wird Neustadt abgezockt?? (28.12.2016)

Der Neustädter Ortsvorsteher beschwert sich immer wieder über zu wenig Geld in der Gemeindekasse. Etwas dagegen zu unternehmen liegt ihm fern. Betrifft es einerseits ihn selbst und andererseits die Verwaltungsgemeinschaft.

Im vergangenen Jahr bezichtigte der Ortsvorsteher das Gemeinderatsmitglied Hettstedt, der Gemeinde einen Schaden in Höhe von 60 000€ zugefügt zu haben. Dem Ortsvorsteher kann man ähnliches unterstellen. Hat doch die Einwohnerzahl in den vergangenen Jahren rapide abgenommen. Lag sie im Jahr 2012 noch bei 1001 Einwohner, hat sie seitdem nicht unwesentlich abgenommen. Derzeit beträgt sie mit Stand 31.12.2015 942 Einwohner.  Die sogenannte Aufwandsentschädigung des Ortsvorstehers ist jedoch gleich geblieben. Laut Gesetz sogar rechtens. Wäre der Gegenkandidat bei der letzten Wahl ins Amt gekommen, würde dieser die Aufwandsentschädigung nach der jetzigen Einwohnerzahl erhalten. Dies wären 1040€. Dem gegenüber erhält der Ortsvorsteher Macheleidt 1350€ für weniger Einwohner. Dies ist ein Schaden von 3540€ pro Jahr. Dieses Geld hätte die Gemeinde mehr in ihrer Kasse. Ein Plus von 14 160€ in den vergangenen 4 Jahren. 

 Eine weitere Überzahlung tätigt die Gemeinde an die VG. In der letzten VG-Versammlung beschloss diese ihren Haushalt für das Jahr 2017. Wichtiger Einnahmeposten ist die VG-Umlage. Hier verlangt die VG je Einwohner 137,20€ im Jahr. Wenn jedoch die falsche Einwohnerzahl verwendet wird, zahlt die Gemeinde zu viel. Die VG legt eine Einwohnerzahl von 998 für Neustadt zugrunde. Laut Thüringer Kommunalordnung ist die Heranziehung dieser Zahl falsch. Die für den Haushalt zutreffende Zahl ist die des vorvergangenen Jahres. Dies bedeutet, dem Haushalt von 2017 hat die Einwohnerzahl des Jahres 2015 zugrunde zu liegen. Die VG verwendet offensichtlich eine fiktive Zahl. Für die Amtszeit (?) nimmt sie eine Größe von 998 Einwohnern an. Die Gemeinde zahlt also Geld für 56 Einwohner, die gar nicht berechnet werden dürften. Eine Mehrbelastung von 7683,20€ für die Gemeinde. 

Zwei Beispiele, die zeigen, es wäre mehr Geld in der Gemeindekasse, wenn die Verantwortlichen ihre Aufgaben ernster nehmen würden.

Unter diesem Gesichtspunkt wäre auch eine finanzielle Unterstützung bei der Renovierung des Gemeindesaales kein Problem gewesen.

Weihnachtsgrüsse (24.12.2016)

neue Abfuhrtermine in 2017 (21.12.2016)

Wer wie gewohnt seinen Müll am Montag entleeren lassen möchte, wird sich ab 2017 wundern. Denn die Mülltonne würde am Montagabend noch voll sein.

Der AIK hat mit der Umstellung auf das neue Gebührensystem auch die Abfuhrtermine geändert. Diese sind künftig Mittwoch und Donnerstag im Wechsel. Mittwochs in den ungeraden Wochen wird Bioabfall und die Papiertonne abgeholt. Der Restmüll wird in den geraden Wochen Donnerstags geleert. Einzige Ausnahme bildet der 2. Januar. An diesem Tage wird der Restmüll letztmalig am Montag geleert.

Gleichzeitig wurde auch das Infoheft eingestampft und per Amtsblatt alle Einwohnern informiert. Die Darstellung ist jedoch für einen Normalbürger ziemlich unübersichtlich und schwer zu verstehen. Aus diesem Grund haben wir für sie in einer Halbjahresübersicht die Abfuhrtermine für Restmüll, Bio, Papier und "Gelber Sack" von der Webseite des AIK heruntergeladen.

In der angehängten Datei können sie die Übersicht herunterladen und bequem ausdrucken.

Datei "Entsorgungskalender_Ilm-Kreis_2017.pdf"

Renovierung des Saales auf eigene Kosten (18.12.2016)

In Eigenleistung und ohne Zuschuss renovierte die Zithergruppe, Freiwillige und Handwerker den Saal der Gemeinde.

Durch den einheimischen Malermeisterbetrieb Thomas Beetz wurde der gesamte Saal gestrichen. Insgesamt 8 Großleinwandbilder mit Landschaftsmotiven um Neustadt wurden gekauft und hängen dauerhaft, ein überdimensionales, austauschbares Bühnenbild wurde angeschafft und von Walter Lutz montiert. Von ihm wurde auch eine Verkleidung der Bühne angefertigt.

Großen Dank gilt der bekannten Helferschaar (Fanclub Rennsteigchor), den beteiligten einheimischen Handwerksbetrieben und dem Rennsteighotel "Kammweg" für die Unterstützung.

Alle Ausgaben wurden von der Zithergruppe vorfinanziert.

Ein Antrag im Gemeinderat wurde mit Verweis auf die knappe Kasse bisher abgelehnt.

Nachtrag der Redaktion vom 19.12.2016

Gerne möchten wir folgende Darstellung berichtigen: "Bisher abgelehnt" stimmt nur bedingt, denn wir (die Zithergruppe) erwarten von der Gemeinde nun keine finanzielle Unterstützung mehr und werden hier auch nicht noch einmal nachfassen. Die Renovierung ist also unser Beitrag zur Werterhaltung des Ganzen.

Somit hat die Zithergruppe alle Renovierungskosten des Saales aus eigener Tasche bezahlt.

Großes Jubiläumsfest für Herbert Roth und sein Rennsteiglied (12.12.2016)

Vor 65 Jahren schuf Herbert Roth die heimliche Hymne Thüringens, das „Rennsteiglied“.

Im Dezember wäre der berühmte Suhler 90 Jahre alt geworden.

Wenn die Tage kürzer werden und die gemütliche Zeit anbricht, erklingen in der Mitte des Rennsteigs wieder Zither, Gitarre und Kontrabass. Die „Neustädter Rennsteigklänge“ beendeten die Sommerpause und begannen ihre Saison mit einem großen „Thüringer Baudenfest“.

Am Samstag, 26. November und Sonntag, 27. November, jeweils von 14.00 bis ca. 17.30 Uhr, drehte sich dann fast alles um den erfolgreichsten Volkskünstler Thüringens.

Die Idee dazu entstand Anfang des Jahres bei einem Wiedersehen mit Manfred Zinner, Gitarrist im Ensemble Herbert Roth von 1972 bis 1983. Von ihm erhielten die „Neustädter Rennsteigklänge“ kürzlich über 40 Herbert-Roth-Titel mit handgeschriebenen Partituren für sämtliche Instrumente. Das ist Zinners komplettes Notenmaterial aus der Zeit bei Herbert Roth und dem anschließend gegründeten Ensemble „Musikalische Rennsteigwanderer“. Da nach dem Ableben von Herbert Roth alle Noten zurückgegeben werden sollten, schrieb Manfred Zinner die Partituren ab und hütete sie wie einen Schatz. Jetzt befindet sich der quasi Notennachlass Herbert Roths in den vertrauensvollen Händen der Musiker aus Neustadt am Rennsteig.

Der Packen Noten, der auch unveröffentlichte Kompositionen und Texte von Waltraut Schulz enthält, war bestes Ausgangsmaterial für die zwei Nachmittage mit dem „Thüringer Baudenfest“.

„In vorweihnachtlichem Ambiente durften sich die Gäste bei Christstollen, selbstgebackenen Kuchen und Kaffee auf ein schönes und abwechslungsreiches Programm freuen. Ganz nach dem Motto: "Fröhliche Stunden und Thüringer Gemütlichkeit“, verriet Adelheid Krannich, Sängerin bei den „Neustädter Rennsteigklängen.“

Das Programm gestalteten neben den „Neustädter Rennsteigklängen“ auch Bergbahnkönigin Silvia (nur Samstag) und „Die Rehbachtaler“ Blasmusikanten. Am Sonntag waren ehemalige Musiker der Instrumentalgruppe Herbert Roth als Ehrengäste eingeladen. Im lockeren Gesprächen wurden Begebenheiten und humorvolle Anekdoten aus dieser Zeit erzählt.

Das Neustädter Veranstaltungszentrum „Am Kammweg“ wurde auf Hochglanz poliert. Tischdecken wurden extra geschneidert, große Landschaftsmotive zieren nun die Wände und ein überdimensionales Bühnenbild wurde pünktlich zur Veranstaltung fertig. Zum Fest selbst sorgte eine große Helferschar dafür, dass alles reibungslos klappte.

Text und Bilder wurden von Holger Jacob bereitgestellt.

Interessenskonflikt bei neuem Gemeindearbeiter? (08.12.2016)

Pünktlich zur bevorstehenden Wintersaison wurde die Gemeinde um eine Arbeitskraft aufgestockt. So gibt es jetzt neben dem hauptamtlichen Gemeindearbeiter und dem Mitarbeiter in der Touristinformation insgesamt 3 Gemeindearbeiter.

Der einzige Wermutstropfen ist die nicht vorhandene Ausschreibung der Stelle. Dies erachtet der Ortsvorsteher als nicht erforderlich.

Das dadurch wieder einmal der Beigeschmack der Vetternwirtschaft entsteht, ist dem OV offensichtlich egal. Der diesjährige Saisonarbeiter ist der ehemalige Thüringer des Monats und aktive Gemeinderatsmitglied Thomas Köhler. Ob der Ortsvorsteher ihm über den Winter helfen will, ist spekulativ, da Köhler in der restlichen Jahreszeit freischaffender Dachdecker ist.

Normalerweise gibt es einen Interessenskonflikt mit der Tätigkeit als Gemeinderatsmitglied der Fraktion IG Neustadt. Da es sich bei Köhler nicht um einen Angestellten der Gemeinde im Sinne der Kommunalordnung handelt, kann er die Stelle ausüben. Es handelt sich jedoch um einen gefühlten Interessenskonflikt, denn der weisungsgebende Ortsvorsteher überträgt dem Arbeiter Köhler Aufgaben und könnte somit Einfluss auf sein Abstimmungsverhalten in Gemeinderatssitzungen nehmen.

Bei Köhler hat dies jedoch keinen Einfluss. Er ist Mitglied in der Mehrheitsfraktion IG Neustadt und hat sich seit seiner Wahl in den Gemeinderat bisher nicht sonderlich hervorgetan. Bei Abstimmungen stimmte er immer mit dem Ortsvorsteher.

In den vergangenen Jahren wurden wiederholt gute Freunde und Bekannte als Saisonarbeiter verpflichtet. Bis zu seinem Tätigkeitswechsel wurde regelmäßig Jan Krannich ohne Ausschreibung eingestellt.

Beitrittsverhandlungen beschlossen (03.12.2016)

In der jüngsten Gemeinderatssitzung beschloss der Gemeinderat, die Verhandlungen zur Bildung einer Landgemeinde mit Großbreitenbach aufzunehmen.

Nachfragen zu diesem Beschluss gab es während der Sitzung reichlich. In der teils polemisch gehaltenen Debatte stimmte der Gemeinderat mit 5 Stimmen (IG Neustadt) für die Beitrittsverhandlungen. Zwei Enthaltungen gab es seitens der CDU.

Während es in anderen Orten mehrere Vertreter in der Verhandlungsrunde zur Landgemeinde geben wird, ist der Ortsvorsteher der einzige Vertreter aus unserem Ort. Weitere Vertreter aus der Fraktion CDU lehnte der Ortsvorsteher vehement ab.

In seiner polarisierenden Rede zum Beschluss meinte Macheleidt: "Wir sollen uns bekennen, was wir in Neustadt wollen." Gleichzeitig versicherte er, alle Informationen über Verhandlungen öffentlich weiterzugeben.

In die Verhandlungen über die Bildung einer Landgemeinde mit Großbreitenbach treten voraussichtlich die Milchberggemeinden, Herschdorf, Altenfeld, Neustadt, Goldisthal und Katzhütte ein. Goldisthal macht seine Verhandlungen vom Beschluss Katzhüttes abhängig. Die künftige Einwohnerzahl der Landgemeinde wird nicht die von der Landesregierung geforderte Mindestgröße haben. Aus diesem Grunde hofft Großbreitenbach auf eine Ausnahmegenehmigung. Diese steht jedoch in den Sternen.

Gehren, Pennewitz und die VG Rennsteig wehren sich vehement gegen ein Zusammengehen mit Großbreitenbach.

nächste Gemeinderatssitzung (29.11.2016)

Am 01. Dezember 2016 findet die nächste Gemeinderatssitzung statt.

Auf der Tagesordnung steht die Beschlussfassung zur Bildung der Landgemeinde, Bürgerfragestunde, Mehrausgabe bei der Tourist-Info und zu Eilentscheidungen.

Verhandlungsbeginn zu Landgemeinde noch offen (25.11.2016)

Der für Ende November vorgesehene Termin als Verhandlungsbeginn der künftigen Landgemeinde wird sich wohl auf Mitte Dezember verschieben.

Ursache sind die fehlenden Beschlüsse der daran teilnehmenden Gemeinden. Zu ihnen gehört auch Neustadt. Bisher fand keine Gemeinderatssitzung statt in der der Verhandlungsbeauftragte bestimmt wurde. Der Ortsvorsteher teilte in der Einwohnerversammlung mit, dass es zeitnah einen Beschluss geben werde.

In der Regel werde der Ortsvorsteher mit der Verhandlungsführung der Gemeinde beauftragt. Herschdorf hat bisher als einzige Gemeinde ihren Beschlusstext dahingehend geändert, so dass auch die Ortsteilbürgermeister und Gemeinderäte teilnehmen können.

Mögliche weitere Kandidaten für die Bildung der Landgemeinde Großbreitenbach haben sich nun festgelegt. So haben die Gemeinden der VG Rennsteig beschlossen, nicht mit Großbreitenbach zusammenzugehen. Stützerbach möchte nach Ilmenau und Schmiedefeld sowie Frauenwald liebäugeln mittlerweile mit Suhl um ja nicht nach Großbreitenbach zu müssen.

Auch Gehren unternimmt alles, um nicht nach Großbreitenbach zu müssen. Aus diesem Grunde hinterfragte kürzlich das Langewiesener Stadtoberhaupt Brand, ob die VG-Vorsitzende Misch überhaupt ein Mandat für die Verhandlungen besitze. Nach Aussagen Beteiligter engagiert sie sich hier besonders um alles in trockene Tücher zu bringen.

70 Jahre CDU (20.11.2016)

Am vergangenen Wochenende fand in Neustadt der Kreisparteitag der CDU statt. Als Kreisvorsitzender wurde Tankred Schipanski wiedergewählt. Einer der Stellvertreter bleibt Andreas Bühl.

Gleichzeitig begingen die Neustädter CDUler ein Jubiläum. Der Ortsverband Neustadt wurde 70 Jahre alt. Alfons König sagte: "man sei noch die einzig demokratische Partei im Gemeinderat."

Die Neustädter CDU bringt sich aktiv ins Ortsgeschehen ein, dazu gehöre die jährliche Organisation des Kinderfestes, auch bei anderen Höhepunkten im Ort engagiert sich die CDU.

Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden Werner Holzhey (45 Jahre), Annelies Mämpel (35 Jahre) und Hermann Töpfer (25 Jahre) geehrt. Werner Veitt und Bertel Schmidt wurden für ihre besonderen Verdienste ausgezeichnet.

Als Ideengeber wurde Leander Lutz gedankt. Er sei Motor und wichtig für den Ortsverein. sagte Alfons König.

Sparen auf Kosten der Sicherheit (18.11.2016)

Wie kann die Gemeinde Gelder im Haushalt einsparen? Auf Kosten der Sicherheit.

Seit mehr als einem Monat ist zum Beispiel eine Straßenlaterne in der Rennsteigstraße auf Höhe von Specht defekt. Eine weitere hat inzwischen auch ihren Geist aufgegeben. Am Abzweig zum Kokshügel verweigert die Straßenlampe ihren Dienst.

Vielleicht sollte der Ortsvorsteher nicht nur bei schönem Wetter spazieren gehen. Vielleicht sollte er auch bei Dunkelheit auch mal eine Runde durch den Ort drehen.  Vielleicht sollte er alle Straßenlaternen abschalten, dann fallen defekte nicht auf. Solange an der Technikeroase alle Laternen funktionieren ist die Welt jedoch in Ordnung.

Schwarzburger Kirche wird abgerissen (14.11.2016)

Heute müssten dem Präses des Kirchenkreises alle Steine vom Herzen gefallen sein.

An seinem 70. Geburtstag ein Sonnentag vom Feinsten mit winterlichem Flair in Neustadt. Außerdem wurde pünktlich zu seinem Jubiläum mit dem Abriss der Schwarzburger Kirche begonnen.

