Ja-Sager Fraktion schlägt wieder zu (19.08.2017)

Die nicht für sonderlich eigenständige Meinungen bekannte Fraktion der Interessengemeinschaft im Neustädter Gemeinderat folgte wiederholt einstimmig ihrem "Anführer", dem Ortsvorsteher Macheleidt.

Der erste Beschluss beinhaltete den vom Ortsvorsteher Macheleidt seit langem gehegte Wunsch nach einer Fusion Neustadts mit der Nachbarstadt Großbreitenbach. Die Mehrheitsfraktion teilte seinen Wunsch einstimmig. Einzig die Fraktion der CDU stimmte dagegen.

Ein weiterer Beschluss betraf den Vertragsentwurf mit seinen Anlagen, der sich auch im letzten Amtsblatt befand. Auch hier stimmte die Mehrheitsfraktion einstimmig dafür. Die CDU-Fraktion stimmte dagegen, da sich auf Grund der geänderten Gesetzeslage noch zeitliche Spielräume ergeben.

Beate Misch, die noch VG-Vorsitzende, plädierte für die Beschlussfassung durch den Gemeinderat. Sie, die mit der Stadt Gehren ihren weiteren beruflichen Werdegang der Stadt Ilmenau verschrieben hat und somit künftig nicht mehr dem Neustädter Ortsvorsteher zur Seite stehen müsse, meinte, es würde Neustadt keinerlei Schaden entstehen.

17. Gemeinderatssitzung (16.08.2017)

Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Donnerstag, dem 17.08.2017 statt.

Tagesordnung hier

Sommerfest des SV Olympia (11.08.2017)

neuer Wanderwegewart (07.08.2017)

Ein weiterer Wanderwegewart wurde in Neustadt durch den Gemeinderat berufen.

Dieser heißt Jens Schmidt und ist Inhaber des Landhaus "Cafe Edelweiss". Als ortsansässiger Gastwirt und Unternehmer widmet er sich verstärkt den touristischen Belangen. Ebenso organisiert er touristische Wanderungen rund um Neustadt.

Zu den Aufgaben eines Wanderwegewartes, bei der es sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit handelt, gehören die ständige Kontrolle des Wegesystems, die Wege gegebenenfalls zu markieren und zu beschildern, sowie kleinere Reparaturen auszuführen.

Michaeliskirche neu (er)leben (01.08.2017)

Welche Rolle können Kirchen im Thüringer Wald in Zukunft spielen? Können sie mehr sein als ein Ort der Andacht? Beispielsweise ein Ort der Übernach­tung für Wander*innen? Darüber hinaus vielleicht auch ein Ort für den wöchentlichen Fitness-Kurs, das neue Dorfkino, oder einen Flohmarkt? Und können Kirchenräume durch die kreative Um- und Weiternutzung dazu beitragen das Zusammenleben in der Region neu zu gestalten?

Veranstaltungsübersicht

zweierlei Maß (30.07.2017)

"Es gibt ja Gemeinden, die wissen vor lauter Geld nicht, wohin damit. Andere wissen nicht mal mehr, wie Geld aussieht." Dieses Zitat des Neustädter Ortsvorstehers stand kürzlich in der Thüringer Allgemeinen.

Weshalb ist das wohl so?

Nach Auffassung des Neustädter Ortsvorstehers Macheleidts ist einzig und allein das Land schuld. Zu Zeiten der CDU-SPD-Regierung wurden die Zuweisungen massiv gekürzt. So erhält die Gemeinde Neustadt im Vergleich zu früher 80 000 bis 100 000 Euro weniger im Jahr. Diese Reduzierung sollte durch die Gewerbesteuereinnahmen ausgeglichen werden. Neustadt hat jedoch keine nennenswerten Gewerbesteuereinnahmen, die diese Reduzierung ausgleichen kann.

Erhöhungen von eigenen Einnahmen steht hingegen der Ortsvorsteher nicht sehr offen gegenüber. Eine Anfrage in der letzten Gemeinderatssitzung, ob der Gemeindearbeiter für das Unterstellen seiner privaten Technik im Bauhof Miete zahle, verneinte der Ortsvorsteher. Die Unterstellung werde auch weiterhin für den Gemeindearbeiter kostenlos bleiben, verlautbarte der Ortsvorsteher.

Ebenso wurde auf eine Anfrage vor der letzten Wahl abweisend geantwortet. Auf die Frage, ob er im Falle eines Wahlsieges einen Antrag auf Reduzierung seiner Aufwandsentschädigung entsprechend der tatsächlichen Einwohnerzahl stellen werde, kam die Antwort, wer verzichtet freiwillig auf sein Gehalt. Hierzu sei erwähnt, die Gesetzeslage lässt die Weiterbeziehung der Höhe zu, auch wenn sich die Einwohnerzahlen massiv reduzieren. Somit erhält der Ortsvorsteher weiterhin monatlich 1335 € gegenüber dem tatsächlichen Einwohnersatz (unter 1000) von 1060 €. Dies hätte im Falle eines Wahlsieges der Gegenkandidat erhalten.

Um eigene Einnahmen zu generieren oder Sparmaßnahmen durchzuführen und damit die Gemeindekasse zu füllen liegt nicht im Sinne des Ortsvorstehers. Hier geht das Eigenwohl vor das Gemeinwohl. Auch wenn dies immer anders behauptet wird.

Hoffnung hingegen sieht er in einem Verbund mit Großbreitenbach. Großbreitenbach zählt zu den finanzkräftigsten Kommunen im Freistaat und zahlt in den Finanzausgleich ein. Diese Gelder könnten genauso gut in die Gemeinde Neustadt fließen.

Tourismus (23.07.2017)

In der letzten Zeit tat sich einiges entlang des Rennsteiges und des Parallelweges in Richtung Dreiherrenstein.

Einheimische und Urlauber äußerten in der vergangenen Zeit öfters ihren Unmut über zu wenig Sitzmöglichkeiten in und um Neustadt. Hier wurde nun Abhilfe geschaffen. Durch den Wegewart Martin Brückner wurde in Verlängerung der Hüttenstraße an der Fichtengruppe eine neue Sitzbank aufgestellt. (Bild 1) 

Die vorhandene Baumgruppe (Bild 2) kurz hinter dem Ortsausgang war für viele Wanderer kaum ohne Rückenverrenkungen passierbar. Hier wurden die herunterhängenden Äste beseitigt und damit der Rennsteig kann aufrecht begangen werden. Weiter Ausästungen fanden auf diesem Teilstück ebenfalls statt.

Einziger Wermutstropfen ist der mittlerweile zugewachsene Rennsteig von der Sitzgruppe in Richtung Rennsteighütte. Hier sollte der Gemeindearbeiter mit dem Mäher einmal einen kleinen dienstlichen Ausflug durchführen. (Bild 3)

neue Sitzbank parallel zum Rennsteig (1)
freigeschnittener Rennsteig (2)
zuwachsender Rennsteig (3)

Manipulationen oder Fake-News - ein Kommentar (08.07.2017)

Einleitend einen Dank an die Lokalpresse für die wiederholt abgedruckte Werbung für unsere Webseite. Auch wenn die Reporter den Sinn einer Bürgerfragestunde offensichtlich noch nicht vollumfänglich verstanden haben, sie berichten über diese und machen somit Werbung für "das dorf auf dem berg".

Was ist der Sinn bzw. die Aufgabe einer Bürgerfragestunde?

Laut einschlägigen Internetinformationen kann alles gefragt werden, sofern es sich um Angelegenheiten der Gemeinde handelt. Bei Beantwortung der Fragen dürfen die gesetzlichen Vorschriften nicht verletzt werden. Es sind ausschließlich Fragen mit kommunalpolitischen Bezug zulässig.

Das es, wenn es um diese Webseite geht, der Ortsvorsteher diesen Bezug außer Acht lässt ist allseits bekannt. So beantwortet er die Fragen der Bürger in deren Sinn und schießt ins gleiche Horn. Er, der immer behauptet, diese Seite nicht zu lesen, weiß fallbezogen immer recht gut bescheid.

