der rasende Schneepflug (30.12.2014)

Es hat geschneit und die Gemeinde führt den Winterdienst auf den Gemeindestraßen durch. Hierzu wird der Gemeindemulticar genutzt. Bei den Fahrern merkt man jedoch, wer am Steuer sitzt. Während der Eine räuchernd durch die Gegend fährt und den Schnee von den Straßen beräumt, kann man von dem Anderen nur als rasenden Schneepflug berichten. Zunehmend mehren sich jedoch auch die Beschwerden über den zügigen Fahrstil. So wird das Schild permanent nach unten fallen gelassen. Weiterhin wird die Straße am Teich und am Friedhof in einigen Bereichen besonders "gründlich" vom Schnee beräumt.

Warten wir es ab, wann die nächste Reparatur das eh schon gebeutelte Gemeindesäckel strapaziert. Vielleicht sollte der Ortsvorsteher seiner Aufsichtspflicht besser nachkommen und den Gemeindearbeiter(n) einmal über die Schulter schauen, genauso wie bei den Mitarbeitern bei einer anderen Firma.

Weihnachtsgrüsse (24.12.2014)

Zu Weihnachten wünschen wir uns Frieden auf Erden,

was aber auch in der übrigen Zeit des Jahres gilt.

Nichts ist so zermürbend, wie ein Zwist,

im Kleinen und im Großen.

Ohne Streit zu leben, ist die schwerste Aufgabe des Zusammenseins.

Wetterrekord (24.12.2014)

Neustadt hält den Wetterrekord in diesem Winter. So zeigt die Webcam auf dem Gemeindezentrum den aktuellen Tageswert bei 47,1° und einen Luftdruck von 1597 hpa. Auf Grund der 100% Luftfeuchte ist außer Nebel seit Tagen nichts zu erkennen.

Neustadt hatte im Monatsverlauf bereits an 20 von 24 Tagen dichten Nebel. An einem einzigen Tag (09.12) schien bisher die Sonne. Die drei   restlichen Tage (06., 08. und 15.12.) waren ebenfalls sehr durchwachsen und die meiste Zeit bewölkt.

Der November hatte ebenfalls 18 Nebeltage.

Webcam am 24.12.2014 um 11:02 Uhr

Tore offen für Alle (23.12.2014)

As es am letzten Samstag schneite und der Gemeindearbeiter mit seinem Multicar gegen 19:00 Uhr seine Runden zog, war am Bauhof "Tag der offenen Tür".

Während der Gemeindearbeiter H. mit dem Multicar auf den Gemeindestraßen den Schnee beräumte stand das Tor offen und die Beleuchtung war innen und außen an. Für jeden, der es mit Eigentum nicht so genau nimmt, wäre dies eine Einladung. So braucht man sich nicht wundern, wenn am Ende dort Geräte und Werkzeuge "abhanden" kommen.

Weshalb der Ortsvorsteher nicht seiner Aufsichtspflicht hin und wieder nachkommt, ist nicht nachvollziehbar.

der Zeitungsente folgt Dorftratsch (19.12.2014)

Das man der Zeitung nicht alles glauben kann, ist hinlänglich bekannt. Denn diese Reporter, die manche Artikel verfassen, haben vom betreffenden Sachverhalt nix mitbekommen oder das Geäußerte nicht verstanden oder den Sachverhalt beschönigt.

In diesem betreffenden Artikel geht es um eine komplett falsche Darstellung. Die Rede ist von einem Artikel in einer der beiden Lokalzeitungen. In dieser hieß es: (Zitat)

"Paketshop in Neustadt erfolgreich gestartet.

Seit Ende November gibt es in der Rennsteiggemeinde einen DHL-Paketshop im "Nahkauf Markt Menzel" in der Rennsteigstraße 1. Damit baut die Deutsche Post die Zahl ihrer Standorte für die Paketeinlieferung weiter aus. Der neue Paketshop bietet seither die Annahme von Päckchen und Paketen sowie den Verkauf von Paketmarken. Für die Kunden werden neben den Filialen, Packstationen und Paketboxen so neue Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und problemlos einliefern können."

Wer nun den Paketshop in der Rennsteigstraße 1 sucht und dort keinen Nahkauf finden sollte, wendet sich bitte an die Rennsteiginformation in der Rennsteigstraße 46. Dort sollte man sein Paket loswerden.

Leider werden solche fehlerbehafteten Informationen dann an einem anderen Ort für den Dorftratsch von Wally verwendet.

Kurtaxenerhöhung nicht rechtzeitig zum Jahresbeginn (15.12.2014)

Die in der letzten Gemeinderatssitzung beschlossene Erhöhung der Kurtaxe wird aller Voraussicht nach nicht pünktlich zum 01. Januar 2015 in Kraft treten.

Laut Aussage des Ortsvorstehers sollte die Satzungsänderung im am Wochenende erschienenden Amtsblatt veröffentlicht werden. Da dies nicht der Fall war, kann frühestens mit der nächsten amtlichen Bekanntmachung die Satzung in Kraft treten.

Der Gemeinderat hat in Absprache mit dem TGV beschlossen, die Kurtaxe zu erhöhen. So erhöhen sich die Beträge für einen Erwachsenen von derzeit 1,00€ auf 1,50€ ab dem 14. Lebensjahr. Kinder zahlen künftig 0,80€ anstelle 0,50€.

Als Begründung für die Erhöhung wurde angegeben, das mit den zu erwartenden Einnahmen die Kosten des Fremdenverkehrs (z. Bsp. Energiekosten) ausgeglichen werden sollen. Weiterhin sollen mit den Beiträgen andere Projekte (hier war die Rede vom Rennsteigbus) gegenfinanziert werden.

Der Erhöhung der Kurtaxe sollen laut Aussage des Ortsvorstehers alle Involvierten zugestimmt haben. Auch die Leiterin des größten Hauses vor Ort habe die Erhöhung der Kurtaxe ausdrücklich begrüßt.

Raser vor Neustädter Kindergarten (10.12.2014)

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 10.12.2014.

Nach Aussage des Ortsvorstehers zur Gemeinderatssitzung wird es keinerlei Umbaumaßnahmen geben. Eine Änderung der Beschilderung wäre die einzige Möglichkeit, war das Ergebnis von Vorortgesprächen.

Chorgesang sandte Frohsinn und Wärme in die Herzen (09.12.2014)

Quelle: Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 09.12.2014 

Halt, jetzt rede ich - ein Kommentar (08.12.2014)

Mit dieser und anderen unmöglichen Floskeln sollen Argumente von Anderen "niedergeknüppelt" werden. Jeder der mit Argumenten dem Ortsvorsteher widerspricht, bekommt diese Äußerungen zu hören.

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Genauso war es wieder am Freitag zur Einwohnerversammlung, als M. Pfützner dem Ortsvorsteher widersprach und ihn aufforderte, zeitgemäße Zahlen über das Land zu verwenden. Bei seinen Ausführungen bezog sich der Ortvorsteher zum x-ten Mal auf die Sömmerdaer Erklärung, welche aus dem Jahre 2011 stammte. Das Zahlenwerk dazu jedoch aus dem Jahre 2009. In der Sömmerdaer Erklärung, die von den Landkreisen verfasst wurde steht, dass es im Freistaat 14 000 Beschäftigte zu viel geben soll. Hier wurde ein bundesweites Ranking herangezogen. Das sich aber seit dem Jahr 2009 auch in den Landesbehörden viel getan hat, wird durch den Ortsvorsteher gerne verschwiegen. So wurden in den letzte 5 Jahren tausende Stellen abgebaut. Es wurden Behörden fusioniert (z. Bsp. die Forstämter und Katasterämter massiv reduziert). Das freigewordene Personal wurde entweder umgesetzt oder trat vorzeitig in den Ruhestand. Auch gibt es aus Sicht des Ortsvorsteher zu viele Beamte, die nicht in die Sozialversicherungssysteme einzahlen. Würde er genauer hinschauen, wäre ihm aufgefallen, das es in den Behörden mehr Angestellte gibt als Beamte. Mit solch einer Verzerrung trifft er so natürlich den Nerv derjenigen, die nicht weiter nachdenken oder genauer hinschauen wollen.

Dieses "Missmanagement" geht natürlich zuerst zu Lasten der Städte und Gemeinden. Die von den Landräten geforderte Reduzierung des Personals soll nur in den Landesbehörden stattfinden. Eine Fusion der Landkreise wird in deren Erklärung grundsätzlich ausgeschlossen.

Das Neustadt in den letzten Jahren immer weniger Schlüsselzuweisungen erhalten hat, ist unumstritten. Die Zahlen, die der Ortsvorsteher in seiner Präsentation darlegte, spiegeln nicht die Summe seiner Ausführungen wieder. So erhielt die Gemeinde 2011 - 410 000€, 2012 - 360 000€ und 2013 - 290 000€ an Schlüsselzuweisungen. Dies ergibt klar einen geringeren Fehlbetrag an Schlüsselzuweisungen als von ihm behauptet. Das am Ende doch die Summe von 261 000€ zusammenkommt, ist anderen Punkten geschuldet. So hat sich in den letzten Jahren die Zahl der Einwohner nicht geringfügig reduziert, was auch einen entscheidenden Einfluss auf die Schlüsselzuweisung hat. Die Reduzierung von Umsatz-, Gewerbesteuer- und Einkommenssteuer trägt ebenso zum Fehlbetrag bei. Wenn man immer von weniger Einnahmen spricht, sollte man auch über diese Fehlbeträge reden, nicht nur über die Schlüsselzuweisungen. Für diese ist aus Sicht des Ortsvorsteher zu aller erst der Freistaat und die bis dahin regierende Landesregierung aus CDU und SPD verantwortlich. Denn diese habe 14 000 Menschen, die überflüssig sind, in Lohn und Brot.

Wenn man sich jedoch das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen der Linken, der SPD und den Grünen anschaut, haben diese in ihrem Koalitionsvertrag einen Personalabbau in Höhe von 8800 Stellen bis zum Jahre 2020 vereinbart. Ein Personalkonzept soll bis zum Jahre 2016 erstellt werden. Die nun genannten Zahlen lassen sich natürlich nicht so reißerisch darstellen wie die Zahl 14 000. Hier vergleicht der Ortsvorsteher wissentlich oder unwissentlich Birnen mit Äpfeln.

Wenn es um Personal geht, sollte der Ortsvorsteher so leise wie möglich sein. Denn wer seine Freunde und Familie im öffentlichen Dienst unterbringt, sollte in diesem Zusammenhang die Bälle ganz flach halten. Denn wie lautet die Überschrift in einer Lokalzeitung: "Ich kämpfe für Neustadt" Wir sehen dies genauso, zuerst an die eigenen Leute und dann... 

Eine weitere "Keule" erhielten alle  Nichtneustädter zur Einwohnerversammlung. So lag die 525-Jahrfeier nur den "richtigen Neustädtern" am Herzen. Ebenso haben nur diejenigen Gemeinderäte Verantwortung für den Ort übernommen, die dem Haushaltssicherungskonzept zugestimmt haben.

Gemeinderäten, denen eine Teilnahme an der Einwohnerversammlung nicht möglich war und diese sich vorher entschuldigten, wurde ihr Fernbleiben freudejauchzend aufgenommen. Den auf diese Äußerung angesprochenen Gemeinderat, entkam man natürlich nur mit übelsten Beschimpfungen. "Leg dich ja nicht mit mir an...", war nur die harmloseste Äußerung. So sieht man, es liegen die  Nerven blank.

Halt, jetzt rede ich. Mit diesem Satz sollte ein Nachfragen während der Einwohnerversammlung unterbunden werden. Da sich Pfützner von solchen Phrasen nicht beeindrucken ließ, gab es einen Disput zwischen  Pfützner und Macheleidt. Ein anwesender Reporter fragte dann, ob es ein Zwiegespräch werden würde oder nicht. Denn dann könne er ja gehen wenn es weiter nichts gäbe. Ein anwesendes Gemeinderatsmitglied nutzte diese zwiespältige Diskussion, um genervt die Versammlung zu verlassen.  

Halt, jetzt rede ich. Da nun kein Gast mehr von der CDU anwesend war, konnte der Ortsvorsteher die Schuld an allem was im Freistaat nicht funktioniert weiter an der CDU auslassen.

So endete nach 90 Minuten die Mangels anwesender Einwohner, am Ende nur noch vier, stattgefundene Einwohnerversammlung. Das Fazit lautet: Wer eine eigene Meinung hat und diese auch äußert, diese jedoch nicht im Einklang mit des Ortsvorstehers und seines Klüngels steht, hat die Phrase "Halt, jetzt rede ich" zu ertragen. Ob man will oder nicht.

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Einwohnerversammlung (06.12.2014)

Lag es am falschen Datum, dass kaum eine Handvoll Einwohner in das Gemeindezentrum zur diesjährigen Einwohnerversammlung kamen oder ist es das allgemeine Desinteresse in der Bevölkerung. Durch den Ortsvorsteher wurde im Amtsblatt auf Donnerstag, dem 05.12. eingeladen. Dieser Fehler brachte die

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5 (fünf) anwesenden Einwohner, davon 2 Gemeinderäte (1 x CDU und 1 x IG), nicht davon ab, an der Versammlung teilzunehmen.

In seinen Ausführungen wiederholte der Ortsvorsteher seine Aussagen, die er bereits andernorts kundtat. So hatte die Gemeinde eine Mindereinnahme an Schlüsselzuweisungen von 281 000€ seit 2011 zu verkraften. Jedoch war seiner Präsentation zu entnehmen, dass es im Jahr 2011 noch 410 000 €, im Jahr 2012 noch 360 000 € und im Jahr 2013 noch 290 000 € an Schlüsselzuweisungen durch das Land an die Gemeinde gab. So stellte sich zumindest für einige Anwesende die Frage nach der Richtigkeit der Behauptung von Macheleidt.

Der aus dieser Senkung und anderen fehlenden Einnahmen begründete Fehlbetrag muss durch ein Haushaltssicherungskonzept (HSK) möglichst ausgeglichen werden. Ist dies nicht vollständig möglich, kann die Gemeinde eine Bedarfszuweisung beim Land beantragen. Die im Rahmen des HSK beschlossenen Steuererhöhungen sind nach Aussage des Ortsvorstehers nicht leicht gefallen. Jedoch haben diejenigen Gemeinderäte, die der Erhöhung zugestimmt haben, Verantwortung für den Ort übernommen.

Weitere Einnahmeerhöhungen waren unter anderem:

  • die Erhöhung der Hundesteuer
  • die Erhöhung der Kurtaxe
  • die Erhöhung der Grundsteuern 

Die Senkung der Ausgaben umfasst folgende Punkte:

  • Abschaltung der Straßenbeleuchtung
  • Änderung der Straßenreinigungssatzung
  • 100% Zahlung der Betriebskosten durch die Vereine
  • Erstellung eines Nutzungskonzeptes für das Gemeindezentrum und des Jugendzentrums
  • Durchsetzung der interkommunalen Zusammenarbeit
  • Bildung einer Landgemeinde

In seinen Ausführungen wiederholte der Ortsvorsteher immer wieder die Schuld des Landes an der Finanzmisere der Gemeinden und Städte im Freistaat. So habe die CDU es in den letzten 24 Jahren versäumt das Land voranzubringen. Der von Macheleidt permanent bezeichnete Überhang von Landespersonal sei ebenfalls Schuld an der Misere. So bemüht er ein von den Landkreisen erstelltes Papier (Sömmerdaer Erklärung) aus dem Jahr 2011. In diesem Papier wird von einem Personalüberhang von 14 000 Bediensteten im Freistaat gesprochen. Diese Zahl stammt aus dem Jahr 2009 und wird seit über 5 Jahren monoton von Macheleidt wiederholt. Eine Anpassung der Zahl an tatsächliche erscheint ihm zu unwichtig. So werden nach seiner Rechnung 6 Landesbedienstete für Neustadt beschäftigt, die für Neustadt keinen nutzen bringen. Jedoch vor Ort sinnvoller wären.

Die von M. Pfützner geforderte Anpassung der Zahlen auf die aktuelle Gegebenheit und dem Personalmangel an Schulen, ließ Macheleidt nicht gelten. Für ihn, der rechnen könne und dies ganz gut (seine Aussage), sei die Nennung des Lehrermangels ein guter Einwurf. So fehle es tatsächlich an Lehrern und Polizisten. Wenn er jedoch dieses Personal mit einbeziehe, habe der Freistaat sogar 14 500 Beamte zu viel.

Abschließend war zu hören, dass es der Gemeinde in 2015 nicht möglich sein wird, einen Haushalt aufzustellen. Somit wird es keine Investitionen in Neustadt geben. Eine Instandhaltung von Gemeindestraßen und andere Erhaltungsmaßnahmen seien unmöglich. Selbst bei möglicher Förderung von Maßnahmen wird Neustadt nicht in der Lage sein, seinen Eigenanteil aufzubringen.

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Weiterbeschäftigung in der Rennsteiginformation (05.12.2014)

Über den 31. Dezember hinaus wird der derzeitige Mitarbeiter der Rennsteiginformation weiter beschäftigt. Robert Witter, der das Amt von Roswitha Ernst als BWG-Mitarbeiterin übernahm, wird weiterhin in der Rennsteiginformation der Gemeinde tätig bleiben.

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Nachdem Robert Witter sein Studium vorzeitig beendete und anschließend eine Leere als Touristiker in Masserberg begann, war für Viele klar, er werde nach seiner Ausbildung in der Touristinfo von Neustadt eingestellt. Da die Stelle auf Grund der beabsichtigten Fusion mit Altenfeld bis zum Ende diesen Jahres befristet war, musste nun eine dauerhafte Lösung geschaffen werden. Mit der Beschäftigung über den 31.12. hinaus wurde faktisch eine neue Planstelle in Neustadt geschaffen. Wie jedoch bei der derzeitig angespannten Finanzsituation diese haushälterisch dargestellt werden kann, wurde durch den Ortsvorsteher nicht begründet.