Die Kosten für den Abriss der Kirche belaufen sich voraussichtlich auf rund 45 000 Euro. Davon erhält die Kirchengemeinde Neustadt 26 400 Euro aus dem Abrissfonds der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). 17 000 Euro kommen vom Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau.

Die Schwarzburger Kirche wurde 1887 für die Gläubigen im Neustädter Territorium des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen nach zweiundzwanzigjähriger Bauzeit eingeweiht. Nach 1945 wurde das Gebäude zumeist als Trauerhalle genutzt. [wikipedia]

Alle Verkaufsversuche der Kirche sind nach Aussagen gescheitert. Der benachbarte Tischler, der die Kirche vor Jahren kaufen wollte, kam nicht zum Zuge. Auch andere Interessenten sprangen ab. Den Verkauf lehnte der letzte Pfarrer in Neustadt immer ab. Als es zu spät war, gab es keine Interessenten mehr. Nun ist die Kirche Geschichte.

Abzocke der Senioren? (12.11.2016)

Was unterscheidet die Senioren von Gehren/Möhrenbach, Herschdorf, Pennewitz und Neustadt. Auf den ersten Blick nichts. Wenn jedoch die Gemeinde ihre Senioren zur Weihnachtsfeier einlädt, dann offenbaren sich die Unterschiede.

In allen Gemeinden, außer in Neustadt, ist der Besuch der Feier für die Senioren kostenlos. Lediglich in Neustadt werden die Senioren zur Kasse gebeten. Mit einem Unkostenbeitrag von 3,00 €, der bereits seit einigen Jahren erhoben wird, dürfen sich die Senioren dann Kaffee und Kuchen schmecken lassen.

Bei einen Einsatz der Überzahlung des Ortsvorsteher in Jahr von 3600€ wäre eine kostenlose Feier für unsere Senioren sicherlich möglich.

Die Seniorenfeier findet am 10.12.2016 ab 14.30 Uhr im Gemeindezentrum statt. Zur besseren Organisation haben sich interessierte Senioren anzumelden.

Ehrung Blutspender (06.11.2016)

Alljährlich werden durch das Institut für Transfusionsmedizin Suhl verdienstvolle Blutspender geehrt. Die Ausgezeichneten haben allesamt mehr als 50 Blutspenden gegeben.

In diesem Jahr waren es über 340 Blutspender. Davon zwei aus Neustadt. Hans-Peter Ulrich wurde für seine 75. und Günter Oßmann für seine 50. Spende geehrt.

Die Teilnehmer der Veranstaltung kommen aus fast ganz Thüringen und aus Ober- und Unterfranken.

Macheleidt droht mit Schließung der Brunnengasse (02.11.2016)

In einem Bericht der Lokalzeitung drohte der Ortsvorsteher Macheleidt mit der Schließung der Brunnengasse. "Wenn es uns nicht gelingt, die Straße zu erneuern, müssen wir sie schließen", war seine Aussage. Um den Fußweg zu sanieren, werden zwischen 60 000 und 80 000€ erforderlich sein. 

Auf betreiben Macheleidts wurde vor einigen Jahren der Ausbau im Bereich der Hüttenstraße durch den Gemeinderat beschlossen. Hierzu wurden seinerzeit 10 000€ eingeplant. So sollte die Brunnengasse zum Zwecke des Winterdienstes im genannten Bereich verbreitert werden. Die freiwillige Feuerwehr riss in Eigeninitiative einen privaten Schuppen ab.

Hinter vorgehaltener Hand hieß es jedoch, der Ortsvorsteher sorge für eine Zufahrt für einen befreundeten anliegenden Grundstückseigentümer. Dieser hat zwischenzeitlich eine andere Lösung für seine Zufahrt gefunden und bereits ausgebaut.

Landgemeinde ohne Rückhalt? (31.10.2016)

Der Ortsvorsteher Macheleidt kündigt für eine der nächsten Gemeinderatssitzungen einen Beschluss zur Bildung einer Landgemeinde an. Diese soll Neustadt, die VG Großbreitenbach, sowie Goldisthal und Katzhütte umfassen.

Jetzt stellte sich heraus, Katzhüttes Bürgermeister Machold handelt ohne Mandat aus seinem Gemeinderat. Darüber schienen die Vertreter des Rates ziemlich verstimmt. Sie wollen in der nächsten Sitzung Klartext reden.

Neustadts Gemeinderat fasste vor einigen Jahren den Beschluss zur Bildung einer Einheitsgemeinde. Einen Antrag auf Entsendung eines Vertreters je Fraktion zu den Gesprächen über die Bildung einer Einheitsgemeinde lehnte die Mehrheitsfraktion SPD/Die Linke/TGV, heute IG Neustadt, seinerzeit ab. Somit vertritt der Ortsvorsteher allein die Interessen der Gemeinde Neustadt.

Nachtblicke aus Neustadt (30.10.2016)

Michaeliskirche
Mehrgenerationenpark
Blick ins Ortszentrum
Parkplatz am Kokshügel

Touristinformation überflüssig? (27.10.2016)

Wozu leistet sich Neustadt eine Touristinformation? Diese Frage stellen sich seit geraumer Zeit einige Einwohner. Wenn man auf der Webseite der Gemeinde schaut, ist diese von 8:00 -17:00 Uhr geöffnet. Geht man dort jedoch hin, ist sie geschlossen. Hier stehen dann die Öffnungszeiten 10:00 bis 16:00 Uhr. Irgendwie kommt man sich dann veralbert vor, zumal ja die Rennsteiginformation auch als Postfiliale offiziell angegeben wird.

Also wozu leistet sich die Gemeinde einen Mitarbeiter in der Touristinfo, der diese ca. 40 000€ im Jahr kostet. Wo der Ortsvorsteher doch ständig von leeren Kasse spricht. Gibt es soviel zu tun, dass ein Mitarbeiter im öffentlichen Dienst eine Vollzeitstelle benötigt? 90 % der Urlauber generiert das große Haus im Ort. Die restlichen 10 % wenden sich in der Regel direkt an den Vermieter.

Ein Pflege der Gemeindewebseite kann auch kein Grund sein. Diese ist veraltet, siehe oben. Es wird sich nicht einmal mehr die Mühe gemacht, den Veranstaltungskalender zu aktualisieren. So fehlte die Einwohnerversammlung, die bevorstehende Blutspende, die Verkehrsteilnehmerschulung ....

Wie sagte der Ortsvorsteher doch kürzlich zur Einwohnerversammlung, ihm sei es egal, mit wem der Ilm-Kreis fusioniert. Seiner Meinung könnte auch der gesamte Freistaat ein Kreis sein. Heutzutage gehe viel über Internet. Nur offensichtlich in Neustadt nicht. Hier lebt man anscheinend doch zu nah am Mond.

Deshalb sollte der Ortsvorsteher seine Aufgaben einmal wahrnehmen und die Touristinformation auf Linie bringen. Denn mit der Entleerung des Parkautomaten, der Kassierung der Marktgebühren und der Betreibung einer Postfiliale als Gemeinde lässt sich keine Vollzeitstelle begründen.

Seit dem Jahr 2013 wird die Touristinformation in Regie der Gemeinde durchgeführt. Vorher wurde das Bildungswerk Großbreitenbach mit der Durchführung beauftragt. Im Zuge der Rücküberführung in Gemeindehand war eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde Altenfeld und Großbreitenbach vorgesehen. Diese kam nie zustande.

Einwohnerversammlung 2016 (22.10.2016)

Am gestrigen Freitag fand die diesjährige Einwohnerversammlung statt. Von den statistisch gesehenen 942 Einwohnern (laut Aussage des Ortsvorstehers) waren 13, davon 4 Gemeinderäte und der Ortsvorsteher, anwesend. Davon wiederum waren 2 Gemeinderäte aus Pflichtgefühl erschienen, um nicht wieder nachgesagt zu bekommen, sie hätten kein Interesse.

Also 12 anwesende Gäste, das sind gerade einmal 1,27% der Einwohner. So viele interessieren sich für die Zukunft Neustadts. So viele Einwohner interessieren sich für die Belange Neustadts.

In seinen Ausführungen beschränkte sich der Ortsvorsteher in diesem Jahr hauptsächlich auf die bevorstehende Gebietsreform. Lediglich einen kurzen Rückblick auf das aktuelle Jahr beinhaltete die Oberflächensanierung einiger Gemeindestraßen, die Teilnahme der Gemeinde am KOMET-Projekt (Erfassung von leerstehenden Objekten) und der Anschaffung eines neuen Kommunalfahrzeuges. Für das kommende Jahr wird die Gemeindekasse voraussichtlich wieder leer sein, so dass keinerlei Investitionen in Neustadt möglich sein werden. Er sprach in diesem Zusammenhang wiederholt von einem Sanierungsrückstau in Neustadt.

Zur bevorstehenden Gebietsreform bestand der Ortsvorsteher in seinen einleitenden Worten auf folgendes: Er habe immer nur von einer großen Variante zur Bildung einer Einheits- oder Landgemeinde gesprochen. Alle anders lautendenden Aussagen bezüglich eines zusammengehen nur mit Großbreitenbach, entsprächen nicht der Wahrheit.

Für ihn und seine Kollegen der Nachbarorte gibt es nur die Möglichkeit der Fusion untereinander. Auch mit Katzhütte und Goldisthal wurde gesprochen. Diese Orte bekunden Interesse an einem Verbund mit Großbreitenbach. Als Ergebnis einer Beratung innerhalb der Ortsvorsteher wurde festgelegt, alle Gemeinden beschließen in einer der nächsten Ratssitzungen die Bildung einer Landgemeinde Großbreitenbach. Auch wenn die avisierte Einwohnerzahl von 6000 im Jahre 2035 nicht erreicht sein wird. Hierzu soll gleichzeitig eine Ausnahmeregelung beim Land beantragt werden, da in der vorgesehenen Landgemeinde nur 5500 Einwohner leben werden.

Zu geplanten Kreisreform äußerte sich der Ortsvorsteher dahingehend, ihm sei es egal, mit wem der Ilm-Kreis fusioniert. Seiner Meinung könnte auch der gesamte Freistaat ein Kreis sein. Heutzutage gehe viel über Internet. Deshalb müsse auch kein Bürger mehr in  die Kreisstadt fahren.

Auf die Frage, ob es bisher weitergehende Gespräche innerhalb der Ortsvorsteherrunde gegeben habe, antwortete Macheleidt, bisher gab es keine Gespräche. Man wolle erst einmal den Beschluss fassen. Danach gehe es weiter.

In seinem Schlussplädoyer lud er alle Einwohner ein, die nächsten Ratssitzungen zu besuchen.

Anmerkung der Redaktion: Den Begriff Sanierungsrückstau konnten wir leider nirgends finden. Schicke sie uns bitte einen Lösungsvorschlag.

Rennsteighütte repariert (12.10.2016)

Vor zwei Jahren verursachte ein Brand erheblichen Schaden an der Rennsteighütte. Wir berichteten am 24.06.2014 darüber.

Jetzt wurde die Wanderhütte wieder instand gesetzt.

derzeit noch gesperrt nach den Malerarbeiten
die Rückseite wurde wieder geschlossen
auch das Dach wurde instandgesetzt

Neustadt nach Ilmenau? (10.10.2016)

Immer mehr Gemeinden im Umfeld von Großbreitenbach verabschieden sich in Richtung Ilmenau. So hat Gehren vor längerer Zeit den Entschluss gefasst und bereits Verhandlungen aufgenommen. Eine mögliche Zwangsehe will man vor Gericht austragen.

Pennewitz als weitere künftige Großbreitenbacher Gemeinde hat sich ebenfalls abgewandt. In der letzten Gemeinderatssitzung positionierten sie sich zu Ilmenau.

Weitere Kandidaten in der näheren Umgebung wie Schmiedefeld, Stützerbach und Frauenwald beabsichtigen den gleichen Schritt.

Alle wollen sie nach Ilmenau, damit sie ja nicht mit/nach Großbreitenbach müssen. Was bleibt am Ende übrig? In Großbreitenbach würde dann nur noch Altenfeld, die Milchberggemeinden, Herschdorf und Neustadt verbleiben. Masserberg, das Interesse hätte, will man nicht. All diese Gemeinden bringen nicht die erforderliche Einwohnerzahl im Jahr 2035 zusammen. Eine Genehmigung steht somit in den Sternen.

Eine Alternative wäre jetzt, Neustadt orientiert sich ebenfalls nach Ilmenau. Ob dies jedoch mit diesem Gemeinderat und dem eingleisig fahrenden Ortsvorsteher möglich ist, scheint fraglich. Für Neustadt wäre dies aber eine mögliche Alternative.

Schreiben sie uns hierzu ihre Meinung ins gästebuch.

Termine für Strauchschnittannahme (05.10.2016)

In diesem Jahr gibt es folgende Termine für die Annahme von Strauchschnitt.

Sitzgruppe repariert (02.10.2016)

Die beschädigte Sitzgruppe an der Ecke Ehringshäuser Straße - Rennsteigstraße war wochenlang kaputt. Nun ist sie repariert worden.

Rätselgewinn und Werbung für Neustadt durch Gemeinderatsmitglied (30.09.2016)

Werbung für Neustadt kann nicht Schaden, von wem die Werbung für den Ort kommt ist hierbei egal. Wer Leander Lutz kennt, weiß, dass er sich seinem Heimatort Neustadt verschrieben hat. Egal zu welcher Gelegenheit, er will immer nur das Beste für sein "Neustadt". 

So nahm er im Sommer an einer Rätselsendung von MDR Kultur teil. Neben der richtigen Antwort musste man auch Glück beim anrufen haben. An jenem Sonntagmorgen war Beides auf seiner Seite.

Eine falsche Jahreszahl führte ihn zur Lösung und somit zum Gewinn. Nicht im 17. sondern im 19. Jahrhundert fanden die Napoleonischen Kriege statt. So waren die Völkerschlacht bei Leipzig und das Gemetzel bei Jena/Auerstedt Kriegsereignisse von weltgeschichtlicher Dimension.

Während des Anrufes im Funkhaus nannte Lutz die Lösung und machte nebenbei ein klein wenig Werbung für seinen Heimatort Neustadt.

Kirmes in Neustadt (16.09.2016)

An diesem Wochenende findet die 19. Kirmes statt.

Straßensanierung (15.09.2016)

In den letzten Tagen wurde durch die Firma Kutter im Neustädter Südviertel die Straße mit einen neuen Belag versehen.

verfehlte Tourismuspolitik (11.09.2016)

Der seit 1999 amtierende Ortsvorsteher Macheleidt hatte es sich auf die Fahne geschrieben, Neustadt zum Kurort zu machen. Aus diesem Vorhaben ist nichts geworden.

Bei einem Anlauf Anfang des Jahrtausends gab es einige Auflagen, die erfüllt werden mussten. So fehlte u.a. seinerzeit ein Kurarzt. Weiterhin war der Park am Kreisverkehr zu nah am öffentlichen Verkehrsraum. Dieses Problem wurde mit dem Abriss der Thermoplast und der Schaffung des sogenannten Mehrgenerationenpark behoben. Die Bereitschaft eines Arztes aus der näheren Umgebung, als Kurarzt zu fungieren, wurde seitens der Gemeinde nicht angenommen.

Was sind nun die Folgen des Nichtvorhandensein des Kurortstatus. Während andere Kurorte aus einer Sonderzuweisung des Landes profitieren, geht Neustadt leer aus. 10 Millionen Euro zahlt das Land den 17 Kurorten im Freistaat. Der sogenannte "Kurpfennig" wird seit 2016 gezahlt. Mit dem am 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Gesetz wird dabei ein Sonderlastenausgleich für Belastungen der Kurorte neu eingeführt.  [Link]

Die Verteilung der zusätzlichen Mittel erfolgt zu zwei Dritteln nach den Übernachtungszahlen 2015 und zu einem Drittel nach der Bettenkapazität 2014.

In einer Hochrechnung, auf Übernachtungszahlen und Gästebetten in Neustadt bezogen, hätte Neustadt ca. 200 000 € - 250 000 € erhalten.

Neustadt fehlt laut Aussage des Ortsvorstehers das Geld an allen Ecken und Enden. Mit seiner urlauberunfreundlichen Politik haben er und seine Mitstreiter dem Urlaubsort Neustadt mehr Schaden zugefügt.

Präses beim Bundespräsident (10.09.2016)

Horst Brettel ist Präses der Kreissynode Arnstadt-Ilmenau der evangelischen Kirche. Mit vielen anderen Ehrenamtlichen ist er am Wochenende zum Bürgerfest: Diskussion "Jung, Entschlossen, Engagiert!" mit dem Bundespräsidenten Gauck geladen. Am 9. September dankt der Bundespräsident rund 4.000 Engagierten mit einer persönlichen Einladung, die gesellschaftliche Herausforderungen aktiv angehen, ihre Werte leben und anderen Menschen helfen.