Ebenso die Behauptungen einiger Bürger, die Webseitenbetreiber sind für die gästebuch-Einträge verantwortlich, stimmen natürlich nicht. Werden Einträge von diesen erstellt, sind diese erkenntlich. Alle weiteren Einträge im gästebuch können frei durch Besucher und Gäste erfolgen. Sofern diese Einträge nicht den Regeln des gästebuches widersprechen, werden diese freigegeben. Somit soll eine Unterstellung ein es Gemeinderates, es werden nur kritische Einträge freigegen, umgangen werden. Eine Einschränkung gibt es bei Namen, hier gibt es einige sogenannte Bad-Words. Tauchen diese Namen auf, werden an deren Stelle Sterne dargestellt ohne den Inhalt des Posts zu verfälschen.

Nun wird es sie sicherlich einmal interessieren, wie viele Besucher diese Webseite aufrufen. Da es sich bei der Webseite und dem gästebuch um zwei eigenständige Teile handelt, erstaunt die Anzahl der Zugriffe nicht. Im Monat Juni 2017 gab für das gästebuch 11 882 Besucher. Die Webseite hingegen riefen 1667 Besucher auf.

Die Zahlen sagen nun eindeutig. Die Manipulation seitens einiger öffentlicher Vertreter und der Presse funktioniert. Die Besucher stürzen sich auf das gästebuch, um anschließend ihren Schwall an Behauptungen auszustoßen. Einige Wenige interessieren sich für die objektive Berichterstattung über die Gemeinde.

Wenn diejenigen Vertreter der Gemeinde, welche für sich das alleinige Wohl der Gemeinde beanspruchen, nicht nur in gerichtlichen Verfahren einer Schlichtung zustimmen würden, stände einer Harmonisierung zum Wohle der Gemeinde nichts im Wege.

Strafanzeige gegen Ortsvorsteher (30.06.2017)

Im Tagesordnungspunkt "Mitteilungen und Anfragen" ließ der Ortsvorsteher die Katze aus dem Sack. Einem Paukenschlag gleichend teilte er mit, dass das Gemeinderatsmitglied Hettstedt ihn verklage.

Ursache der Klage sei die Äußerung Macheleidts im vergangenen Jahr gewesen, in der er der Familie Hettstedt Schaden an der Gemeinde unterstellte. Gemeint war die Aussage, Familie Hettstedt habe mit der Unterbringung ihrer Kinder in der KITA Masserberg der Gemeinde einen Schaden in Höhe von 60 000 Euro verursacht.

Auch wenn diese Aussage der extra einbestellte Anwalt des Ortsvorsteher und gleichzeitiger Anwalt der Gemeinde als hitzige Diskussion bei der Haushaltsdebatte 2016 darstellt, wissen viele Beteiligte und Kenner der dörflichen Szene: Der Ortsvorsteher hat diese Behauptung nicht ohne Hintergedanken aufgestellt. Da zu jenem Zeitpunkt vor ziemlich genau einem Jahr gerade Wahlkampf um die "Dorfkrone" war und der amtierende Ortsvorsteher Macheleidt gegen Herausforderer Matthias Hettstedt antrat. Ähnliche Erlebnisse könnten die Gegenkandidatin Fischer aus 2004 und Pfützner in 2010 vorbringen.

In seinem Plädoyer, welches der Anwalt von Herrn Macheleidt hielt, erläuterte dieser den derzeitigen Sachstand. Es handele sich um eine Strafanzeige wegen übler Nachrede gegen den Ortsvorsteher. Der Streitwert beläuft sich auf 5 000 Euro. Das Gericht habe zwischenzeitlich das Strafverfahren eingestellt und auf eine zivilrechtliche Auseinandersetzung verwiesen. Gleichzeitig wurde durch das Gericht eine Mediation vorgeschlagen, bei der am Ende ein Vergleich das Ziel wäre. Der Ortsvorsteher habe laut Aussage dieser Mediation zugestimmt, die antragstellende Partei jedoch nicht.

So werde es wahrscheinlich zu einer Verhandlung vor Gericht kommen. Als Zeugen habe der Antragsteller alle an der Sitzung anwesenden Gemeinderäte, sowie die VG-Vorsitzende und einen Bürger angegeben. Nach Aussage des Ortsvorstehers Macheleidt werden der Gemeinde durch dieses Verfahren Kosten entstehen, die sie im Rahmen der Haushaltssicherung eigentlich nicht hat.

16. Gemeinderatssitzung (27.06.2017)

Am 29. Juni findet die 16. Gemeinderatssitzung statt. [weiter]

Aufräumen im Pfarrhof (24.06.2017)

Bedankt hat sich die Kirchgemeinde beim Kirmesverein für ihre schnelle und unkomplizierte Hilfe.

Die Kirchgemeinde möchte gerne ihren Pfarrhof künftig mehr für Veranstaltungen nutzen. Zuvor muss dieser jedoch etwas umgestaltet werden. Dieser Umgestaltung standen allerdings Fliesen und Sandsteinplatten im Wege. Sie stammen aus der Fußbodensanierung der Michaeliskirche 2013.

So lagerten 6 Mitglieder der Kirmesgesellschaft nach kurzer Anfrage durch die Kirchgemeinde das Baumaterial in die Pfarrscheune um.

ehrenamtliche Parkpflege (06.06.2017)

Wahrend sich einige Neustädter die Nase an den Scheiben im Gemeindezentrum am vergangenen Dienstag platt drückten und das Geschehen im Park beobachteten, arbeiteten Freiwillige in diesem.

Unter Leitung von Mirco Reise wollten sein Lebenspartner Bastien Lindenbeck, Herbert Welsch, Lukas Reise, Angela Beyer, Ingeburg Beetz, Dorle Welsch, Ilona Reise und Liselotte Beyer dem unansehnlichen Zustand im alten Kurpark zu Leibe rücken.

Der schlechte Zustand des Parks missfiel ihnen dermaßen, so dass ihnen bei einem Spaziergang die Idee kam, dies zu ändern. So entstand die Idee, eine Art Interessengemeinschaft zu bilden. Diese will dem urlauberunfreundlichen Zustand beseitigen. Er präsentiert sich durch teilweise zugewachsene Wege mit Unkraut, Moos an Bänken sowie keinerlei Bepflanzung dar.

Aus diesem Grunde beschlossen die Teilnehmer einen Arbeitseinsatz durchzuführen. Bei diesem wurden die Wege vom Unkraut befreit. Mirko Reise sponsorte zusätzlich Blumen für die Rabatten. Nach diesem Einsatz erschien der Park in einem neuen Glanz.

Um die defekte Pumpe am Brunnen reparieren zu können, gibt es Nahkauf ein Sparschwein.

Künftig wollen die Teilnehmer wöchentlich einen Arbeitseinsatz durchführen. Eingeladen ist natürlich Jeder, der gerne mithelfen möchte.

Schwarzburger Kirche ist nun weg (25.05.2017)

Die Schwarzburger Kirche in Neustadt ist nun Geschichte. Mit ihrem Abriss entstand ein leerer Fleck in Neustadt.

129 Jahre nach ihrer Errichtung wurde sie abgerissen. Als Grund wurde der baufällige Zustand angegeben. Eine Rettung der Kirche schien ausweglos. Bereits um die Jahrtausendwende wurde der Turm entfernt. Dieser sollte mit Hilfe von Spenden der einheimischen Bevölkerung wieder aufgebaut werden. Dazu kam es nicht mehr. Nach jahrelangem Hin und Her wurde dann endgültig der Abriss von der Kirchgemeinde beantragt. Dieser begann am 14. November 2016.

 

45. Rennsteiglauf (19.05.2017)

Am morgigen Samstag findet der 45. GutsMuths-Rennsteiglauf statt. Wie immer laufen die Marathonläufer auch durch Neustadt.

Hier ein kleiner Auszug aus der Streckenbeschreibung:

Über die große Wiese hinweg führt der Rennsteig parallel zur Straße in Richtung Neustadt am Rennsteig bis man im kleinen Örtchen Kahlert (Km 26,6 / 764 m) ankommt. Über den Tannengrund quert man zunächst die Straße und läuft weiter auf dem Radweg bis zum Ortseingang Neustadt. Über die Tannengrundstraße erreicht man den Festplatz, wo sich die Verpflegungsstelle der Laufgruppe Neustadt (Km 28,3 / 782 m) befindet. Weiter geht’s durch eine enge Gasse in das Ortszentrum und von hier aus folgt man dem Rennsteig bis zum Ortsausgang und anschließend über die Wiesen am „Abrahamskopf“.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg.