Bei einer Enthaltung wurde die Stelle mehrheitlich durch den Gemeinderat abgesegnet.

Mit der dauerhaften Bestätigung der Stelle ergibt sich künftig ein neues Problem. Da Robert Witter Mitglied im Vorstand des TGV (stellvertretender Vorsitzender) und der Ortsvorsteher Vorsitzender des Vereines ist, gibt es ein dienstrechtliches Problem. Als Mitglieder des Vorstandes sind Beide gleichberechtigte Partner. Als Angestellter der Gemeinde ist er jedoch Weisungsempfänger des Ortsvorstehers. Hier könnten dienstrechtliche Probleme vorprogrammiert sein.

Nach Aussage des Ortsvorstehers handelt es sich um eine volle Stelle. Wie diese aber auf Grund der Öffnungszeiten begründet wird, ließ er offen.  So hat der Mitarbeiter in den Monaten Mai bis Oktober eine 36,5, in den Monaten November und März eine 25 und von Dezember bis Februar eine 30,5 Stundenwoche.

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Drei Bürger berufen (03.12.2014)

In anderen Kommunen, auf Kreis- und Landesebene längst gang und gäbe, hat Neustadt nun auch endlich Bürger berufen. Einer macht es freiwillig schon seit längerer Zeit. Da aber das Neustädter Gebiet für einen zu groß ist, wurden 

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in der der letzten Gemeinderatssitzung gleich drei Wanderwegewarte berufen.

Martin Brückner, Burkhardt Eichhorn und Karl-Heinz Juffa sind die drei Neustädter Wanderwegewarte. Jeder wird für ein Gebiet rings um Neustadt verantwortlich sein.

Die Aufgabe der Wegewarte wird nicht nur sein, das vorhandene Wanderwegenetz zu erhalten und auch gangbar zu halten, sondern auch die immer wieder zerstörten Wanderwegweiser auf dem Laufenden zuhalten. Auch wenn ihnen der Kreiswegewart mit Rat und Tat zur Seite, so ist es doch eine riesige Aufgabe. Denn es müssen viele km Wanderwege in und um Neustadt betreut werden. Und nicht zu vergessen, sie sind auch für Radwander- und Reitwege zuständig. Zu den Aufgaben eines Wanderwegewartes gehört auch die Ergänzung und Korrekturlesung von Wanderkarten. Eine selbstständige Zusammenarbeit mit den Behörden gehört somit zu ihren Aufgaben.

Wünschen wir ihnen viel Erfolg bei ihrer Arbeit.

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neuer alter Gemeindearbeiter (01.12.2014)

Mit dem heutigen Tage ist wieder die alte neue Saisonkraft eingestellt. Diese Information überbrachte der Ortsvorsteher den Gemeinderäten und weiteren Anwesenden zur Gemeinderatssitzung. Da sich im vergangenen Jahr nur eine Person ,nach Aussage des Ortsvorstehers, auf diese Stelle beworben hatte, wurde in diesem Jahr auf eine Ausschreibung verzichtet und Jan Krannich erneut eingestellt.

Nach vorliegenden Informationen verzichteten interessierte Bewerber auf eine Bewerbung in den letzten Jahren, weil die Stelle immer mit derselben Person besetzt werde. Hier machte der Begriff Vetternwirtschaft und Bevorzugung (Wahlkampfhilfe und gute Freunde) die Runde.

Die Aufgabe der Saisonkraft soll der Winterdienst sein. So werde Krannich den Gemeindearbeiter Hoche bei der Schneeräumung helfen. Sollte kein Winterdienst anfallen, werden sicherlich andere Aufgaben zu erledigen sein.

Grabenkämpfe und Beschlüsse (28.11.2014)

Liegt es am tristen Novemberwetter, an unterschiedlichen politischen Ansichten, unterschiedlichen Lebensgeschichten (Ich durfte ja nicht studieren) oder ist einfach nur die persönliche Abneigung gegeneinander Schuld? Nachdem die gestrige Gemeinderatssitzung harmonisch begann, uferte sie im Laufe der Sitzung

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erneut in "Grabenkämpfe" aus. An den Freien Wählern kann es also nicht liegen. Denn diese haben auf Grund dieser unnötigen persönlichen Angriffe auf eine Wiederwahl verzichtet. Also liegen die politischen Ansichten zwischen der IG Neustadt und der CDU doch viel weiter auseinander als man denkt. Trotz der teilweise sehr waghalsigen Unterstellungen wurden während der Sitzung auch Beschlüsse gefasst.

Der wichtigste  Beschluss und für die Neustädter mit Auswirkungen verbunden war die Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzept. Dieses umfasst unter anderem die Erhöhung der Grundsteuern A, B und Gewerbe, sowie die künftige vollständige Zahlung der Betriebskosten durch die Vereine.

Die Grundsteuer wird wie bereits berichtet folgendermaßen angehoben.
Grundsteuer A von 275 auf 295%
Grundsteuer B von 390 auf 402% und
Gewerbesteuer von 360 auf 383%.

Laut Aussage des Ortsvorstehers führt kein Weg daran vorbei, auch wenn er nicht Schuld an der Misere sei. Hier sei das Land mit seinen 11 - 14000 überzähligen Beschäftigten Schuld. Wenn es dieses Personal nicht gäbe, hätten die Gemeinden und Städte keine Finanzprobleme mehr. Für ihn sei dies ein staatlich geförderter Arbeitsmarkt, der zu Lasten der Gemeinde geht.
(Anmerkung der Redaktion: Entsprechend des Landeshaushaltes und des derzeitigen Koalitionvertrages der künftigen Rot-Rot-Grünen Landesregierung werden bis 2020 weitere 8800 Stellen wegfallen. Hier wird sich gegenüber der noch amtierenden Großen Koalition und deren Vorgabe nichts ändern.)
Gleichzeitig appellierte er jedoch an die Neustädter Gewerbetreibenden, ihren Firmensitz in Neustadt zu belassen und nicht wegzuziehen, auch wenn die Steuererhöhung eine Mehrbelastung nach sich zieht. 
Der CDU bereiten die Steuererhöhungen Bauchschmerzen, dies ist nicht gut für das Gewerbe und für die Hauseigentümer.

Die Vereine, die sich in gemeindeeigenen Objekten befinden, haben künftig die Betriebskosten zu 100% zu zahlen. Eine Abgeltung eines Teiles als unbare Leistung (z. Bsp. Rasen mähen) wird es nicht mehr geben.

Ein Nutzungskonzept für das Gemeindezentrum und das Jugendzentrum ist ebenfalls Bestandteil des Konzeptes. Dieses wurde bereits in den letzten 2 Wahlperioden von der Opposition gefordert, jedoch durch den Ortsvorsteher als nicht nötig erachtet.

Grund für die Erstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes sind die in den letzten Jahren gesunkenen Schlüsselzuweisungen des Landes.
So reduzierte sich die Schlüsselzuweisung laut Aussage des Ortsvorstehers von 2011 bis 2014 um 230000€.
Die Reduzierung der Schlüsselzuweisung hat mehrere Ursachen. So ist in den letzten Jahren die Einwohnerzahl von Neustadt gesunken. Dies hat demzufolge eine geringere Zahlung zur Folge, da sich die Schlüsselzuweisung anhand der Einwohner berechnet. Eine weitere Ursache ist die erhöhte Einnahme von Gewerbesteuern laut Land. Hier hat Neustadt keine höheren Einnahmen zu verzeichnen, da es keine nennenswerten Gewerbebetriebe mit größeren Zahlungen gibt. So bleibt unter dem Strich ein Fehlbetrag von ca. 138000€, der nicht so einfach ausgeglichen werden kann.

Um diesen Betrag im Haushalt auszugleichen, muss beim Thüringer Finanzministerium eine Bedarfszuweisung beantragt werden. Diese wird nur gezahlt, wenn vorher ein Haushaltssicherungskonzept erstellt und alle Einnahmemöglichkeiten ausgeschöpft wurden..

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Tausendfach vor dem Rennsteig verneigt (27.11.2014)

Tausendfach hat er nach eigenen Angaben sich auf dem Rennsteig in die Tiefe begeben. Die Rede ist von Manfred Kastner, der Vorsitzende des Rennsteigvereines Neustadt, hat

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mit seinen Mitstreitern den Rennsteig in den Jahren 2002 und 2003 neu vermessen. Auf diese Leistung ist er noch heute stolz. So kommt seine Vermessung des Rennsteiges auf eine Länge von 169,29377km.

Wer sich jedoch mit Teilnehmern dieser Vermessung unterhält, erfährt erstaunliches. So wurde lediglich im ersten Abschnitt von Blankenhain beginnend mit dem Messband und dem Instrument gemessen. Später wurde ein Laufrad , sowie ein Messband verwendet. Wenn Messpunkte im Zuge der Neuvermessung nicht wiedergefunden wurden, wurde einfach an ähnlicher Stelle fortgefahren. Ebenso sollen von Treppenstufen die Tritthöhe mit gemessen worden sein. Diese für eine genaue Messung untypische Vorgehensweise wurde nicht nur einmal praktiziert. So ergeben sich für Manfred Kastner nach Addition aller Teilstrecken die für ihn exakte Länge von 169km, 293m und 77cm. Die für diese Messung sich ergebene Mitte des Rennsteiges befindet sich auf Millimeter genau zwischen dem Dreiherrenstein an der Landstraße nach Ilmenau/Frauenwald und Neustadt am Rennsteig.

Also wer den Rennsteig in seiner vollen Kastner´schen Länge absolvieren möchte, sollte sich kriechend auf Diesem entlang bewegen, um die "volle Länge" zu genießen.

Alle anderen können den Artikel im Freien Wort, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom  25.11.2014 nachlesen.

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gemeinsame Touristinfo zur Zeit nicht möglich (26.11.2014)

Die nicht gerade mit Weisheit und Weitsicht getätigten Beschlüsse der ehemaligen "großen" Koalition (SPD/DieLinke/TGV) im Gemeinderat ziehen unablässig Spuren hinter sich her. Gemeint ist die Kündigung des

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Vertrages mit dem Bildungswerk Großbreitenbach und der beabsichtigten interkommunalen Zusammenarbeit mit Altenfeld und Großbreitenbach. Während sich Großbreitenbach nach ausreichender Prüfung des Sachverhaltes gegen eine Zusammenarbeit entschieden hat, wird Altenfeld komischerweise zwangsweise nicht mit Neustadt zusammenkommen können.

Wie wir bereits des Öfteren berichteten, wird die Touristinfo in Neustadt und Altenfeld nach derzeitigen Informationen nicht zusammengelegt werden. Grund ist der Status als "anerkannter Erholungsort". Hierzu gab es mit der Kündigung des Vertrages mit dem BWG bereits Anfragen der Gemeinde und des Landtagsabgeordneten Kuschel (DieLinke) an das Land. Von dem SPD-geführten Wirtschaftsministerium gab es seinerzeit keine abschlägigen Informationen, weshalb solch eine Zusammenarbeit nicht möglich sein sollte.  Aber scheinbar hat sich das SPD-geführte Ministerium nun anders entschieden. So fallen nun das ehemalige SPD-Mitglied Macheleid, sein noch SPD-Mitglied-Beigeordneter Brettel, sowie die anderen ehemaligen SPD-Gemeinderatsmitläufer aus allen Wolken.

Der die Welt nicht mehr verstehende Macheleid war sich sicher, das man mit der Zusammenlegung der beiden Touristinformationen hätte Geld sparen können. Die beabsichtigte Zusammenlegung sollte die Haushalte der Gemeinde Altenfeld und Neustadt entlasten, entwickelt sich jedoch zunehmend als Kostentreiber für Neustadt. Mit der Neubesetzung der  Stelle in Gemeinderegie laufen die Kosten aus dem Ruder. Eine beabsichtigte Weiterbeschäftigung des derzeitigen Mitarbeiters über den 31.12.2014 hinaus wird eine ungeplante Kostenexplosion im Neustädter Haushalt nach sich ziehen. Dies soll zumindest teilweise durch die ebenfalls geplante Anhebung der Kurtaxe ausgeglichen werden.

Fazit der mit viel Geheimniskrämerei durchgeführten Fusionsabsicht (der Ortsvorsteher und der Beigeordnete wehrten sich gegen eine Mitarbeit der anderen Fraktionen) ist voraussichtlich das komplette Scheitern des Zusammengehen in Sachen Tourismus. Der bereits nach Aussage von Macheleid bei der Kommunalaufsicht vorliegende Vertragsentwurf für eine Fusion, wird dort wohl noch eine Weile liegen bleiben müssen, falls sich das SPD-geführte Ministerium nicht zu einer neuerlichen anderen Sichtweise entscheidet. Eine Zusammenarbeit der Touristinformationen soll jedoch weiterhin wie bisher möglich sein.

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Gemeinderatssitzung am 27.11.2014 (25.11.2014)

Themen der Gemeinderatssitzung sind die Erhöhung des Kurbeitrages, die Rücknahme und der Neubeschluss der Hundesteuersatzung, sowie ein Antrag der CDU-Fraktion auf Änderung des Sitzungsgeldes. Weitere Themen unter gemeinderatssitzung

Die Erhöhung der Grundsteuer steht bisher nicht auf der Tagesordnung, wird jedoch im Zuge des Haushaltssicherungskonzeptes beschlossen werden.

Schade, das Steuern erhöht werden müssen (25.11.2014)

Es gibt Aussagen des Ortsvorstehers, die kann man bei genauer Betrachtung nicht glauben. Hierzu gehört

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auch die am Rande des Stammtisches des Tourismus- und Gewerbevereines getätigte Äußerung. So sei es "Schade", dass die Steuern erhöht werden müssen.

Den weiteren Text können sie in der Thüringer Allgemeinen, Lokalausgabe Ilmenau, Onlineausgabe vom 24.11.2014 nachlesen.

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"Thema verfehlt, setzen, sechs!" (23.11.2014)

Diese übliche Phrase kommt aus dem Munde des Ortsvorstehers und betrifft wieder einmal Andere. Der sich für

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unfehlbar haltende Ortsvorsteher meinte mit dieser Aussage die noch amtierende Ministerpräsidentin Lieberknecht und ihre Regierung.

Während sich andere Gemeinden auf den bevorstehenden Winter vorbereiten, trotz klammer Kassen, wird in Neustadt standardgemäß gejammert. Auf Grund des Haushaltssicherungkonzeptes kann der Winterdienst nicht überzeugend finanziert werden, so die Aussage des OV.

In anderen Gemeinden, wie z. Bsp. Großbreitenbach sei man jedoch gut auf den Winter vorbereitet. So habe man die gewartet und die Salzlager gefüllt. Auch die TSI habe alles Nötige getan, um gut gerüstet in die kommende Wintersaison zu gehen.

In Neustadt wurde der Multicar als Mietkauf angeschafft mit der Begründung, das er im Winter durchgehend im Einsatz sei. Hierzu solle lediglich eine Saisonkraft eingestellt werden. Diese damals durch den Gemeinderat Hans-Jürgen Bauer kritisierte Verfahrensweise wurde vom Ortsvorsteher und seinen Mitstreitern nicht wahrgenommen. Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung ebenfalls nie vorgelegt. Da es in Neustadt offenbar keine Schneefräse mehr gibt und der Multicar scheinbar auch nicht mehr winterdiensttauglich ist, soll nach vorliegenden Gerüchten ein guter Freund des Ortsvorstehers den Winterdienst im Ort durchführen. Dieser hat sich als Wahlkampf(plakat)helfer und als Dauerarbeitskraft (21 Stunden am Stück) in den letzten Jahren im Sinne des Ortsvorsteher bewährt. Was jedoch noch fehlt, ist die offizielle Vergabe des Winterdienstes.

Hoffen wir, das es nicht allzu viel Schnee geben wird. Im Sinne unserer Straßen. Denn die Reparaturen werden ein Vielfaches der Winterdienstkosten betragen.

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Sitzung ohne Öffentlichkeit (16.11.2014)

Man stelle sich einmal vor, es ist öffentliche Haupt- und Finanzausschusssitzung und

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keiner weiß etwas davon. Trotz der derzeitigen Erkrankung des  Gemeindearbeiters waren in den Schaukästen der Gemeinde keine Aushänge vorhanden.

So konnte also der Ortsvorsteher vor den Gemeinderäten und einigen Vereinsvorsitzenden die alte Leier der schuldigen CDU runterspulen. Denn sie sei für die ganze Misere im Ort verantwortlich. Seit 1997 habe sie den Ort Neustadt heruntergewirtschaftet.

Neustadt ist pleite war zu hören. Aus diesem Grunde musste ein Haushaltssicherungskonzept vorgelegt werden. In diesem stehen die Einnahmeverbesserungen und Kürzungsvorschläge. Der bisher nicht enthaltene Vorschlag, aber bereits von der Kämmerei benannte Vorschlag der Reduzierung der Vereinsförderung steht nun ganz oben auf der Agende. So sollen künftig die Vereine die Betriebskosten vollständig aus eigener Tasche bezahlen.

Dies würde alle Vereine in gemeindeeigenen Immobilien betreffen. Wie der OV diese genaue Abrechnung beim Rennsteigverein und der Laufgruppe im unwirtschaftlichen Gemeindezentrum erreichen möchte ist noch unklar. Beim SV Olympia und dem Dartklub dürfte dies hingegen einfacher sein.

Ob sich mit Beteiligung der Vereine der Finanzkollaps der Gemeinde aufhalten lässt, ist stark zu bezweifeln. Eine Fusion mit anderen Gemeinden scheiterte bisher an den etwas eigenen Interessen des OV und seiner Berater. Hier ist eine Gemeindefusion seit Jahren überfällig.