Am 10. September steht das Bürgerfest unter dem Motto "Tag des offenen Schlosses". Der Bundespräsident wird die Gäste an beiden Tagen gemeinsam mit Daniela Schadt willkommen heißen.

Die Superintendentin Greim-Harland der Ilm-Kreises würdigte das Engagement Brettels in der Kreissynode und in der Kirchgemeinde Neustadt-Altenfeld. Durch ihn konnten einige Baumaßnahmen voran gebracht werden.

Brettel, der gelernte Bankkaufmann, kam nach der Wende aus dem Westen (Coburg) nach Neustadt. Er ist 1. Beigeordneter der Gemeinde, Mitglied im Rennsteigchor und Rennsteigverein. Weiterhin ist er im Vorstand der Interessengemeinschaft vertreten. Brettel ist Mitglied der SPD, kandidierte in der letzten Wahlperiode (2009-2014) für die SPD im Gemeinderat. Mit dem Austritt des Ortsvorstehers Macheleidt aus der SPD wurde die SPD in Interessengemeinschaft Neustadt umbenannt. Somit kandidierte Brettel 2014 für die Interessengemeinschaft Neustadt. im Jahr 2016 wurde er für weitere 6 Jahre zum 1.Beigeordneten gewählt.

Straßenbau in Neustadt (07.09.2016)

Ab 08.09.2016 erfolgt in der Brandstraße, Neue Straße, Siedlung und Reuscheltalstraße die Deckensanierung. Hierzu hat die bauausführende Firma Verbotsschilder aufgestellt.

Strafanzeige gegen Ortsvorsteher (04.09.2016)

In einer Erklärung zur letzten Gemeinderatssitzung hat Gemeinderat Matthias Hettstedt den anwesenden Gemeinderatsmitgliedern und Pressevertretern mitgeteilt, dass er den Ortsvorsteher Dirk Macheleidt verklagen wird.

Die Strafanzeige wird auf Verleumdung und üble Nachrede lauten.

Was war passiert.

Im Zuge des Ortsvorsteherwahlkampfes hat Macheleidt in der Sitzung vor der Wahl Hettstedt öffentlich vorgeworfen, er und seine Familie habe der Gemeinde Neustadt einen Schaden in Höhe von 60 000 € verursacht. Weitere Begründungen gab er zu diesem Zeitpunkt nicht.

Nach Aussagen soll es sich hierbei um die freie Wahl des Kindergartenplatzes der Familie Hettstedt handeln. Die Familie Hettstedt hat aus persönlichen Gründen eine Wahl außerhalb Neustadts getroffen.

Die ebenfalls in der damaligen Gemeinderatssitzung anwesende Ehefrau des Ortsvorstehers griff bei dieser Aussage nicht ein, obwohl sie in einem Kindergarten arbeitet und über die Gesetzeslage Bescheid weiß. Auch der Ortsvorsteher Macheleidt muss als gemeindlicher Träger der KITA über die Gesetzeslage Bescheid wissen.

Laut "Kindergartengesetz" haben die Eltern seit einigen Jahren die Wahl, wo sie ihre Kinder betreuen lassen. Bei einer Wahl außerhalb Neustadts hat die Gemeinde einen Betrag an den betreffenden Gastkindergarten zu zahlen. Ebenso müssen andere Gemeinden bei Betreuung auswärtiger Kinder in der Neustädter KITA Geld nach Neustadt überweisen.

 

20 Jahre Rennsteigchor (30.08.2016)

Rund 100 Zuschauer besuchten das Jubiläumskonzert in der Michaeliskirche.

Vor 20 Jahren wurde der Rennsteigchor gegründet. Der ersten Chorleiterin, Margitta König, galten die ersten Lieder, die der Chor in seinem Programm vortrugen. Ihr Nachfolger und Mitarbeiter der Rennsteiginformation, Robert Witter, zelebrierte das Konzert.

Undine Lauterbach, die derzeitige Vereinsvorsitzende, erinnerte während ihrer Moderation an die wechselhafte Chorgeschichte der letzten 20 Jahre. Die bedankte sich bei allen Mitstreitern, Helfern und Gönnern.

Mit ihrem abwechslungsreichen Programm, das sich vom Volkslied über die Oper, Gospel, Schlager hin zum Rock bewegte, begeisterten sie ihr Publikum.

Nachtrag zum 27.082016 (28.08.2016)

Ein Nutzer schrieb bei facebook auf der Seite das_dorf_auf_dem_berg folgendes:

"Das ist aber in vielen Bereichen so, die älteren entscheiden für die Jungen und das ist leider nicht immer das beste. Erfahrung ist nie falsch aber die älteren sollte auch mal auf die jungen eingehen und gerade in Neustadt ist ein Bürgermeister am Werk der fast nix für seinen Ort macht und auch sehr viele Brücken zu Menschen die dem Ort helfen wollen einreist und sich und damit auch den Ort sehr unbeliebt macht."

[Link]

Ortsvorsteher verpflichtet und Streit zwischen Gemeinderäten (27.08.2016)

Fast zwei Monate nach Beginn der Amtszeit fand die Verpflichtung des Ortsvorstehers statt.

Zuvor verkündigte er jedoch in selbstherrlicher Art das Wahlergebnis. [wir berichteten] Die Verpflichtung erfolgte durch das älteste Gemeinderatsmitglied, Horst Brettel, der gleichzeitig auch 1. Beigeordneter ist.

Die Verpflichtung wurde zur Gemeinderatssitzung mit dem Schwur des Amtseides besiegelt. Horst Brettel sprach die Eidesformel vor, die von Macheleidt wortgetreu nachgesprochen wurde. Stehend verfolgten die Gemeinderäte der Vereidigung.

Ein weiterer Höhepunkt war das "Streitgespräch" zwischen Gemeinderat Welsch und Leander Lutz. Vorausgegangen war eine Diskussion über die Neugestaltung der Bühnenrückwand, den die "Rennsteigklänge" in Eigenregie und mit finanzieller Hilfe der Gemeinde durchführen will.

Leander Lutz wollte lediglich den abgesprochenen Termin des CDU-Kreisparteitages am 12. November noch einmal bestätigt haben. Zu diesem Zeitpunkt wären dann keine Malerarbeiten möglich. Hierauf warf der Gemeinderat Welsch:  "Dann kann die CDU das ja auch bezahlen!" in die Runde. Diese Bemerkung löste zwischen Lutz und Welsch ein heftiges Wortgefecht in Neustädter Mundart aus.

Kind 555 (25.08.2016)

Marie Luise aus Neustadt ist 2016 das 555. Baby

Marie Luise Seifert ist das 555. Kind in diesem Jahr, das im SRH Zentralklinikum Suhl geboren wurde. Zum Vergleich: am selben Tag im Vorjahr zählte die Geburtsklinik gerade 472 Geburten. Die kleine Marie Luise Seifert war bei ihrer Geburt am Montag um 0.11 Uhr 3354 Gramm schwer und 52 Zentimeter groß.

[weiter] im Freien Wort, Onlineausgabe Ilmenau vom 23.08.2016

öffentliche Gemeinderatssitzung (24.08.2016)

Nachdem die letzte Gemeinderatssitzung mehr oder wenig im Geheimen verlief, wird die 11. Sitzung wieder öffentlich sein.

Stattfinden wird sie am Donnerstag, dem 25. August, 19:00 Uhr in der Feuerwehr. [Themen]

Seinen Diensteid soll der wiedergewählte Ortsvorsteher ablegen. Dieser wird ihm durch das älteste Gemeinderatsmitglied Horst Brettel abgenommen.

In der letzten Gemeinderatssitzung ist Horst Brettel als 1. Beigeordneter wiedergewählt worden. Als Gegenkandidat wurde Alfons König (CDU) aufgestellt Auf Grund der IG-Mehrheit im Gemeinderat hatte dieser keine Chance auf eine Wahl.

Gemeindefusion: "Wir ziehen das durch!" (20.08.2016)

Nachfolgend ein Artikel aus dem Freien Wort, Onlineausgabe Ilmenau vom 18.08.2016

Einem Zusammenschluss von Ilmenau, Gehren und Wolfsberg scheint nichts mehr im Wege zu stehen. Zwar fehlt noch die Genehmigung der Landesregierung - aber rechtlich sehen sich die Fusionspartner auf der sicheren Seite.

[weiter]

Während Ilmenau, Gehren und Wolfsberg Nägel mit Köpfen machen, harrt die Gemeinde Neustadt der Dinge die kommen werden.

Die vom Ortsvorsteher angekündigte Einwohnerversammlung zum Thema Gebietsreform ist bis jetzt ebenfalls noch nicht terminiert.

Bericht der Rennsteigschützer (17.08.2016)

Früher wurden die ganzen Strecken gewandert. Heutzutage wird eine Strecke mit dem Bus gefahren und anschließend zurück gelaufen.

Am letzten Wochenende unternahm der Rennsteigverein Neustadt seine Rennsteigtour vom Dreiherrenstein nach Neustadt.

Einen Zustandsbericht hat ein Vereinsmitglied auf seiner Webseite dargestellt. [weiter]

Einige Rechtssprechungen zu Verlinkungen von Internetseiten: Darf man bedenklos verlinken? (link) und Verbot von Verlinkungen (link).

barrierefreies Neustadt (15.08.2016)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes „Barrierefrei" des Bildungswerks der Thüringer Wirtschaft e.V. Ilmenau (BWTW) haben eifrig vermessen und Daten erhoben.

Um in den Genuss der Piktogramme zu kommen, müssen einige Anforderungen erfüllt werden. Unter anderem müssen die Türen mindestens 90 Zentimeter breit sein, damit Rollstuhlfahrer ohne Probleme hindurch kommen. Weitere Punkte sind unter anderem ein barrierefreier Zugang/Rampe, die Beachtung optimaler Greif- und Bedienhöhen, Seh- und Orientierungshilfen und vieles mehr.

Ein Lob gab es für das Gemeindezentrum in puncto Erreichbarkeit von Tourist-Information und Museum, sowie der Behinderten-Toiletten.

Neustadt zur Rennsteiggemeinde (11.08.2016)

Frank Kuschel ist kommunalpolitischer Sprecher der Linken im Landtag. Dieser Tage plauderte er aus dem Nähkästchen. Für Neustadt gibt es offensichtlich mehrere Varianten im Zuge der Gebietsreform.

Ein Auszug aus einem Artikel im Freien Wort vom 10.06.2016 [Link]:

"Überrascht habe die Landesregierung der nun aufgekommene Wunsch von Gehren und Wolfsberg Richtung Ilmenau zu gehen, räumte Frank Kuschel ein. Die Verwaltungsgemeinschaft Langer Berg sah man in Erfurt künftig eigentlich bei Großbreitenbach. Denn dieses könnte ohne weitere Orte nicht auf die notwendige Größe kommen. Ideal sei seiner Meinung nach, so Kuschel, ein Zusammenschluss der kompletten Verwaltungsgemeinschaften Langer Berg und Großbreitenbach, wobei er für Neustadt auch die Option einer Rennsteig-Gemeinde sieht.

Sollte Gehren mit Möhrenbach nach Ilmenau gehen, müssten zumindest Herschdorf und Neustadt nach Großbreitenbach. Auch müsse man dann über Katzhütte, Goldisthal und Masserberg nachdenken. Pennewitz sieht Kuschel dann eher bei Königsee. Ziel sei es "mit Großbreitenbach ein starkes Grundzentrum zwischen den Mittelzentren Neuhaus und Ilmenau" zu schaffen. Bezüglich Langewiesen hingegen sei der Weg klar: "Stärkung des Zentrums Ilmenau."

Stützerbach, Frauenwald und Schmiedefeld sieht Frank Kuschel künftig allerdings nicht als Bestandteil des Universitätsstadt, sondern als eigenständige Rennsteig-Gemeinde, zu der dann auch Neustadt, Masserberg, Gehlberg und die Gemeinde Schleusegrund gehören sollen."

Nicht nur Kuschel bringt die Option einer Rennsteiggemeinde ins Spiel. Diese Gedankengänge haben zwischenzeitlich auch die Orte der VG Rennsteig und Masserberg.

Ob am Ende für den Neustädter Ortsvorsteher ein Posten in der Verwaltung abfällt, kann bezweifelt werden. Die sich zusammenschließenden Gemeinden bringen genügend Verwaltungspersonal mit.

nimmerendende Dreistigkeit (08.08.2016)

Die Dreistigkeit nimmt kein Ende in Neustadt.

Es werden nicht nur private Müllsäcke in Gemeindecontainern entsorgt, auch die Gemeindetechnik wird nach Feierabend zum für private Transporte genutzt.

Nachdem der Gemeindearbeiter den Bauhof als Stellfläche für seine private Technik nutzt, fuhr er am heutigen frühen Abend mit dem Gemeindemulticar seine Heuballen durch den Ort.

Hier fragt man sich langsam, hat der Ortsvorsteher die komplette Übersicht verloren oder duldet er das Verhalten tatenlos.

illegale Müllentsorgung? (07.08.2016)

Wird auf Gemeindekosten illegal Müll entsorgt?

Am heutigen Tag wurden gegen 10:30 Uhr am Bauhof Müllsäcke im Container entsorgt. Dies ist normalerweise nicht ungewöhnlich, wenn jedoch eine Person über den Zaun springt und eine andere Person die Müllsäcke zureicht, kann man von Müllentsorgung auf Gemeindekosten sprechen.

Vorgefahren wurde mit einem VW Passat mit Anhänger, auf dem sich ein Gitter befand.

Mit der Novellierung der Müllgebührensatzung zum 01. Juli haben die Bewohner im Ilm-Kreis künftig Gebühren entsprechend der Leerung ihrer Müllbehälter zu zahlen. Seit dieser Umstellung haben sich die Müllablagerungen in den Wäldern erhöht.

Neustädter Kritik (04.08.2016)

Kritik an den Verhandlungen Gehrens mit Ilmenau hat der Neustädter Ortsvorsteher geübt. Selbst jahrelang ein Verfechter der kleinen Fusion, bedauert Macheleidt nun das Nichtzustandekommen der großen Variante der Verwaltungsgemeinschaften Gehren und Großbreitenbach.

In seiner nicht sehr zimperlichen Art und Weise war diesmal die VG-Vorsitzende Misch Opfer seiner Meinungsäußerung. Er kritisierte den Gehrener Alleingang als "Es ist nicht fair und es gehört sich nicht, dass wir nach 22 Jahren vor vollendete Tatsachen gestellt werden." Im Disput mit Macheleidt verteidigte Misch das Vorgehen von Gehren. Sie konterte auf Macheleidts jahrelange Abspaltungsversuche Neustadts, "Und mal ehrlich: Da war der Gemeinde der Rest der VG doch auch egal".

Das Zusammengehen der Verwaltungsgemeinschaften Gehren und Großbreitenbach ist von beiden Städten nicht gewollt. Hinter dieser Ablehnung soll hauptsächlich Gehren stecken. Denn es geht bei solchen Fusionen auch um Posten und Pöstchen. So rechnet sich die VG mehr Chancen in Ilmenau als in Großbreitenbach aus. Denn zwei "kampferprobte" CDUler werden ihre Posten nicht kampflos an der Spitze der VG bzw. künftigen Gemeinde(verwaltung) dem Anderen überlassen.

Trotz der geplanten Fusion Gehrens mit Ilmenau, wird das obere Kreisgebiet nicht genügend Einwohner im Jahr 2035 zusammen bekommen. So wird derzeit über eine ganz große Variante spekuliert. So könnte künftig Großbreitenbach mit den VG Orten, Herschdorf, Neustadt, Frauenwald, Schmiedefeld, Stützerbach und Masserberg als große Südgemeinde entstehen.

reichen Einwohner künftig? (30.07.2016)

Die vom Ortsvorsteher favorisierte Gemeindefusion mit Großbreitenbach könnte langfristig Probleme bekommen.

In der Gemeinderatssitzung von Altenfeld hatte Gastrednerin Anna Grimm alle Fusionsvarianten durchgespielt und festgestellt, dass es künftig nicht reichen wird. Fehlen könnten Einwohner.

Die Landesregierung hat in ihrem Leitbild zur Gebietsreform festgelegt, dass es Mindesteinwohnerzahlen im Jahr 2035 zu geben hat. So haben in den entsprechenden Landgemeinden mindestens 6000 Einwohner zu leben.

lesen sie weiter im Freien Wort [weiter]

Drei Sterne plus (27.07.2016)

Bereits vor einiger Zeit erhielt das Hotel Kammweg die Klassifizierung "3 Sterne plus". Das Hotel schließt damit an Zeiten vor dem Betreiberwechsel im Jahr 2013 an. Auch der aktuell neue Eigentümer scheint Wert auf diese Klassifizierung zu legen.

Um diese Klassifizierung zu erhalten, hat das Hotel vorgeschriebene Kriterien zu erfüllen. So muss die Rezeption mindestens von 6 bis 20 Uhr besetzt sein. Ebenso gehört ein Schwimmbad, das Vorhandensein eines Schuhanziehers im Zimmer,, eines Schuhputzautomaten im Hotel dazu. Wichtig für die Klassifizierung sind weiterhin die Größe und Ausstattung der Zimmer.