Einwohnerversammlung (14.05.2017)

Ungewöhnlich sachlich und ausgeglichen leitete der Ortsvorsteher am Freitagabend die Einwohnerversammlung im Gemeindezentrum. Der in der Regel meist herablassend und herrisch auftretende Ortsvorsteher referierte vor 7 Einwohnern und 2 Gemeinderäten über Gemeindeangelegenheiten und die bevorstehende Gebietsreform.

Die Anzahl der betreffenden Besucher zur Einwohnerversammlung interpretierend meinte der OV: "Entweder es interessiert keinen oder sie, die Einwohner, denken, es wird schon gehen."

Die Gemeinde werde weiterhin an ihrem Haushaltssicherungskonzept festhalten müssen, trotz gestiegener Steuereinnahmen. Auch mit dieser Mehreinnahme sei es nicht möglich, für 2017 einen Haushalt aufzustellen. Es werde nur das Wichtigste gemacht. So sollten sich andere Institutionen, die Geld von Neustadt verlangen, ein Beispiel an der Sparpolitik Neustadts nehmen.

Auch werde die Gemeinde in diesem Jahr keinen Antrag auf Bedarfszuweisung beim Land stellen. Da die Beantragung einer solchen, verschenkte Lebenszeit sei. Das Land bewillige diese ziemlich spät im Jahr und somit seinen keine Investitionen mehr realisierbar.

Das Thema Landgemeinde mit Großbreitenbach war ebenfalls schnell vorgetragen. Benachbarte Bürgermeister waren nicht anwesend um für eine Fusion zu werben. Hier hatte der Ortsvorsteher seinen seit Jahren vorherrschenden Wunsch zum Beitritt nach Großbreitenbach  im Gemeinderat ja bereits "duchgeboxt". So sollen Neustadt, Altenfeld, Herschdorf, Böhlen, Wildenspring, Gillersdorf, Goldisthal, Katzhütte und Großbreitenbach eine Landgemeinde bilden.

Auch wenn sich Katzhütte bisher noch nicht eindeutig positioniert hat, werde man unabhängig davon den Antrag beim Land einreichen.

Wenn alle aufgeführten Gemeinden mitmachen, beträgt die prognostizierte Einwohnerzahl 5770 Einwohner. Ohne Katzhütte und Goldisthal hingegen nur 4600.

Detaillierte Aussagen zum Vertragsentwurf teilte der Ortsvorsteher nicht mit. Lediglich die wünschenswerten, zu erhaltenden Einrichtungen, seien im Vertrag aufgeführt.

Nach Bildung der Landgemeinde würden gegebenenfalls Straßenumbenennungen, neue Ausweise für die Einwohner und die Änderungen des Satzungsrechtes, hier Straßenausbaubeiträge, sowie Steuern in den Focus des neuen Gemeinderates rücken. 

Einwohnerversammlung (10.05.2017)

Am Freitag, dem 12. Mai 2017 findet um 19:00 Uhr

im Saal des Gemeindezentrums eine Einwohnerversammlung statt.

Die Themen:
Aktuelle Gemeindeangelegenheiten
Stand zur Durchführung der Gebietsreform

Annahme von Baum- und Strauchschnitt (02.05.2017)

Die kostenlose Annahme von Baum- und Strauchschnitt findet im Frühjahr in folgendem Zeitraum statt.

Ort: Bauhof der Gemeinde in der Hüttenstraße

03.05. und 10.05.2017  von 14:00 - 17:00 Uhr

06.05. und 13.05.2017 von 10:00 - 12:00 Uhr.

Es werden nur haushaltsübliche Kleinmengen (bis 1m3 je gemeindlicher Haushalt) von unbelastetem Baum- und Strauchschnitt angenommen. Das Schnittgut darf maximal einen Durchmesser von 20 cm und eine Länge von 150 cm haben. Die Ablagerung erfolgt lose, nicht in Säcken.

Lebensweisheiten (01.05.2017)

"Wenn ich nur noch Königinnen habe, gibt´s bald keinen Honig mehr."

Der Neustädter Ortsvorsteher Macheleidt möchte weniger Verwaltungsbeamte.

Webseite zukunftsfähig? (29.04.2017)

Nicht nur über das Ortsbild beschweren sich Einwohner und Gäste. Auch über das Erscheinungsbild der Gemeinde im Internet kommt keine Freude auf.

Die offensichtlich hobbymäßig gepflegte Webseite der Gemeinde lädt nicht zum Verweilen im staatlich anerkannten Erholungsort ein.

Da stellt sich natürlich die Frage, was macht ein Tourismusverantwortlicher den ganzen Tag. Gibt es so viele Gäste, die die Rennsteiginformation frequentieren, das man sich kein Konzept für eine überregionale Präsentation des Rennsteigortes überlegen kann? Wir glauben schon, dass dies realisierbar wäre. Zumal sich die Touristinformation schon seit einiger Zeit in  Gemeindehoheit befindet.

Für eine Webpräsenz hätten wir auch ein paar Vorschläge.

- So könnte man Wandervorschläge rund um den Ort, Streckenverläufe des Rennsteigs und von Skiloipen, detaillierte Informationen über die geführten Wanderungen präsentieren.
- Die "toten" Links könnte man periodisch überprüfen und beseitigen, hier der Entsorgungsplan des AIK.
- Die Geschichte des Ortes sollte aktualisiert werden. Diese endet im Jahr 2000.
- Aktuelle Informationen seitens der Gemeinde wären wünschenswert, wie Hinweis auf Gemeinderatssitzungen und Einwohnerversammlungen.
- Monatliche oder wöchentliche Informationen des Ortsvorstehers über wichtige Angelegenheiten in einer Art Essay würde die Einwohner mehr in die Gemeinde involvieren und den allgemeinen Frust senken.
- Bilder von Veranstaltungen fehlen gänzlich.
- Ansprechpartner und Darstellung von Vereinen und gastronomischen Einrichtungen fehlt ebenso komplett.

Die hier aufgeführten Hinweise sind nur ein Bruchteil dessen, wie man den Ort Neustadt am Rennsteig außenwirksam präsentieren könnte. Solange jedoch das investierte Geld an den Webmaster bzw. die Arbeitskraft der Touristinformation für andere Dinge verwendet wird. braucht man sich nicht beschweren. Vielleicht hat man andererseits auch eine andere Sicht auf die Welt da "draussen", jenseits des Dorfes auf dem Berg.

Startseite der Gemeindewebseite
Begrüßungstext
Veranstaltungshinweise
die Neustädter Chronik endet 2000

Zaunreparatur viel früher als behauptet (23.04.2017)

In dieser Woche teilte der Ortsvorsteher Macheleidt gegenüber der Lokalpresse mit, dass der Zaun am Bauhof erneuert wurde. Die Kosten beliefen sich auf 500 Euro. Als Grund benannte er die bei der Bürgerwerkstatt am 31.03. aufgeführten Hinweise der Einwohner. Diese Aussage des Ortsvorstehers ist jedoch nicht ganz zutreffend.

Der Zaun am Bauhof wurde bereits einige Tage vor der Bürgerwerkstatt entfernt und das neue Material geliefert. Somit kann man einen Zusammenhang mit der Bürgerwerkstatt ausschließen. Eher zutreffend könnte ein Hinweis dieser Webseite auf den maroden und chaotischen Zustand des Bauhofes sein. In der Woche nach dem 16.03., an diesem Tage berichteten wir erneut über den Zustand, wurde der Zaun demontiert und das Material angeliefert.

Heartbeat im Pfarrhaus (21.04.2017)

Schonung Gemeindetechnik (19.04.2017)

Der Winter kam überraschend zurück. Kein Wetterdienst und keine Wetter-App konnte dies voraussehen. Aus diesem Grunde wurde das neue Gemeindefahrzeug auch gar nicht erst vorbereitet. Somit haben die einheimischen Autofahrer auf dem Weg zur Arbeit die glatten Straßen ohne Gemeindehilfe meistern dürfen.