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Rennsteiginformation geschlossen (15.11.2014)

Das Ergebnis der Kündigung mit dem Bildungswerk Großbreitenach (BWG) und der damit beabsichtigten Umstrukturierung der Rennsteiginformation

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ist ab heute zu sehen. Vom 15. bis 30. November bleibt die Rennsteiginformationen geschlossen. Ebenfalls von der Schließung betroffen ist der Paketshop und das Rennsteigmuseum.

Sollten dennoch Interessierte das Rennsteigmuseum besuchen wollen, können sie sich im Rennsteighotel "Kammweg" melden. Es ist ab Dienstags 10:00 Uhr geöffnet. Größere Gruppen (ab 5 Personen) haben weiterhin die Möglichkeit sich bei Manfred Kastner (siehe Tourismus) zu melden.

Mit der Kündigung des Vertrages mit dem BWG sollte eine interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Altenfeld bereits zu Beginn des Jahres 2014 begonnen werden. Bisher hat sich nichts getan. Laut Aussage des OV sollte ein Vorvertrag bei Kommunalaufsicht liegen. Dies ist aber auch schon ein halbes Jahr her. Im Gemeinderat wurden keinerlei Informationen in dieser Sache mitgeteilt. Altenfeld kann auf Grund seiner beabsichtigten Neuzertifizierung als "staatlich anerkannter Erholungsort" nicht auf eine eigene Touristinformation verzichten. Demzufolge steht ein Zusammengehen mit Neustadt derzeit in den Sternen.

Eine bessere und durchgehend geöffnete Touristinformation, sowie eine Entlastung für den Gemeindehaushalt hat der Ortsvorsteher Macheleidt (IG Neustadt) versprochen. Diese Versprechen und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung blieb er bisher schuldig. Eine Mitgestaltung der Zusammenarbeit mit Altenfeld wurde in der letzten Legislaturperiode durch die Freien Wähler vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde durch den Ortsvorsteher und dem 1. Beigeordneten abgelehnt.

Seitdem haben diese Beiden die Geschicke der interkommunalen Zusammenarbeit und der Rennsteiginformation in ihre eigenen gestalterischen Hände gelegt. Das Ergebnis ist zu sehen - eine geschlossene Rennsteiginformation.

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neues Thüringer Förderprogramm (13.11.2014)

Ab 2015 werden Bauherren mit einem Investitionsszuschuss

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von mindestens 12 000€ bei eigengenutzten Wohngebäuden unterstützt.

Das neue Förderprogramm soll einen Anreiz für  die Sanierung von Wohngebäuden bieten, die vom Verfall bedroht sind. Es startet 2015 und wird zunächst bis 2017 laufen. Das Land werde in diesem Zeitraum bis zu 25 Millionen Euro für die Zahlung des "Sanierungsbonus" zur Verfügung stellen.

Neben dem Sanierungszuschuss von 12.000 Euro seien Zulagen je nach Zahl der Kinder vorgesehen - bei einem Kind 1.000 Euro, bei zwei Kindern 3.000 Euro. Mit dem Programm reagiere das Land auf die Gefahr, dass wegen der sinkenden Einwohnerzahl immer mehr Immobilien vor allem in Dörfern und kleinen Städten leerstehen.

Der staatliche Bonus soll für Sanierungsvorhaben ab einem Investitionsvolumen von mindestens 50.000 Euro gewährt werden, wenn die Familien bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten. Eine entsprechende Richtlinie wurde Anfang September im Thüringer Staatsanzeiger veröffentlicht. Danach werden auch Abbruchmaßnahmen und Ersatzneubauten auf Brachflächen in einem Gebiet nach §34 Absatz 1 Satz 1 BauGB gefördert.

Eine Antragstellung ist ab sofort bei der Thüringer Aufbaubank möglich, Information dazu unter Tel: 0361 7447-123.

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Lebensretter aus Neustadt (09.11.2014)

Seit über 10 Jahren gehen sie und retten Leben.

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Gemeint sind die ehrenamtlichen Blutspender, die Jahr ein Jahr aus freiwillig zu den Blutspendeterminen gehen. 4 bis 5 mal im Jahr kommt das ITMS (Institut für Transfusionsmedizin Suhl) nach Neustadt, um von den Spendern das Blut "abzuzapfen". So kann es schnell passieren, dass man auf über 50 oder gar 75 Blutspenden kommt, wenn man regelmäßig geht.

Um diese Spender zu ehren und ihnen zu danken, lädt das ITMS jährlich ein. In diesem Jahr waren über 400 Spender aus Thüringen und Bayern am 25. Oktober in das CCS nach Suhl eingeladen. Sie wurden durch den Geschäftsführer Wehner begrüßt. Dieser bedankte sich bei den Blut-, Plasma- und Stammzellenspendern für ihr soziales Engagement und sagte auf das oft besagte fehlende Miteinander in der heutigen Gesellschaft: "Sie sind der Gegenbeweis."

Für ihre 75. oder 50. Spende wurden aus Neustadt Fred Lutz (75) und Anke Brandau (50) ausgezeichnet. Als kleines Dankeschön gab es ein Buch und eine Rose.

Im Jahre 2013 wurden Frank Cipin und Andre Zellmer für 75 und Andrea Cipin für 50 Blutspenden geehrt.

Auch den anderen Blutspendern, ob sie nun in Neustadt oder in anderen Orten zum Blutspenden gehen, solle an dieser Stelle ein Dank ausgesprochen werden. Sie spenden ihr Blut, um anderen Menschen das Leben zu retten.

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mehr Geld, aber kein Rücktritt (07.11.2014)

Beginnt der Neustädter Ortsvorsteher gemeinsam mit seinem Langewiesener Amtskollegen jetzt eine Neiddebatte? Das ehemalige SPD-Mitglied und das Noch-SPD-Mitglied warnen die künftige Landesregierung davor, die Kommunen mit weniger Finanzen auszustatten.

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"Es werden dieselben Fehler wie zu DDR-Zeiten gemacht: Wir pumpen den sozialen Sektor auf, vernachlässigen die Industrie und die Politiker beschäftigen sich nur noch mit sich selbst. (Quelle: TA)". so die Aussage Macheleidts.

Da seiner Meinung nach die Gemeinden keine ausreichende Finanzausstattung bekommen würden, könnten sie nicht weiter in die Infrastruktur und in den Tourismus investieren. Durch die fehlende Mindestausstattung mit Finanzen sei es den Gemeinden kaum noch möglich, ihren Eigenanteil an Investitionen aufzubringen.

Laut des Gedankenganges des Ortsvorstehers müssten "eigentlich alle ehrenamtliche Gemeinderäte und Bürgermeister zurücktreten, damit die da oben mal wieder wach werden." Er, als leuchtendes Vorbild des Widerstandes,  hat bereits seine erneute Nichtkandidatur zur Wahl 2016 angekündigt. Um jedoch seinen markigen Sprüchen Taten folgen zu lassen und nicht nur als leere Worthülse zu präsentieren, sollte der Ortsvorsteher jedoch seine an Andere gerichtete Forderungen endlich selber kurzfristig umsetzen, um damit Schaden von Neustadt und seinen Einwohner abzuwenden.

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neue Wegweiser (04.11.2014)

Das Ergebnis der Rennsteigbefahrung mit dem Snowmobil ist seit kurzem zu sehen. Auf 2 neuen Infotafeln können sich Ski-Interessierte über den Verlauf des Ski-Rennsteig-Weges informieren. Weitere Informationen über Verhaltensregeln, Technik-Tipps und Loipenprofile sind übersichtlich dargestellt.

Gefördert wurde diese Maßnahme durch den Bund, den Freistaat Thüringen und der Sporthochschule Köln.

Loipenplan am Kokshügel

Steuererhöhung angekündigt (28.10.2014)

Ist es eine Ankündigung oder nur eine Vermutung, die der Ortsvorsteher in der letzten Woche öffentlich über die Lokalpresse angestellt hat.

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Es handelt sich um weitere zu erwartende Steuererhöhungen ab dem Jahre 2015. Eine Steuererhöhung wurde bereits im Gemeinderat beschlossen. So haben alle Hundebesitzer ab dem Jahr 2015 fast das Doppelte für ihre Hunde zu bezahlen. Hier haben auch die Hundebesitzer im Gemeinderat der kommenden Erhöhung zugestimmt.

Weitere Steuerhöhungen sind laut Macheleidt unumgänglich. Auf Grund des Haushaltssicherungskonzeptes (HSK) ist die Gemeinde gezwungen, alle Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen. Da durch die Kommunalaufsicht das HSK nicht ausreichend ist und scheinbar noch nicht genehmigt, müssen weitere Einsparungen bzw. Erhöungen durchgeführt werden. Denn: "für die Gewährung von Bedarfzuweisungen durch das Land die die Gemeinde Neustadt beantragt hat um drohende Fehlbeträge im Haushalt auszugleichen." müssen weitere Einsparungen oder eben Einnahmeverbesserungen erfolgen, so VG-Vorsitzende Misch.

Im Jahre 2011 wurden die Grundsteuern bereist angehoben im Zuge einer "Landeskampagne". Die Neustädter Sätze blieben damals auf Wunsch der CDU und der Freien Wähler unter dem Landesdurchschnitt, damit die Neustädter Grundeigentümer nicht über Normal belastet werden. So wurden die Sätze wie folgt angehoben:
Grundsteuer A        275%   -->  die Landesvorgabe 295%
Grundsteuer B        390%                                         402%
Gewerbesteuer G   360%                                         383%
Jetzt kann sich Jeder seine zu erwartende Steuer selber ausrechnen. Einen Vorteil gibt es wie immer, die Gemeinderäte der IG wissen bereits, wie sie abzustimmen haben, wenn dieser Punkt auf die Tagesordnung kommt. Es stand ja schon in der Zeitung.

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Auszeichnung für Martin Brückner (25.10.2014)

Einer der jüngsten und auch gleichzeitig am aktivsten im Tourismus- und Gewerbeverein ist Martin Bückner.

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Der 64jährige ist sozusagen ein Wegewart. Die Aufgaben sind recht umfangreich. So müssen Wanderwege überprüft, Holzbänke gebaut und Beschilderungen erneuert werden. Dieser Aufgabe hat er sich mit Leib und Seele verschrieben. Natürlich gibt es auch nicht nur schöne Seiten an der Freizeitbeschäftigung. So müssten viele Routen abseits des Rennsteiges besser beschildert werden wie er sagt. Weiterhin machen sich in letzter Zeit Sitzbänke über Nacht selbständig und sind dann einfach weg. "Das dient der Motivation der Ehrenamtlichen natürlich nicht unbedingt", so Brückner.

Für sein Engagement wurde er und der TGV für die Aktion "Goldener Daumen", eine gemeinsame Aktion von Freiem Wort und der Sparkasse ausgezeichnet. Die 250€ , die es für den Dritten gab, werden in die Vereinskasse fließen. Dieses Geld steht den Vereinen zur freien Verfügung.

In und um Neustadt gibt es derzeit neun Rundwanderwege um die sich der TGV mit seinen 45 Mitgliedern kümmert. Die Neugestaltung der historischen Meilerstätte und der Ausbau der Bushaltestelle sind Aufgaben, die bewältigt werden müssen. Auch hier wird sich Martin Brückner wie gewohnt einbringen.

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Jugendzentrum fertig (23.10.2014)

Neustadt investiert in seine Jugend. Die Turnhalle in der Nähe des Mehrgenerationenpark wurde umgebaut und ist nun fertiggestellt.

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Die Sanierung des Objektes kostete ca. 300 000€, welche zu 65 % von der EU gefördert wurde. Neustadt hatte einen Eigenanteil in Höhe von 105 000€. Investiert wurde vor allem in das Äußere des Gebäudes. So wurde das Dach aufwändig neu errichtet, da nach Aussagen des Ortsvorstehers die alte Konstruktion nicht den Erfordernissen entsprach. Weiterhin wurde das Fundament trocken gelegt, die Fenster erneuert, die Aussenfassade geschiefert und im Inneren kleine Verschönerungsarbeiten durchgeführt.

Das Gebäude der Turnhalle umfasst den Jugendklub, die Sporthalle und eine Einliegerwohnung. Mit der durchgeführten Sanierung der Turnhalle (jetzt Jugendzentrum) erhofft sich der Ortsvorsteher eine Entlasung im Gemeindehaushalt. Seiner Meinung nach werden die Betriebskosten nach unten gehen.

Die ursprünglich angedachte Aussenanlagengestaltung fiel hingegen dem Rotstift zum Opfer.

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Rennsteigchor sucht Nachwuchs (21.10.2014)

Zu einem "offenen" Singen lädt am heutigen Dienstag der Rennsteigchor um 20:00 Uhr in den Gasthof "Hubertus" ein. Wer Spaß am Singen und dies in der Gemeinschaft durchführen möchte, ist hierzu eingeladen.

Annahme von Baum- und Strauchschnitt (20.10.2014)

Am 24.10.2014 von 14:00 bis 17:00 Uhr und am 25.10.2014 von 9:00 bis 12:00 Uhr findet die kostenlose Annahme von Baum- und Strauchschnitt auf dem Gelände der ehemaligen Deponie "Steinbruch" statt.

Es werden haushaltsübliche Kleinmengen bis zu 1 m3 je Privathaushalt angenommen. Das Schnittgut darf eine Länge von 1,5 m und einen Durchmesser von 20 cm haben. Die Ablagerung erfolgt lose, nicht in Säcken.

kein Sparwille, nur Forderungen (17.10.2014)

Ein offensichtlich von innerer Unruhe und Frustration geplagter Ortsvorsteher fordert erneut mehr Geld. Das sogenannte Opfer des Sozialismus (nach eigenen Aussagen durfte er zu DDR-Zeiten nicht studieren) zieht neuerdings die DDR zu Vergleichen heran.

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"Es werden dieselben Fehler wie zu DDR-Zeiten gemacht: Wir pumpen den sozialen Sektor auf, vernachlässigen die Infrastruktur und die Politiker beschäftigen sich nur noch mit sich selbst." (Quelle TA IL 17.10.2014).

Die Forderung nach mehr Geld für die Kommunen konterkariert der Ortsvorsteher mit eigenen Verschwendungen. So wird mit Fertigstellung des Parkplatzes am Kokshügel dieser mit 2 Laternen im Dunkeln beleuchtet. Die Kooperation in der Touristinfo kam bisher nicht zustande. Die erhoffte Ersparnis wird zur Kostenfalle für die Gemeinde. Voraussichtliche Mehrkosten 20 000€. Die von der Kommunalaufsicht geforderte Reduzierung der Vereinsförderung wurde nicht umgesetzt. Eine wirtschaftliche Nutzung des Gemeindezentrum würde den Zuschuss der Gemeinde (ca. 10 000 €/Jahr) reduzieren.

Nach vorliegenden Informationen soll der Winterdienst auf den gemeindlichen Straßen durch einen "Freund" des Ortsvorstehers und nicht mehr durch die Gemeinde (der vom Ortsvorsteher angeschaffte Multicar ist permanent defekt) erfolgen. Die bisherigen Winterdienste, die der gute Freund erledigte, lassen bei den Einwohnern nur bedingt Freude aufkommen.

Ein Vorschlag der Freien Wähler vor einigen Jahren, man möge doch aus jeder Fraktion einen Gemeinderat benennen, die sich im Auftrag der Gemeinde um eine Einheitsgemeinde bemüht, wurde abgelehnt. Jedoch hatten die Freien Wähler bei diesem Vorschlag die Bedingung, es dürfe kein Bürgermeister in dieser Runde dabei sein, da diese von Natur aus gegen eine schnelle Einheitsgemeinde seien.

So bleibt dem Ortsvorsteher nichts anderes übrig, als weiter auf das Land und seine Politiker, sowie der Beamten und Angestellten herumzuhacken. Laut seiner Aussage müssten eigentlich alle ehrenamtliche Bürgermeister und Gemeinderäte zurücktreten, damit die Oberen endlich wach werden. Diese Forderung, wie so viele, werden leere Worthülsen bleiben. Denn solange man, wie bereits öfters berichtet, jeden Monat zusätzliche Einnahmen hat, wird man nicht freiwillig den Ast absägen, auf dem man versorgt wird. Hier unterscheidet sich der Ortsvorsteher in NICHTS gegenüber der großen Politik.

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Hauptverschwender (10.10.2014)

"Ich werde Druck machen", diese Aussage, jüngst aus dem Munde des Ortsvorstehers Macheleidt, macht erneut die Runde über die Presse. Periodisch um Öffentlichkeit bettelnd, verschafft er sich wieder einmal mit Phrasen in der Öffentlichkeit Gehör. Nach seinem Verständnis geht es mit der Bildung einer Einheitsgemeinde zu schleppend voran. Woran mag das wohl liegen?

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Weshalb sollte sich irgend ein Ortsvorsteher der anderen Gemeinden engagieren. Dafür gibt es keinen Grund. Viele von Diesen sind ehrenamtlich tätig und erhalten eine sogenannte Aufwandsentschädigung. Dieses ist nach Größe der Orte gestaffelt und betrifft für Neustadt 1350€ pro Monat. Aus welchem Grunde sollte sich ein Ortsvorsteher für eine Gebietsreform freiwillig einsetzen. In diesem Falle würde er doch den eigenen zusätzlichen Einnahmeast auf dem er sitzt, absägen.

Ein Vorschlag der Freien Wähler in der letzten Legislaturperiode während der Beratungen zum Haushaltssicherungskonzept, der Ortsvorsteher möge doch die in dieser Zeit beschlossene Erhöhung zum Wohle der Gemeinde zurück nehmen, stieß bei ihm auf massiven Wiederstand. Einzig der 1. Beigeordnete Brettel verzichtete großzügig auf die Anhebung der Bezüge.

