angerempelte Laterne und Familienausflug (22.01.2018)

In der vergangenen Woche gab es in Neustadt nicht viel Neues.

Gäste und umliegende Orte wunderten sich über fehlende Schneekommentare seitens des Ortsvorstehers in Presse, Radio und Fernsehen. Es ist offensichtlich noch nicht genügend gefallen. Da es an dieser Front derzeit ruhig ist, sorgt der Gemeindearbeiter für Schlagzeilen.

So wurde beim beräumen des Parkplatzes am Kokshügel eine Straßenlaterne "leicht" tuschiert (siehe Bild). Weiterhin zum Alltag gehört mittlerweile auch das Mitnehmen der Familie beim Spuren der Loipen. Neu ist jedoch, dass das Kind des Gemeindearbeiters am Steuer sitzt. Ob es sich hierbei um eine Einarbeitung zum Führen des Pistenbullys handelt, war in der Kürze der Zeit nicht zu recherchieren.

Seit Jahren hat der Gemeindearbeiter alle Freiheiten. So werden wöchentlich 3mal private Versorgungsfahrten unternommen. Montag, Mittwoch und Freitag, um 8:30 Uhr, kann man fast die Uhr danach stellen. Bei diesem Geschäftsgebaren  haben unbeteiligte Beobachtern der Eindruck, dass der Gemeindearbeiter etwas gegen den Ortsvorsteher in der Hand haben muss, um sich diese Freiheiten leisten zu können.

Grundsteuererhöhung angekündigt (20.01.2018)

In der letzten Gemeinderatssitzung kündigte der Ortsvorsteher Macheleidt und die Noch-VG-Vorsitzende Misch eine Erhöhung der Grundsteuer für Neustadt an.

Begründet wurde dies mit der finanziellen Notlage der Gemeinde. Sinngemäß wurde übereinstimmend geäußert: Ohne Bedarfszuweisung wird die Gemeinde die kommenden Jahre nicht überstehen. Diese gibt es jedoch nur, wenn die Hebesätze auf das Landesniveau angehoben werden.

Vorgesehen ist eine Grundsteueranhebung der Grundsteuer A von derzeit 295% auf 301%. Für die Grundsteuer B soll sich der Hebesatz von 402% auf 405% erhöhen.

Einzig Gemeinderatsmitglied Hettstedt (CDU) kündigte Prostest in der Sitzung an. Für ihn käme eine Erhöhung nicht in Frage. Weitere Gemeinderatsmitglieder äußerten sich nicht zu diesem Punkt.

Die letzte Erhöhung der Grundsteuern erfolgte für die Gemeinde Neustadt im Jahr 2015.

Informationen des Landratsamtes (18.01.2018)

Aufhebung Schulpflicht und Straßensperrung K56

Aufhebung der Schulpflicht für den 19.01.2018

Aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse durch das Orkantief "Friederike" hebt der Landkreis die Schulpflicht für alle Schüler, die Staatliche Schulen in Trägerschaft des Ilm-Kreises besuchen, für Freitag den 19. Januar 2018 auf.

Das bedeutet: die Entscheidung, ob Kinder die Schulen am 19. Januar 2018 besuchen, liegt bei den Eltern.

Die Schulen bleiben geöffnet und eine Betreuung der Kinder ist gesichert.

V. i. S. d. P. Christina Büller, Büro Landrätin

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Vollsperrung der K56 Ilmenau - Dreiherrenstein aufgrund des Sturmes

Aufgrund der Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor orkanartigen Böen, auch im Ilm-Kreis, wird die Kreisstraße 56 ab dem Ortsausgang Ilmenau bis zur Kreuzung Dreiherrenstein ab heute, 18.01.2018, 13:30 Uhr, bis voraussichtlich Morgen, den 19.01.2018, 09:00 Uhr voll gesperrt.

Christina Büller

Persönliche Referentin & Pressesprecherin der Landrätin
Landratsamt Ilm-Kreis

Weihnachtsbaumentsorgung (11.01.2018)

Mitteilung des AIK zur Weihnachtsbaumentsorgung

Die Weihnachtsbaumentsorgung erfolgt zum Jahresbeginn 2018 erstmalig im Rahmen der Entsorgung des Bioabfalls in der 1. bis 4. Kalenderwoche und nicht wie bisher zur Restabfallentsorgung.
Es ist darauf zu achten, dass die Bäume komplett abgeschmückt neben den Biotonnen zur Entsorgung bereitgestellt werden. Die Bäume dürfen eine Größe von 1,50 m nicht überschreiten. Größere Bäume sind vorher zu zerteilen, um eine ordnungsgemäße Entsorgung zu gewährleisten.

