklärung. Eine aus dem Jahr 2011 stammende Erklärung des Thüringer Landkreistages. In dieser Erklärung wird auf Zahlen aus dem Jahre 2009 Bezug genommen. Zahlen, die mittlerweile 6 Jahre alt sind, werden für das seltsame Demokratie-/Wahrheitsverständnis des Ortsvorstehers permanent aufgewärmt. Die aktuelle Regierung, bestehend aus Rot/Rot/Grün hat in ihrem Koalitionsvertrag einen Personalabbau von 8 800 Beschäftigten festgelegt. Wie nun zu sehen, wurden in den letzten 6 Jahren bereits 5 400 Stellen abgebaut. Diese nicht geringe Zahl wird gern aus Polemikgründen unter den Tisch gekehrt. Sollte dennoch jemand den Ortsvorsteher auf diesen Sachverhalt hinweisen, wird dieser mit dem Spruch: "Halt, jetzt rede ich" vor den Kopf gestossen.

In der Zwischenzeit kursieren Gerüchte im Ort, das nicht der Freistaat für den Kollaps der Gemeinde verantwortlich sei. Hier werde der Ortsvorsteher für seine verfehlte Finanz- und Investitionspolitik benannt.

Auf Grund der prekären Neustädter Finanzsituation wird durch den Ortsvorsteher mitgeteilt, dass es keine Investitionen mehr geben kann. So wird weder im Tourismuns noch in die Infrastruktur investiert. Die Sanierung der Turnhalle war die letzte große Investition. Die noch nicht gebauten Straßen werden in den kommenden Jahren ebenso wenig gebaut, auch wenn sich die Anlieger ungebauter Straßen mit den wiederkehrenden Beiträgen für die andern Straßen beteiligen durften.

Auch der Grunderwerb für die bereits gebauten Straßen (Bahnhofstraße und Rennsteigstraße) wird wissentlich nach hinten verschoben. Für das Jahr 2014 war im Haushalt der Erwerb der Grundstücke in der Bahnhofstraße vorgesehen. Ob dies geschehen ist, mag bezweifelt werden. Hier sind die betroffenen Eigentümer in der Pflicht nachzufragen.

 

 

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Geld für die Kommunen, nur nicht bar (16.01.2015)

Die Kommunen bekommen mehr Geld, jedoch voraussichtlich nicht in Form der Schlüsselzuweisung. Ministerin Klaubert (SPD): "Wenn ich die ganzen Mittel in eine Schlüsselmasse für die Städte und Gemeinden stecke, erwarten die Kommunen, dass ich jedes Jahr den gleichen Anteil an einem Haushaltsüberschuss an sie verteile."

das ganze Interview in der Thüringer Allgemeinen, Landesausgabe, Onlineausgabe vom 15.01.2015

kleiner Beitrag abgeschmettert (13.01.2015)

Neustadt nagt am Hungertuch. Sollte es keine Bedarfzuweisung geben, wird es über kurz oder lang zu einer Zwangsverwaltung kommen. Die Folgen

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für die noch verbliebenen Einwohner werden dann dramatisch. Als Folge der Zwangsverwaltung durch den Freistaat wäre das weitere Drehen an der Steuerschraube, sowie die Erhöhung der Gebühren. Eine komplette Einstellung des Winterdienstes und des Tourismusangebotes wäre ebenfalls denkbar.

Einen kleinen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung wollte in der letzten Gemeinderatssitzung die CDU leisten. Ihr Antrag an den Gemeinderat lautete: Reduzierung der Sitzungsgelder der Gemeinderäte von derzeit 26€ auf 15€ pro Sitzung.

Diesen Vorschlag lehnte die Interessengemeinschaft einstimmig ab.

Als Begründung war vom 1. Beigeordneten Brettel und Gemeinderat Beetz zu vernehmen, man leiste ordentliche Arbeit und die Reduzierung des Sitzungsgeldes würde die Gemeinde nun auch nicht ärmer machen. Als nächsten Vorschlag solle man dann wohl 20€ zu den Sitzungen mitbringen. Oder man solle wohl mit dem Klingelbeutel noch Geld einsammeln.

In seiner ersten Legislaturperiode als Ortsvorsteher hatte dieser bereits dan monatlichen Sockelbetrag der Gemeinderäte in Höhe von 50 DM abgeschafft. Hier wurde intern der Grund genannt, dass ein Gemeinderat der CDU zu den Sitzungen in der Regel nicht käme und deshalb die Grundentschädigung entfallen müsse.