Nach Aussagen Macheleidts gibt es in Neustadt nichts mehr zu sparen. Im Haushaltssicherungskonzept sollten freiwillige Ausgaben reduziert und Einnahmen erhöht werden. So sollten die Vereine mehr an den Kosten beteiligt werden. Dies wurde durch die Mehrheitsfraktion SPD/DieLinke/TGV abgelehnt. Somit schießt die Gemeinde einen nicht unerheblichen Teil bei.

Die auf Bestreben der ehemaligen Mehrheitsfraktion beschlossene Kündigung der Touristinfo wird anscheinend ein Fiasko werden. Ohne ein schlüssiges Konzept wurde Kündigung durchgezogen. Seit Januar läuft dies in Regie der Gemeinde. Entsprechende Aussagen des Ortsvorsteher steht ein weiteres Engagement der Gemeinde künftig auf wackligen Füssen. Das BWG erhielt von der Gemeinden jährlich einen Zuschuss. Mit diesem und die eigenen Einnahme rechnete sich die Touristinfo. Nach derzeitigem Stand ist das Geld, welches das BWG erhielt, in Neustadt bereits nach einem halben Jahr verbraucht. Die Kosten laufen demzufolge tatsächlich aus dem Ruder. Eine von der CDU und FW geforderte Wirtschaftlichkeitsrechnung und begründetes Konzept blieben die damaligen Zustimmenden ebenso schuldig wie ein fundiertes Zahlenwerk.

Bereits Ende 2013 zweifelten die VG-Vorsitzenden von Großbreitenbach und dem Langen Berg an einen rechtzeitigen Beginn der Kooperation mit Altenfeld. Diese ist nun offenbar vorerst vom Tisch. Denn ohne vorher bei der Kündigung über die Folgen nachzudenken, ist eine Fusion nicht so einfach möglich.  Altenfeld ist gerade in der Phase der erneuten Zertifizierung "staatlich anerkannter Erholungsort". Und ohne Touristinfo vor Ort ist diese Anerkennung offenbar nicht möglich.

Was bleibt nun für Neustadt?

Die Steuern wurden auf den geforderten Landesschnitt angehoben. Jüngst erst die Hundesteuer. Eine Streckung der Tilgungskosten der Kredite soll folgen. Die Sanierung der Brunnengasse, mit Winter begründet, wird wohl in diesem Jahr nicht mehr erfolgen. Ein Parkplatz wurde geschaffen, eine Ladestation für Fahrräder wurde geschaffen. Doch bei all diesen Investitionen wird vom Gemeinderat nicht weiter gedacht. So fehlt ein Leitsystem in der Gemeinde. So weiß keiner, dass es einen Parkplatz und eine Ladestation gibt. Im Winter sollen aus Kostengründen keine Spuren mehr geloipt werden.

Jedoch gibt es für Einen ein wiederkehrendes Licht am Ende des Tunnels. Jeden monatlich pünktlich gibt es die Aufwandsentschädigung. Ob für den Ort oder für pure Polemik, dies ist in der Kommunalordnung nicht verankert.

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keine Landeübungen (07.10.2014)

Wer sich in den letzten Tagen über den Hunschrauberlärm gewundert hat, braucht sich keine Sorgen zu machen. Hier wurde nicht das permanente Anfliegen der beleuchteten Neustädter Landestelle "Am Kokshügel" trainiert. Im Bereich des Tannengrundes wurde im Auftrag des Forstamtes Allzunah der Wald gekalkt.

höhere Hundesteuer ab 2015 (05.10.2014)

In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde die Erhöhung der Hundesteuer zum 01.01.2015 beschlossen. Künftig werden für jeden Hund 50€ fällig. Für so genannte gefährliche Hunde sind dann 300€ zu zahlen.

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Die letzte Erhöhung der Hundesteuer erfolgte im Jahr 2006 und trat zum 01.01.2007 in Kraft. Hier gab es eine moderate Erhöhung der Hundesteuer auf 28€. Weshalb nun künftig ein Hundebesitzer fast das Doppelte zahlen muss, wurde nicht hinlänglich begründet. Auch die bekanntermaßen schlechte Vorbereitung der Gemeinderatssitzung war wieder allgegenwärtig. Auf Nachfrage, wie viele Hunde es in Neustadt gäbe, konnte der Gemeinde- und Verwaltungsvorstand keine Auskunft geben. Ebenso wenig, wie viele sogenannte gefährliche Hunde es in Neustadt gibt.

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will keiner nach Neustadt? (03.10.2014)

Apolda hat einen Neuen, die Rennsteigorte bekommen eine Neue.

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Neustadt hat auch eine. In diesem Fall aber eine Unbesetzte. Während die Rennsteigorte eine neue Pfarrerin bekommen, hat sich der für Neustadt vorgesehene Pfarrer für Apolda entschieden.  Somit geht Neustadt vorerst wieder leer aus bei der Besetzung der Pfarrstelle. Eine nochmalige Ausschreibung der Stelle endete im September. Bleibt abzuwarten, ob sich diesmal ein Pfarrer für die etwas eigenwillige Gemeinde auf dem Rennsteig entscheiden wird. Das wichtigste Kriterium wäre die Freiwilligkeit und Neutralität, um nach Neustadt zu gehen. Eine "gezwungene " würde der Kirchgemeinde nicht gut tun, denn es gibt viel zu tun. Und  hier sind nicht nur die anstehenden Baumaßnahmen zu sehen.

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von der Gemeinde unabhängiger (01.10.14)

1000 € Zuschuss gab es für den SV Olympia von der Sparkasse.

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Die fehlenden 1500 € wurden angespart. So gewappnet konnte es auf Einkaufstour gehen. Angeschafft wurde für das Geld ein Rasentraktor. Mit diesem Gefährt will der SV Olympia künftig unabhängiger von der Gemeinde das Spielgelände in Schuss halten. Hiervon sind immerhin 6000 m2 kurz zu halten. Der Aufwand beträgt ca. 5 Stunden.

Von der Gemeinde gab es zwar in den letzten Jahren immer wieder den gemeindeeigenen Rasentraktor, dieser machte sich jedoch in letzter Zeit mehr als Standgerät bermerkbar, als im Einsatz.

Im Zuge des Haushaltssicherungskonzeptes der Gemeinde sollte den Vereinen die Betriebskosten erhöht werden. Dies fand keine Mehrheit, so dass weiter unbare Leistungen durch diese zu erbringen sind. Hierzu gehört auch das Rasen mähen.

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neues (altes) Opfer (29.09.2014)

Wie beginnen normalerweise Gemeinde- oder Stadtratssitzungen in anderen Gemeinden. Man begrüßt sich,

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auch wenn man politisch anderer Meinung ist, setzt sich zusammen und findet gemeinsame Kompromisse. So ist es in vielen anderen Orten.

Eine unrühmliche Ausnahme bildet hier Neustadt am Rennsteig. In den letzten Jahren gab es fast keine einzige Gemeinderatssitzung in der sich der Ortsvorsteher nicht beleidigend oder anmaßend gegenüber Gemeinderäten, der Kreis- oder der Landespolitik äußerte. Auch die letzte Gemeinderatssitzung folgte diesem Schema. Zuerst brachte er einen irgendwo aufgeschnappten Spruch des Dichters Heinrich Heine vor, in dem er seine eigene Variante schuf: "Denk ich an THüringen in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht." In diesem Zusammenhang dankte er natürlich der Ministerpräsidentin Lieberknecht und der Landesregierung für ihre "Schröpfungspolitik" In seinen Ausführungen war am Ende Leander Lutz (CDU) das neue alte Opfer im Gemeinderat. Er sollte sich für die Politik der CDU-SPD-Regierung positionieren und die Verantwortung übernehmen. Leander Lutz wies jedoch in seiner Routine die Unterstellung als "nicht angemessen" zurück.

In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen: Der Ortsvorteher war jahrelang Mitglied der SPD und trat 2012 aus dieser mit großen Trubel aus. Das sich derzeit in Reparatur befindliche Fenster der Michaeliskirche wurde durch Lottomittel des Landes in einen zweiten Antrag von MP Lieberknecht genehmigt. Hier zog wieder einmal Leander Lutz mit Unterstützung des gewählten Landtagsmitgliedes Bühl, wie so oft, die Strippen im Hintergrund.

Aber solches Kümmern um den Ort interessiert den OV nicht, er scheint in Leander Lutz sein neues altes Opfer gefunden zu haben.

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525 Jahre Neustadt (26.09.2014)

Im Thüringer Staatsanzeiger vom 01. September gab es einen umfangreichen Artikel über 525 Jahre Neustadt am Rennsteig.

Artikel

verkürzte Öffnungszeit (25.09.2014)

Am Samstag, den 27.09., hat die Rennsteiginformation nur von 8:30 - 10:00 Uhr geöffnet. Als Grund wurde eine Reise des Mitarbeiters Robert Witter mit der Stadt Gehren nach Nidderau angegeben.

Im Zuge der Kündigung des Vertrages mit dem BWG und der gemeindlichen Neuorientierung wurde durch den Ortsvorsteher Macheleidt eine bessere Öffnungszeitenregelung und eine durchgehende Erreichbarkeit versprochen. Mit der verkürzten Öffnungszeit dürfte somit auch die öffentliche Toilette nicht zugängig sein.

12,33 m in die Tiefe (22.09.2014)

Wie wir bereits berichteten wird momentan an der Hohen Tanne die Deponie abgetragen. Dies war erforderlich, weil die Deponie, die aus dem Aushub aus dem Silberbergtunnel für die ICE-Trasse stammt, in die 380KV-Trasse hineinragt. Wie sich nun herausgestellt hat, wird der Einschnitt nicht wie von der Bahn benannt 7 Meter betragen, sondern über 12 Meter von der Oberkante der Deponie bis zur Unterkante.

Die Sitzgruppe, die auf der Deponie stand, soll jedoch nach dem Rückbau wieder aufgestellt werden. Momentan sind bereits die Restarbeiten angelaufen. So wird der Mutterboden für die Begrünung eingebaut.

Messpunkt
Blick zum Strommast
oberhalb der Deponie
Erdarbeiten

Ortsvorsteher, ein Wahltäuscher (19.09.2014)

Die Umfrage hat es gezeigt. Die Mehrheit der Befragten sieht in dem Ortsvorsteher einen Wahltäuscher.

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80,5% der Teilnehmer fänden es richtig, wenn der Ortsvorsteher sein Mandat als Gemeinderat angenommen und gleichzeitig das Amt des Ortsvorstehers niedergelegt hätte. Auf eine Frage der Freien Wähler zur letzten Sitzung in der letzten Legislaturperiode zu seiner Kandidatur antwortete der Ortsvorsteher sinngemäß: "Er entscheidet, wenn er gewählt wird." Somit nahm er billigend die Wählertäuschung in Kauf. Laut seiner Aussage ließe dies die Gesetzgebung zu und weshalb solle er dieses nicht so tun.

Das nicht alle NeustädterInnen auf diese Täuschung herein fielen, beweist das Wahlergebnis. Während der Ortsvorsteher 2009 noch 464 Stimmen erhielt, waren es 2014 lediglich 297 Stimmen. Denjenigen, die den Ortsvorsteher wählten, war offensichtlich die Wählertäuschung nicht bewusst.

Es bleibt hiermit abzuwarten, was der Ortsvorsteher mit seiner erschlichenen Mehrheit im Gemeinderat machen wird. In den letzten Wahlperioden, 2004-2009 und 2009-2014, diente die so erschlichene Mehrheit lediglich der Stimmenüberzahl im Gemeinderat. So konnte der OV seine fragwürdigen Vorhaben ohne große Probleme durchbringen. Fragen nach Sinnhaftig- und Wirtschaftlichkeit der Opposition wurden dadurch nicht geduldet.

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Neustädter und Neustädterinnen verschenkten Stimmen zu Gunsten der Ortsvorstehers
 
Die Umfrage lautete:
Finden sie den Mandatsverzicht als Gemeinderat und der damit begangenen Wählertaeuschung des Ortsvorstehers richtig?  
Ja         51 Stimmen    19,4%
Nein   212 Stimmen    80,6%

 

Autobahnauffahrt Ilmenau Ost wird gesperrt (18.09.2014)

Am Donnerstag (18.09.) ist die Anschlussstelle Ilmenau-Ost zwischen 6 bis ca. 20 Uhr gesperrt.

Die Sperrung betrifft beide Fahrspuren. Der auf- und ausfahrende Verkehr wird zur AS Ilmenau-West umgeleitet. Als Grund für die Vollsperrung gibt das Landesamt für Bau und Verkehr die jährliche Asphaltsanierung an.

Martin Debes über einen besonders kniffligen Wahlausgang in Thüringen. - Leitartikel (16.09.2014)

Am Sonntagabend, als die letzten Zahlen aus den Wahllokalen eintrudelten, wurden fast alle Thüringer Parteien ernüchtert.

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Die CDU gewann nur relativ - und verlor an absoluten Stimmen gegenüber dem Katastrophenergebnis von 2009. Zumal droht ihr die Opposition.

Die Linke übertraf sich zwar wieder selbst. Doch sie muss um ihren ersten möglichen Ministerpräsidenten zittern. Auch die Grünen haben bloß ihr Minimalziel erreicht. Die arme SPD wurde zwischen Union und den Linken zerrieben, derweil die FDP in Trümmern liegt. Nur die Partei-Simulation AfD triumphiert - doch sie ist in jeder Hinsicht koalitionsuntauglich.

Dies wiederum führt dazu, dass Thüringen nahezu unregierbar wird. Ob Schwarz-Rot oder Rot-Rot-Grün: Beide denkbaren Koalitionen könnten nur mit einer Stimme Mehrheit regieren. Votiert auch nur ein Abgeordneter mit Nein, kommt kein Haushalt oder Gesetz zu Stande - ganz zu schweigen von der dringend nötigen Gebiets-reform. Dass die Grünen Schwarz-Rot stützen, obwohl sie rechnerisch nicht gebraucht werden, ist unwahrscheinlich, um das Mindeste zu sagen.

Die neue Regierung, ob nun unter Lieberknecht oder unter Ramelow, wird erpressbar sein. Wie das funktioniert, zeigte die vorletzte Legislaturperiode, als einzelne Abgeordnete der nur knapp alleinregierenden CDU den Etat blockierten oder die Polizeireform stoppten.

Ausgerechnet die gedemütigten SPD-Mitglieder haben so-mit die Wahl zwischen zwei Optionen, die keine sind. Sie befinden sich somit in derselben misslichen Situation wie vor der Wahl: Sie können es eigentlich nur falsch machen.

Quelle: Thüringer Allgemeine 16.09.2014

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Parkplatz am Kokshügel (14.09.2014)

Was lange währt, wird gut.

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Seit 2011 liefen die Planungen und in diesem Jahr wurde mit dem Bau begonnen. Ende Juli wurde der Parkplatz soweit fertiggestellt, das zwar Fahrzeuge darauf parken können, es fehlte jedoch bisher der Parkautomat. Dieser wurde kürzlich montiert.

Vor der feierlichen (?) Übergabe sollten für die Fahrzeugnutzer/Besucher, die Neustadt einen Besuch abstatten wollen, diesen auch finden. So ist es erforderlich, das auch auf diesen Parkplatz hingewiesen wird. Hier ist ein sinnvolles Leitsystem in Neustadt notwendig. Ebenso eine Widmung des Parkplatzes wäre empfehlenswert. Auf Grund seiner Größe (ca. 1000m2) erscheint er in keinem Datenbestand. Hier sind Mindestgrößen, 5000m2 innerorts und 10 000m2 ausserorts, erforderlich. Eine Ausnahme gibt es, nur wenn der Parkplatz eine Widmung hat, wird er in den genannten Systemen geführt. Sollte eine Aufnahme in die Datenbestände erwünscht sein, hat der Ortsvorsteher und sein Gemeinderat eine weitere Hausaufgabe zu erledigen.

Die Gebühren sind für solch eine abgelegene Lage sehr stolz. So ist eine Mindestgebühr von 1,00 € für 2 Stunden vorgesehen. Ein Tagesticket kostet 3,50 €.

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Hinweisschild an der Einfahrt
Parkautomat
Gebührenübersicht
Parkplatz in Nebel

neuer Paketshop (09.09.2014)

Ist das der erste Punkt der Neuorientierung der Touristinformation. Neustadt bekommt einen Paketshop. Diese Aussage tätigte die DHL. So soll es ab dem 12.09. möglich sein, im Gemeindezentrum seine Pakete abgeben zu können. Weiterhin ist der Verkauf von Paketmarken vorgesehen. Ob dort Betreiber des Paketshops die Gemeinde oder der umtriebige Mitarbeiter sein wird, war bisher nicht zu erfahren.

Was die Kommunalaufsicht im Falle der Gemeinde als Betreiber sagen wird, ist bisher ebenfalls nocht nicht abschließend geklärt.

Gemeindezentrum

1000 Seelen vor der Pleite (04.09.2014)

Es ist immer wieder das Gleiche. Wenn der Neustädter Ortsvorsteher nicht in der Zeitung präsent ist, bemüht er das Fernsehen nach Neustadt.