Kokshügel
Schulstraße
Winterschlaf im Bauhof
Brandstraße

Ostergrüße (16.04.2017)

Wenn die Osterglocken blühen
tut sich der letzte Schnee verziehen.
Der Frühling kommt endlich vorbei,
im Garten liegt ein Osterei.
Viele nette Ostergrüße
und ’ne hübsche Osterwiese,
frische Blumen in der Vase
es grüßt Euch der Osterhase!

neues Gemeindefahrzeug endlich da (13.04.2017)

Eigentlich sollte das neue Gemeindefahrzeug bereits im März seinen Dienst antreten. Knapp ein Monat später, wir kennen es in Deutschland nicht anders, kam es nun.

Das neue Fahrzeug der Firma Kiefer aus Bayern wird den bereits abgeholten Multicar ersetzen. Mit dem sogenannten Bokimobil kann man mit den erforderlichen Anbauteilen mähen, Laubsaugen, Schnee schieben und eine Scheefräse betreiben.

Das 100 000 Euro teure Fahrzeug mietet die Gemeinde Neustadt, wie den Multicar auch.

Bei dessen Anschaffung gab es hitzige Diskussionen über den Sinn und Zweck einer Mietzahlung. Die ursprünglich vorgesehene Mietzeit von 3 Jahren wurde fast verdoppelt. Die damit verbundenen Mehrkosten durfte die Gemeinde schultern. Vorgeschlagen war seinerzeit ein Kauf des Fahrzeuges. Der Ortsvorsteher setzte sich mit seinen Gefolgsleuten für den Mietkauf ein und durch.

erneute Polemik auf Tagesordnung (08.04.2017)

Wenn der Neustädter Ortsvorsteher mal einige Tage nicht in der Lokalpresse stand, muss die übliche Polemik her, damit er wieder zu Gehör kommt. In der Regel von Unwissenheit geprägte Äußerungen werden dann abgedruckt.

Zitat: "Neustadts Ortsvorsteher Macheleidt hat sich gegenüber der Thüringer Allgemeinen für eine Kreisreform ausgesprochen. Das damit frei werdende Geld werde dringend vor Ort gebraucht, teilte er mit. Die Gegner der Reform haben die Notwendigkeit nicht verstanden. Noch wichtiger sei es jedoch, dass das Land Thüringen mit dem Abbau von Personal beginne. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Geld für Bedienstete ausgegeben wird, für die es keine Aufgaben gibt."

Seine eigene "ehrenamtliche" Überbezahlung wird bei seiner regelmäßigen Geldforderung ans Land unterschlagen. Neustadts Einwohnerzahl hat sich in den vergangenen Jahren stetig nach unten bewegt. Derzeit gibt es ca. 940 Einwohner. Die Aufwandsentschädigung für einen Ortsvorsteher mit Gemeinden über 1000 Einwohner beträgt 1350€. Unter 1000 Einwohner gibt es 1040€.

Da es möglich ist, die sogenannte Entschädigung bei Fortführung des Amtes weiter zu erhalten, hat der Ortsvorsteher von seiner Änderungsmöglichkeit keinen Gebrauch gemacht und bezieht weiterhin den Satz für über 1000 Einwohner. Auch wenn ihm der Satz für unter 1000 Einwohner reichen würde. 

Mit den möglichen 4000€, die die Gemeinde mit der Reduzierung sparen könnte, ließen sich zum Beispiel die Spielgeräte im  Mehrgenerationenpark TÜV-zertifizieren. Auch die Renovierung der Bushaltestelle hätte bereits realisiert sein können.

Wer also permanent nur seine Wahrheit als richtig ansieht und von anderen Geld fordert, sollte seine eigenen Wahrnehmungen und Forderungen ernsthaft überprüfen.

Gestaltung des Ortsbildes beginnt (04.04.2017)

Die meisten Beschwerden bei der Bürgerwerkstatt am vergangenen Freitag betrafen das Ortsbild. Die Sauberkeit und Ordnung waren der Hauptkritikpunkt der teilnehmenden Einwohner. Auch die Ordnung am Bauhof wurde häufig genannt.

Erste Arbeiten fanden hier zwischenzeitlich statt. So wurde der bereits seit langem bemängelte Zaun ausgetauscht.

Die Winterdiensttechnik wird wahrscheinlich in diesem Jahr wieder ihr Dasein im Freien fristen, zugunsten der privaten Technik des Gemeindearbeiters. Die im trockenen Bauhof untergestellt ist.

April, April (02.04.2017)

Auch wenn der Ortsvorsteher es sich wünscht, den Gefallen werden wir ihm nicht tun.

Schließung der Webseite beschlossen (01.04.2017)

Im Rahmen der Bürgerwerkstatt am gestrigen Freitag im Neustädter Gemeindezentrum wurde die Schließung der Webseite und des gästebuches beschlossen.

Als Gründe wurden die geschäftsschädigenden Beiträge benannt. Eine Teilnehmerin der Runde Dorfgemeinschaft/Vereinsleben gab der Webseite die Schuld am Ausbleiben ihrer Gäste. Diese teilten ihr mit, sie werden ihre Ferienunterkunft nicht mehr besuchen. Schuld daran, das sie keine Buchungen erhalten habe, sei einzig allein die Webseite.

Den Vertretern dieser Runde, bestehend aus Mitgliedern des Rennsteigchores und des Fanclubs, sowie des Ortsvorstehers und eines Gemeinderates, wurde zum wiederholten Male die Unterscheidung zwischen dem gästebuch und der Webseite erklärt. Eine Diskussion auf gleicher Ebene wurde durch den Ortsvorsteher und dem Gemeinderat vehement abgelehnt.

Eine Forderung des Ortsvorstehers im Jahr 2010 im Amtsgericht Arnstadt, die Webseite sofort zu schließen, wollte der damalige Direktor nicht folgen. Trotz seines forschen Auftretens erhielt der Ortsvorsteher seinerzeit eine Abfuhr. Auch die Einschaltung des Gemeindeanwaltes führte zu keinem Ergebnis. Das einzige Ergebnis damals war die die Umbenennung der Webseite in ihrem heutigen Namen.

Da es keinen Konsens in dieser Arbeitsgruppe gab und die Einschaltung eines Schlichters seitens des Ortsvorstehers nur mit einem Kopfschütteln beantwortet wurde, blieb daher nichts anderes übrig, als die sofortige Schließung der Webseite zu verlangen.

Einladung zur Bürgerwerkstatt (27.03.2017)

Eine Einladung zur Bürgerwerkstatt im Rahmen des Komet-Projektes liegt vor.

Image Problem (22.03.2017)

Der Thüringer Wald hat ein Image-Problem. Viele Häuser entsprechen nicht mehr den Anforderungen der Urlauber. Viele Beherbergungseinrichtungen denken, die Gäste kommen von allein. Aber dem ist nicht so.

Auch hier im Ort denken viele Beherbergungseinrichtungen, die Gäste kommen automatisch. Am Besten wäre, dass sich die Gäste vor dem Einchecken bedanken. Das dem nicht so ist, beschreibt ein Artikel in der TLZ.

Lesen sie hier, was die Landesregierung und der Thüringer Tourismus gegen die Flaute unternehmen will. [ext. Link]

Stück für Stück (16.03.2017)

Ob Faulheit oder Betriebsblindheit die Gründe sind, darüber kann man spekulieren.

Trotz alledem wurden nach sehr langer Zeit endlich die defekten Zaunfelder am Bauhof entfernt und stellen somit für Spaziergänger und Autofahrer keine Gefahr mehr dar.

Jedoch lässt die Ordnung im Bauhof weiterhin zu wünschen übrig. Neuerdings wurde dort eine Sperrmülllagerstätte eingerichtet. Ob die Neustädter ihren Sperrmüll ablegen dürfen, konnte bisher nicht recherchiert werden.

Wie in vielen Gemeinden nach dem Winter bleibt auch Neustadt nicht von Frostschäden verschont. Einige Löcher zeigen sich in der derzeitigen Tauperiode bereits in der Hüttenstrasse.

Einheimische und Teilnehmer äußerten in vergangener Zeit ihr Unverständnis über die Zustände in und am Bauhof. Diese werden jetzt offensichtlich Stück für Stück behoben.