Das Hotel verfügt über insgesamt 89 Zimmer. Davon sind fünf Rollstuhlfreundlich. Es gibt vier Appartements, 69 Doppelzimmer /mit Aufbettung und 11 Einzelzimmer.

Für Neustadts Tourismus ist das Hotel "Kammweg" von großer Bedeutung. Es ist für ca. 80 % der Übernachtungen und damit für den Großteil der Kurtaxeinnahmen im staatlich anerkannten Erholungsort zuständig.

"Nur die üblichen Verdächtigen" (24.07.2016)

Laut Aussage von Tourismus-Informations-Mitarbeiter Robert Witter kamen zum Arbeitseinsatz an der Bushaltestelle wie immer nur "die üblichen Verdächtigen". Seiner Aussage nach blieben die ewigen Nörgler auch diesmal wieder fern.

Mit Robert Witter, Manfred Brückner, Helmut Beetz, Frank Cipin, der vom Hotel Kammweg für zwei Stunden freigestellt wurde, und Werner Ernst kamen 5 Helfer zum angekündigten Arbeitseinsatz.

Zusammen entfernten die Fünf den Putz von den Wänden und luden sie eimerweise auf den Anhänger des Multicars. Mit eigenen Schaufeln, Hämmern, Beilen und Äxten verrichteten sie ihre Arbeit.

Aus Sicht der Einwohner und Gäste hat die Bushaltestelle in den letzten Jahren gelitten. Viele bezeichnen dies als Schandfleck in Neustadt.

Der durchgeführte Arbeitseinsatz hatte zum Ziel, das Buswartehäuschen zu entkernen. Reisende, die den Bus nutzen wollen, steht die Halle aber künftig nicht mehr zur Verfügung. Geplant ist ein Vordach in den Maßen 2x1,5 Meter. Anstelle der beiden Fenster sind zwei große Infokästen vorgesehen. Der Innenraum soll perspektivisch als Lager genutzt werden. So werden dort die Bänke der Gemeinde eingelagert.

Weitere Arbeitseinsätze sind nach dem Köhler- und Schwämmklopferfest geplant.

Spende für Hospiz (22.07.2016)

Das Kinder- und Jugendhospiz in Tambach-Dietharz kann sich über eine Spende in Höhe von 623,54€ freuen. Heike Oertel überreichte den Spendenscheck persönlich an einen ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hospizes.

Beim jüngsten Sommerfest des Hotel Kammweg kam das Geld im Rahmen einer Verlosung zusammen. Die Preise für die Verlosung spendeten Lieferanten und Firmen, die mit dem Hotel zusammen arbeiten.

Seit mehreren Jahren kümmert sich das Kinderhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz um todkranke Kinder und ihre Familien. Bis zu 4 Wochen im Jahr können sich betroffene Familien dort eine Auszeit nehmen vom körperlich, seelisch und emotional anstrengenden Pflegealltag. Die kranken Kinder werden rund um die Uhr liebevoll betreut, Eltern und Geschwisterkinder kommen in der herrlichen Landschaft des Thüringer Waldes zur Ruhe.

Gehren beginnt Nägel mit Köpfen zu machen (20.07.2016)

Gehren hat die Faxen dicke und will Verhandlungen mit Ilmenau beginnen.

Für Bössel ist es nun an der Zeit, Verhandlungen mit Ilmenau aufzunehmen. Der Hickhack mit Langewiesen führe zu nichts. Auch die VG-Vorsitzende Misch ist nun froh, das endlich Bewegung in die Gebietsreform komme. In den letzten 10 Jahren habe sie versucht zu vermitteln, da es ihrer Meinung nur eine große Lösung geben kann.

Freies Wort, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 19.07.2016 [weiter]

Anmerkung der Redaktion: Auf Grund des Wahlbeamtenstatuts ist an der Aussage von Misch zu zweifeln. Sie hat auch bei Ausscheiden aus dem öffentlichen Dienst bereits Anspruch auf eine Pension (Mindestversorgung 35% und wird unabhängig vom Lebensalter auf Lebenszeit gezahlt). Je länger ihre Amtszeit läuft, desto höher fällt diese aus. Sozusagen hat sie gar kein Interesse an einer schnellen Fusion irgendwelcher Gemeinden. [link]

Dank an Bürger (19.07.2016)

Neustadts Ortsvorsteher Macheleidt bedankt sich bei allen ehrenamtlich tätigen  Einwohnern. Bei der letzten Gemeinderatssitzung bedankte er sich bei allen Helfern, die den Bauhofarbeiter bei der Pflege von Grünflächen unterstützen.

Auf Grund des Haushaltssicherungskonzeptes dürfen laut Aussage Macheleidts nur noch Grünflächen gemäht werden, die der öffentlichen Sicherheit dienen.

erstes Ergebnis (17.07.2016)

Ein erstes Ergebnis brachte der Arbeitseinsatz am letzten Dienstag an der Bushaltestelle.

Es wurde der Putz und die Fensterrahmen entfernt.

Was die weiteren Schritte der Renovierung sind, ist derzeit nicht bekannt.

entkernte Wartehalle
entkernte Wartehalle

Aufruf zu Arbeitseinsatz (12.07.2016)

Am heutigen Dienstag findet ein Arbeitseinsatz statt. Um 14:30 Uhr sind alle Einwohner aufgerufen, sich an der Renovierung des Buswartehäuschen an der Michaeliskirche zu beteiligen.

In einem ersten Arbeitseinsatz ist geplant, den Putz von den Wänden zu entfernen.

Interessierte werden gebeten, Arbeitsmaterial und Gerätschaften mitzubringen.

neues Müllzeitalter beginnt (01.07.2016)

Am heutigen 1. Juli beginnt das neue Müllzeitalter im Ilm-Kreis.

Nach einem halben Jahr Testphase beginnt nun für die Einwohner der Regelbetrieb. Ab sofort wird jede Leerung der Restmüll- und der Biotonnen registriert. Je nach Tonnengröße und Abnehmerzahl errechnet sich dann der Preis für die Entsorgung. Um am Ende keine böse Überraschung zu erleben, sollte jeder Abnehmer seine Mülltonne nur noch gefüllt herausstellen. Auch wenn dies ein Entleerungszyklus von 4, 6 oder mehr Wochen beträgt.

Wer Fragen zur Müllentsorgung hat, kann sich beim AIK erkundigen.

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Arnstadt vom 29.06.2016, [link] über facebook lesbar

Mehr…

Müllentsorgung im Ilm-Kreis: Neue Abrechnung beginnt im Juli

Die Einführung des sogenannten Identsystems steht bevor. Eine mengengenaue Berechnung wird versprochen. Wer Müll vermeidet, soll sparen.

Bereits Anfang Juli werden rund 29 000 neue Gebührenbescheide für die Abfallentsorgung im Ilm-Kreis für das zweite Halbjahr 2016 an die jeweiligen Grundstückeigentümer versendet. Ab dem 1. Juli gilt für die Entsorgung von Rest- und Bioabfall das sogenannte Identsystem, rund 50 000 Abfallbehälter wurden deshalb schon vor Monaten mit dem dafür notwendigen Chip ausgestattet.

Zahlte ein Zwei-Personen-Haushalt bislang für die 14-tägige Entsorgung von Rest- und Bioabfall (jeweils für eine 60-Liter-Tonne gerechnet) jährlich 144 Euro, so werden es ab dem 1. Juli - wiederum für ein Jahr gerechnet - 122,08 Euro sein. Wer seine Restmüll- oder Biotonne nicht alle 14 Tage zur Entsorgung vor die Tür stellt, der kommt noch günstiger weg.

In den Grundgebühren von 97,92 Euro sind jeweils acht Entleerungen pro Jahr enthalten, jede weitere schlägt dann beispielsweise bei der Biotone mit 1,52 Euro zu Buche.

Die bisherigen Gebührennachlässe bei der Halbierung oder Drittelung des sogenannten Vorhaltevolumens oder für Eigenkompostierung entfallen. Wer allerdings eine laut Gebührensatzung "fachgerechte und vollständige" Eigenkompostierung auf dem eigenen Grundstück vornimmt, der kann sich auch weiterhin "von der Biotonne befreien lassen". "Dieser Kalkulation liegt eine neue Preisstruktur bei der Entsorgung und Behandlung der rund 20  000 Tonnen Restabfall, die jedes Jahr anfallen, zugrunde", so Ronny Bössel, Chef der Abfallentsorgung im Ilm-Kreis.

Während die Entsorgung von Schadstoffen teurer geworden ist, sind die Kosten für das Sammeln, das Umladen in Wolfsberg und das Verbrennen des gesamten Restmülls in Leuna günstiger als noch vor Jahren - das schlägt jetzt auf die Gebühren durch.

Hinzu kommt, dass jeder nun selbst bestimmen kann, ob seine Tonne 14-tägig oder nur noch alle vier Wochen geleert wird. Das gilt vor allem für den Restabfall. Beim Bioabfall empfiehlt Bössel auch weiterhin, beim 14-tägigen Rhythmus zu bleiben, "ganz einfach, damit es nicht anfängt zu stinken". Aber auch, wer seine Biotonne nur wenig nutzt, kann nun sparen.

Was für Eigenheimbesitzer relativ einfach ist, stellt Vermieter wie die Wohnungsbaugesellschaft natürlich vor ein Problem. "Hier ist die Solidargemeinschaft aller Mieter gefragt, nur wenn möglichst viele Müll vermeiden, kann man auch hier reagieren", so Bössel. An die 1,1-Kubikmeter-Behälter können Vermieter beispielsweise ein Klettband befestigen. Das signalisiert dem Müllfahrer dann, dass der Behälter noch nicht voll ist und demzufolge auch erst ein oder zwei Tage später entleert werden muss. Denn: Auch die Tourenpläne werden mit der Umstellung auf das Identsystem in den nächsten Monaten auf den Prüfstand gestellt, gleiches gilt für die jetzt veranschlagten Gebühren.

Ersteres bedeutet, dass die Rest- oder Biotonnen eventuell nicht mehr wie bisher immer an den gleichen Wochentagen entleert werden, sondern vielleicht in der einen Woche am Dienstag und 14 Tage später am Montag oder Donnerstag. Darüber würde in der jährlichen Abfallfibel wie bisher informiert.

Mitte nächsten Jahres will man das Ganze neu durchrechnen und eventuell Korrekturen vornehmen. Dann wird man wissen, ob das Konzept, mit dem neuen Gebührensystem Müll zu vermeiden, aufgeht. Und man wird auch wissen, wie der Gebührenzahler reagiert.

Während der Chip-Aktion für die Tonnen und während der Testphase habe es laut Bössel zwar viel mehr Nachfragen gegeben, "das Interesse und positive Rückmeldungen aber überwogen", so Bössel.

Robert Schmidt / 29.06.16 / TA

Weniger…

geheime Gemeinderatssitzung?? (30.06.2016)

Die Lokalpresse teilte es mit, die amtlichen Schaukästen hingegen sind leer. Bei der vorgesehenen Gemeinderatssitzung am heutigen Donnerstag sind offensichtlich Einwohner unerwünscht.

Mit dem Nichtaushang der Gemeinderatssitzung verstößt die Gemeinde gegen ihre Hauptsatzung. Im §11 Abs. 3, Öffentliche Bekanntmachungen ist folgendes geregelt:

-- Die Bekanntmachung von Zeit, Ort und Tagesordnung der Sitzungen des Gemeinderates und seiner beschließenden Ausschüsse erfolgt durch Veröffentlichung in Aushangkästen der Gemeinde, und zwar in der Rennsteigstraße vor der Kaufhalle und im Ortsteil Kahlert in der Bushaltestelle. --

Die Themen können nur aus der Lokalpressen entnommen werden. Vorgesehen ist wahrscheinlich eine Bürgerfragestunde, die Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes aus dem Jahr 2014, Beschlüsse zu Jahresrechnungen und Entlastungen des Ortsvorstehers und der Verwaltung.

alles wird besser, doch nie wieder ... (27.06.2016)

Der Ortsvorsteher will alles besser machen nach seiner Wiederwahl. Was jedoch genau damit gemeint ist, bleibt unklar.

Der Tourismus, Neustadts Haupteinnahmequelle, ist offensichtlich nicht damit gemeint. Hier wird weiter geschludert. Wenn man als Einheimischer oder als Urlauber durch den Ort geht, sieht man eine Dreckecke nach der anderen. So ist es derzeit nahezu unmöglich, die Brunnengasse zu begehen. Sie ist zu gewuchert. Ein ebenso unschöner Anblick erwartet den Besucher auf dem Meininger Friedhof. Hier steht das Gras sehr gut im Saft.

Einziger Lichtblick ist die Eigeninitiative eines Einwohners, der am Parkplatz Am Kokshügel das Gras gemäht hat.

Sollte dies der Standard künftig in Neustadt sein???

Parkplatz am Kokshügel
Parkplatz am Kokshügel
Brunnengasse
Brunnengasse
Brunnengasse

Thüringer Landtag beschließt Gesetz zur Gebietsreform (25.06.2016)

Nach mehrstündiger Debatte stimmte die rot-rot-grüne Koalition am Donnerstag dem sogenannten Vorschaltgesetz der Regierung mit einigen Korrekturen zu. Die Fraktionen von CDU und AfD lehnten es ab.

Das Gesetz bestimmt die Regeln für größere Gemeinden und eine Reduzierung der derzeit 17 Kreise und sechs kreisfreien Städte. Es soll am 1. Juli in Kraft treten.

Ministerpräsident Ramelow (Linke) hatte in der Debatte für die Strukturveränderungen als Reaktion auf die weiter sinkende Einwohnerzahl geworben: «Der Umbau ist dringend notwendig, um Thüringen zukunftsfest zu machen», sagte er. «Die Frage ist, ob immer mehr Geld für die Verwaltung oder für die Bürger und die Zukunft des Landes ausgegeben wird.» Seit Anfang der 1990er Jahre habe das Land 450.000 Einwohner verloren. «Das verändert uns.» Bis 2035 werde die Bevölkerung unter zwei Millionen Menschen sinken.

Nach dem Gesetz sollen Gemeinden künftig mindestens 6000 Einwohner haben, Kreise wenigstens 130 000 und kreisfreie Städte 100 000. Vorgesehen sind Finanzhilfen von 155 Millionen Euro vom Land für stark überschuldete Gemeinden und freiwillige Fusionen, die bis Ende Oktober 2017 möglich sind.

Die Oppositionsfraktionen lehnten das Gesetz ab. Der CDU-Abgeordnete Wolfgang Fiedler sprach von einer Reform auf «Biegen und Brechen», bei der weder Bürger noch Kommunen ausreichend gehört würden. Die größte Oppositionsfraktion hatte vergeblich versucht, die Reform von der Tagesordnung der Landtagssitzung zu streichen. Die AfD forderte die Möglichkeit freiwilliger Zusammenschlüsse auch für Kreise, die dann ebenfalls eine Fusionsprämie erhalten müssten.

Die Gegner der Gebietsreform kündigten für August den Start einer Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren an.

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern haben sie bereits vor einigen Jahren die Strukturreform umgesetzt. In Brandenburg soll im Juli eine Entscheidung für eine weitere Reform fallen.

Quelle: dpa

Pfarrbüro neu besetzt (21.06.2016)

Die Stelle im Pfarrbüro ist zum Jahresbeginn neu besetzt worden, teilte die Kirchgemeinde kürzlich mit.

Die aus Offenbach stammende Angelika Cuntz führt die Sekretariatsaufgaben der Kirchgemeinde Neustadt/Altenfeld aus. Hierzu gehören die Bearbeitung der Post, das Meldewesen bis hin zur Ahnenforschung.

Während das Pfarrbüro neu besetzt wurde, bleibt die Stelle des Pfarrers weiter unbesetzt. Mit dem Weggang des Pfarrer Kaiser in Richtung Eisfeld im April 2013 wird die Kirchgemeinde kommissarisch geführt. Eine Neubesetzung erfolgte bisher nicht, da es keine Interessenten für diese Stelle gäbe. Nach Aussage der Superintendentin Greim-Harland gebe es derzeit mehr freie Stellen als Bewerber. So blieb eine zweimalige Ausschreibung und die Meldung als Entsendestelle erfolglos.

Vollsperrung Waldstraße / Bahnübergang in Ilmenau (17.06.2016)

Wegen Verlegung von Kabeln für das Internet und Leerrohre für die Rennsteigbahn im Bereich des Bahnüberganges in der Waldstraße Ilmenau-Bad wird die Zufahrt und Ausfahrt aus dem Südviertel vom 20.06.16 bis 24.06.16 für den Gesamtverkehr gesperrt.
Die Busse der A-Linie in Richtung NPI bedienen nicht die Haltestellen in der Krankenhaustraße.
Eine Umleitung Richtung Neustadt ist ausgeschildert.

Sperrung Waldstraße/Bahnübergang

Sanierung von Straßen und Feuerwehrausrüstung (13.06.2016)

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde neben anderen Punkten auch ein Haushalt für die Gemeinde beschlossen.