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Der neueste Bericht im Nachmittagsprogramm des mdr lautet "1000 Seelen vor der Pleite". Wie immer in solchen Berichten, sind die Anderen Schuld an der Misere. Laut Aussage des Ortsvorsteher fehlen der Gemeinde pro Jahr 100 000 € seit der Finanzreform im Jahr 2012. Die Schulden belaufen sich auf 1 200 000 €. Nach Macheleidt ist die Landesregierung in der Pflicht, für eine ausreichende Finanzdecke in den Kommunen zu sorgen. Sogar das Geld für das Spuren von Loipen sei nicht mehr vorhanden. So werde es im kommenden Winter keine Spuren im Schnee geben können. Ebenso der Skilift (an einem Südhang) kann auf Grund von fehlenden Mitteln nicht mehr betrieben werden. Sollte das Land nach der Wahl nicht mehr Geld für die Kommunen locker machen, werde Macheleidt zur Ortsvorsteherwahl im Jahr 2016 nicht wieder für das Amt kandidieren. Er sei froh, das im Jahre 2016 seine Legislative (richtig heißt es Legislaturperiode) endet. In diesem Fall werde er für kein Ehrenamt mehr zur Verfügung stehen. Weshalb er nicht früher sein Amt als Ortsvorsteher niederlegt, war in dem Beitrag des mdr nicht zu erfahren. Hier hätte konsequenterweise der Schritt nach der Landtagswahl spätestens im Jahr 2015 erfolgen müsse. Seinen nicht unerheblichen Anteil an der Schuldenlast der Gemeinde wird in diesem Beitrag geflissentlich vernachlässigt.

Macheleidt ist seit 1999 Ortsvorsteher der Gemeinde Neustadt. Im Jahr 2013 trat er aus der SPD aus und ist seitdem parteilos. Im Jahr 2011 erhöhte er sich die Aufwandsentschädigung als Ortsvorsteher um 295 € pro Monat (+28,37%)  auf nunmehr 1335 € pro Monat, während zeitgleich die Gebühren der KITA nicht unwesentlich erhöht wurden. Seit Sommer 2014 ist er Vorsitzender des Tourismus- und Gewerbevereines. Dieser hatte sich mangels Bereitschaft eines Vorsitzenden kurz vor der Auflösung befunden.

Fazit der Redaktion: Ob dieser Bericht für den Tourismusstandort Neustadt am Rennsteig von Vorteil ist, werden die Übernachtungszahlen zeigen. Auf jeden Fall dürften die Vermieter nicht glücklich über diese Art der Werbung sein. Keine gespurten Loipen, kein Skilift, keine geräumten Fusswege bei Schnee, aus welchem Grunde soll man Urlaub in Neustadt machen, wenn auch noch der OV mitteilt, das dies nicht realisiert werden kann. Lediglich im Hotelzimmer, der Fewo oder der Pension sitzen und warten dass die Zeit rumgeht, dass dürfte vielen Urlaubern nicht gefallen. Sie werden sich andere Urlaubsorte suchen, in denen das geboten wird, was der OV nicht kann/will. Ob der Ortsvorsteher nach 2016 noch zur Verfügung steht oder nicht, ist gelinde gesagt mindestens der Hälfte der NeustädterInnen sch...egal. Hier sollte er zeitnah das Ruder einem diplomatisch vorgehenden NachfolgerIn übergeben. Denn nur so kann er weiteren Schaden von der Gemeinde Neustadt am Rennsteig fernhalten.

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endlich unter Strom (04.09.2014)

Wir müssen unseren Beitrag vom 31.07.2014 (versteckte Stromsäule) berichtigen. Nicht bereits im Juli war die Stromsäule unter Strom. Mit Monaten der Verspätung wurde die Säule am heutigen Tag durch das Energieversorgungsunternehmen an das Stromnetz angeschlossen. Allerdings ist sie weiterhin für Nutzungswillige nicht  leicht zu finden. Hier wäre es von Seiten der Gemeinde wünschenswert, ein Hinweisschild anzubringen.

wieder befahrbar (03.09.2014)

Der auf Grund von Ausspülungen gesperrte Radweg von Neustadt nach Ilmenau ist wieder befahrbar.

“geordnetes” Chaos (02.09.2014)

Die Schaukästen in der Gemeinde erfüllen neben dem Amtsblatt eine wichtige Funktion. Sie sind amtliche Informationsquelle für die Einwohner und Gäste von Neustadt. Um so wichtiger ist es, das in diesen "Schau"fenstern eine gewisse Ordnung und Übersichtlichkeit existiert. Wir berichteten bereits des Öfteren über dieses Chaos, so ist auch erneut wieder alles durcheinander. Scheinbar machen Diejenigen, welche die Schaufenster bestücken, keine Gedanken. In den Schaukästen werden derzeit die Wahlinformationen für die Landtagswahl veröffentlicht. Jedoch muss sich der Leser in der Kirchgasse seine Reihenfolge der Mitteilung selber zusammensuchen. Die Wahlbekanntmachung ist dort zwar veröffentlicht, aber ein Lesen dieser in gewohnter Reihenfolge ist nicht möglich. Die Blätter sind willkürlich im Schaukasten aufgehängt. Über die Person, die diese Aushänge angebracht hat, ist bisher nichts bekannt. Aber scheinbar ist diese des Lesens nicht mächtig, um Aushänge sinnhaft in einem Schaukasten zu veröffentlichen.

neues Schild und Sperrung (31.08.2014)

Zwei Nachrichten für alle aktiven Radfahrer. Eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht lautet: Es wurde endlich ein Schild mit dem Verlauf des Radweges Ilmtal-Rennsteig im Bereich der Steinbrucheinfahrt aufgestellt. Anhand des Schildes ist der Verlauf für die Radfahrer ab sofort eindeutiger. Bisher haben auf Grund der schlechten bzw. uneindeutigen Beschilderung viele Radfahrer die Landstraße nach Neustadt benutzt. Die schlechte Nachricht ist allerdings die Sperrung des Radweges hinter der Steinbrucheinfahrt in Richtung Großbreitenbach. Hier gab es durch die starken Regenfälle in den letzten Wochen teils massive Ausspülungen auf diesem Teilstück. Eine Gefahr für die Radfahrer war somit gegeben. Um Stürze und andere Gefährdungen zu vermeiden, wurde die Einfahrt in den Wald gesperrt. Eine weiterführende Streckenführung wird allerdings nicht angeboten.

digitalisieren von Wanderwegen sinnvoll?? (28.08.2014)

Der Tourismusverband will Wanderwege digitalisieren. Wie Heike Bluhm von der VG Langer Berg mitteilte, wolle die Gemeinschaft www-Region mehr Werbung im Internet betreiben. Das bedeutet, es sollen Wanderwege digitalisiert werden. Ob hier lediglich ein abdigitalisieren von Karten oder eine Erfassung der Daten in der Örtlichkeit erfolgen soll, teilte sie nicht mit. Auf jeden Fall sollen alle bedeutsamen Routen mit GPS-Daten versehen werden. So weit so gut. Aber jetzt müsste der Ortsvorsteher von Neustadt aktiv werden. Als "selbst ernannter Sparkünstler" müsste er auf das Vorhandensein von vielen dieser Daten in diversen Portalen hinweisen. So gibt es ein Radwegeportal (link) für Thüringen, in dem man die Daten digital herunterladen kann. Weiterhin gibt es verschiedene Portale mit Wanderwegen (link), (link), ebenfalls zum herunterladen. Es gibt OpenStreetMap, bei dem man ebenfalls Daten generieren kann. Und zu aller letzt gibt es den Freistaat Thüringen, der eine ganze Menge von digitalen Daten anbietet. Aus welchem Grunde muss dann eine kleine VG Steuergelder "verschwenden". Sie sollte sich eher um eine effektivere und kundenfreundlichere Verwaltung kümmern. Sie sollte die Gemeindereform voranbringen und nicht die Trägheit der Bürgermeister gegen eine Reform unterstützen.

Diskussion mit Landtagskandidaten (24.08.2014)

"Wir brauchen mehr Geld, sonst geht hier das Licht aus".

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So lautet die Schlagzeile in der TA. Ausgabe Ilmenau, zu der am  Donnerstag stattgefundenen Diskussionsrunde im Gemeindezentrum mit den Landtagskandidaten. Diese Aussage tätigt der Ortsvorsteher von Neustadt, wohl wissend, das er Derjenige ist, der am wenigsten spart. Dies jedoch permanent von anderen verlangt und zusätzlich mehr Geld vom Land für die eigene Verschwendungssucht verlangt. Dass das Licht bereits seit Jahren in der Nacht abgeschaltet wird, ist mittlerweile Realität. Zur Wahl am 14. September kandidieren Andreas Bühl (CDU), Stefan Sandmann (SPD), Madeleine Henfling (Grüne) und Eckhard Bauerschmidt (Linke). In der Diskussion ging es unter anderem um Themen wie die Finanzausstattung der Gemeinden. Wie bei solchen Runden nicht anders zu erwarten, haben alle Kandidaten Verständnis für die Situation in Neustadt. So wollen alle, dass der kommunale Finanzausgleich verbessert werden muss. Woher aber das Geld genommen werden soll, wird von keiner Seite erwähnt. Niemand der Kandidaten legt etwas Griffiges vor, ob und wie gespart oder umverteilt  werden soll. Genauso wie die Daueraussage des Ortsvorstehers, das Land solle sparen und 14 000 Bedienstete entlassen. Diese können dann anschließend als 1 Euro-Jobber unter der Regie des Ortsvorstehers in Neustadt  Rasen mähen oder Schnee schieben. Da jedoch in der letzten Legislaturperiode das Schneeräumen in Neustadt abgeschafft wurde, erschließt sich  die Aussage des Ortsvorstehers nicht. Ein gefühltes Nichtwahrnehmen in Erfurt, wie der OV verlauten lässt, besteht nicht im wiederholten Vorsprechen in Erfurt, eher jedoch am Auftreten. Windenergie und Tourismus waren weitere Themen in der Diskussionsrunde. Während sich alle Kandidaten übereinstimmend für eine bessere Tourismusförderung aussprechen gibt es unterschiedliche Meinungen zu Windrädern im Thüringer Wald. Der Ortsvorsteher, ein Befürworter solcher Anlagen, hat bisher, wie bei vielen seiner Projekte, keine Wirtschaftlichkeitsrechnung vorgelegt. Da werden bereits die Gewinne solcher Anlagen großzügig im Gemeindehaushalt verplant. Weder Windgutachten noch Kosten werden genannt, jedoch von einer Bürgergenossenschaft wird gesprochen, in die Bürger investieren wollen. Ärgerlich über die Nichtanwesenheit von Bürgermeistern und Einwohnern der Nachbarorte war der Ortsvorsteher. Wenn man jedoch solch eine Veranstaltung in der Ferienzeit plant, braucht man sich nicht über mangelnde Beteiligung beschweren. Das Fazit der Kandidatenrunde sind die üblichen Versprechungen derer, die sich um ein politisches Amt bewerben. Sie wollen jedoch die Probleme von Neustadt im Auge behalten.

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Fass ohne Boden (06.08.2014)

Die Rennsteiginformation scheint der Gemeinde zu einem Fass ohne Boden zu werden.

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Mit der Kündigung des Vertrages zwischen dem Bildungswerk und der Gemeinde Neustadt hat offensichtlich niemand mehr die Kontrolle über das Geschehen. Ein Zusammengehen mit Altenfeld, als Grund für die Kündigung genannt, ist immer noch nicht zu Stande gekommen. Ein Vertrag soll angeblich in der Kommunalaufsicht vorliegen. Die Gemeinderäte werden bzw. wurden in das Geschehen nicht involviert. Hier gibt es einzig und allein eine Soloveranstaltung des Ortsvorsteher, seines Stellvertreters und den Altenfelder Beteiligten.
Seit dem ersten Versuch der Kündigung vor 3 Jahren, dieser scheiterte jedoch an einer Pattsituation im Gemeinderat, hätte die Zeit für eine gewissenhafte Vorbereitung genutzt werden können. Freie Wähler, CDU sowie DieLinken warfen der SPD-Fraktion damals fehlende Konzepte und unseriöse Zahlen vor. Hier hat sich in der Zwischenzeit scheinbar nichts geändert. Planlos dümpelt das Vorhaben Touristinformation vor sich her. Der bisherige Zuschussanteil in Höhe von 29 500 € an das BWG wird sich vermutlich verdoppeln. Nicht mit eingerechnet sind die entstehenden Überstunden des Mitarbeiters der Touristinfo. Derzeit hat die Touristinfo 45,00 Stunden in  der Woche geöffnet. Die Öffnungszeiten sind erst einmal für den Zeitraum von Mai bis Oktober vorgesehen. Da ebenfalls ähnliche Öffnungszeiten für die Monate November bis März zu erwarten sind, ist ein Abbummeln von Überstunden für den Mitarbeiter nicht zu erwarten. Somit müsste die Gemeinde diese dem Mitarbeiter zusätzlich bezahlen. Geld, was in Neustadt nicht zu vorhanden ist. Dabei behauptete die SPD-Fraktion, es werde nicht teurer werden. Hier sollte man den Ortsvorsteher beim Wort nehmen. Weiterhin ist es empfehlenswert, dass sich der Gemeinderat schnellstmöglich zusammensetzt und Nägel mit Köpfen macht. Es muss unverzüglich ein Nachtragshaushalt beschlossen werden, damit die Einwohner die tatsächlichen Kosten der Rennsteiginfo erfahren.
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neue Telefonnummer (04.08.2014)

Die Rettungsleitstelle des Ilm-Kreises hat neue Telefonnummern erhalten. Auf Grund des Umbaus der Telefonanlage machte sich dies erforderlich. Künftig ist die Leitstelle unter folgenden Nummern erreichbar:

alte Nummer: (03628) 60 25 76-> neue Nummer (03628) 62 88 18 0 

                      (03628) 60 25 77-> neue Nummer (03628) 62 88 18 1

                      (03628) 48 20 3  -> neue Nummer (03628) 62 88 18 2

versteckte Stromsäule (31.07.2014)

Die Stromsäule für die E-Bikes scheint mittlerweile an das Stromnetz angeschlossen. Somit stünde sie den potenziellen E-Bike-Nutzern zur Verfügung. Lediglich finden wird sie keiner. Denn so versteckt wie sie steht, wird niemand eine Stromsäule in Neustadt vermuten.. Kein Hinweisschild führt zu ihr. Nicht einmal von der Bahnhofstraße aus ist diese Säule zu erkennen.

Hier wäre eine bessere Beschilderung seitens der Gemeinde wünschenswert, es sei denn, die Radfahrer sollen vorbei fahren und sie nicht nutzen. wo ist sie denn Vorschaubild klicken zum Vergrößern

wo is sie denn
fehlender Hinweis auf Ladesäule

Parkplatz am Kokshügel (27.07.2014)

Die Fertigstellung des Parkplatzes am Kokshügel verzögert sich weiter. In den letzten Wochen sind die Arbeiten dahingehend voran geschritten, so dass mittlerweile der Asphalt eingebaut, das Regenrückhaltebecken fertiggestellt und die Straßenlampen errichtet wurden. Zur kompletten Fertigstellung fehlen nun noch der Parkautomat. Auf Grund des verspäteten Baubeginns konnte der Parkplatz nicht für das Schwämmklopferfest genutzt werden.

Wie weiter vor Ort zu sehen ist, wírd die Straße am Parkplatz 3 neue Laternen erhalten. Diesen Vorschlag, den die Freien Wähler bereits im Jahre 2012 unterbreitet haben, wird im eventuell Zuge der Baumaßnahme realisiert. Der Ortsvorsteher lehnte den Vorschlag der Freien Wähler Anfang 2012 mit dem Hinweis ab, in dem er sinngemäß sagte: er erachte es als vorteilhafter, eine Straßenbeleuchtung am Ortsausgang in Richtung Masserberg zu installieren. Eine solche an ihn gerichtete Frage eines Einwohners zu dieser Beleuchtung in Richtung Masserberg in einer Gemeinderatssitzung beantwortete er jedoch abschlägig.

Die Kosten des Parkplatzes mit Parkautomat belaufen sich auf über 130 000 €, von denen die Gemeinde einen Eigenanteil von 10 % im Rahmen des Ganzjahreskonzeptes Rennsteig zu zahlen hat.

Schlägerei bei Schwämmklopferfest (25.07.2014)

Zwei Verletzte gab es bei einer Schlägerei, die sich am Rande des Schwämmklopferfestes gab. Mehrere, zum Teil alkoholisierte Personen waren daran beteiligt. Die zwei Männer trugen leichte Verletzungen davon. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen die Beteiligten aufgenommen.

Umbauten im Pfarramt (23.07.2014)

Wie die Kirchgemeinde kürzlich mitteilte, wird während der Vakanzzeit im Pfarramt gebaut. Die ca. 200 qm große Wohnung im Pfarrhaus soll umgebaut werden. Derzeitig verläuft die Wohnung über die zweite Etage und wird durch das Treppenhaus getrennt. Dies soll künftig auch die physische Trennung bedeuten. So wird aus den 200 qm eine 130 qm und eine 75 qm große Wohnung. Die kleinere Wohnung soll dann vermietet werden. Momentan wird die Wohnung entkernt. Die Ausschreibungen für die Vergabe der Baumaßnahmen sind ebenfalls erfolgt.

Seitdem der vorherige Pfarrer Kaiser im letzten Jahr Neustadt in Richtung Eisfeld verließ, steht das Pfarrhaus fast komplett leer. Die Vakanz sollte nach letztjähriger Auskunft im April diesen Jahre beendet sein. Während auf der Internetseite des evangelischen Kirchenkreises als amtierender Pfarrer und stellvertretender Superintendent Bernd Kaiser immer noch geführt wird, nimmt Pfarrer Kleefoot aus Altenfeld derzeit diese Aufgabe auch physisch für die Gemeinden Altenfeld und Neustadt wahr.

525 Jahre Neustadt (20.07.2014)

Die Jubiläumswoche anlässlich 525 Jahre Neustadt neigt sich dem Ende. Auf Initiative des Interessengemeinschaft Neustadt wurde ein vielfältiges Programm aufgelegt. Am 13.07. wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst die Festwoche eröffnet. An den darauf folgenden Tagen gab es historisches, musikalisches, geschichtliches, volkstümliches und theatralisches für die Neustädter und deren Gäste zu erleben.  Einer der Höhepunkte war zweifelsohne das Feuerwerk. Von Neustädter Handwerkern gesponsort erlebten die Schaulustigen ein kurzweiliges Spektakel am wolkenlosen Himmel.