Im Jahr 2011 erhöhte sich der Ortsvorsteher  seine Aufwandsentschädigung um 295€ (+28,37%) pro Monat mit den Stimmen der damaligen SPD/DieLinke/TGV-Mehrheit (wir berichteten). Der 1. Beigeordnete verzichtete auf eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung.

 

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kostenlos Parken (11.01.2015)

Der neue Parkplatz am Kokshügel wurde aus Steuermitteln gebaut und soll durch Parkgebühren refinanziert werden.

Besucher, die sich hin und wieder auf diesen nicht ausgeschilderten Parkplatz verirren, können sich freuen. Seit Wochen ist der Parkautomat "Ausser Betrieb". Eine Nutzung demzufolge für die Gäste kostenfrei.

Durch den Ortsvorsteher wurde der Bau mit der notwendigen Erfordernis für die Gäste von Neustadt begründet. So sollen sich Skifahrer und Wanderer an den Tourismuskosten beteiligen. Die geplanten Parkgebühren waren als "Aufwandsentschädigung" für das Spuren von Loipen gedacht. Da der Parkautomat bereits seit Wochen "Ausser Betrieb" anzeigt, ist mit keiner Einnahme zu rechnen.

Wie der Ortsvorsteher diese fehlenden Einnahmen bei der derzeitigen Situation im Haushalt rechtfertigt, war leider nicht zu erfahren.

Ausser Betrieb

Neustadt droht die Zahlungsunfähigkeit (09.01.2015)

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 09.01.2015

Jedoch stellt sich in diesem Artikel eine Frage zur Förderung der Vereine: "die Vereine des Ortes müssen bei Veranstaltungen die Betriebskosten zu 100 Prozent tragen". Demzufolge nur bei Veranstaltungen und nicht generell.

 Ist das eine heimliche Bezuschussung durch die Gemeinde für die gemeindeeigenen Liegenschaften oder ist dies eine Zeitungsente.

keine Bedarfszuweisung vom Land (07.01.2015)

Nach derzeitigem Stand wird es für Neustadt keine Bedarfszuweisung in Höhe von 160 000€ geben.

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Kurz vor Weihnachten erhielt die VG-Vorsitzende Misch die Information vom Landesverwaltungsamt. Als Grund wurde die fehlende finanzielle Stabilisierung genannt. Somit wird Neustadt für das Jahr 2014 mindestens einen Fehlbetrag in Höhe von 160 000€ ausweisen. Auch für das bereits begonnene Jahr 2015 startete man mit einem Minus.

Die Schuld an diesem Dilemma gibt der Ortsvorsteher dem Freistaat Thüringen. In diesem Falle der ehemaligen Regierung. Denn diese sanierte sich auf Kosten der Kommunen.

Die Gemeinde hat auf Grund der fehlenden Leistungsfähigkeit ein Haushaltssicherungskonzept erstellt, indem die Grundsteuern, Hundesteuer erhöht und die freiwillige Leistung der Gemeinde gegenüber den Vereinen zurückgefahren wurde. Trotz der Mehrbelastung für die Einwohner und Einwohnerinnen bleibt das Haushaltsdefizit bestehen. Weitere Einschnitte könnten folgen.

So könnte der Winterdienst auf das Notwendigste beschränkt oder gar ganz eingestellt werden. Weitere Einschränkungen beim Tourismus als freiwillige Leistung der Kommune wären ebenso denkbar. Hier wurde jedoch zur letzten Gemeinderatssitzung das Beschäftigungsverhältnis mit dem Mitarbeiter verlängert.

Eine Saisonkraft wurde im Bauhof eingestellt.

Um jedoch noch die "Kuh vom Eis" und in den Genuss von Bedarfszuweisungen zu kommen, will die VG-Vorsitzende Misch alle Hebel in Bewegung setzen.

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Mit dem Bus zum Biathlon (06.01.2015)

Von Neustadt nach Oberhof gibt es einen Bustransfer zum Biathlon-Weltcup. Für den vom 07.01.-11.01. stattfindenden Weltcup in Oberhof können Interessierte Fahrkarten in der Touristinformation oder im Reisebüro Enders in Großbreitenbach erwerben. Die Preise betragen pro Person und Tag 14,00€. Restkarten sind noch im Bus erhältlich.

Neujahrsgrüsse (01.01.2015)

Denke im neuen Jahr daran,
dass man stets alles ändern kann,
Drum wünschen wir heute viel Glück
und denkt nicht an das schlechte Jahr zurück.

Liebe NeustädterInnen, beginnen wir die letzten 1 1/2 Jahre Amtszeit des Ortsvorstehers. Nach eigener Aussage beabsichtigt er keine weitere Kandidatur über 2016 hinaus. Hoffen wir, dass sich die Schäden und Nachteile für Neustadt in Grenzen halten.