Sperrmülllager im Bauhof
defekte Zaunfelder auf Privatgrund
aufgefrorene Fahrbahndecke
Ein Statement an all Diejenigen, die denken es kann so weitergehen.
Lieber aufrecht durchs Leben gehen und anecken, anstatt permanent seinem Gegenüber alles recht machen zu wollen und damit sein Gesicht zu verlieren.
Quelle: [Link]

nächste Bushaltestelle randaliert (09.03.2017)

Dorfbekannte Kinder treffen sich seit geraumer Zeit in der Bushaltestelle am Wasserturm. Nach einer einstweiligen Verfügung an einem anderen Ort, wurde der Treffpunkt hierher verlegt.

Die bis zum gestrigen Tag kaputte Fensterscheibe wurde zwischenzeitlich repariert. Jedoch stellt sich die Frage, wie lange dies so bleibt.

Vandalismus pur
die reparierte Fensterscheibe
zerstörte Decke

die Schneeschmelze bringt es erneut zu Tage (04.03.2017)

Der Winter 2016/17 möchte offensichtlich seinen Besuch für diese Saison beenden.

Mit der Tauperiode kommen auch wieder alte Dreckecken zum Vorschein. So wirkt das Umfeld des Bauhofes noch katastrophaler als vorher. Der Zaun, der sich bereits seit über einem Jahr in einem verwahrlosten Zustand befindet, liegt immer noch an selber Stelle. Die Gemeindearbeiter sehen sich offenbar nicht in der Lage, die defekten Zaunfelder zu entfernen.

Nach vorliegenden Informationen soll dies nicht nur den Einheimischen aufgefallen sein. Auch den Teilnehmern am Schlittenhunderennen blieb dieser unansehnliche Eindruck nicht verborgen.

Am meisten verwunderte die Teilnehmer jedoch der untergestellte Traktor des Gemeindearbeiters in der Halle. Unter diesem befand/befindet sich ein großer Ölfleck. Während der Veranstaltung wurde zum Schein eine Ölwanne darunter gestellt.

Die private Nutzung des Bauhofes durch den Gemeindearbeiter haben wir bereits öfters angemahnt. Hier gibt es seitens des Ortsvorstehers Macheleidt anscheinend keinen Klärungsbedarf.

Aus diesem Grunde wirft die zugestandene Narrenfreiheit immer wieder die Frage auf: "Was hat der Gemeindearbeiter gegen den Ortsvorsteher in der Hand, damit er sich so unkontrolliert bewegen kann."

eingefallene Zaunfelder
eingefallenes Zaunfeld
Festbeleuchtung am Bauhof

Desktop und Mobilversion (03.03.2017)

Mit der Umstellung erscheint auf dem Smartphone automatisch die Mobileversion. Unter dem Punkt Menü über dem Begrüßungstext öffnet sich ein Dropdownmenü, in dem man dann die gewünschte Unterseite auswählen und aufrufen kann.

In der Desktopversion bleibt alles wie bisher.

Übermittlungsfehler (02.03.2017)

Seinen plötzlichen Sinneswandel in Sachen Breitbandausbau versuchte der Ortsvorsteher in der letzten Gemeinderatssitzung zu erklären.

Zuvor pressewirksam gegen einen weiteren Ausbau der "weißen" Flecke in Neustadt, wandelte sich sein Verhalten hin zur Befürwortung. Somit warb er im Gemeinderat für einen Ausbau. Bei dem von ihm über die Presse propagierten 8,75 Millionen Euro Erschließungskosten handele es sich tatsächlich nur um 875 000€.  Der höhere Wert sei einem Übermittlungsfehler geschuldet. Somit beträgt der 10%ige Eigenanteil der Gemeinde nur noch 87 500€. Auch dieser sei nicht aufzubringen, war die Aussage des OV.

Der Vertreter des Landratsamtes Dr. Scheller räumte hingegen eine 100% Förderung ein, da sich die Gemeinde in Haushaltssicherung befände. Ob jedoch alle Ausbauabschnitte durch den Bund genehmigt würden, stehe sowieso in den Sternen.  Beantragen solle man schon, da ansonsten keine Realisierung und Förderung möglich wäre. Ein Rückzug wäre für die Gemeinde trotzdem jederzeit möglich.

Somit stimmten für einen Breitbandausbau alle anwesenden Gemeinderäte.

Linksverkehr (28.02.2017)

Die Funktion eines Kreisverkehrs ist weltweit gleich. In Deutschland regelt dies die StVO. Der Kreisverkehr ist mit Verordnung vom 11.12.2000 (BGBl. I S. 1690) zunächst in den neuen § 9 a StVO, später in den § 8 der StVO als Absatz 1 a eingefügt worden. In dem Paragraphen finden sich die besonderen Regelungen, die für eine flüssige und sichere Durchfahrt durch den Kreisverkehr erforderlich sind.

Weiterhin ist das Fahren entgegen der vorgegebenen Fahrtrichtung nicht erlaubt (Erläuterung Nr. 1 zu Verkehrszeichen 215). Verstöße mit einem Kfz werden mit 25 Euro geahndet.

Für das Neustädter Gemeindefahrzeug gelten jedoch Sonderregeln. So war am heutigen Abend zu beobachten, wie der Multicar den Kreisverkehr entgegen der Vorschrift geradeaus durchfuhr.

Im Dorf auf dem Berg gelten eben besondere Fahrregeln. Achten sie deshalb hier besonders auf Fahrzeuge, besonders auf Gemeindefahrzeuge.

15. Gemeinderatssitzung (27.02.2017)

Zu einer Dringlichkeitssitzung des Gemeinderates lädt der Ortsvorsteher heute ein.

Hauptthema ist der Breitbandausbau in der Gemeinde Neustadt. Auf Grund der Kurzfristigkeit der Sitzung hat der Ortsvorsteher seine Meinung bereits über die 2 Lokalzeitungen mitgeteilt. Somit scheint dem reflexartigem Heben der Abstimmungsarme der Interessengemeinschaft nichts mehr im Wege zu stehen.

Die Tagesordnung der Sitzung finden sie hier

Ortsvorsteher gegen weiteren Ausbau des Internets (21.02.2017)

Überall in Deutschland soll der Breitbandausbau forciert werden. Sogenannte weiße Flecken in der Versorgung sollen in Kürze der Vergangenheit angehören.

In Neustadt betrifft dies nur noch wenige Ecken, die als unterversorgt gelten. Dies sind der Steinbruch Rotkopf, die Ochsenbacher Mühle, der Sportplatz und die Bahnhofstraße 82.

Um das Netz auch hier auf den Stand der Technik zu bringen, sind 8,75 Millionen Euro nach Zeitungsaussagen erforderlich. Ein 10 prozentiger Eigenanteil der Gemeinde wäre nötig. Im Falle von Haushaltssicherungskonzepten und anderweitigen Hindernissen wäre eine 100 prozentige Förderung möglich. Dies hat der Ortsvorsteher jedoch abgelehnt.

Seiner Aussage zufolge fallen ihm auf Anhieb genügend andere Investitionen ein, die getätigt werden können. Diese seien wichtiger als den Betroffenen eine schnelle Internetverbindung zu verschaffen. Ebenso seien von den "Unterversorgten" keine Beschwerden an ihn herangetragen worden. Auch Existenzen sind nach seiner Meinung nach nicht gefährdet. Da es sich bei den Fördergeldern um Millionenbeträge handelt, seien diese sinnvoll einzusetzen.

In Neustadt wurde nahezu alle Investitionen in der Macheleidtschen Amtszeit mit Fördergeldern realisiert. Bei einigen Maßnahmen wurden die veranschlagten Bausummen nicht unwesentlich überschritten. Auch hier handelte es sich vielmals um Fördermittel.

Tourismus dient nicht nur den Gastronomen (20.02.2017)

Nach dem Schitstorm über einen Eintrag im gästebuch vom 15.02.2017 (siehe weiter unten) einmal ein Bild zum lächeln.

Quelle: facebook

Der oder die Kritikerin und die sich angesprochenen Gastronomen sollten aufeinander zugehen und sich mit dem Thema: Freundlichkeit, Hunde, Gäste einmal auseinandersetzen.

Schlachtfest doch klassisch (16.02.2017)

Die SV Olympia Neustadt folgte nicht dem Vorschlag der Tierschutzorganisation PETA und führte ihr Schlachtfest in klassischer Form durch.

In der TA vom 13.02.2017 steht folgendes [weiter].