Debatte mit Landtagskandidaten (17.07.2014)

Am 21. August findet im Neustädter Gemeindezentrum eine Debatte mit den derzeitigen Landtagskandidaten statt. Organisator dieser Runde ist die Thüringer Allgemeine. Durch die Diskussion wird die Redaktionsleiterin von Arnstadt und Ilmenau, Britta Mandler, führen. Bei der Diskussion soll es unter anderem um folgende Themen gehen:

- Soll der Tourismus zur Pflichtaufgabe werden?
- Wie kann die Rennsteigregion touristisch vermarktet werden?
- Welche Chancen haben Windkrafträder im Thüringer Wald?
- Wie sichert man die ärztliche Versorgung auf dem Land ab?

Für den Landtag bewerben sich aus dem südlichen Ilm-Kreis Andreas Bühl (CDU), Eckhard Bauerschmidt (Linke), Stefan Sandmann (SPD); Madeleine Henfling (Bündnis 90/Die Grüne) und Heike Blodig von Sternfeld (FDP). (Quelle: TA Arnstadt)

11 Meter zu hoch (16.07.0214)

Vorbeifahrende Autofahrer haben sicherlich schon den Bagger auf der Deponie an der Hohen Tanne bemerkt. Dieser ist nun dabei, die Deponiehöhe ein “klein” wenig zu verringern. Um ziemlich genau 11 m wurde die Deponie zu hoch aufgetragen. Bis Ende September soll sie nun um diesen Betrag verkleinert werden. Die anfallenden Erdmassen werden im hinteren Bereich wieder eingebaut.

Auf Grund der künftig vorbeilaufenden 380 KV-Leitung ist diese Maßnahme erforderlich. Bei nicht erfolgtem Rückbau würde die Leitung ca. 40 cm an der Deponie “vorbeischrammen”. Bei einem zweistreifigen Ausbau (eine weitere 380 KV-Leitung darunter) würde die Leitung dann sogar auf der Deponie aufliegen.

Fenstersanierung wird teurer (15.07.2014)

Seit Mitte Mai ist das erste der fünf Betonglasfenster der Michaeliskirche ausgebaut und in Paderborn zur Reparatur. Wie sich nun bei einem Besuch, bestehend aus Vertreter der Kirchgemeinde, Kreiskirchenamt, Denkmalschutzverantwortliche, Statikbüro, des BMWi und sowie weiteren Fachleuten, in Paderborn zeigte, werde die Reparatur teurer als geplant. Der geplante Eigenanteil der Kirchgemeinde in Höhe von 2500 € werde voraussichtlich nicht reichen. Weitere 8000 € wird die Kirchgemeinde als Eigenanteil einplanen müssen, damit das Fenster und die nötigen Reparaturen an der Kirche durchgeführt werden können.

Wie seit Längerem bekannt, weisen die im Jahre 1989 eingebauten Fenster der Michaeliskirche Schäden auf. Durch die typische Neustädter Nässe und den beim Erstellen der Betonglasbilder verwendeten Materialien entstanden im Laufe der Jahre Schäden. Auf Grund der Neustädter Lage und der damit verbundenen Temperaturschwankungen und öfters auftretenden Feuchtigkeit (Nebel, Regen) ist für die Kombination der Baumaterialien eine Herausforderung. So sind die Materialien Glas, Stahl und Beton anfällig für Rost und die daraus entstehende Spannung lässt den Beton oder Glasteile ab platzen.

Weitere Schäden sind beim Ausbau der Fenster an den Fenstern und am Mauerwerk in der Michaeliskirche entstanden. Diese müssen nun fachmännisch repariert werden. Die nun hinzukommenden Mehrkosten wie oben angeführt muss die Kirchgemeinde irgendwie aufbringen. Ein bereits gestellter Lottomittelantrag wurde bereits abgelehnt. Ein weiterer Antrag wurde direkt an die Ministerpräsidentin gestellt, in der Hoffnung, das es von dort Geld gibt. Der Landtagskandidat Bühl und Leander Lutz (beide CDU) haben ihre Hilfe bei der Ministerpräsidentin angeboten.

doppelt so teuer (13.07.2014)

Doppelt so teuer wie geplant kommt dem Landkreis der Bürgerentscheid zur Rekommunalisierung der Abfallwirtschaft. Statt der geplanten 85 000 € werden es wohl 180 000 € sein, wie der Erste Beigeordnete Zobel mitteilte. Man habe die Kosten vergleichbarer Wahlen abgeleitet und mit geringeren Kosten gerechnet. Da aber die Gemeinden ihre Personalkosten beim Kreis abrechnen konnten, nicht wie bei Wahlen sonst, fehlten Erfahrungswerte. Die höheren Ausgaben werden aus der Rücklage des Kreises entnommen.

Die in der Gemeine Neustadt auf Grund des Haushaltsicherungskonzeptes nicht genehmigte Wahlhelferpauschalenerhöhung und der von Seiten des Ortsvorstehers versprochenen Übernahme der Kosten aus seiner eigenen Tasche wurde den Wahlhelfern des Bürgerentscheides nicht zuteil. Ob die Wahlhelfer der Kommunalwahl den versprochenen Zuschlag erhielten, können wir bisher nicht bestätigen.

Wohnmobilpark (08.07.2014)

Während Neustadt sich derzeit schwerpunktmäßig in die Sanierung des ehemaligen Thermoplastgelände und deren angrenzenden Bereich stürzt, investiert man in Großbreitenbach in den Tourismus. Die immer noch kein Interesse an einer interkommunalen Zusammenarbeit zeigende Nachbarstadt Großbreitenbach hat am Schwimmbad einen Wohnmobilpark errichtet. Auf Initiative des ehemaligen Geschäftsführers des BWG und dem Inhaber der Gaststätte “Fuchsbau” entstand innerhalb eines viertel Jahres ein Wohnmobilpark für 14 Wohnmobile. Auf dem etwa 2 ha großen Gelände wurden Stromsäulen und Möglichkeiten für die Wasser- und Abwasserentsorgung geschaffen. Weiterhin wurde ein Platz zum Volleyball spielen und Bolzen errichtet. Ein kleiner Streichelzoo für Kinder, in dem allerdings noch einige Tiere fehlen wurde ebenfalls geschaffen.

Seit der Eröffnung konnte sich Manfred Koch bereits über 25 Gäste freuen.

Ein ähnliches Projekt war ursprünglich auch in Neustadt angedacht. So sollte das ehemalige Schwimmbad in Kahlert ebenfalls zu solch einem Gelände umgebaut werden. Dies scheiterte bisher aber, da der Ortsvorsteher offenbar andere Pläne mit diesem Gelände hat.

Neubesetzung Tourist-Info (03.07.2014)

Mit dem Ausscheiden von Roswitha Ernst machte sich eine Neubesetzung der Stelle in der Tourist-Info erforderlich. Roswitha Ernst arbeitete seit langem in der Tourist-Info, erst unter dem Bildungswerk Großbreitenbach und seit Jahreswechsel unter der Gemeinde Neustadt. Mit der Kündigung des Vertrages mit dem BWG durch die Große Koalition in der letzten Legislaturperiode erfolgte eine Neuorientierung der Tourist-Info.

Der Hauptgrund der damaligen Kündigung war das beabsichtigte Zusammengehen der beiden Gemeinden Altenfeld und Neustadt. Seit der Willensbekundung Anfang letzten Jahres und der darauf folgenden Kündigung hat es bisher nichts Spruchreifes gegeben. Ein Vertragsentwurf soll in der Kommunalaufsicht vorliegen. Eine Information der Gemeinderäte und der Einwohner über den Stand gibt es seit Langem nicht mehr.

So wird wie bereits mehrfach angekündigt und vermutet, Robert Witter die Stelle besetzen. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Kaufmann für Touristik und Freizeit in Masserberg scheint Robert Witter für den Ortsvorsteher am geeignetsten. In seiner Funktion als Chorleiter des Rennsteigchores, der Zithergruppe und stellvertretender TGV-Vorsitzender (siehe news vom 16.06) hatte er die besten Voraussetzungen, das Auswahlverfahren für sich zu entscheiden. Bewerbungen auf diese Stelle hat es von insgesamt 4 Interessenten gegeben.

vertane Chance? (02.07.2014)

Hat Neustadt eine Verjüngung des Gemeinderates und damit das Einbringen von neuen, jüngeren Ideen vertan? Man könnte es fast annehmen. Das Durchschnittsalter des Gemeinderates liegt bei 52,5 Jahren. Anstatt junge Leute aus dem Ort zu gewinnen, das jüngste Gemeinderatsmitglied ist 34 Jahre, sind drei Senioren (68, 66 und 65 Jahre) im Gemeinderat vertreten. Zwei Senioren saßen davon bereits im letzten Gemeinderat.

Auch auf den Kandidatenlisten der jeweiligen Gruppierungen waren keine jüngeren Neustädter vertreten. So war der Jüngste auf der IG-Liste 31 Jahre alt. Der jüngste CDU-Kandidat war Jahrgang 1979. Wie kann man sich erklären, das sich in Neustadt keine Einwohner aus der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre aufstellen lassen hat.

Ebenso gibt es im neuen Gemeinderat keine Frau mehr. Zwar hat die CDU eine Frau aufgestellt, diese erhielt jedoch nicht die nötige Stimmenanzahl. Seitens der IG wurde gar keine Frau ins Rennen geschickt. Nicht einmal die ehemaligen Mitglieder der Linken und des TGV wurden bei der IG berücksichtigt.

Vielleicht hätte man es so wie in Gehren halten sollen. Dort wurden gewählte Stadträte so lange “überzeugt”, bis eine bestimmte Frau als Stadträtin der FBG nachrücken konnte.

Für Neustadt ist die Nichtwahl bzw. Nichtaufstellung von Jüngeren und Frauen trotzdem kein gutes Zeichen. Auch wenn dieses unter der berüchtigten Redewendung ”jetzt rede ich” steht.

Ausschüsse besetzt (01.07.2014)

Mit der Verpflichtung der Gemeinderäte musste auf Grund der Neuwahl des Gemeinderates der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Neustadt am Rennsteig neu besetzt werden. Mit der Verkleinerung des Gemeinderates hätte ebenfalls eine Reduzierung der Sitze in diesem Ausschuss erfolgen können. Da dies unterblieben ist, gab es insgesamt 6 Sitze im HFA zu vergeben. Hiervon erhielt die IG auf Grund des Wahlergebnisses 4 Sitze und die CDU 2 Sitze.

Gewählt wurden für die Interessengemeinschaft Thomas Köhler, Herbert Welsch, Michael Beetz und Jens Babiuch. Für die CDU werden Matthias Hettstedt und Leander Lutz im Hauptausschuss vertreten sein. Der Ortsvorsteher ist von Amts wegen im Ausschuss vertreten. Sein Vertreter ist Horst Brettel.

Eine von Leander Lutz vorgeschlagene Vertreterregelung wurde wegen Mangels Masse verworfen. Es gibt einfach keine Gemeinderäte, die die ordentlichen Mitglieder vertreten könnten.

1. Beigeordneter gewählt (29.06.2014)

Nach der Verpflichtung der Gemeinderäte hatten diese auch die Aufgabe der Wahl eines neuen Beigeordneten. Von Seiten der Interessengemeinschaft schlug Ortsvorsteher Macheleidt den bisherigen Beigeordneten Horst Brettel vor. Die CDU schlug im Rahmen einer fraktionsübergreifenden Harmonisierungsbemühung ihrerseits den Gemeinderat Alfons König vor. In einer kurzen Erklärung bedankte sich Alfons König für seine Nominierung und, sollte er gewählt werden, er sich für den Ort und seine Einwohner einsetzen werde. Seit der Wende sitze er bereits im Gemeinderat, mit einer kurzen Unterbrechung in der letzten Wahlperiode, er habe einen guten Draht zur Bevölkerung und könne sich ebenfalls integrativ einbringen.

Dieses sahen scheinbar die Mitglieder der Interessengemeinschaft nicht so, denn sie votierten in der geheimen Abstimmung allesamt für Horst Brettel als künftigen 1. Beigeordneten. Das Ergebnis der Wahl, 5 Stimmen für Brettel und 3 Stimmen für König.

Nach der Wahl erklärte Horst Brettel die Annahme der Wahl und fügte dem Amtseid den optionalen Zusatz “so wahr mir Gott helfe” hinzu.

Gemeinderat verpflichtet (27.06.2014

26 Tage nach Beginn der neuen Wahlperiode wurde der neue Gemeinderat verpflichtet. Bis auf Einen nahmen alle gewählten Gemeinderäte ihr Mandat an. Lediglich der Wahltäuscher Macheleidt, mit 297 Stimmen (2009: 464) gewählt, verzichtete auf sein Mandat. Hätte er das Mandat angenommen, was bei ehrlichem Handel richtig gewesen wäre, hätte er auf den besser dotierten Posten als Ortsvorsteher verzichten müssen. So rückte Jens Babiuch nach.

Mit der Verpflichtung der neuen Gemeinderäte per Handschlag sind folgende Gemeinderäte bis 2019 gewählt. Für die Interessengemeinschaft Horst Brettel, Herbert Welsch, Thomas Köhler und Jens Babiuch. Michael Beetz als fünftes Gemeinderatsmitglied von der IG war während der konstituierenden Sitzung nicht anwesend und wird in der kommenden Sitzung verpflichtet. Die CDU wird durch Matthias Hettstedt, Leander Lutz und Alfons König vertreten.

Wanderhütte brannte (24.06.2014)

Am letzte Samstag kam die Neustädter Feuerwehr zu einem Einsatz. Eine Wanderhütte am Rennsteig zwischen Neustadt und dem Dreiherrenstein brannte. Zum Einsatz kam die Neustädter und die Großbreitenbacher Feuerwehr. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 800€. Die Polizei vermutet Brandstiftung. Zeugen möchte sich bitte bei der Polizei unter 03677/601124 melden.

konstituierende Sitzung (23.06.2014)

Die neue Legislaturperiode ist gerade einmal 3 Wochen alt und die neuen Gemeinderäte sind immer noch nicht verpflichtet. Wie nun zu erfahren war, findet die konstituierende Sitzung am Donnerstag, den 26.Juni statt. Während die künftigen Gemeinderäte ihre Einladung fristgerecht erhalten haben, sollen die Einwohner zu Hause bleiben. Denn die öffentliche Bekanntmachung in den dafür vorgesehenen Schaukästen ist bisher nicht erfolgt. So sollen wahrscheinlich, nicht wie zu den letzten Sitzungen, unliebsame Einwohner gar nicht erst erscheinen. Die in den Tagesordnungspunkten aufgeführte Bürgerfragestunde wäre demnach nur eine Scheinveranstaltung.

TGV - mit neuem Vorstand (16.06.2014)

Mit dem Verzicht der beiden ehemaligen Vereinsvorsitzenden Holger Jacob, dieser ist berufsbedingt außerhalb von Neustadt, und Andre Leipold hat sich nach über einem Jahr “Führungslosigkeit” ein neuer Vorstand gefunden. Als künftiger Vorsitzender wir der Ortsvorsteher Macheleidt die Geschicke des Vereins in erfahrene Hände nehmen. Macheleidt war früher schon einmal Vorsitzender des Feuerwehrvereines, bevor er zum Ortsvorsteher gewählt wurde. Die Funktion des Stellvertreters wird Robert Widder, als voraussichtlich künftiger Mitarbeiter der Rennsteiginformation, übernehmen. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Roswitha Ernst, Heike Oertel, Manuela Juffa, Karl-Heinz Juffa und Andre Leipold.

Leipold verzichtete auf das Amt als Vorsitzender mit der Begründung, er sei in letzter Zeit auf einer Internetseite verbalen Angriffen ausgesetzt gewesen. Genauere Ausführungen gab es seitens Leipold (wie üblich) nicht. Da er weiterhin im Vorstand vertreten sein wird, kommen Zweifel an den genannten Rücktrittsgründen auf.

Bau des Parkplatzes (13.06.2014)

Mit einiger Verspätung hat nun der Bau des Parkplatzes am Kokshügel begonnen. Nachdem die Muttererde entfernt wurde, ist zwischenzeitlich das Planniveau erreicht. In der weiteren Bauphase ist der Einbau der Drainage, sowie des Frostschutzes und anschließend eine 4 cm Decke vorgesehen. Zur Vervollständigung wird am Ende der Baumaßnahme ein Parkautomat und eine Schranke errichtet. Die Einfahrt zum Parkplatz wird sich in Höhe des Bauhofes befinden. Mit der Errichtung einer Böschung seitens der Zufahrtstraße wird ein unberechtigtes Befahren unterbunden.

Wie jedoch in der Zwischenzeit zu erfahren war, könnten auf die Gemeinde zusätzliche Kosten im 5stelligen Bereich hinzu kommen. Da der Pachtvertrag scheinbar nicht rechtzeitig gekündigt wurde, hat der Pächter rechtliche Schritte angekündigt. Beim Erwerb des Grundstückes hatte bereits Leander Lutz (CDU) auf den bestehenden Pachtvertrag hingewiesen. Der Ortsvorsteher sagte damals eine rechtzeitige Kündigung zu.

auf der Wiese hinter dem Bauhof entsteht der neue Parkplatz

Stellenausschreibung Tourist-Info (12.06.2014)

im aktuellen Amtsblatt der VG Langer Berg befindet sich eine Stellenausschreibung für die Besetzung der Rennsteiginformation der Gemeinde Neustadt. Interessenten könne sich noch bis zum 23.06.2014 bewerben. Die Bewerbungsunterlagen sind beim Ortsvorsteher einzureichen.