Hauptinvestition des Haushaltes wird in diesem Jahr die Ausstattung der Feuerwehr und die Sanierung von Gemeindestraßen sein.

Für die Feuerwehr wird es neue Helme geben. Dies war erforderlich, da der TÜV für diese abgelaufen ist und bei einem Schaden keinen Ersatz über die Versicherung gibt. Weitere Anschaffungen für die Ausrüstung sind ebenfalls vorgesehen.

Eine weitere große Investition umfasst die Sanierung der Brandstraße und der Neuen Straße. Hier soll die Oberfläche erneuert werden. Die eingeplanten Kosten betragen 40 000 €.

In den Kindergarten werden 107 000 € investiert. Vorgesehen ist die Verbesserung des Schallschutzes, die Sanierung von Sanitäranlagen und Malerarbeiten. Die hier vorgesehenen Gelder werden faktisch zu 100% aus anderen Töpfen gegenfinanziert und kosten der Gemeinde somit nichts.

Eine weitere Investition ist das Umbinden der Kläranlage des Gemeindezentrums und die Anschaffung eines Laubgebläses für den Bauhof (1000 €).

Trotz der vorgesehenen Investitionen wird es die Gemeinde in den kommenden Jahren schwer haben, einen Haushalt aufzustellen. In diesem Jahr gelang es nur durch eine Entnahme aus der Rücklage in Höhe von 102 000 €. Diese wurde unter anderem durch die Bedarfszuweisung in Höhe von 59 000 € aus dem letzten Jahr aufgefüllt.

Ein Angebot der CDU, Gelder für die Helme aus anderen Fördermitteltöpfen zu beschaffen, wurde durch die Feuerwehr und den Ortsvorsteher ignoriert.

Dankeschön an die Wähler (09.06.2016)

Bei seinen Wählern hat sich der unterlegene Kandidat Matthias Hettstedt bedankt.

Obwohl sein Wahlergebnis mit 36,6% der Stimmen nicht für einen Amtswechsel reichte, ist er über das erreichte Ergebnis glücklich. Die Zustimmung bei der Wahl, zeige, dass die CDU-Fraktion im Gemeinderat auf dem richtigen Weg sei.

Matthias Hettstedt sehe im Ergebnis der Wahl eine große Verantwortung und Verpflichtung dem Wähler gegenüber.

Für DUMM verkauft (07.06.2016)

Aussage des Ortsvorstehers Macheleidt zum Wahlergebnis:

"Das ist ein sehr gutes Ergebnis für mich. Es hat gezeigt, dass die Bürger von Neustadt nicht dumm sind. Nur mit Worten kommt man eben nicht weit. Ich habe 17 Jahre für den Ort gekämpft und werde es jetzt auch weiter tun. Wir müssen in der Freiwilligkeitsphase zur Gebietsreform etwas Vernünftiges erreichen. Dabei werde ich weiter betonen, dass die Landesregierung uns unserer Zukunft beraubt. Sie bläst unser Geld raus." - aus Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau vom 07.06.2016

Anmerkung der Redaktion zu dieser Aussage:

Das ist ein sehr gutes Ergebnis für mich. - Kein gutes Ergebnis für die Interessengemeinschaft, deren Kandidat er war/ist? Es geht also nicht um Neustadt, sondern nur um ihn selbst.

Es hat gezeigt, dass die Bürger von Neustadt nicht dumm sind. - Wäre er nicht gewählt worden, sind dann die Bürger von Neustadt dumm?

Ich habe 17 Jahre für den Ort gekämpft ... - Alle Investitionen wurden gefördert. Der Rest wurde durch die Einwohner bezahlt. Vielmals hat Leander Lutz durch die Hintertür bei der Landesregierung Wege geebnet.

Wir müssen in der Freiwilligkeitsphase zur Gebietsreform etwas Vernünftiges erreichen - Möhrenbach hat es vorgemacht. Es geht auch ohne Freiwilligkeitsphase. Aussitzen der Gebietsreform seit über 10 Jahren lautet die Devise des Ortsvorstehers.

Dabei werde ich weiter betonen, dass die Landesregierung uns unserer Zukunft beraubt. - eine absolut sinnentleerte Aussage

Sie bläst unser Geld raus - Hier wäre ein fassen an die eigene Nase angebracht.

Wahlergebnis (05.06.2016)

                       

Wahlberechtigte 871
Wähler 575
Wahlbeteiligung  66,02%          
             
gültige Stimmen   559          
ungültige Stimmen  19          
             
Matthias Hettstedt (CDU)  205  36,67 %        
Dirk Macheleidt (IG Neustadt)  354  63,33 %        

peinlich, peinlich - ein Kommentar - (04.06.2016)

Einen Tag vor der Wahl ist es vollbracht. Die beiden Bewerber um das Amt des Ortsvorstehers haben ihre Wahlwerbung unters Volk gebracht.

Was fällt dem Leser als erstes auf? Die Wahlzettel strotzen so vor Fehlern. Hierbei nehmen sich beide Kandidaten nicht viel. Der eine hat 14 und der andere Kandidat hat 20 Fehler in seinem Aufruf an das Wahlvolk. Jedem Deutschlehrer sträuben sich die Nackenhaare bei den Rechtschreibfehlern und dem schlechten Ausdruck.

Das schöne an solcher Wahlwerbung ist jedoch, der geneigte Leser hat etwas zum schmunzeln und resümiert am Ende, wen solch ich denn nun wählen.

Während der Amtierende von 17 entbehrungsreichen Jahren spricht und förmlich um die Stimme der Wähler bettelt, argumentiert der Gegenkandidat mit einer ehrlichen Stimme für die Zukunft. Der eine verbucht eigene Erfolge, die andere Väter haben. Die Schuld an der Nichtrealisierung von Vorhaben wird wie immer bei anderen gesucht. Eigene Fehler im Umgang mit den Menschen im Ort unterschlagen.

Was bei beiden Kandidaten jedoch fehlt sind die Visionen, Wünsche und Ziele, wie es mit Neustadt weitergehen soll. Keine fundierten Aussagen zur bevorstehenden Gebietsreform. Mit wem soll Neustadt zusammengehen, welche Alternativen sind möglich, gibt es eine Bürgerbefragung, bleibt die eigene Identität erhalten. Das sind die Fragen der nächsten Jahre.

Diese Fragen muss der mündige Wähler sich selbst beantworten. Der Ort scheint uneins. Wer ist der richtige Kandidat. Wer erreicht mehr für Neustadt. Ist überhaupt einer von beiden der Richtige. Sie als Wähler haben die Wahl der Qual.

GEHEN SIE WÄHLEN.

Wenn sie nicht gehen, brauchen sie sich im nachhinein nicht beschweren.

Kandidaten zur Wahl (03.06.2016)

In der Thüringer Allgemeinen haben sich die Kandidaten Matthias Hettstedt und Dirk Macheleidt mit ihren Zielen vorgestellt.

Klicken sie auf den Namen und gelangen sie zum entsprechenden Artikel.

Matthias Hettstedt

Dirk Macheleidt

Bühl unterstützt Dartclub „Wilddiebe Neustadt am Rennsteig e.V.“ (02.06.2016)

Auf Einladung von Bürgermeisterkandidat Matthias Hettstedt (zweiter von links) besuchte Landtagsabgeordneter Andreas Bühl (CDU) den Dartclub „Wilddiebe Neustadt am Rennsteig e.V.“ und informierte sich über die Arbeit des Vereins. Sogar im Ligabetrieb spielt der Verein mit seinen 20 Mitgliedern. Hierfür seien oft weite Fahrten bis nach Franken erforderlich, sagte Vereinsvorsitzender Frank Schmidt (erster von rechts). Dies sei gerade für kleine Vereine nicht einfach, weshalb Landtagsabgeordneter Andreas Bühl die Arbeit des Vereins mit 150 Euro aus seiner Aktion „Bühl fördert“ unterstützte. Auch die Arbeit von kleinen Vereinen müsse entsprechend gewürdigt werden, waren sich Bühl und Hettstedt einig.

Quelle: Andreas Bühl

Hohe Tanne (01.06.2016)

Wie von der ausführenden Baufirma zu erfahren war, wird ab Donnerstag, den 02.06.2016, die Brücke an der Hohen Tanne wieder freigegeben.

Die Freigabe umfasst die Fahrtrichtung Möhrenbach-Hohe Tanne-Gillersdorf und Neustadt-Hohe Tanne-Gillersdorf.

Nach Großbreitenbach bleibt die Straße weiterhin gesperrt.

Die Umleitung nach Großbreitenbach erfolgt wie bisher über Altenfeld oder über Hohe Tanne - Gillersdorf - Böhlen.

nur des Geldes wegen? (31.05.2016)

Ist die Hauptmotivation der Einsatz für Neustadt oder geht es nur ums Geld? Behauptet wird immer das Erstere.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde dem Ortsvorsteher Macheleidt eine Frage nach der Aufwandsentschädigung gestellt. In den letzten Jahren (2000 - 2015) nahm die Bevölkerung um über 300 Einwohner ab. Ein Haushalt konnte mangels Deckung in den vergangenen zwei Jahren nicht aufgestellt werden. Die Vereine werden inzwischen zu 100% an den Betriebskosten beteiligt, die Kindergartenbeiträge wurden nicht unwesentlich erhöht , ein Termin für die noch unsanierten Straßen gibt es nicht, die Grundstücksankäufe für die Bahnhof- und Rennsteigstraße werden seit deren Fertigstellung verzögert und bei den Einwohnern wurde massiv an der Steuerschraube gedreht.

Vor diesem Hintergrund wurde dem Ortsvorsteher folgende Frage gestellt: Werden sie nach gegebenenfalls erfolgreicher Wiederwahl einen Antrag in den Gemeinderat einbringen, der eine Reduzierung und damit Anpassung an die tatsächliche Einwohnerzahl vorsieht.  

Bevor der Ortsvorsteher eine Antwort geben konnte, ergriff die VG-Vorsitzende Misch das Wort und erklärte die gesetzlichen Regelungen. Dies besagt in §5 Thüringer Aufwandsentschädigungsverordnung: "...behalten die im Amt befindlichen kommunalen Wahlbeamten für ihre Person und für die Dauer ihrer Amtszeit die Aufwandsentschädigung in der bisher gezahlten Höhe. Dies gilt auch, wenn der kommunale Wahlbeamte wiedergewählt oder vor oder unmittelbar nach Ablauf seiner Amtszeit erneut in dasselbe Amt berufen wird...."

Auf die erneute Nachfrage, ob der Ortsvorsteher auf Grund der massiv gesunkenen Einwohnerzahlen, die Entschädigung an die tatsächliche Einwohnerzahl anpassen würde, antwortete er: er habe noch nie davon gehört, dass ein Minister, Beamter oder Landrat einen solchen Antrag gestellt hat. Keiner verzichtet auf sein Geld. Diese Entscheidung müsse ihm wohl überlassen werden, ob er einen Antrag an den Gemeinderat stellt.

Im Gegensatz zum amtierenden Ortsvorsteher würde bei einem Wahlsieg der Kandidat der CDU an die derzeit aktuelle Einwohnerzahl von 947 (Stand: 30.06.2015) gemessen. Hier beträgt die Aufwandsentschädigung 1060€ gegenüber 1335€ beim amtierenden Ortsvorsteher.

Da in Neustadt jeder Cent dreimal umgedreht werden muss, in den vergangenen Jahren nichts investiert und vorangebracht wurde, sollte auch der amtierende Ortsvorsteher einmal überdenken, ob seine Aussage sinnvoll ist. Denn von jedem Anderen verlangt er immer wieder Einsparungen.

Strafvereitelung im Amt? (28.05.2016)

So könnte man das Dulden von Gesetzesverstößen des amtierenden Ortsvorstehers bezeichnen.

Während des letzten Wintereinbruches im April befand sich der Gemeindemulticar in der Werkstatt. Aus diesem Grunde beauftragte der Ortsvorsteher befreundete Einwohner mit der Beräumung des Schnees mit privaten Fahrzeugen. Eines davon war nicht mit Kennzeichen versehen und demzufolge nicht zugelassen. Hier lag ein geduldeter Verstoß gegen die Straßenverkehrszulassungsordnung und das Pflichtversicherungsgesetz vor.

Eine nichtoffizielle Wirtschaft im Ortsteil Kahlert wird ebenso geduldet. Dort soll mittlerweile mit dem Verkauf von Bratwürsten geworben werden.

Weiterhin wird mit Wissen des Ortsvorstehers die Nutzung des Bauhofes für die private Nutzung geduldet. Hier stellt der Gemeindearbeiter seinen Traktor und seinen Hänger unter.

Über die Schlüssel der Gemeinde kann offenbar Jeder verfügen. Außerhalb der Grünschnittannahmezeiten wurden durch den ehemaligen Saisonarbeiter der Bauhof geöffnet, damit Bürger mehrere Fuhren Grünschnitt in den Container verbringen konnten.

Sie können nun entscheiden, ob es sich hier um Strafvereitelung im Amt handelt oder ob es sich in Neustadt um alltägliche normale Dinge handelt.

Macheleidt unterstellt Hettstedt Schaden an Gemeinde (27.05.2016)

Der Wahlkampf geht offensichtlich in seine heiße Phase. In der gestrigen Gemeinderatssitzung unterstellte der amtierende Ortsvorsteher Macheleidt seinem Gegenkandidaten Hettstedt, Neustadt einen Schaden in Höhe von 60 000 € verursacht zu haben.

Nach diesen Äußerungen saßen alle Anwesenden, angefangen bei der VG-Vorsitzenden Misch, den Vertretern der Interessengemeinschaft und der Ehefrau des Ortsvorstehers (ebenfalls Kindergärtnerin), auf ihren Plätzen und reagierten auf diese Aussage nicht. Einzig Leander Lutz (CDU) reagierte auf diese Behauptung und wies diese zurück.

Worum geht es bei dieser Unterstellung?

Der Ortsvorsteher Macheleidt warf dem Kandidaten der CDU vor, seine Kinder jahrelang in den Masserberger Kindergarten gebracht zu haben, anstatt die Kinder in Neustadt betreuen zu lassen. Somit habe die Gemeinde 60 000 € an den Masserberger Kindergarten gezahlt. Dieses Geld hätte auch in Neustadt bleiben und somit auch dem Neustädter Kindergarten zu Gute kommen können.

Bei der auswärtigen Unterbringung, egal aus welchen Gründen sich die Eltern dafür entscheiden, hat die Gemeinde einen Betrag an den Gastkindergarten zu zahlen. Andersherum erhält die Gemeinde jedoch auch Geld für Gastkinder in Neustadt.

Mit der Novellierung der Gesetze vor einigen Jahren können Eltern den Kindergartenplatz frei wählen. Somit können Neustädter ihre Kinder auswärts und auswärtige Eltern ihre Kinder in Neustadt unterbringen. Für die Unterbringung gibt es vielerlei Beweggründe. Es können Öffnungszeiten, Angebote der KITA, persönliche Gründe oder rein logistische Aspekte den Ausschlag geben.

Gesetzesgrundlage : Thüringer Gesetz über die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern ... (ThürKitaG)

§ 4 Wunsch- und Wahlrecht

Die Eltern haben das Recht, im Rahmen freier Kapazitäten zwischen den verschiedenen Kindertageseinrichtungen sowie den Angeboten der Kindertagespflege am Ort ihres gewöhnlichen Aufenthalts oder an einem anderen Ort zu wählen. Sie haben den Träger der gewünschten Einrichtung und die Wohnsitzgemeinde unter Angabe der gewünschten Einrichtung über den Betreuungsbedarf in der Regel sechs Monate im Voraus zu informieren.

Gemeinderatssitzung (23.05.2016)

Am Donnerstag findet die nächste Gemeinderatssitzung statt. Tagesordnungspunkte sind die Beratung und ggf. Beschlussfassung des Haushaltes 2016. Gleichzeitig soll der Finanzplan für die Jahre 2016 bis 2019 beschlossen werden.

Vor diesen Punkten gibt es eine Bürgerfragestunde.

Landgemeinde bis 2017 (21.05.2016)

Am 12.05.2016 fand in Großbreitenbach eine Einwohnerversammlung statt. Auf dieser informierte das Großbreitenbacher Stadtoberhaupt Hans Jürgen Beier auch über die vorgesehene Gebietsreform.

Laut Beiers Aussage sei man sich mit Neustadt einig. In Absprache mit dem Neustädter Ortsvorsteher Macheleidt wolle man noch vor der gesetzlichen Frist eine gemeinsame Landgemeinde bilden. Die VG "Langer Berg", die sich bisher geweigert hat, Neustadt aus ihrem Verbund zu entlassen, soll sich mittlerweile in die andere Richtung entschieden haben,

Wenn es nach Beier und Macheleidt geht, soll bis Ende diesen Jahres das Verfahren unter Dach und Fach sein. Neustadt wäre dann ein Ortsteil der Landgemeinde Großbreitenbach. Das gesamte Verfahren könnte bis Ende 2017 abgeschlossen sein.