Leserbrief aus dem gästebuch (15.02.2017)

Im gästebuch war am heutigen Tag ein Leserbrief, den wir ihnen nicht vorenthalten möchte. Seitens der Redaktion wurden nur die Rechtschreibfehler berichtigt. Die Originalnachricht befindet sich weiterhin im gästebuch.

Wie man den Tourismus in Neustadt ankurbeln kann und wie der ganze Ort, vor allem die Gasthausbetreiber profitieren können, hört man viel. Aber im Ort geht es bezüglich Tourismus rückwärts. Viele Urlauber beklagen die Hundefeindlichkeit im Ort. Nie wieder werden sie Neustadt besuchen. Sie zahlen täglich 8 - 10 EURO für ihre Hunde. Die Gäste würden gern zu Mittag essen, die Gaststätten besuchen. Auch die vielen Rennsteigwanderer, die mit ihren Hunden unterwegs sind, müssen von einem Besuch bei den Hundehassern Abstand nehmen.
Das Mittagessen im Hotel Hubertus muss ausfallen und Andrè`s Sauerbraten muss die ganze Woche gewärmt werden. Familie *******, eine Familie, die ins Leben passt, macht da auch mit, hätte man von solchen kompetenten Betreibern nie gedacht. Das Café Lusky ist für seine Unfreundlichkeit und seine Tierfeindlichkeit bekannt, obwohl da kein Hund etwas anstellen kann. Modern ist es da nicht. Landhotel Café Edelweiss dürfte deshalb so wenige Besucher haben, da ihre Hunde- und Kinderfeindlichkeit bekannt ist. Die Tiere sitzen oder liegen auf dem Fußboden, neben ihren Herrchen und tun keiner Fliege was. Der Chefin vom "Hotel Kammweg" macht das nichts aus. Sie kommt täglich die Ehringshäuser Straße  mit ihrem Auto entlanggerast, was schon nicht mehr tragbar ist. Ob Kinder oder Hunde dort zu gegen sind, ist ihr völlig egal, Hauptsache schnell. Das gleiche Tempo legt ihr Hausmeister an den Tag. Wir haben nur Angst um unsere Kinder und Haustiere. Mit dem Leiter der Tourismusinformation hat Neustadt auch ein Schnäppchen gemacht. Er fährt die Ehringshäuser Str. entlang, wie ein Geisteskranker. Als Chorleiter und musikalischer Leiter ist er ein Ass. Aber als Chef der Tourismusinformation eine Fehlbesetzung. Man kann es den Persönlichkeiten sagen und das trifft zu. "Wer keine Tiere leider kann, kann auch keine Menschen leiden.
Sieht so ein guter Tourismus aus? André, du hast es nicht nötig, mit den anderen in so ein schlechtes Horn zu blasen.

Neujahrsempfang der VG (13.02.2017)

In diesem Jahr fand der traditionelle Neujahrsempfang der VG Langer Berg in Pennewitz statt.

Zum Glück möchte man sagen, wenn man von den verbalen Entgleisungen des Ortsvorstehers während des letzten Neujahrsempfangs in Neustadt so hört. Bei jener Veranstaltung soll er die Landtagsabgeordnete von den Grünen dermaßen heruntergeputzt haben, dass sie die Veranstaltung verließ.

Solche Eskapaden gab es zum Glück in diesem Jahr nicht.

Für Neustadt wurde auf dieser Veranstaltung Rainer Nowak ausgezeichnet. Für 41 Jahre Verpflegungsstützpunkt des Rennsteiglaufes und 20 Jahre als Vorstand der Laufgruppe Neustadt.

Trumpiale Zustände im Gemeinderat (11.02.2017)

Mit der CDU werde sich der Ortsvorsteher außerhalb von Gemeinderatssitzungen nicht an einen Tisch setzen. Dies waren die abschließenden Worte, bevor er den Tagesordnungspunkt "Informationen zu zukünftigen kommunalen Strukturen " beendete.

Was war geschehen?

Mehr…

Auf Grund des sich abzeichnenden Abstimmungsverhaltens in Katzhütte und eines Schreibens eines Vereines namens "Henneberg-Itzgrund-Franken" beantragte die CDU eine Sitzung des Gemeinderates. Nach dem obligatorischen Teil mit Beschlüssen, Protokollkontrolle und der Bürgerfragestunde ging es zur Sache.

Das Schreiben des Vereines und das bevorstehende Abstimmungsverhalten in Katzhütte sollten doch die Möglichkeit eines Überdenkens bzw. die Abwägung anderer Optionen im Zuge der Gemeindegebietsreform nach sich ziehen.

Der Verein "H-I-F" sieht Neustadts Zukunft eher im Süden als in einer möglichen Kreisstruktur mit Gotha. Die Verfasser bezogen sich auf die ehemals historische Teilung des Ortes. Gleichzeitig wünschten sie jedoch keine erneute Teilung. Eher käme eine Wiederherstellung der ehemaligen Ämter Gehren und Oberweißbach in Betracht.

Mit dem möglichen Wegfall der Gemeinden Katzhütte und Goldisthal würde die Landgemeinde Großbreitenbach niemals die erforderliche Einwohnerzahl von 6000 erreichen. Ohne Katzhütte und Goldisthal würde die Landgemeinde Großbreitenbach unter 4000 Einwohner haben. Ein Antrag auf Ausnahmegenehmigung ist nach VG-Meinung nicht realistisch. Einzig der Neustädter Ortsvorsteher Macheleidt hält an diesem Antrag fest und ist der festen Meinung, die Struktur wird genehmigt.

Während der Diskussion im Gemeinderat waren die Fronten dermaßen verhärtet. Ein Gemeinderat, der übrigens zu spät kam und direkt neben dem Eingang den Fußweg zuparkte, regte sich mit einem anderen GR-Mitglied der Mehrheitsfraktion während der Sitzung über Ausführungen der CDU auf.

Ein Antrag von Leander Lutz auf Rederecht der anwesenden Einwohner wurde seitens der Interessengemeinschaft abgelehnt. Somit verblieb die nach und nach ins teilweise unsachliche verfallene Diskussion innerhalb der Gemeinderäte.

Am meisten pochte der Ortsvorsteher auf einen im Antrag der CDU verfassten Satz und deren Beantwortung. Dieser lautete: "Nach Rücksprache mit Verantwortungsträgern ...". Das dieser Satz unglücklich formuliert war, merkten spätestens jetzt die Vertreter der CDU. Herumwindend gab es hierzu keine konkrete Aussage und der Ortsvorsteher genoss dies in vollen Zügen.

Auf Nachfrage der CDU, was es für Informationen bei der Beratung im TIM gegeben habe, äußerte sich der Ortsvorsteher dahingehend: Es handele sich hierbei um "verschwendete Lebenszeit".

Ein Antrag von Leander Lutz auf eine Einwohnerversammlung oder eine Bürgerbefragung lehnte der Ortsvorsteher ebenso vehement ab. Hier verwies er auf den im Gemeinderat gefassten Beschluss, wohin Neustadt gehen werde. Diesen werde er jetzt durchsetzen und mit seinen Worten "mit Leben füllen".

Weitere Diskussionen lies er daraufhin nicht mehr zu und beendete somit diesen Tagesordnungspunkt.

Weniger…

14. Gemeinderatssitzung (08.02.2017)

Pünktlich vor der am morgigen Donnerstag stattfindenden Gemeinderatssitzung wurden die Schaukästen mit der Einladung bestückt. [weiter]

Veggie-Fest statt Schlachtfest beim SV Olympia? (06.02.2017)

Man könnte fast denken es handelt sich um einen Artikel aus dem Postillon. Die Tierrechtsorganisation Peta meint es tatsächlich ernst und schlägt dem SV Olympia ein neues Konzept für ihr Schlachtfest vor.

Der CDU, die ebenfalls jährlich ein Schlachtfest durchführt, wurde bisher noch kein Änderungskonzept vorgeschlagen. Auf Grund der zu hohen Miete im Gemeindezentrum, fand dieses in diesem Jahr wieder im Gasthaus Hubertus statt.

Das Schlachtfest des SV Olympia findet am 11.02.2017, 17:00 Uhr im Sportlerheim statt.