KITA - Wissen ist Macht (11.06.2014)

Wie angedeutet beginnt das Warmlaufen zu Beginn der neuen Legislaturperiode. Bereits vor der konstituierenden Sitzung beginnt der "Grabenkrieg" zwischen den noch verbliebenen Wahlgruppierungen. In seiner jüngsten Erklärung stellt der Ortsvorsteher wie immer verwundert fest, dass die Gemeinderatsmitglieder nicht das Wissen, was er weiß. Oder zu mindestens Wissen müssten. Hier entgegnet er dem Gemeinderatsmitglied Hettstedt, dass die KITA zu keinem Zeitpunkt zur Diskussion stand. Es werde alles getan, damit die KITA erhalten bleibt.

Der Redaktion liegen anderslautende Hinweise vor. So stand die Erteilung der Betriebserlaubnis tatsächlich auf Messers Schneide. Das Engagement des OV für die KITA beruht allenfalls auf finanzielle Unterstützung der Gemeinde. Anderes Einbringen war in den Jahren als Ortsvorsteher oder als Gemeinderatsmitglied nicht erfolgt.

Anders hingegen sehen die Erfolge der Eltern aus. So wurde in Eigeninitiative 2005 der Eingang der KITA gepflastert. Jahre später wurde durch die Gemeinde auf Beharrlichkeit der Freien Wähler und von Eltern die Einfahrt befestigt, sowie der Zaun in Richtung Wald gebaut. Die Um- und Ausbauten der KITA wurden teilweise durch den Gemeindearbeiter durchgeführt. Da die Gemeinde Eigentümer des Gebäudes ist, sind solche Arbeiten selbstverständlich.

Anders hingegen sieht es mit dem Betreuungskonzept aus. So wurde über Jahre die Initiativen der Eltern nicht unterstützt. Viele Anläufe waren zum Scheitern verurteilt. Z. Bsp. die musikalische Frühförderung, das Angebot der christlichen Förderung, das Saunaangebot des Hotels Kammweg und die sprachliche Entwicklungsförderung wurden frühzeitig jeweils im Keime erstickt. Die einzigen Aktivitäten erfolgten in den Projektwochen. Für die Lage der KITA in Waldnähe bzw. der Wald liegt vor der Haustür wird erstaunlich wenig unternommen. Wie sagte vor Jahren einmal eine Mutti: "Es tut einem in der Seele weh, wenn man sieht, dass die Kinder nur auf dem Spielplatz gegenüber sind, wenn sie es denn sind. ... Aber so werden sie schon frühzeitig an das wahre Leben gewöhnt."

Wie sieht nun die Zukunft der KITA aus? Die Gemeinde wird weiterhin ihren Eigenanteil erbringen müssen. Die Werterhaltungsmaßnahmen werden weiter erfolgen. Hier gibt es Vorgaben seitens des Gesetzgebers. Weitere Investitionen für die Erhaltung der Betriebserlaubnis müssen getätigt werden. Dies wird der OV als sein Engagement verkaufen. Sind wir gespannt, wie er die kommende Gebührenerhöhung und die bevorstehende Anhebung der Essenspreise ab dem Sommer begründen wird.

Aber das wissen/wussten die Gemeinderäte ja bereits.

auf der Tasche liegend? (04.06.2014)

Hätte der Ortsvorsteher seinen Partei- und Gesinnungsfreund zurückpfeifen müssen? Diese Frage stellt man sich momentan im Ort. Weshalb hätte der OV es machen sollen? In der letzten Gemeinderatssitzung, zwei Tage vor der Kommunalwahl, greift der 1. Beigeordnete in die üble Wahlkamptrickkiste. Er unterstellt dem Kandidaten und damaligen Fraktionschef der CDU, Matthias Hettstedt, er füge der Gemeinde Schaden in 5stelliger Höhe zu. Diese Summe kommt zu Stande, weil die Familie Hettstedt ihre Kinder nach Masserberg in den Kindergarten bringe. Nach Aussage des OV und des 1. Beigeordneten entstehe der Gemeinde dadurch ein Schaden, da dieses Geld für die anderweitige Betreuung nicht im Ort bleibe und man so keine Investitionen tätigen könne. Außerdem könne es nicht an der Arbeit in der KITA liegen, so der OV, denn er habe bisher keine Kritiken oder Beschwerden vernommen.

Über diese Art des Wahlkampfes zeigte sich Leander Lutz (CDU) empört. So etwas gehört sich nicht, war seine Aussage dazu. Denn die Familie bringt ihre Kinder bereits seit über 2 Jahren in einen auswärtigen Kindergarten. Mit diesem Thema jetzt anzufangen sei äußerst bedenklich. Ebenso äußerte sich die Familie Hettstedt im nach hinein bestürzt über diese Art der Politik. Dass ihm sinngemäß unterstellt wird, der Kommune auf der Tasche zu liegen, ist für Hettstedt ein starkes Stück: "Familien mit Kindern in unserem Ort als finanzielle Schäden für eine Gemeinde zu bezeichnen, bestürzt mich sehr", schrieb er in seiner Antwort an die Thüringer Allgemeine. Ob er rechtliche Schritte gegen diese Art der Verunglimpfung unternehmen wird, ließ er offen.


In Thüringen haben die Eltern das Wahlrecht gemäß dem Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetz

§ 4 Wunsch- und Wahlrecht

Die Eltern haben das Recht, im Rahmen freier Kapazitäten zwischen den verschiedenen Kindertageseinrichtungen sowie den Angeboten der Kindertagespflege am Ort ihres gewöhnlichen Aufenthalts oder an einem anderen Ort zu wählen

Kinderfest (02.06.2014)

Die CDU und das BWG luden zum alljährlichen Kinderfest ein. Und sie kamen zuhauf, die eingeladenen Kinder. Zwar sind es heute nicht mehr so viele wie vor über 20 Jahren, wie der CDU-Ortsvorsitzende Alfons König mitteilte. Früher waren es 180 Kinder, mittlerweile seien es nur noch 80 - 90 Kinder, die mit Gutscheinen bedacht werden können.

Bei schönem Wetter konnten sich die Kinder auf der Hüpfburg austoben, die Feuerwehr war ebenfalls anwesend und lud die Kinder zum Zielspritzen und einer Rundfahrt ein. Die Erzieherinnen der KITA betreuten die Kinder beim Basteln und Malen. Die anwesenden Eltern und Großeltern konnten während ihrer Aufsicht und bei angeregten Gesprächen den selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und Bratwurst genießen.


Scheinkandidaten (31.05.2014)

Landauf und landab haben sie die Wähler betrogen. Die sogenannten Scheinkandidaten. Für sich Gerechtigkeit und Korrektheit in Anspruch nehmend, politische Gegner nach Strich und Faden herunter machen. Je nach Wetterlage werden die Gesetze ausgelegt. Auch im südlichen Ilm-Kreis tummelten sich von dieser Sorte einige herum. Jetzt erhalten diese Scheinkandidaten, nicht nur von der Presse mittlerweile als Wahlbetrüger bezeichnet, Unterstützung von einem Landtagskandidaten der Linken. Der ehemalige Büroleiter der Landrätin Bauerschmidt fordert: "Über die sogenannten ,Scheinkandidaturen' ist jetzt genug geredet worden. Es nützt der künftigen Arbeit im Ort gar nichts, wenn solch gestandene und über Jahre tatkräftige Kommunalpolitiker wie Horst Brandt (Langewiesen), Ralph Hühn (Neusiß) oder auch Udo Lämmer (Angelroda) und andere jetzt an den Pranger gestellt und ihnen Wählertäuschung vorgeworfen wird." (Zitat FW, damit man mit der erschlichenen Mehrheit Politik nach Gutdünken und Gutsherrenart ausüben kann. Ebenso wird in der Thüringer Allgemeinen Zeitung dieses Problem dargestellt.

Hier noch einmal die Scheinkandidaten (Wählertäuscher) aus dem südlichen Ilm-Kreis. Quelle TA Ilmenau v. 01.06.2014

Für die Gemeinde- und Stadträte traten im südlichen Ilmkreis folgende Scheinkandidaten (Wählertäuscher) an:
• Langewiesen: Bürgermeister Horst Brandt (SPD): 736 Stimmen,
• Ortsteil Oehrenstock: Ortsbürgermeister Wolfram Lortsch: 227 Stimmen.
• Gehren: Bürgermeister Ronny Bössel (FBG): 384 Stimmen, Vize-Landrat Rainer Zobel (FBG): 287 Stimmen.
• Großbreitenbach: Bürgermeister Hans Jürgen Beier (Großbreitenbach 2000): 582 Stimmen.
• Elgersburg: Bürgermeister Ingolf Schwarze (CDU-offene Liste): 487 Stimmen.
• Angelroda: Bürgermeister Udo Lämmer (CDU-offene Liste): 104 Stimmen.
• Neusiß: Bürgermeister Ralf Hühn (Bürgerinitiative Neusiß): 124 Stimmen.
• Frauenwald: Bürgermeister Frank Amm (Freie Wähler): 204 Stimmen.
• Stützerbach: Bürgermeister Frank Juffa (SPD): 272 Stimmen.
• Neustadt am Rennsteig: Bürgermeister Dirk Macheleidt: 297 Stimmen.

Abschied mit Passionsblume (30.05.2014)

In der letzten Gemeinderatssitzung in dieser Legislaturperiode am 22.05.2014 wurden die nicht wieder kandidierenden Gemeinderäte verabschiedet. Die am 28.10.2010 nachgerückte Angela Geyer, der am 30.09.2010 nachgerückte Uwe Klauder und der seit 1999 im Gemeinderat sitzende Maik Pfützner traten bei der Wahl am 25.05.2014 nicht mehr an. Diesen drei Gemeinderäten dankte der Ortsvorsteher mit einem Blumentopf für ihre Tätigkeit im Gemeinderat.

Als Blumentopf erhielten die ausscheidenden Gemeinderäte eine Passionsblume, welche eine symbolische Bedeutung hat: Sie soll die Leiden Christi darstellen. Die Blüte weist drei Narben auf, die Nägeln ähneln. Der purpurrote Kranz lässt sich mit der Dornenkrone vergleichen, die fünf Staubblätter stehen für die Wundmale. Da in jeder Gemeinderatssitzung der Ortsvorsteher in irgendeiner Form, auch bei neutralen Meldungen, in Richtung seiner politischen Gegner schoss, kann man sich ein eigenes Urteil über die Bedeutung des Abschiedsgeschenkes machen.

Wahl - Kommentar (27.05.2014)

Es ist vollbracht. Mit fränkischer Hilfe wurde der Sieg heimgefahren. Bereits vor Wochen war klar, mit der Nichtwahrnehmung des Wahlvorstandes, es wird eine Scheinkandidatur geben. Die Ausrede aber dessen lautete, er wolle nicht des Wahlbetruges bezichtigt werden. Jetzt ist aber genau dies eingetreten. Dieser Kandidat hat die Neustädter bei der Wahl um ihre Stimme betrogen. Trotz des Verzichts der Freien Wähler und der Linken auf eine Kandidatur wurden die Wähler massiv hintergangen. Auch die Fusion der zwei Wählergruppen (SPD und TGV) zu einer Neuen macht aus einem WahlBetrüger keinen Heiligen. Um so unglaubwürdiger wird dieses ganze Spiel. Der Ortsvorsteher tritt aus der SPD aus und alle ehemaligen Listenkandidaten wechseln auf die Neue. Genau wie in den letzten 5 (10) Jahren machen diese "Getreuen" das, was die Herren eins und zwei vorgeben. Nämlich nichts, sie sind lediglich dafür da, um der Demokratie einen scheinbar gerechten Schein zu verpassen. Sie sitzen in den Sitzungen und SCHWEIGEN, heben ihre Hand auf Befehl. Genau Jene sind in die künftige Mehrheitsfraktion wieder gewählt worden durch die NeustädterInnen. Aber genau so funktioniert das Leben im Dorf auf dem Berg. Durch Intrigen, Lügen, Halbwahrheiten. So wurde der Eine vor Jahren aus CO freudestrahlend entlassen um in Schnett das Volk zu zivilisieren. Nachdem dies dort nur mäßig gelang (und die Menschen ebenfalls den Wegzug feierten), wurde der Schauplatz nach Neustadt verlagert. Hier auf dem Berg, wo die Uhren seit Jahrhunderten anders ticken, war man hellauf begeistert von solch blendenden weltoffenen Gestalten. Besonders der Eine, der vorher noch nichts anderes von der Welt gesehen hat, war wie ein Schwamm. Sie zogen sich gegenseitig in den Bann und lernten voneinander. Wie kann man am Besten denunzieren, Lügen verbreiten und Menschen manipulieren. Wie kann man seine eigenen Interessen so durchsetzen, dass die Mehrheit es als Ihre ansieht. Dies wurde in den letzten Jahren perfektioniert. Egal wie sich Neustadt in den kommenden Jahren weiterentwickelt, der Politikverdrossenheit wurde mit dem erneuten Wahlbetrug erneut ein großer Gefallen getan.

Kreistag ohne Neustädter (26.05.2014)

In den Gemeinderat sind sie wiedergewählt worden, Im Kreistag wird hingegen kein Neustädter mehr präsent sein. Kandidiert haben Leander Lutz (CDU) und Matthias Hettstedt (CDU). Während Leander Lutz 539 Stimmen erhielt, musste sich Matthias Hettstedt mit 275 Stimmen begnügen.

Ergebnisse der Kommunalwahl (25.05.2014)

                                       (2014)             (2009)
Wahlberechtigte                892                 976
Wähler                              502                 653
Wahlbeteiligung              56,3 %             66,9 %
Ungültige Stimmabgaben   31                   21
Gültige Stimmabgaben      471                 632
Gültige Stimmen              1406               1 880

Wahlvorschlag 1 - CDU                      Wahlvorschlag 2 - Interessengemeinschaft Neustadt am Rennsteig

456 Stimmen 32,4 % 3 Sitze | 950 Stimmen 67,6 % 5 Sitze
|
Hettstedt, Matthias  123 Stimmen  (79)  Macheleidt, Dirk  297 Stimmen  (464) 
 Lutz, Leander 157 Stimmen  (130)  Brettel, Horst  157 Stimmen  (69) 
Schmidt, Frank  14 Stimmen  (18)  Welsch, Herbert  96 Stimmen  (--) 
Schinzel, Reinhard  30 Stimmen  (--)  Oßmann, Günter  52 Stimmen  (59) 
Reise, Ingeborg  8 Stimmen  (7)  Beetz, Michael  67 Stimmen  (70) 
König, Alfons  83 Stimmen  (99)  Babiuch, Jens  66 Stimmen   (83)
Schulz, Andre  41 Stimmen  (--)  Leipold, Frank  46 Stimmen  (54) 
      Köhler, Thomas  87 Stimmen  (42) 
      Dame, Nico  52 Stimmen  (24) 
      Czarnetzki, Jens  30 Stimmen  (--) 

in Klammern das Ergebnis von 2004

Somit sind Matthias Hettstedt, Leander Lutz, Alfons König, Dirk Machleidt, Horst Brettel, Herbert Welsch, Thomas Köhler, und Michael Beetz gewählt, wenn sie ihr Mandat annehmen.


Den Dank der Redaktion übermitteln wir allen Wahlhelfern, die sich bei der umfangreichen Wahl zur Verfügung gestellt haben. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an die versprochene “Spende” des Ortsvorstehers. Er wollte die Differenz der Wahlhelferentschädigung (die die Kommunalaufsicht nicht genehmigte, aus seiner eigenen Tasche aufbringen. Bei den Wahlhelfern zum Bürgerentscheid wurde dieses Versprechen bisher nicht eingelöst.

Mann der klaren Worte? (23.05.2014)

Wer soll oder will dieser Mann sein? Dieser Mann, der sich gerne klarer Worte bedient, ist der Neustädter Ortsvorsteher Macheleidt. Er nimmt für sich in der Regel Ehrlichkeit, Offenheit, Einsatzbereitschaft ... in Anspruch. Jede(r) der ihm anderes nachsagt, wird dann schnell einmal üble Nachrede oder die Führung einer Neiddebatte vorgeworfen.

Bei der gestrigen Sitzung des Gemeinderates hätte der Ortsvorsteher von seinen selbst auferlegten Tugenden Gebrauch machen können, als ihn der Gemeinderat Pfützner die Frage stellte: "Sie als Bürgermeister kandidieren für den Gemeinderat. Werden sie das Mandat annehmen. JA oder NEIN." Jeder normal denkende Mensch erwartet auf diese Frage ein JA oder ein NEIN als Antwort. Der auf Ehrlichkeit pochende Ortsvorsteher reagiert jedoch anders. Von ehemaligen Parteigenossen gelernt wird auf die Frage des Gemeinderates Pfützner ausweichend geantwortet. Sinngemäß sagt er: "Das Gesetz lässt diese Möglichkeit zu und er entscheidet sich, wenn er gewählt wurde."

Für die Neustädter muss diese Aussage ein Schlag ins (Wähler)Gesicht sein. Wenn der Ortsvorsteher dieses Mandat annehmen würde, würde er auf das Bürgermeistergehalt in Höhe von 1450,00 € verzichten. Seien sie einmal ehrlich zu sich selbst, liebe Einwohner. Würden sie freiwillig auf 1450,00 € im Monat verzichten und das ohne großen Aufwand?? Mit Sicherheit nicht. Demzufolge kann man bei der Kandidatur des Ortsvorstehers von einer gezielten Scheinkandidatur ausgehen. Genauso wie im Jahr 2009.