Beier erwähnte auch die Möglichkeit einer Befragung der Bevölkerung und der erforderlichen Beschlussfassung durch die Gemeindeparlamente.

Mit den Äußerungen des Großbreitenbacher Stadtoberhauptes wurden die Einwohner der Stadt Großbreitenbach informiert. Sein Neustädter Kollege hingegen hat sich bisher geweigert, die Einwohner des Ortes mit ins Boot zu nehmen. Nach Ansicht von Macheleidt gibt es nur die eine Möglichkeit für Neustadt, nämlich den Weg mit Großbreitenbach als zukünftige Landgemeinde. Über Alternativen, wie z. Bsp. das Zusammengehen von Masserberg, Altenfeld, Neustadt, Frauenwald und Schmiedefeld, weigerte sich der Ortsvorsteher zu reden.

Ehrlichkeit gegenüber dem Wähler (16.05.2016)

In knapp 3 Wochen haben die Einwohner und Einwohnerinnen von Neustadt die Wahl der Qual. Es bewerben sich zwei Kandidaten um die Position des Ortsvorstehers.

Der eine davon ist der amtierende Ortsvorsteher Macheleidt. Der andere ist ein neuer Bewerber und seit einiger Zeit Gemeinderatsmitglied.

Aus Sicht vieler Einwohner sollten beide eine gemeinsame Wahlveranstaltung durchführen und dabei ihre Ziele und Visionen für Neustadt vortragen. Nach dem Kenntnisstand der Redaktion ist dies jedoch von den Kandidaten nicht vorgesehen.

WIR RUFEN SIE HIERMIT AUF, SICH AUF EINER WAHLVERSAMMLUNG ZU PRÄSENTIEREN UND IHRE ZIELE DEN EINWOHNERN DARZUSTELLEN. NUR MIT TRANSPARENZ UND EHRLICHKEIT PUNKTET MAN BEI DEN WÄHLERN.

Vollsperrung Hohe Tanne - Großbreitenbach (12.05.2016)

Ab dem 17.05. bis voraussichtlich 02.09.2016 wird die Landstraße 1047 von der Hohen Tanne bis Großbreitenbach voll gesperrt.

Im 1. Bauabschnitt ist auch keine Abfahrt nach Gillersdorf möglich. Für ca. 4 Wochen wird im Bereich Hohe Tanne gebaut.

Von Großbreitenbach aus wird die Umleitung über die L 2648 nach Böhlen weiter K 48 nach Gillersdorf, weiter K 54 Herschdorf, L 1144 Pennewitz zur B 88, weiter bis Gehren geführt. Diese Umleitung gilt auch für die Gegenrichtung. Von Neustadt am Rennsteig, Möhrenbach ist im ersten Bauabschnitt keine Durchfahrt nach Gillersdorf bzw. Großbreitenbach möglich.Verkehr von Neustadt wird über Altenfeld nach Großbreitenbach umgeleitet.

schönste Aussicht?? (10.05.2016)

Ist "Südthüringens schönste Aussicht" nicht nur schön sondern auch gefährlich?

Im vergangenen Jahr gewann eine Einwohnerin aus Kahlert eine von 60 Bänken, die das SRH Zentralklinikum Suhl mit der Tageszeitung Freies Wort ausgelobt hat. An dieser Aktion beteiligte sich auch der Rennsteigverein Neustadt mit besagter Einwohnerin aus Kahlert.

Nachdem der Winter Neustadt und Kahlert verlassen hat, wurde die Bank durch den Rennsteigverein in einem Arbeitseinsatz an ihren künftigen Platz verbracht. Dieser befindet sich direkt am Rennsteig, am Ortsausgang Kahlert nach Masserberg.

Der als schönste Aussicht bezeichnete Punkt kann auch ganz schnell für Banksitzende gefährlich werden. Ausgangs einer Kurve befindet sich die Bank unterhalb der Straße und kann bei schlechten Straßenverhältnissen für die darauf Sitzenden gefährlich werden. Dass der Bankstandort nicht gerade glücklich gewählt ist, werden die Sitzenden bei stärkerem Verkehr bemerken. Die Abgase der Fahrzeuge werden ihnen die Aussicht vermiesen.

Der Rennsteig verläuft im Ortsteil Kahlert zum größten Teil auf der Landesstraße L2052. Ein Fußweg für die Wanderer ist derzeit nicht geplant. Auf Grund der abschüssigen Lage des Ortseinganges gab es bereits mehrere Verkehrsunfälle, auch mit Todesfolge. Ein Aufstellen der schönsten Aussicht auf der gegenüberliegenden Straßenseite wäre für alle Besucher eine sichere Alternative.

Südthüringens schönste Aussicht
Blick übers Land
schönste Aussicht in Abgasen

Volltrunken in Neustadt (05.05.2016)

Mit 4,5 Promille verursachte eine Autofahrerin größere Sachschäden.

Am Mittwochabend hinterließ eine volltrunkene Audifahrerin eine Spur der Verwüstung in der Brandstraße. Dabei beschädigte sie zwei Zäune, zwei Hoftore und ein Auto.

Als das Fahrzeug nicht mehr funktionstüchtig war, verließ sie den Unfallort. Nach einiger Zeit erschien sie wieder. Die Beamten stellten bei der Unfallaufnahme einen Alkoholwert von 4,5 Promille fest. Den genauen Wert soll durch einen Arzt festgestellt werden.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 8500 Euro.

Wahl 2016 (04.05.2016)

Nach der Sitzung des  Wahlausschusses ist nun klar, wer die Kandidaten für die Wahl zum Ortsvorsteher sind.

Von den ursprünglich 3-5 vermuteten Kandidaten sind zwei übrig geblieben.

Die CDU nominierte Matthias Hettstedt. Der am 28.08.1979 (37 Jahre) geborene Matthias Hettstedt arbeitet als Polizeibeamter in Bayern.

Für die Interessengemeinschaft Neustadt kandidiert der amtierende Ortsvorsteher Dirk Macheleidt. Der gelernte Elektrofacharbeiter arbeitet bei TOITOI als Außenstellenleiter in Großbreitenbach. Geboren wurde Dirk Macheleidt im März 1966 (50 Jahre).

Die Wahlvorschläge werden in der genannten Reihenfolge auch auf dem Wahlzettel stehen.

Andere Kandidaten waren kurzzeitig im Dorfgespräch. So wurde ein Dachdecker aus Kahlert, der ehemalige saisonale Gemeindearbeiter und der Feuerwehrvereinsvorsitzende mehrfach erwähnt. Diese zogen es jedoch vor, nicht zu kandidieren.

Die Wahl findet am 05.06.2016 von 8:00 -18:00 im Gemeindezentrum statt.

Grünschnittannahme (02.05.2016)

der Ball soll rollen (30.04.2016)

Das Sportfachgeschäft Prediger in Ilmenau sponsorte den neu gebildeten Jugendgruppen 10 Bälle. Die Jugendbetreuer Franziska Dame, Lilith Kahl, David Linke und Kenny Schulz vom SV Olympia investieren viel Zeit in die Jugendgruppen. Als Anerkennung erhielten sie nun die 10 Bälle.

Seit dem Weggang des Pfarrer Kaiser, der die Jugendgruppe ins Leben gerufen hatte, stand die Fortführung zur Diskussion. Mit viel Engagement nahmen sich die Jugendbetreuer der Aufgabe an.

Für das Sponsoring bedankt sich der SV Olympia.

Macht Schnee dumm? (28.04.2016)

Was passiert in Neustadt? Bei Schneefall setzt bei Einigen offenbar das Gehirn aus.

Für den Dienstag sagte der Wetterdienst Schneefall bis zu 15cm voraus. In Neustadt war jedoch der Gemeindemulticar für dieses Wetter nicht einsatzbereit. Der Schneepflug steht abmontiert im Bauhof. Gegen 7:00 fuhr ein grünes Fahrzeug mit Räumschild durch die Straßen und erledigte den Winterdienst.

Ein weiterer Fall betrifft ein einheimisches Fahrzeug, welches sich am Mittwoch auf einer Wiese fest fuhr. Zu diesem Zeitpunkt war der Ortseingang, vom Dreiherrenstein kommend, durch einen LKW blockiert. Einem Geländewagen nachmachend, versuchte der Fahrer des Transporters den Weg über die Wiese. Dies gelang jedoch logischerweise nicht. Somit musste der blaue Transporter mit einem Traktor aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Ein weiterer Fall betrifft einen blauen nichtzugelassenen Traktor. Dieses wurde als Winterdienstfahrzeug auf den Gemeindestraßen benutzt. Sollte dies im Auftrag des Ortvorstehers geschehen sein, nimmt dieser wissentlich einen Verstoß gegen die STVO in Kauf. Sollte der Ortsvorsteher nicht der Auftraggeber sein, hat er den Überblick über seine Gemeinde verloren.

Hoffen wir darauf, dass in Kürze der Frühling eintrifft und der Winter sich endgültig verabschiedet. Auch im Sinne derjenigen, bei denen das Gehirn sich hin und wieder abschaltet.

Haushalt im Wahlkampf? (23.04.2016)

Nach bisher unbestätigten Informationen plant der Ortsvorsteher in diesem Jahr, einen Haushalt aufzustellen. In diesem soll ein zentraler Punkt der Straßenbau sein.

Mit über 50 000 Übernachtungen erhält die Gemeinde annähernd 100 000 € Einnahmen, die dem Haushalt gutgeschrieben werden. Zieht man den Rennsteigshuttle ab, bleiben immer noch genügend in der Gemeindekasse, um beide Gemeindearbeiter und den Ortsvorsteher bezahlen zu können. Somit könnte in den letzten beiden Jahren sogar noch etwas "angespart" worden sein.

Laut Aussage des Ortsvorstehers konnte in den vergangenen Jahren kein Haushalt aufgestellt werden. Schuld daran war der Landkreis und der Freistaat Thüringen. Diese erhöhten die Kreisumlage immer weiter und gleichzeitig kürze der Freistaat die Schlüsselzuweisungen. Für Investitionen stehe somit kein Geld zur Verfügung.

Tag der Anerkennung von Freiwilligen 2016 (20.04.2016)

Der Tag der Anerkennung von Freiwilligen wird heute begangen. Der Tag ehrt alle Freiwilligen bzw. Ehrenamtlichen, die ohne finanzielle oder materielle Vergütung arbeiten.

Wir möchten allen Ehrenamtlichen unseren Dank aussprechen für ihre freiwillig geleistete unbezahlte und unbezahlbare Arbeit. Besonders Diejenigen, die für ihre Tätigkeit nie ein Dankeschön erhalten.

65 Jahre Rennsteiglied - Remix und Original (19.04.2016)

Über das neu arrangierte Rennsteiglied werden sich der Rennsteigpabst und seine Freunde nicht gerade freuen. Antenne Thüringen erstellte ein Remix des 65 Jahre alten Liedes.

externer Link zu Antenne Thüringen [Link]

Ob ihnen die neue Version gefällt, wissen wir nicht. Der Rennsteigverein beging am letzten Wochenende dieses Jubiläum in klassischer Manier. Als Gast hatten sie sich ein Urgestein des Rennsteigliedes eingeladen. Manfred Zinner, der Herbert-Roth-Musikant, reiste mit seiner Zither aus Schalkau an. Zusammen wurde standesgemäß das Original gesungen. Bei Gesprächen, Kaffee und Kuchen schwelgten die Teilnehmer von den "guten alten Zeiten".

Artikel aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Ilmenau vom 15.04.2016 [link]

offene Karten? (17.04.2016)

So langsam beginnt die heiße Phase. Die Landesregierung hat dem geplanten Vorschaltgesetz zur Gebietsreform zugestimmt. Im Anschluss soll es im Landtag debattiert und beschlossen werden.

Vorgesehen ist es, bis 2018 die Landkreise zu halbieren und größere Gemeindeverbünde zu schaffen. Von den gut 800 Kommunen könnte nur noch jede vierte übrig bleiben.

Ein  Zuschuss von 155 Millionen Euro soll die Fusion für die Gemeinden schmackhaft machen. Zumindest in der Freiwilligkeitsphase. Dies soll bis zum 31. Dezember 2017 andauern. Im Anschluss werden die "Nichtwilligen" zwangsverheiratet.

Was dies für Neustadt bedeutet, werden die kommenden 1 1/2 Jahre zeigen. 

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Wenn es nach dem Ortsvorsteher geht, wird Neustadt bedingungslos mit Großbreitenbach fusionieren. Eine Einwohnerbefragung ist seinerseits nicht vorgesehen. Informationsveranstaltungen ebenso wenig.

Großbreitenbach hingegen einen anderen Weg. Hier wird durch den dortigen Bürgermeister rechtzeitig mit offenen Karten gespielt. Im aktuellen Amtsblatt der VG Großbreitenbach legt der Bürgermeister das Für und Wider einer Landgemeinde dar. Gleichzeitig lädt er zu einer Bürgerversammlung ein. Diese soll am 12. Mai 2016 um 19:00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus stattfinden. Hierzu lädt er alle Einwohner Großbreitenbachs sowie alle Interessierten ein.

Im Amtsblatt lädt das Großbreitenbacher Stadtoberhaupt alle Bürgerinnen und Bürger seiner Stadt zu einer offenen Diskussion über die Gemeindereform ein.

In Neustadt ist diese rechtzeitige Beteiligung der Einwohner hingegen nicht gewollt bzw. derzeit nicht vorgesehen.

Artikel aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen, Hauptausgabe vom 13.04.2016 [link]

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Kandidat Nr.1 (15.04.2016)

Gut eine Woche vor Bewerbungsschluss hat sich der erste Kandidat geoutet. Es ist der CDU-Kandidat Matthias Hettstedt. Dieser tritt somit am 5. Juni gegen den amtierenden Ortsvorsteher Dirk Macheleidt an.

Hettstedt, der 14 Jahre jünger als Macheleidt (50) ist, arbeitet als Polizist in Bayern. Für ihn sei die wichtigste Aufgabe zukünftig, die Konsolidierung des Haushaltes. Bürgernähe und -beteiligung sei für ihn ebenso wichtig. Auch im Hinblick auf die Gebietsreform.

In seinem Statement rief Hettstedt zu einem fairen Wahlkampf auf. Es solle auf persönliche Beleidigungen und üble Nachreden verzichtet werden.

Ob es ein direktes Aufeinandertreffen der Kandidaten geben wird, ist bisher noch nicht bekannt. Bei der letzten Wahl 2010 hatte sich der amtierende Ortsvorsteher vor einer Gesprächsrunde zu Themen rund um Neustadt mit dem damaligen Kandidaten gedrückt. 

Artikel aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Ilmenau vom 15.04.2016 [link]

hat noch zu tun (09.04.2016)

Was bewegt einen Mann, der seit fast 17 Jahren ein Amt ausübt, dass in seiner Form das Undankbarste ist? Ist es die Macht, oder das Geld oder am Ende der so hochgepriesene Einsatz für die Neustädter und Neustädterinnen?

Die erste Wahl 1999 war noch relativ eindeutig. Im Jahr 2004 rettete dem Amtsinhaber bereits bei der Kandidatenaufstellung nur der Verzicht des 2010er Kandidaten und das gleichzeitig stattfindende Neustadt-Treffen den Posten. In der Stichwahl konnte er sich nur auf Grund dieses Festes behaupten. 2010 wurde seitens des Amtsinhabers, der schmutzigste Wahlkampf den Neustadt je erlebt hat, geführt.

Während vielerorts einige amtierende Ortsvorsteher ihren angekündigten Verzicht wahr machen, tanzt der Neustädter Ortsvorsteher wie so oft aus der Reihe. Seine in den letzten Jahren angekündigten Verzichtserklärungen für eine erneute Kandidatur lässt er keine Taten folgen. Als Antwort gibt er folgendes (Zitat TA): "Ich hatte zwar mal die Faxen dicke, möchte aber für den Übergang in eine Landgemeinde noch einige Sachen regeln, damit Neustadt beruhigt in die Zukunft gehen kann." Ob diese Aussage im Sinne Neustadts ist, kann nur spekuliert werden.

Mehrfach haben die Wählergemeinschaften im Gemeinderat eine zügige Fusion mit den Nachbargemeinden gefordert. Jahrelang wurde dieses Thema durch den Ortsvorsteher ausgesessen, jedoch immer kurz vor Wahlen auf die Tagesordnung gesetzt. In der Hoffnung, das dumme Wahlvolk glaubt den Beteuerungen des Ortsvorsteher. Und wie sich herausgestellt hat, hat es das.

Für die beiden voraussichtlichen Gegenkandidaten hingegen werden die kommenden Wochen bis zur Wahl eine von Hetzkampagnen und Verleumdungen geprägte Zeit. Dem sollten sie jedoch offen und unverwundbar trotzen.

Auch wenn, wie von der Landesregierung gefordert, 2018 in neuen Strukturen gewählt werden soll. Es werden für Neustadt keine leichten Zeiten bis zur Bildung und Vollendung einer Landgemeinde.