Schlachtfest mit vielen Leckereien

Anmeldung:
Sportlerheim 036781/28892
(Mittwoch ab 18.00 Uhr, Sonntag ab 10.00 Uhr)
oder 0171/6512343 nach 16.00 Uhr

Ein Artikel in der TA vom 06.02.2017 [weiter] und im Freien Wort [weiter]

13 Gründe, im Winter nicht in den Thüringer Wald zu fahren (04.02.2017)

Leider gibt es im Winter im Thüringer nicht Wald nicht viel zu erleben und zu sehen. Bitte fahrt weiter. Falls ihr doch überlegen solltet, in dieser Gegend Station zu machen, haben wir hier 13 Gründe, warum ihr euch auf keinen Fall zu dieser Jahreszeit in dieser Gegend aufhalten solltet.

Hier seht Ihr, warum. [weiter]

Neustadts Ortsvorsteher gegen Zwang für Gehren (03.02.2017)

Neustadts Ortsvorsteher Macheleidt ist für seine oftmals unüberlegten Äußerungen bekannt und "gefürchtet". Jetzt hat er sich erneut gegen einen Anschlusszwang von Gehren an die Region Großbreitenbach ausgesprochen.

- "Damit würde sich das Land keinen Gefallen tun. Das wäre für alle kontraproduktiv", sagte er im Gespräch mit der Thüringer Allgemeinen. Wenn die Region bei einer Gebietsreform trotz aller Anstrengungen nicht auf die geforderten 6000 Einwohner kommt, müsse sich das Land Gedanken machen. Keinesfalls aber ist seiner Einschätzung nach die Zwangszuordnung von Gehren die Lösung. 

Verärgert reagierte Macheleidt darauf, dass die Landesregierung in der Sache keine klare Position beziehe. "Die sitzen das aus und wir hier unten müssen die Drecksarbeit machen", meinte er. Dabei müssten wenigstens die bereits feststehenden Partner endlich in Vertragsverhandlungen einsteigen können.

Grundsätzlich ist auch Neustadts Ortsvorsteher von der Notwendigkeit einer Gebietsreform überzeugt. "Die Kleinstaaterei hat Thüringen noch nie voran gebracht", schätzte er ein. Bei einem Zusammenschluss der Orte im oberen Kreisgebiet könnten die umliegenden Gemeinden von den Gewerbesteuereinnahmen Großbreitenbachs profitieren – während die Stadt dann keine sogenannte "Reichensteuer" mehr an das Land abführen müsste und ihren Status als Grundzentrum erhalte, so Dirk Macheleidt. Nach Auskunft des Thüringer Innenministeriums sind Ausnahmegenehmigungen "grundsätzlich möglich", aber nur "in besonders begründeten Einzelfällen", teilte Ministeriumssprecher Oliver Löhr auf Anfrage mit. - [Quelle: TA Ilmenau 02.02.2017]

Ob die Region Großbreitenbach ein begründeter Einzelfall ist, wird sich zeigen. Die größeren umliegenden Gemeinden habe sich "vorerst" gegen Großbreitenbach entschieden. Sollte sich Katzhütte trotz Umfragezweitplatz für Großbreitenbach entscheiden, ist nicht garantiert, dass dort der Ortsfrieden gewahrt bleibt.

Neustadts Ortsvorsteher, für den es nur ein Zusammengehen mit Großbreitenbach gibt, hat sich anderen Alternativen von vornherein verschlossen. Hierzu gehört die Bildung einer großen Rennsteiggemeinde (von Masserberg bis Oberhof), einem Zusammengehen mit Ilmenau und der Variante der großen Landgemeinde mit Großbreitenbach und Gehren. Als alleiniger Verhandlungsführer der Gemeinde Neustadt, soll er für die Zukunft des Ortes entscheiden.

Neustädter Rennsteigklänge stellen die Region vor (02.02.2017)

Künftig können Urlauber in Neustadt am Rennsteig, Altenfeld, Großbreitenbach und der Gemeinde Schleusegrund sämtliche Veranstaltungen der "Neustädter Rennsteigklänge" kostenfrei besuchen. Eintrittsticket ist dabei die Bonuskarte der beteiligten Gemeinden. Damit möglichst viele Gäste diese Offerte nutzen können, gibt es ab Februar außerdem ein zusätzliches Veranstaltungsangebot.

Unter dem Motto "Erlebnisheimat Thüringer Wald" werden dann regelmäßig Hüttenabende in der heimischen Gastronomie organisiert. In einem speziell entwickelten und moderierten Programm wird die Rennsteigregion zwischen Neuhaus am Rennweg und Oberhof mit ihren Seitentälern vorgestellt, es werden gezielt Freizeitangebote beworben, spannende Geschichten erzählt, es gibt Thüringer Mundart zu hören und auch Einiges für die Lachmuskeln wird geboten. Die Musikstücke sind auf die Moderationen abgestimmt. Dabei schöpfen die "Neustädter Rennsteigklänge" aus ihrem großen Schatz von über 80 arrangierten Kompositionen. Den Musikern ist es sehr wichtig, ein Stück authentisches Thüringen zu vermitteln.

Am kommenden Mittwoch sind die "Neustädter Rennsteigklänge" im Landhaus Café Edelweiß in Neustadt zu erleben und am 15. Februar direkt im Rennsteighotel "Kammweg". Das Programm beginnt jeweils um 20 Uhr.  Auch Einheimische und Gäste ohne Bonuskarte der "Mitte-Rennsteig-Region" sind herzlich willkommen. Hier wird ein Eintrittsgeld von fünf Euro berechnet.

Quelle: TA Ilmenau 02.02.2017

Glatteis-Warnung für weite Teile Thüringens (30.01.2017)

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glatteis in großen Teilen Thüringens am Montag, 30. Januar.

Gleichzeitig gibt es eine Unwetterwarnung Stufe Orange vor Starkschneefalls in Höhenlagen ab 800m.

[Glatteiswarnung]

[Unwetterzentrale]

Biosphärenreservat im Thüringer Wald wird doppelt so groß (28.01.2017)

Die Fläche werde mit 32.700 Hektar fast doppelt so groß sein wie vorher, teilte das Umweltministerium in Erfurt mit. Zum 1. Januar trat eine neue Verordnung in Kraft. Damit kämen Großbreitenbach, Altenfeld, Elgersburg, Frankenhain und Geraberg (alle Ilm-Kreis) sowie Masserberg (Kreis Hildburghausen) und Oberhof (Kreis Schmalkalden-Meiningen) neu zum Schutzgebiet hinzu. Neustadt am Rennsteig liegt bisher komplett im Biosphärenreservat.

Künftig trägt das Reservat den Namenszusatz Thüringer Wald. Für das Jahr 2017 strebt das Land nach eigenen Angaben an, dass auch die größere Fläche von der Unesco als Biosphärenreservat anerkannt wird. "In 2017 werden wir erneut auf die Kommunen zugehen, um mit ihnen den Anerkennungsantrag für die Unesco abzustimmen", kündigte Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) an. Die bisherige Fläche trägt seit 1979 einen Unesco-Titel, war aber als zu klein beanstandet worden, um die vorgeschriebenen Funktionen erfüllen zu können.

gehen Großbreitenbach die Kandidaten aus? (23.01.2017)

Was wird aus Großbreitenbach? Gehen der künftigen Landgemeinde die Kandidaten aus?

Gehren und Möhrenbach haben sich für Ilmenau entschieden.
Pennewitz will auch nach Ilmenau.
Frauenwald fasste einen Beschluss gegen Großbreitenbach.
Schmiedefeld am Rennsteig ebenso.
Goldisthal macht seinen Entschluss von Katzhütte abhängig.
Masserberg würde gern, aber alle anderen nicht.

Jetzt wurde die Bürgerbefragung in Katzhütte ausgezählt. Jedoch nicht zum Vorteil von Großbreitenbach. 1300 Einwohner wurden befragt. Davon haben 1121 geantwortet. Das entspricht 83% Wahlbeteiligung. Von den 1121 Stimmen würden 52,5% eine Landgemeinde mit Oberweißbach bevorzugen. 2,9% befürworten Neuhaus. Die restlichen 43,5% sehen sich in Großbreitenbach. Wie sich jetzt der Katzhütter Gemeinderat entscheidet steht jedoch in den Sternen. An das Ergebnis der Umfrage brauchen sich die Vertreter nicht halten, da sie bereits von den Einwohnern gewählt wurden. Sie sollten den Willen jedoch respektieren.