Von wo aus soll Neustadt verwaltet werden (09.01.2018)

Neustadts Ortsvorsteher Macheleidt ist für sein unkompliziertes und unkomplexes Denken bekannt. Nun schreibt er diese Geschichte fort.

In der vergangenen VG-Versammlung brachte er den Vorschlag, Neustadt solle doch nach deren Auflösung, gleich von Großbreitenbach und nicht erst von Ilmenau verwaltet werden. Herschdorf, ebenfalls Interessent des künftigen Großbreitenbacher Gebildes, sieht dies nicht so. Hier wäre eine vorübergehende Verwaltung von Ilmenau aus wünschenswert und sinnvoll.

Im künftigen Gesetzesentwurf über die Neugliederung der Gemeinden ist ein Anschluss Neustadts und Herschdorf an Großbreitenbach vorgesehen. Da es in dieser Region bisher nur Stillstand gibt, empfiehlt der Entwurf eine Verwaltung, in Form einer erfüllenden Gemeinde, von Ilmenau aus.

Lesen hierzu einen Bericht in der gestrigen Lokalausgabe der TA, Ilmenau [Link]

Kommt neue Schneeräumregelung? (06.12.2018)

Bereits seit längerem gibt es Unmut über den Winterdienst in der Gemeinde. Ob zugeschobene Einfahrten oder nicht geräumte Fußgängerüberwege, die Gemeinde tut sich schwer, einen zufriedenstellenden Winterdienst durchzuführen.

Teilweise ist die Kritik berechtigt, teilweise jedoch nicht.

In der Prioritätenliste ganz oben müssten der Fußgängerüberweg und die Wege im Kreisverkehr stehen, damit Fußgänger sich und ungehindert die Straßen überqueren können.

Neuerdings bringt der Ortsvorsteher eine Stimmung im Gemeinderat zum Ausdruck. Seiner Meinung nach soll es im Gemeinderat Strömungen geben, die für eine Wiedereinführung der Räumung von Fußwegen ist. Für uns ist jedoch nicht ersichtlich, um welche Strömungen es sich handeln soll. Die Mehrheitsfraktion hat in den letzten Jahren keinerlei eigene Vorschläge bzw. Anträge in den Gemeinderat eingebracht. Geschweige denn in den Sitzungen irgendwelche Bekundungen verlautbaren lassen. Einzig von der CDU-Fraktion gibt es einen Vertreter, der solch eine Meinung vertritt.

Ein Vorschlag der Freien Wähler in der vergangenen Legislaturperiode, im Jahreswechsel jeweils eine Gehwegseite zu beräumen, wiegelte der Ortsvorsteher ab. Hierbei bräuchte im Falle eines starken Wintereinbruches lediglich eine Straßenseite abgefahren werden.

Als Begründung wird in der Regel die "chronische Überlastung" des Gemeindearbeiters angeführt. Da sich die Gemeinde in der Winterdienst jedoch 3 Gemeindearbeiter leistet, wäre eine Sicherstellung gewährleistet. Es sind jedoch nur zwei Gemeindearbeiter mit diesen Aufgaben betraut. Der dritte im Bunde befindet sich dauerhaft in der Rennsteiginformation.

Da es sich bei der Touristinformation um eine freiwillige Aufgabe der Gemeinde handelt, wäre ein effektiverer Einsatz dieses Mitarbeiters angebracht. So könnte man die Rennsteiginfo an 3 Tagen in der Woche öffnen und an den anderen zwei Tagen den Mitarbeiter mit Aufgaben des Bauhofes betrauen. Auch eine verkürzte Öffnungszeit, z. Bsp. nur vormittags wäre ein Lösungsansatz. Somit wäre sogar eine halbtägiger Einsatz im Bauhof möglich.

Ob der Ortsvorsteher eingefahrene Gleise oder alte Hüte abschneiden würde, darf bezweifelt werden.

Zum Thema Schneeräumung beabsichtigt der Ortsvorsteher eine Einwohnerversammlung im Februar.

Einen Bericht mit seiner Meinung finden sie heute in der Thüringer Allgemeinen, Lokalausgabe Ilmenau. [Link]

Entsorgungskalender 2018 (02.01.2018)

Liebe Leserinnen und Leser, auch in diesem Jahr bieten wir ihnen einen einfach zu lesenden Entsorgungskalender des AIK für 2018.

[Entsorgungskalender2018]