Artikel aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Ilmenau vom 08.03.2016 [link]

Brunnengasse (03.04.2016)

Der unbedingte Ausbau der Brunnengasse wurde vor einigen Jahren durch den Ortsvorsteher Macheleidt gefordert. Es waren sogar 10 000 Euro im Haushalt der Gemeinde eingeplant. An Geldmangel kann die Realisierung nicht gelegen haben, denn die Finanzierung der geplanten Maßnahme war gesichert.

Als Begründung wurde seinerzeit der erforderliche Winterdienst ins Spiel gebracht. Andere vermuteten hingegen einen Gefallen für einen Grundstücksanlieger, der keine eigene Zufahrt besitzt.

Der dort befindliche Schuppen, der sich im Privateigentum befand, wurde durch die Freiwillige Feuerwehr im Rahmen eines Arbeitseinsatzes abgerissen.

Ob und wann der geforderte Ausbau erfolgt, ist noch offen. Eine Gefährdung für Fußgänger besteht trotzdem.

Brunnengasse - fehlende Absicherung

neue Feuerwehrhelme erforderlich (31.03.2016)

21 Einsatzkräfte stehen der Freiwilligen Feuerwehr derzeit noch zur Verfügung. 5 davon sind Atemschutzgeräteträger, drei weniger als ein Jahr davor. Da es in Neustadt keine Jugendfeuerwehr gibt, ist es schwierig Nachwuchs zu gewinnen. Jedoch könnte dann das Durchschnittsalter, das jetzt bei 41,7 Jahren liegt, etwas sinken.

Zu zwei Brandeinsätzen und vier technische Hilfeleistungen wurde die Feuerwehr im letzten Jahr gerufen. Auch zu zwei Fehlalarmen rückte die Feuerwehr aus.

Die größte Sorge bereitet jedoch das zunehmende Alter der Technik. Das Feuerlöschfahrzeug hat mittlerweile 22 Jahre auf dem Buckel. Weitere Ausrüstungsgegenstände  der Kameraden kommen zunehmend an ihre Altersgrenze.

Die Schutzhelme sind mittlerweile 10 Jahre länger in Nutzung als vorgesehen. Eine Neuanschaffung kann laut Aussage des Ortsvorstehers auf Grund der klammen Gemeindekasse auch in diesem Jahr nicht erfolgen. Ein Gesprächsangebot der CDU, die Unterstützung für eine Beschaffung anbot, wurde von der Feuerwehr jedoch nicht angenommen.

Eine gute Nachricht gab es trotzdem, 13 Kameraden sind mittlerweile mit neuer Einsatzbekleidung ausgestattet worden

Osterfeuer (29.03.2016)

Die Freiwillige Feuerwehr und der SV Olympia organisierten am Gründonnerstag für die Jüngsten im Ort einen Fackelumzug mit anschließendem Osterfeuer. Am Sportplatz leuchteten Lampions in Form von Biene Maja, Schneemann und Igel.

Ca. 100 Teilnehmer nahmen an dieser Veranstaltung teil.

 

Zu Ostern ganz viel Sonnenschein,

einen fleißigen Osterhasen und

erholsame Feiertage.

Spielsachen für die KITA (20.03.2016)

Über eine großzügige Spende konnten sich die Kinder der KITA "Rennsteigzwerge" Mitte März freuen.

Im Januar organsierte die Freiwillige Feuerwehr und der Elternbeirat einen Rodelnachmittag für die Kleinsten. Der dabei erzielte Erlös wurde nun in Spielsachen investiert.

Dank sprachen die Vertreter der Gemeinde aus, die kostenlos Technik und Energie bereitstellten.

Heyer bleibt Ortsbrandmeister (17.03.2016)

Auf ihrer Jahreshauptversammlung haben die Kameraden der Feuerwehr ihren alten Ortsbrandmeister wiedergewählt. Somit bleibt Ingo Heyer weiterhin der Neustädter Ortsbrandmeister.

Stellvertreter ist Jens Köditz und Jens Czarnetzki fungiert als Gerätewart. Ein Jugendwart konnte nicht gewählt werden, da es in Neustadt keine Jugendfeuerwehr gibt.

Nach ihrer Wahl dankten die Gewählten für das ausgesprochene Vertrauen.

widersprüchliche Gästezahlen (12.03.2016)

Offensichtlich weiß die Gemeinde Neustadt nicht, welche Zahlen gelten. In einer Lokalzeitung ist die Rede von 7000 Übernachtungen weniger gegenüber 2014.

Die dem Landesamt für Statistik gemeldeten Zahlen widersprechen den von Robert Witter getätigten Äußerungen. 48 892 Übernachtungen wurden im Jahr 2014 gemeldet. Für das Jahr 2015 wurden 51 124 Übernachtungen übermittelt. Daraus ergibt sich eine Verweildauer von 3,6 Tagen (2014 3,5 Tage).

Als Vergleich wird Oberhof herangezogen. Dort lag die Verweildauer bei 2,7 Tagen. Unterschlagen wird bei solchen Aussagen die Anzahl der Übernachtungen. Diese lag immerhin bei 429 746. Dies sind fast 8 1/2 mehr Übernachtungen als in Neustadt.

Die meisten Übernachtungsgäste werden durch das Hotel Kammweg akquiriert. Nach Aussage von Witter kommen zwei Drittel der Gästezahlen aus diesem Haus. Das entspräche einer Übernachtungszahl von ca. 34 000.

Mit der Übernachtungszahl ergeben sich für die Gemeinde auch positive Zahlen. Jeder Übernachtungsgast darf seit der 4. Änderung der Kurbeitragssatzung seit November 2015 2,00 Euro Kurbeitrag zahlen. Vorher betrug der Tagessatz 1,50 Euro. Bei gleichbleibender Übernachtungszahl im Jahr 2016 würden dies Einnahmen in Höhe von 100 000 € für die Gemeinde bedeuten.

ehemaliges Gasthaus verschwindet (10.03.2016)

Wer in den letzten Tagen einmal durch Kahlert gefahren ist, wird sich gewundert haben. Es wird nicht saniert sondern abgerissen. Das ehemalige Gasthaus "Zum Falken" kurz hinter der Kurve Richtung Gießübel fällt der Abrissbirne zu Opfer.

Das historische Gebäude wurde 1727 erstmals erwähnt. Christoph Kahlert, Wirt zu Crock, erhielt die Gastungs- und Braugerechtigkeit für ein zu erbauendes Wohnhaus zwischen Gießübel und Neustadt - damit entsteht der Ortsteil Kahlert.

Artikel aus der Onlineausgabe des Freien Wortes, Ausgabe Ilmenau vom 20.02.2016

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Gasthaus "Zum Falken" auf dem Kahlert verschwindet

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Sturm im Wasserglas vor der Wahl (07.03.2016)

Pünktlich vor der Wahl des Ortsvorstehers am 5. Juni rührt der amtierende Neustädter Ortsvorsteher am Fusionsmodell. Seiner Meinung nach ist es nicht nachzuvollziehen weshalb sich seine Amtskollegen gegen eine Gebietsreform stellen. So sollen seiner Meinung nach die beiden Verwaltungsgemeinschaften "Langer Berg" und Großbreitenbach zusammengehen.

Periodisch ziehen die Ortsvorstände die Karte Gemeindefusion, um anschließend das Thema wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen. So hatte im letzten Jahr die VG-Vorsitzende des Langen Berges kurzfristig das Thema auf die Tagesordnung gesetzt und anschließend nichts mehr unternommen.

Der Neustädter Ortsvorsteher hängt bei diesem Thema nicht nach. Seit mindestens 10 Jahren ploppt das Thema immer wieder hoch. Mit einem Grundsatzbeschluss wurde zumindestens der Wille Neustadts zementiert. Dabei blieb es auch. Der neueste Vorschlag einer Fusion der beiden VG ist bereits ein alter Hut und wurde durch die CDU und die Freien Wähler gefordert bzw. vorgeschlagen.

Vor Jahren gab es einmal eine Arbeitsgruppe, die mit den umliegenden Gemeinden Gespräche führte. Dabei blieb es aber auch.  Ein Vorschlag der Freien Wähler, eine Fusion zu forcieren, wurde seitens des Ortsvorstehers untergraben und nicht weiter verfolgt. Aus diesem Grunde ist die periodische Wiederholung eines Fusionswillen nicht glaubwürdig und kann in die Schublade Wahlkampf abgelegt werden.

Artikel aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Ilmenau vom 06.03.2016 [link]

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Bürgermeister für Fusion der Verwaltungsgemeinschaften

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Landtagsabgeordneter widerspricht dem Ortsvorsteher (05.03.2016)

Zum wiederholten Mal wurde dem Ortsvorsteher die Darstellung von Sachverhalten widerlegt. In einer Lokalzeitung widersprach der Landtagsabgeordnete Bühl (CDU) der Aussage des Neustädter Ortsvorstehers Macheleidt.

Artikel aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Ilmenau vom 04.03.2016 [link]

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Bühl von Beginn an für Bahnstrecke - Vorwürfe zurückgewiesen

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Sicherheit für Rennsteigticket gefordert (02.03.2016)

Gesetzliche Sicherheit für das Rennsteigticket fordert der Neustädter Ortsvorsteher. So dürfte Gemeinden, die keinen Haushalt zustande bekommen und demzufolge der vorläufigen Haushaltsführung unterliegen, nicht am Ende die Leidtragenden sein.

Er wundere sich über die Diskussion, die derzeit geführt werde. Der CDU warf er vor, nach Umsetzung des Projektes, auf den Zug aufzuspringen anstelle ihn in Bewegung zu setzen.

Aus Sicht der Redaktion verklärt der Ortsvorsteher zum wiederholten Mal die Realität. Der Landtagsabgeordnete Bühl (CDU) setzte sich als Tourismussprecher seiner Fraktion immer wieder für eine gesetzliche Regelung und auch für das Rennsteigticket allgemein ein. Er war der Einzige, der mehr als einmal in Neustadt zu Besuch war. Die anderen Landtagsabgeordneten der Grünen, SPD und die Linken fehlten immer wieder, teilweise unentschuldigt.

Die Gemeinde Neustadt hat sich, wie 11 andere Gemeinden, für das Rennsteigticket entschieden. Für die Finanzierung des Rennsteigtickets wird von jedem Urlauber über die Kurtaxe ein Betrag in Höhe von 37 Cent einbehalten.

Sparen mit aller Kraft (27.02.2016)

Während die Gemeinde keinen Haushalt auf Grund von fehlenden Geldern aufstellen kann, wird an anderer Stelle das Geld in gewohnter Manier zum Fenster herausgeworfen.

Bauhof
Parkplatz am Kokshügel

Keine Windparks am Rennsteig (22.02.2016)

Im Ilm-Kreis wird es nur noch zwei Vorranggebiete für Windräder geben. Der Rennsteig und damit Neustadt gehören nicht dazu.

Laut Planung befinden sich die Vorranggebiete im Ilm-Kreis in den Bereichen Marlishausen und Bösleben-Wüllersleben. Einschränkungen soll es bei der Genehmigung geben. So sind Abstände zu Siedlungen von 1250 m und 200 m zu Waldrändern vorgesehen.

Für Neustadt gab es vor der Planaufstellung ebenfalls Gedanken zu Windrädern. Anfang der Jahrtausends wurde durch den  Gemeinderat der Antrag auf 3 Windräder an der Grillhütte mehrheitlich abgelehnt. In jüngster Zeit äußerte der Ortsvorsteher den Wunsch nach Windrädern im Ort, um damit die gemeindlichen Einrichtungen mit Strom zu versorgen. Bei den Vorschlägen handelt es sich um sogenannte Kleinwindräder. Diese haben in der Regel eine Leistung zwischen 300 und 1000 Watt bei entsprechendem Wind. Mehrere unabhängige Windfirmen rieten von solch kleinen Windrädern ab, da es sich nicht lohne und die Leistung zu gering wäre.

Seit der Idee des Ortsvorstehers hat sich nicht viel getan. Auf Rückfrage beim Biosphärenreservat, dass die Idee mit unterstützen wollte, war zu erfahren, seit der Idee hat sich von Seiten der Gemeinde nichts mehr getan.

Ob die Umsetzung der "Visionen" erfolgen kann/wird, hängt von Zustandekommen eines Haushaltes in Neustadt ab. Dies steht jedoch in den Sternen und könnte vom Winde verweht werden.

Artikel aus der Onlineausgabe des Freien Wortes, Ausgabe Ilmenau vom 20.02.2016

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Private Windparks angefragt

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Beförderungen (18.02.2016)

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr wurden für ihre Leistungen bzw. für absolvierte Weiterbildungslehrgänge Thomas Köhler und Nico Dame zum Oberlöschmeister befördert.

Ortsbrandmeister Heyer und Ortsvorsteher Macheleidt gratulierten den beiden Beförderten.

Fusion im Ilmtal (16.02.2016)

Die Stadt Stadtilm und die Gemeinde Ilmtal machen Nägel mit Köpfen. Die beiden Gemeindeoberhäupter haben das okay aus dem Ministerium erhalten. Nun müssen nur doch die Parlamente der Orte zustimmen.

Anders sieht es um die Bildung einer Einheits- oder Landgemeinde um den Langen Berg, dem Wolfsberg und in der Region Großbreitenbach aus. Hier wird seit Jahren eine Fusion verschleppt.

Alle Ortsvorsteher jammern permanent über zu wenig Geld. Einige Gemeinden bekommen keinen Haushalt mehr zustande. Aber trotzdem wird an alten Zöpfen festgehalten. Auch  das kurze Auflodern der Fusionsbemühungen im vergangenen Jahr war von keinem Erfolg gekrönt. Als Außenstehender bekommt man bei diesem Theater den Eindruck, hier geht es nur um Posten und nicht um eine funktionierende Verwaltung. Während der Neustädter Ortsvorsteher immer wieder auf eine Reduzierung des Landespersonals pocht, unternimmt er in Sachen Gemeindefusion nichts. Seit Jahren verschleppt er zielführende Gespräche. Mit immer fadenscheinigen Ausreden wird die Schuld bei Anderen gesucht.

Am Ende wird im schlimmsten Fall die Landesregierung eine Zwangsfusion festlegen. Im noch schlimmeren Fall gegen Neustadt.

Artikel aus der Onlineausgabe des Freien Wortes, Ausgabe Ilmenau vom 16.02.2016

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Stadtilm und Gemeinde Ilmtal trauen sich

Seit einem Jahr wird über einen Zusammenschluss von Stadtilm mit der Ilmtalgemeinde gesprochen, nun wird es konkret: Vergangenen Donnerstag waren Bürgermeister Lars Petermann und Ilmtals Gemeindechef Peer Schulze im Ministerium. Dort habe man gegen ein Zusammengehen nichts einzuwenden, sagte Lars Petermann am Montag auf Nachfrage dieser Zeitung. Peer Schulze bestätigt das. "Wir entsprechen dem Leitbild der rot-rot-grünen Regierung. Demnach sollen sich Umlandgemeinden einem Grund- oder Mittelzentrum anschließen. Stadtilm ist ein Grundzentrum", sagt Petermann und verweist auf die zentrale Lage im Ilmtal. Meldestelle und Standesamt nehme Stadtilm schon für die Ilmtalgemeinde wahr, ebenso für den Riechheimer Berg. Die Verwaltungsbeziehungen funktionieren, sagen beide Bürgermeister unisono. Nun seien Stadt- und Gemeinderat noch gefragt. Sie müssen der Fusion zustimmen.

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gerecht oder ungerecht (14.02.2016)

In einem Gästebucheintrag vom 12.02.2016 wurde eine Frage nach der Vergütung des Ortsvorstehers gestellt. Wir möchten gerne das Thema aufgreifen und ihnen einige Erläuterungen zu diesem Thema geben.

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In der Thüringer Verordnung

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Ehre dem Ehrenamt (11.02.2016)

"Die Menschen, die Ehrenämter ausüben, sind die Säulen der Gesellschaft", betonte Ortsvorsteher Dirk Macheleidt in seinen Begrüßungsworten. Mit diesen starken Worten eröffnete der Neustädter Ortsvorsteher den Neujahrsempfang der VG "Langer Berg".

Selbst jedoch unternimmt der Ortsvorsteher alles, ihm unliebsame Bürger, aus dem Ehrenamt zu vertreiben. So haben in den letzten Jahren eine nicht geringe Anzahl von Gemeinderatsmitgliedern ihr Mandat niedergelegt. Die Schiedsperson verzichtete auf eine erneute Kandidatur, nachdem der Ortsvorsteher eine Kampagne gegen diese unternahm. Der Vereinsvorsitzende der Feuerwehr legte ebenfalls sein Amt nieder. Ebenso verzichtete der Vorsitzende des TGV auf eine Wiederwahl.

Dies sind nur einige Beispiele für die vom Ortsvorsteher Macheleidt bezeichneten Säulen der Gesellschaft.

Der Neujahrsempfang der VG "Langer Berg" findet traditionell Anfang des Jahres statt. Im Wechsel innerhalb der VG-Gemeinden rotiert der Veranstaltungsort.