Mit dem gegebenenfalls nun gegen Großbreitenbach gerichteten Beschluss müssen dann Großbreitenbach, Altenfeld, Herschdorf, die Milchberggemeinden und Neustadt leben. An eine Ausnahmegenehmigung für die Landgemeinde wegen der Mindestgröße braucht man dann nicht mal mehr denken. 

Die einzige Gemeinde, die eine andere Alternative zu Großbreitenbach gehabt hätte, ist Neustadt. Hier hat sich der Ortsvorsteher Macheleidt jedoch bereits zu Beginn seiner Amtszeit im Jahre 1999 unabdingbar festgelegt. Seit diesem Zeitpunkt proklariert er ein Zusammengehen mit Großbreitenbach. Getan hat sich seitdem jedoch wenig bis gar nichts.

Keine Schneeabfuhr in Neustadt (20.01.2017)

In der letzten Woche hat es im Thüringer Wald ausgiebig geschneit. Die Schneehöhe ist mittlerweile auf über 50 cm angewachsen. Was die Skifahrer freut, ist für die Fußgänger und Autofahrer auf Neustadts Straßen ein Problem.

Auf Grund der Schneemassen hat sich die Durchfahrtsbreite in den Hauptstraßen nicht unwesentlich verringert. Für die Fußgänger bedeutet dies, noch mehr aufpassen, damit sie ihr Ziel lebend erreichen.

Andernorts wird, trotz nicht so großer Schneemassen, etwas unternommen. In Großbreitenbach wird zum Beispiel der Schnee abgefahren. Genauso sieht es in Schönbrunn und anderen umliegenden Orten aus. Sehen sie ein [Video] aus dem Sitz der künftigen Landgemeinde.

Schiedsmann wirft hin (17.01.2017)

Ziel erreicht, wird der Neustädter Ortsvorsteher Macheleidt voller Stolz von sich geben. Wieder ein Ehrenamt ruiniert. Nach nur 2 Jahren im Amt wirft der Herschdorfer Schiedsmann hin. Als Grund werden berufliche Gründe angegeben.

Während der bisherigen Amtszeit häuften sich die Beschwerden. Entweder ginge die Schiedsperson nicht ans Telefon oder sie führte keine Verhandlungen durch. Als Grund wurde jeweils die berufliche Tätigkeit benannt.

In einem persönlichen Krieg gegen den bis 2014 amtierenden Schiedsmann Pfützner, der dieses Amt 11 Jahre ausübte, verhinderte Macheleidt dessen Wiederwahl. Der jetzt zurückgetretene Herschdorfer sagte im Jahr 2014, er wolle nur als Stellvertreter fungieren. Während dieser Hetzkampagne, die auch bis in die beteiligten Gemeinden getragen wurde, zog der damalige Schiedsmann Pfützner seine Kandidatur zurück.

Nach Aussage des Langewiesener Stadtoberhauptes Brandt werde die Stelle im Januar-Amtsblatt wieder ausgeschrieben. Das Zuständigkeitsgebiet der Schiedsstelle umfasst die Stadt Langewiesen, die Gemeinde Wolfsberg, die VG Langer Berg und die VG Großbreitenbach.

Informationen über die Aufgaben der Schiedsstelle erhalten sie hier.

gefährliches Pflaster (15.01.2017)

Mit der Abschaffung des Schneeräumpflicht im Jahr 2013 müssen die Neustädter und deren Urlauber bei entsprechender Schneehöhe auf den Straßen laufen. Die Fußwege brauchen ab einer Schneehöhe von 10 cm nicht mehr geräumt werden. Dies beschloss unter Federführung des Ortsvorstehers Macheleidt die damalige Mehrheitsfraktion.

In diesem Jahr gibt es bisher noch eine weitere Ausnahme.

Während in den letzten Jahren regelmäßig in den Wintermonaten in der gesamten Ortslage eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h mit dem Hinweis auf Fußgänger galt, ist dies allem Anschein nach, in diesem Jahr nicht vorgesehen. Bis zum heutigen Tag stehen keine derartigen Verkehrszeichen.

Umso gefährlicher für die Fußgänger sind bei schneebedeckter Fahrbahn die Möchtegernraser und Drifter. So wurden solche Phänomene des Öfteren an den Ortseingängen beobachtet.

Damit ihnen nichts passiert und sie gesund an ihr Ziel kommen, laufen sie vorsichtig. Anderenfalls schauen sie sich das Thüringer Straßengesetz (ThürStrG) an. Der § 49 regelt die Winterdienstpflicht [ThürStrG]. Mit der Aufhebung der Schneeräumpflicht geht die Räumpflicht und auch die Haftung auf die Gemeinde über.

Quelle: Fotocommunity

Unwetterwarnung für Thüringen (12.01.2017)

In der Nacht zum Freitag kommen von Südwesten kräftige Niederschläge in Thüringen auf, die zunächst oberhalb von etwa 400 Metern, später auch in tiefen Lagen als Schnee fallen. Laut Informationen des Deutschen Wetterdienstes können dabei verbreitet 10 bis 20 cm Neuschnee fallen, in Staulagen um 30 cm - der größte Teil davon innerhalb von sechs Stunden. In Verbindung mit Sturmböen oder schweren Sturmböen muss vor allem im Bergland mit starken Schneeverwehungen gerechnet werden.

[weiter]

Denkmal an Stelle der abgerissenen Kirche (11.01.2017)

Gut einen Monat nach dem Abriss der evangelischen Kirche in Neustadt am Rennsteig sammelt die Kirchgemeinde Ideen, wie künftig an das Gotteshaus erinnert werden soll. Eine davon werde in diesem Jahr umgesetzt, teilte Gemeindekirchenrätin Herma Lindenlaub der Lokalpresse kürzlich mit.

Geplant sei ein kleines Denkmal, damit die 1887 erbaute Kirche nicht in Vergessenheit gerate. Sie war seit 2001 gesperrt und durfte nicht mehr betreten werden.

Ursprünglich sollte die Schwarzburger Kirche saniert werden. Hierzu wurde durch die Kirchgemeinde um die Jahrtausendwende ein Spendenaufruf gestartet. Viele Einwohner beteiligten sich daran.

weiterer Gemeindearbeiter wird eingestellt (09.01.2017)

Der Ortsvorsteher teilte in der letzten Gemeinderatssitzung mit, dass er einen weiteren Gemeindearbeiter einstellen werde. Dieser werde als Krankheitsvertretung für Hans-Jürgen Hoche dessen Tätigkeiten verrichten.

Weiterhin bestand der Ortsvorsteher auf seine Personalhoheit. Ihm allein stehe es zu, Personal einzustellen. Auch die Personen wähle er persönlich aus.

Die derzeitige Winterdienstkraft Köhler ist, wie zwischenzeitlich bekannt wurde, für 5 Monate eingestellt worden. Alle bisherigen Saisonarbeiter erhielten eine Befristung von maximal 4 Monaten. Mit Köhler, der gleichzeitig Gemeinderat ist, gibt es die erste längere Befristung.

Spende an Thüringen sagt ja zu Kindern (05.01.2017)

Im November vergangenen Jahres wurde durch die Theatergruppe Neustadt ein Kleidermarkt veranstaltet. In einer Mitteilung von Monja Günzler werde der Erlös der Aktion "Thüringen sagt ja zu Kindern" zugute kommen.

Der Erlös des Kleidermarktes beträgt 120 Euro.

Mit den eingegangenen Spenden werden fünf ausgewählte Projekte des Kinder- und Jugendschutzes in Thüringen unterstützt. Bei den Projektträgern – dem PARITÄTISCHEN, Antenne Thüringen, der TLZ, dem Landtag und dem Bildungsministerium – herrscht große Freude über die herausragende Bereitschaft der Thüringerinnen und Thüringer, den Kindern in Not im Freistaat helfend unter die Arme zu greifen. Mit Stand 02.01.2017 wurde die 100 000 € Spendenmarke überwunden und betrug 108 644€.

Gemeinderatssitzung (02.01.2017)

Die nächste Gemeinderatssitzung findet am 05.01.2016 statt.

weiter

Start ins Jahr 2017 (01.01.2017)

Ein neues Jahr heißt neue Hoffnung, neues Licht, neue Gedanken und neue Wege zum Ziel...

Ein guten Start ins Jahr 2017 wünschen wir allen Lesern!