Neujahrsempfang (09.02.2016)

Seit nunmehr 13 Jahren wirbelt er mehr oder weniger im Neustädter Untergrund. Beim diesjährigen Neujahrsempfang wurde er nun endlich dafür ausgezeichnet. Für das ehrenamtliche Engagement in Neustadt wurde der 1. Beigeordnete Horst Brettel ausgezeichnet.

Der nicht unumstrittene Brettel engagiert sich in der Interessengemeinschaft Neustadt, dem Chor und der Kirchgemeinde. Für die Kreiskirche ist er als Präses tätig.

Artikel aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Ilmenau vom 09.02.2016 [link]

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Verwaltungschefin: Vereine gleichen Vernachlässigung durch Land aus

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Webcam wieder in Betrieb (04.02.2016)

Nach dem Ausfall der Webcam im Oktober letzten Jahres (wir berichteten) ist die Neustädter Webcam seit einigen Tagen wieder in Betrieb.

Auf Nachfrage bei der Einwohnerversammlung ließ der Ortsvorsteher verlauten, es stehe kein Geld für eine Reparatur zur Verfügung. Ein Hinweis, dass die Webcam öffentlich gefördert wurde interessierte ihn ebenso wenig. Der Einwand des Ortsvortehers bestand in der Aussage, Tourismus sei eine freiwillige Leistung und deshalb könne sie nicht repariert werden.

Müllsystem ab Sommer scharf (01.02.2016)

Bereits seit Beginn diesen Jahres läuft die Testphase für das neue Müllsystem.

Bis Ende Juni wird zwar die Entleerung registriert, jedoch noch nach dem Pauschalsystem abgerechnet. So gibt es derzeit eine personengebundene Abrechnung. Ab Juli soll dies umgestellt werden auf eine Entleerungsgebühr.

Hierbei gibt es eine Grund- und eine Entleerungsgebühr pro Person. Die genauen Zahlen finden sie im verteilten Abfallleitfaden des Ilm-Kreises. Wer sich weiter informieren will, kann hierzu den AIK kontaktieren.

Der Ilm-Kreis ist der letzte Kreis in Thüringen, der auf das neue System umstellt. Nach Aussagen Bössels, dem Chef des AIK, hätte dies bereits 2 Jahre früher erfolgen können.

Artikel aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Ilmenau vom 29.01.2016 [link]

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Neues Abfallgebührensystem belohnt den, der Müll vermeidet

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Wahlkampf 2016 beginnt (31.01.2016)

Nach der Redaktion vorliegenden Informationen , könnte es bis zu 2 Gegenkandidaten für den amtierenden Ortsvorsteher geben. Einem von ihnen werden gute bis sehr gute Chancen ausgerechnet.

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werden wir vorerst die Namen der möglichen Kandidaten nicht veröffentlichen. Die beiden letzten Kandidaten (2004 und 2010) wurden, nach Bekanntgabe ihrer Namen, in einer unwürdigen Hetz- und Verleumdungskampagne förmlich durch den Ort getrieben.

Seit 1999 amtiert der aktuelle Ortsvorsteher Macheleidt. In den letzten Jahren hat er wiederholt seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur kundgetan. Diesem lässt er nun keine Taten folgen. Als Gründe werden die Aufwandsentschädigung (1350€ pro Monat) und die anschließende Bedeutungslosigkeit vermutet.

Altenfeld bleibt staatlich anerkannt (30.01.2016)

Altenfeld hat zwischenzeitlich seine Zertifizierung zum staatlich anerkannten Erholungsort erhalten. Somit darf die Nachbargemeinde bis 2028 den Titel tragen.

Mit der Zertifizierung darf Altenfeld weiterhin Kurtaxe erheben. Diese ist unter anderen notwendig, damit der Anteil Altenfelds am Rennsteigticket finanziert werden kann. Hier werden von jedem Urlauber 37 Cent erhoben. Dieser kann dann unentgeltlich den öffentlichen Nahverkehr nutzen.

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Altenfeld bleibt bis 2028 staatlich anerkannter Erholungsort

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Trans Thüringia abgesagt (29.01.2016)

Auf der Webseite der Trans Thüringia wird die diesjährige Tour offiziell abgesagt.

Die Trans Thüringia 2016 ist wetterbedingt abgesagt !

Frühling lässt sein blaues Band...........und lässt uns keine Chance für ein Schlittenhunderennen im Schnee. Deshalb müssen wir die Trans Thüringia 2016 mit blutendem Herzen endgültig absagen.

Spring is in the air and there is now chance to start a sleddog-race. Although our hearts are bleeding we have to cancel the Trans Thüringia finaly

Für die Gemeinde Neustadt bedeutet dies eine massive Entlastung im Verwaltungshaushalt. Der Einsatz des Pistenbully, der Gemeindetechnik und der Gemeindearbeiter wird nicht benötigt. Die Einsparung beträgt einige tausend Euro.

17. Trans Thüringia steht bevor (27.01.2016)

Am Freitag kommender Woche beginnt die 17. Trans Thüringia. Für Interessierte haben wir den Ablaufplan zusammengestellt.

Freitag, 5. Februar (Neustadt)   1. Lauf über 45 km, Start: 11 Uhr
Samstag, 6. Februar (Neustadt)  2. Lauf über 30 km, Start: 9 Uhr
Sonntag, 7. Februar (Neustadt)   3. Lauf in den Abend 30 km, Start: 16 Uhr
Am 8. Februar setzen die Musher nach Masserberg um.  
Dienstag, 9. Februar (Masserberg)  4. Lauf über 45 km, Start: 11 Uhr
Mittwoch, 10. Februar (Masserberg)  5. Lauf 40 km ins Biwak
Donnerstag, 11. Februar (Masserberg)  6. Lauf Epilog, 45 km, Start aus Biwak 9 Uhr
gegen 17 Uhr Siegerehrung im Masserberger Skistadion  
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Trans Thüringia ruft zum 17. Mal

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Rücktritt (26.01.2016)

Aus Sicht vieler Neustädter ist es der Falsche. Wie zu erfahren war, hat der Wildenspringer Bürgermeister Karsten Schellenberg sein Amt niedergelegt. Dies soll bereits am vergangenen Freitag geschehen sein.

Der Neustädter Ortsvorsteher Macheleidt hat ebenfalls in den letzten Jahren wiederholt seinen Verzicht einer erneuten Kandidatur angekündigt. Dieser Aussage möchte er keine Taten folgen lassen. Er hat seine erneute Kandidatur in der letzten Gemeinderatssitzung angekündigt.

moderne Bushaltestelle erforderlich (25.01.2016)

Eine Standardbushaltestelle für Neustadt. Für Neustädter Wetterverhältnisse eine ziemlich unsinnige Vorgabe.

Jedoch muss die Gemeinde in den kommenden 5 Jahren  den standardgerechten Umbau durchführen. In der Rennsteigstraße an der Kirche liegt die umzubauende Bushaltestelle. Ob die ebenfalls nicht standardgerechte Bushaltestelle in Kahlert auch umgebaut werden muss war nicht zu erfahren. 

Artikel aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Ilmenau vom 21.01.2016 [link]

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Neue Bushaltestellen in der Rennsteigstraße in Neustadt

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Kandidatur und fehlende Aufsicht (17.01.2016)

Seit Freitag ist die Katze aus dem Sack. In der letzten Gemeinderatssitzung verkündete der Ortsvorsteher offiziell seine erneute Kandidatur als Ortsvorsteher. Somit wird es zur Wahl am 5. Juni wahrscheinlich nur einen Kandidaten geben.

Ob es sich dann lohnt, überhaupt zur Wahl zu gehen, müssen die Neustädter für sich entscheiden. Eine geringe Wahlbeteiligung wird zwar die Wahl nicht verhindern, jedoch ein Ausdruck der bisher ausgeführten Politik und die Zustimmung im Ort darstellen.

Bei der am Freitag stattgefundenen Gemeinderatssitzung wurde wiederholt die CDU für Alles verantwortlich gemacht. Die fehlende Aufsichts- und Kontrollpflicht des Ortsvorstehers gegenüber den Bediensteten kann er nicht der CDU anlasten. So begleitete den Gemeindearbeiter zum wiederholten Mal seine Familie im Pistenbully am heutigen Tag.

Wie ein Bürgermeister Wort hält, beweist der Pennewitzer Ullrich Schubert. Dieser verzichtet auf eine erneute Kandidatur. Entgegen dem Neustädter Ortsvorsteher, der seit über zwei Jahren in Rundfunk, Presse und Fernsehen seinen Verzicht auf eine Kandidatur ankündigte, steht sein Pennewitzer Kollege zu seinem Wort.

Artikel aus der Onlineausgabe der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Ilmenau vom 16.01.2016 [link]

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Pennewitz wählt im Juni den (neuen) Bürgermeister

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Wahlleiter benannt (19.01.2016)

Für die bevorstehende Wahl des Ortsvorstehers wurde als Wahlleiter der 1. Beigeordnete H. Brettel und als Stellvertreterin Frau D. Rose-Matthias berufen. 

Ski und Rodel gut (16.01.2016)

Ski und Rodel gut. So sieht es derzeit in Neustadt und Umgebung aus.

Wintersportler können sich über Schneehöhen zwischen 20 cm im Tal und 35 cm in höheren  Lagen freuen. Mit derzeit 25 km gespurter Loipen rund um den Rennsteig kommen die Besucher auf ihre Kosten.

Zusätzlich gibt es in und um Neustadt 4 geräumte Parkplätze. Alle stehen den Besuchern kostenfrei zur Verfügung. Auch der neugebaute Parkplatz am Kokshügel steht kostenfrei zur Verfügung. Das Display zeigt am 16.01.2016 "Ausser Betrieb".

Seien sie herzlich willkommen in Neustadt am Rennsteig.

Gemeinderatssitzung (14.01.2016)

Am Freitag findet die nächste Gemeinderatssitzung statt. Besucher sind herzlich eingeladen.

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Rückgang bei Gästezahlen (11.01.2016)

In den letzten Jahren hatte Neustadt ein Boom bei den  Gästezahlen zu verzeichnen. Dieses Hoch scheint nun offensichtlich überschritten. Ein Wachstum ist kaum mehr möglich.

Der Höhepunkt der Übernachtungen war im Jahr 2012 mit 57 836 Übernachtungen und einer Verweildauer der Gäste von 2,9 Tagen. Im Jahr 2013 gab es noch 51689 Übernachtungen mit einer Verweildauer von 3,6 Tagen pro Gast.

2014 wurden 48892 Gäste in Neustadt begrüßt. Sie blieben durchschnittlich 3,7 Tage.

Im Ergebnis kann man sagen, die Gästezahlen sind kaum noch zu steigern. Es stagniert sogar. Würde es in Neustadt nicht das "große" Haus geben, könnte von Tourismus keine Rede sein. Dann hätte Neustadt als staatlich anerkannter Erholungsort gerade einmal 8 000 Übernachtungen vorzuweisen.

Die Steigerung der Übernachtungszahlen war für die damalige SPD/TGV/DieLinke-Fraktion im Gemeinderat der Grund für die Kündigung des Vertrages mit dem Bildungswerk Großbreitenbach. Mit dem Jahr 2014 wurde die Touristinfo in Gemeinderegie übernommen. Das ursprüngliche geplante und als Grund benannte Zusammengehen mit der Gemeinde Altenfeld kam bisher nicht zustande. Auf Grund der prekären Haushaltslage der Gemeinde Neustadt und der durch den Freistaat Thüringen gewährten Bedarfszuweisung ist eine Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes gefordert. Hier wird explizit auf weitere Einsparungen gedrängt. Somit steht auch die Touristinfo auf dem Prüfstand. Inwieweit der Ortsvorsteher seinen Freund im Zuge einer weiteren Einsparrunde halten kann, ist ungewiss. Mit der Reduzierung der Stelle in der Touristinfo wäre eine Einsparung von annähernd 30 000€ möglich.

 

Schilderwald und Privatlager (09.01.2016)

Das in Neustadt die Uhren anders laufen wie in anderen Orten ist hinlänglich bekannt. Während der Ortsvorsteher permanent über zu wenig Landesmittel klagt, wird in Neustadt das Wenige mit offenen Händen hinausgeworfen.

Der neueste Fall ist der Schilderwald am Kokshügel. Auf gerade einmal 100m befinden sich 8 Verkehrsschilder. Diese sind aus Sicht der Gemeinde erforderlich, damit Autofahrer den dortigen gebührenpflichtigen Parkplatz nutzen. Jedoch beginnt das erste Verkehrsschild (absolutes Halteverbot) hinter dem Rennsteig. Auf diesem Streifen parken die Autofahrer neuerdings um die Parkgebühren zu umgehen.

Das bereits seit über einem halben Jahr im Bauhof lagernde Verkehrsschild mit dem Hinweis auf einen Parkplatz wurde in der letzten Zeit aufgestellt. Weiterhin wurden zwei Verkehrsspiegel aufgestellt. Einer an der Kirchgasse und einer an der Reuscheltalstraße. Hier ist offensichtlich dem neuen Gemeindearbeiter zu danken.

Trotz der längst überfällig Baumaßnahmen wird durch den amtierenden Gemeindearbeiter der Bauhof offensichtlich als Privatlager genutzt. So wird die Halle als Unterstellplatz für den Traktor und des Anhängers genutzt. Ob er hierfür eine Stellgebühr zahlen muss, ist nicht bekannt. Wer jedoch den Ortsvorsteher kennt, wird dies verneinen.

Die fehlende Aufsichts- und Kontrollpflicht des Ortsvorstehers wird ebenso sichtbar, da der Gemeindearbeiter am Bauhof nachts das Licht brennen und das Rolltor während des Winterdienstes offen lässt. Obwohl weit und breit kein Mensch zu sehen ist.

Hoffen sie mit uns, dass der Ortsvorsteher an der bevorstehenden Wahl (voraussichtlich 5. Juni) nicht wieder kandidiert. Möge ein pflichtbewusstes, nicht auf Vetternwirtschaft, sowie auf Geld und Verschwendung abzielendes Gemeindeoberhaupt gewählt werden.

 

Goldener Daumen für Laufgruppe (06.01.2016)

Kurz vor dem Ende der Ehrenamts-Aktion "Goldener Daumen" wurde die Laufgruppe Neustadt ausgezeichnet. In der Dezemberprämierung errang der Verein den 2. Platz. Die Aktion "Goldener Daumen" wurde gemeinsam durch das Freie Wort und die Sparkasse Arnstadt-Ilmenau initiiert. In den letzten zwei Jahren wurden insgesamt 39 900 € an Vereine ausgeschüttet. 

Die Neustädter Laufgruppe erhält als Zweitplatzierter 500 € für die Vereinskasse. Der erste Platz erhält 1000 € und der dritte Platz 250 € für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

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Ehre dem Ehrenamt in den Vereinen

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nackte Tatsachen mit dem Rennsteigticket (04.01.2016)

Das durch die Urlauber von 11 Orten finanzierte Rennsteigticket soll im kommenden Jahr um eine Attraktion erweitert werden. So sollen leicht bekleidete Damen in der Rennsteigbahn zwischen Ilmenau und dem Rennsteig noch mehr Fahrgäste anlocken.

Mit 37 Cent je Übernachtung übernehmen die Urlauber in den teilnehmenden Gemeinden, darunter auch Neustadt, die anfallenden Kosten des Rennsteigtickets.

Artikel aus der Onlineausgabe des Freien Wortes, Ausgabe Ilmenau vom 31.12.2015

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Rennsteigbahn erweitert Touri-Angebote

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mindestens 1 Meter Platz (02.01.2016)

Fällt dem Ortsvorsteher seine durchgesetzte Straßenreinigungssatzung demnächst auf die Füße?

Laut Urteil des OLG müssen Fahrzeuge mindestens einen Meter Abstand zu Fußgängern halten. Dies gilt beim Vorbeifahren wenn keine Gehwege vorhanden sind. Da es in Neustadt jedoch Fußwege gibt, die aber ab einer Schneehöhe von 10 cm nicht beräumt werden brauchen, stellt sich neuerdings eine mögliche Haftungsfrage der Gemeinde.

Wider besseren Wissens wurde durch den Ortsvorsteher 2013 eine neue Straßenreinigungssatzung mit Hilfe der SPD, dem TGV und die Linken (jetzt IG Neustadt) beschlossen. Der §10 lautet: Befreiungen von der Pflicht zur Reinigung der Straße können ganz oder teilweise nur dann auf besonderen Antrag erteilt werden, wenn auch unter Berücksichtigung des allgemeinen Wohles die Durchführung der Reinigung dem Pflichtigen nicht zugemutet werden kann. Ab einer Schneehöhe von 10 cm sind die Verpflichteten nach § 3 von ihrer Schneeräumungspflicht auf Gehwegen nach § 8 Abs. 1 und 2 befreit. Im Übrigen greift § 49 Abs. 4 ThürStrG.

Artikel aus der Onlineausgabe der TZ vom 01.01.2016 [Link]

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Einen Meter Seitenabstand zu Fußgängern einhalten

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