Aus diesem Grunde können wir sie nur darum bitten, liebe Einwohner, fallen sie nicht auf Wünschelrutengänger herein. Denken sie vor Stimmabgabe darüber nach, welchem Kandidaten sie ihre Stimme geben. Am Wichtigsten ist jedoch, nutzen sie ihr Wahlrecht und machen sie davon Gebrauch.

weitere Informationen zu Scheinkandidat(ur)en finden sie hier oder hier.

Der Werbeflyer der Interessengemeinschaft, auf dem der “Mann der klaren Worte” kandidiert, bestätigt die bisherige Vermutung der Scheinkandidatur. Wir zitieren: “Am 25.05.2014 entscheiden sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, wer die Geschicke unseres Heimatortes in den nächsten 5 Jahren gemeinsam mit unserem Bürgermeister Dirk Macheleidt lenkt”

Beantragung Erholungsortstatus (19.05.2014)

Bereits seit dem Jahr 1974 ist Neustadt ein “staatlich anerkannter Erholungsort”. Damit dies auch die kommenden 10 Jahre so bleibt, muss die Gemeinde einen neuen Antrag stellen. Bereits vor 15 Jahren wurde dieser gestellt und auf Grund der damaligen Überprüfung behielt Neustadt seinen Erholungsortstatus. Den avisierten Status eines Kurortes wurde durch den Freistaat Thüringen nicht genehmigt, weil es in Neustadt für diesen Status zu viel fehlende Punkte gab. Hier fehlte unter anderem ein Kurarzt und zum damaligen Zeitpunkt gab es lediglich den Park am Kreisverkehr, dieser wurde als nicht ausreichend anerkannt. In den letzten Jahren wurde kein erneuter Anlauf durch den Ortsvorsteher bezüglich der Erlangung eines Kurortstatus unternommen.

Die neue Gesetzgebung sieht künftig nur noch einen 10 Jahres Status vor. Für Neustadt ist die Erlangung bzw. die Beibehaltung dieses Status wichtig, denn ohne den Zusatz “Erholungsort” darf die Gemeinde keine Kurtaxe erheben. Zuletzt abschlägig getätigte Äußerungen des Altenfelder Bürgermeister und seines Neustädter Kollegen: “Deshalb kämen auch nicht mehr Gäste.”, bezüglich des Erholungsortstatus sind nicht gerade sehr förderlich. Die Antragsfrist zur Fortführung endete am 25.2. und wurde mit Bitte um Verlängerung gestellt.

Unterschiede (14.05.2014)

In regelmäßigen Abständen tauchen sie auf. In letzter Zeit sogar sehr häufig. Die Rede ist von Wahlen. Es sind so viele, das man denken könne, es würde nur noch gewählt werden. Aber was gibt es noch bei Wahlen? Natürlich Kandidaten. Diese müssen sich bewerben mit vielen Informationen, denn die Wähler (Kreuzchenmacher) sollen doch wissen, mit wem sie es zu tun haben. Bei einigen Informationen muss man zwangsläufig die Wahrheit sagen, Bei einigen Informationen kann man seinen Ermessensspielraum etwas großzügiger gestalten. Dieses nutzt natürlich eine gewisse Anzahl von Mandatsbewerbern. Was viele dieser Kandidaten scheinbar nicht verstanden haben, ist der Unterschied zwischen Beruf und Tätigkeit. Bei vielen Kandidaten, die diesen Unterschied wissentlich oder unwissentlich ignorieren, kann man den Eindruck gewinnen, dass sie den besser klingenden Titel als Beruf angeben. So kommt man ins Schmunzeln bei folgenden Berufsbezeichnungen: Landrätin, Bürgermeister, Bundestagsabgeordnete(r), Rentner, Handelsvertreter, Marktleiter oder gar Aussenstellenleiter. Diese Kandidaten nutzen die "Dummheit" der Kreuzchenmacher aus und nutzen ihre Tätigkeit, um sich selber besser dastehen zu lassen, weil sie entweder keinen oder ihrer Meinung weniger anerkannten Beruf haben. Nehmen diese Kandidaten dann ihr Mandat genauso ernst wie die korrekte Angabe ihres Berufes? Oder legen sie dann ihren Amtseid genauso großzügig aus? Solche Fragen sollten sich die "Kreuzchenmacher" einmal selber stellen.


Fenster zur Reparatur (11.05.2014)

Sie sind fast alle beschädigt und müssten repariert werden. Gemeint sind die Betonglasfenster in der Michaeliskirche. Nun wurde das erste der fünf Fenster ausgebaut und zur Reparatur geschafft. Beauftragt wurde die Glasmalerei Peters aus Paderborn. Die in vierter Generation geführte Glasmalerei hat eine fast 100jährige Tradition. Erfahrungen hat die Firma bei vielen Restaurationsobjekten sammeln können. Neben der Umsetzung umfangreicher neuer Kirchenfensterprojekte nach Entwürfen namhafter Künstler nimmt die Restaurierung bestehender historischer Fenster breiten Raum ein. Der Künstler Medardus Höbelt (1914-2011) erhielt 1989 den Auftrag, in fünf farbigen Buntglasfenstern im Altarraum den Zyklus „Michaels Kampf“ als Mahnung darzustellen. Ein Engelsfürst ringt mit dem Bösen dieser Welt (sieben Schlangen) = Todsünden, Neid, Gier, Hass, Untreue, Maßlosigkeit und Trägheit. Auch die Trichterleuchte in der Altarnische ist von Höbelt. Sie erleuchtet den Altarraum, das Altarkreuz und den Altar. Die Reparatur eines einzelnen Fensters beträgt voraussichtlich 42500€. Von denen die Kirchgemeinde 2500 € Eigenkapital bei zusteuern hat.

Kandidaten und Listen zugelassen (08.05.2014)

Seit einigen Tagen ist es nun amtlich, die vom Wahlvorstand bestätigten Listen mit ihren Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2014. Wie zur letzten Wahl vor 5 Jahren wird die CDU mit einer eigenen Liste antreten.

Die SPD-Liste, sowie die Liste TGV gibt es nicht mehr. Diese hat fusioniert und tritt als neue Liste "IG Neustadt" auf.

Die Freien Wähler haben sich entschlossen, für diesen Gemeinderat nicht wieder zu kandidieren, da eine Zusammenarbeit mit dem derzeitigen Ortsvorsteher nicht möglich ist. Die ständigen, sich in den letzten Sitzungen wiederholenden haltlosen Anschuldigungen des OV haben ein Maß erreicht, in dem ein gemeinsames Zusammenarbeiten für den Ort Neustadt nicht möglich ist. Nach dem Motto "wer nicht nach meiner Pfeife tanzt, ist gegen mich" wurden in den letzten Monaten die CDU und die FW permanent angegriffen. Wer auf seine "politischen" Gegner nicht zugehen kann, hat selbst keinerlei Legitimierung verdient. Selbst neutrale Mitteilungen benutzt der Ortsvorsteher dazu, gegen seine unliebsamen Gegner auszuholen.

Als letzte ehemalige Liste hat sich dieLinke nicht gefunden und wird demzufolge auch nicht zur Wahl stehen.

Wählertäuschung und Politikverdrossenheit (05.05.2014)

Wahltäuscher landauf und landab. Sie gibt es überall. Derzeit haben sie wieder Hochkonjunktur. Sie nutzen die Möglichkeit der Wählertäuschung und betrügen so mit den Wähler. Sie tragen aber gleichzeitig auch einen großen Teil zur Politikverdrossenheit bei. Denn sie missbrauchen das WAHLVOLK für ihre eigenen Zwecke. Leider gibt es von diesen sozusagen "Missbrauchten" zu VIELE, die dieses Spiel einfach nicht durchschauen.
Am 25.05. diesen Jahres finden die Gemeinde- und Stadtratswahlen statt. Dies ist für unsere Demokratie richtig und wichtig. Alle 5 Jahre werden die Mitglieder hierfür gewählt. Es werden aber ausschließlich Stadtrats- und Gemeinderatsmitglieder gewählt. In den letzten Jahren gab es trotzdem immer wieder sogenannte Scheinkandidaten. Diese Scheinkandidaten sind in der Regel die ortsansässigen Bürgermeister oder Funktionsträger im Landratsamt. So wurde diese Art der Scheinkandidatur, diese sind leider in Thüringen nicht verboten, durch die Linke im Landtag und der SPD massiv angeprangert. Nun haben sie vielerorts solche Führungsposten inne und benutzen diese Art der Wählertäuschung. Die prominentesten Beispiele im Ilm-Kreis sind die Landrätin Petra Enders (dieLinke) und ihr Beigeordneter Rainer Zobel (FW). Durch diese Art der Wählertäuschung wird dem Wähler suggeriert, sie werden ihr Mandat nach der Wahl annehmen. Dies wird aber absolut nicht erfolgen, denn so müssten sie einen gut dotierten Posten im Landratsamt aufgeben.
Das sind aber keine Einzelfälle von bewusster Wählertäuschung.
In Großbreitenbach tritt Bürgermeister Beier für GB 2000 an.
In Langewiesen tritt der amtierende Bürgermeister Brand für die SPD an.
In Gehren tritt der amtierende Bürgermeister Bössel für die FWG an.

Und zu guter Letzt das Negativbeispiel für unseren Ort. Hier tritt Ortsvorsteher Macheleidt für die IG Neustadt an.

Es gibt auch positive Beispiele für Demokratie. So kandidieren der Wolfsberger Bürgermeister Strelow, der Herschdorfer Bürgermeister Zimmermann, der Pennewitzer Bürgermeister Schubert, der Altenfelder Bürgermeister Grimm sowie viele weitere Bürgermeister nicht als Scheinkandidaten auf ihren jeweiligen Listen und begehen aus unserer Sicht keine Täuschung. Sie leisten keinen Beitrag zur Politikverdrossenheit. Sie haben den Sinn der unserer Demokratie anscheinend verstanden.

130 Jahre Feuerwehr (2) (05.05.2014)

Der Ortsbrandmeister war enttäuscht über den mangelnden Besucherzuspruch und ein Reporter war scheinbar schlecht gelaunt und durch gefroren. Das Ergebnis ist dann solch ein Bericht in der Lokalpresse. (link)

Bis 03.05. gab es keinen Hinweis im Veranstaltungskalender der Gemeinde. Danach wurde ein Eintrag vorgenommen.

Touristinfo erst im neuen Gemeinderat (03.05.2014)

Die Touristinfo solle erst nach der Wahl wieder auf der Tagesordnung stehen war vom Altenfelder Bürgermeister Peter Grimm zu erfahren. Nach seinen Aussagen bestehe kein Zeitdruck bei diesem Thema. Der Kommunalaufsicht wurde ein Vertragsentwurf vorgelegt mit der Bitte um Prüfung. Das derzeitige Konzept sieht vor, Neustadt werde Hauptstelle und Altenfeld Außenstelle. Allerdings werde die Touristinfo nicht mehr an 5 Tagen der Woche, sondern nur noch an 3 Tagen geöffnet sein. Ursprünglich war unter der Leitung des Bildungswerkes Großbreitenbach die Touristinfo von Montag bis Samstag geöffnet. Mit Übernahme durch die Gemeinde Neustadt zu Beginn diesen Jahres wurden bereits die Öffnungszeiten eingeschränkt.

Ob dies im Sinne der Erholungsortprüfungskommision sein wird, muss man abwarten. Bei seinem Rundgang durch Manebach wurden die Öffnungszeiten der dortigen Touristinfo kritisiert.

130 Jahre Feuerwehr (01.05.2014)

1884 wurde die Neustädter Feuerwehr gegründet, heuer begeht sie ihr 130jähriges Jubiläum. Damals hatte Neustadt lediglich 452 Einwohner und jeder achte davon war in der Feuerwehr. Heute ist es jeder 47. In dieser Zeit hat die Feuerwehr viel erlebt.

Damals gründete sich die Neustädter Feuerwehr (Schwarzburger Seite) als freiwillige Feuerwehr aus 42 Feuerwehrmännern. Davon waren 12 Feuerwehrmänner, 26 Spritzenmänner und 14 Hilfsmänner. Einsatzgebiete der Feuerwehr waren hauptsächlich die Produktionsstätten der Glasbläser und der Zündholzfabrik. Hier entstanden oftmals kleine Feuer bei der Arbeit. Mit der Abschaffung der Landesgrenzen 1923 wurden die zwei bestehenden Feuerwehren zu einer zusammengelegt. Seit dem gab es viele Aufgaben, die die Feuerwehr erfolgreich erledigte.

Anlässlich des Jubiläums findet am 03. Mai ein Tag der offenen Tür statt. Im Feuerwehrgerätehaus wird ab 10:00 Uhr zu einem Frühschoppen eingeladen. Ab 11:30 gibt es Gulaschsuppe aus der Gulaschkanone. Ab 13:00 erfolgt durch das Technische Hilfswerk eine Technikschau sowie eine Hüpfburg für kleinere Besucher steht bereit. Ab 15:00 gibt es dann Kaffee und Kuchen mit musikalischer Umrahmung.


Nachtrag 03.05.2014

Die Feuerwehr ist keine Erwähnung wert. Weder im Veranstaltungskalender der Gemeindeseite noch im Jubiläumsverzeichnis des Rennsteigvereins wird das Jubiläum der Feuerwehr erwähnt.

Nur noch ein Kandidat als Schiedsperson (29.04.2014)

Am 26.04. zog der amtierende Schiedsmann seine Bewerbung als Schiedsperson zurück und erklärte gegenüber dem Bürgermeister Brandt von Langewiesen, dass er ebenfalls nicht als Stellvertreter zur Verfügung stehe. Nach der wochenlangen Hetzkampagne des Neustädter Ortsvorsteher Macheleidt gegen den amtierenden Schiedsmann verzichtete dieser nun auf das Amt. Ein Ehrenamt für den Freistaat Thüringen. Somit steht Herr Götz aus Herschdorf als alleiniger Kandidat zur Verfügung und hat als voll kommend “Unbeleckter” keinen erfahrenen Stellvertreter an seiner Seite. Ob ihm der Neustädter Ortsvorsteher bei Verfahren hilfreich zur Seite stehen wird, darf bezweifelt werden. Denn für diesen darf nur Jemand ehrenamtlich tätig sein, wenn es vorher von ihm genehmigt wird.

Verwirrende Beschilderung am Steinbruch (25.04.2014)

Der neu eröffnete Radweg von Ilmenau hinauf an den Rennsteig sorgt für etwas Verwirrung bei den Radfahrern. Während der Radweg von Ilmenau kommend bis zur Hohen Tanne und weiter nach Großbreitenbach als Fahrradstraße nutzbar ist, geht es nach Neustadt auf gut ausgebauten Waldwegen weiter. Einzig am Steinbruch sorgt die Beschilderung für Verwirrung. Dort werden die Radfahrer entsprechend der Beschilderung auf der Straße weitergeleitet, da die Schilder sehr unübersichtlich angebracht sind. Gedacht ist das Vorbeifahren am Steinbruch, dann Richtung Höllteich und weiter nach Neustadt durch den Wald. Ein Hinweis an die Verwaltungsgemeinschaft wurde im letzten Jahr wohlwollend beantwortet, reagiert wurde allerdings bisher noch nicht.

Thüringer Kloßsiegel (23.04.2014)

Keiner der Neustädter Gastronomen hat es, das Thüringer Kloßsiegel. Was ist dies und wie bekommt man es. Das Kloßsiegel wurde durch Landwirte, dem DEHOGA, Gastronomen und dem Verband der Köche kreiert. Dies soll eine Art Reinheitsgebot des Thüringer Kloßes sein. Viele Gastronomen machen es heutzutage nur noch so, Beutel auf, Wasser rein, Kloß formen und ab ins heiße Wasser - und anschließend als Original Thüringer Kloß verkaufen.

Es gibt aber auch Köche, die Wert auf Tradition und Qualität legen. So wird bei ihnen der Kloß noch nach alter Art und Weise hergestellt. Das Kloßsiegel führt derzeit in unmittelbarer Neustädter Nachbarschaft in Großbreitenbach nur die "Brätmicher Ratsstuben".

Ob und wann sich die Neustädter Klößespezialisten auch solch ein Zertifikat zulegen oder darauf überhaupt Wert legen, bleibt abzuwarten. Interessierte Gastronomen können sich bei der Thüringen Welt um ein Kloßsiegel bewerben. Dieses wird ein Mal im Jahr vergeben. Die Gasthäuser werden natürlich vor der Prämierung überprüft.

Quelle: Thüringen Welt (link) und Thüringer Allgemeine (link)

Kandidaten der Liste CDU (21.04.2014)

Nachdem sich eine “neue” Liste mit dem Namen “IG Neustadt” bildete, mit den alten SPD-Listenmitgliedern und Gemeinderäten, sind jetzt auch die Kandidaten der CDU namentlich bekannt geworden.

Die Kandidaten der List CDU sind folgende:
• Matthias Hettstedt - bisheriger Gemeinderat und gleichzeitig Kreistagskandidat
• Leander Lutz - bisheriger Gemeinderat und gleichzeitig Kreistagskandidat
• Reinhard Schinzel
• Ingeburg Reise
• Alfons König
• Andre Schulz

Baubeginn Parkplatz am Kokshügel (18.04.2014)

Der Ganzjahresparkplatz am Kokshügel wird nach langer Verzögerung Realität. Wie wir bereits mehrfach berichteten, lag es an den Problemen mit der Entwässerung und den zuerst vorgeschriebenen Ersatzpflanzungen. Zweiteres scheint nun vom Tisch zu sein. Hierfür wird in der Nähe von Großbreitenbach eine andere Maßnahme als Ersatzmaßnahme gebaut. Allerdings das Regenrückhaltebecken wird gebaut werden. Gleichzeitig soll vom Bauhof ein Stromkabel verlegt werden, so dass künftig nach Aussage des Ortsvorstehers Elektroautos aufgeladen werden können. Ob diese Stromversorgung auch für Wohnmobile gedacht ist, was sinnvoll wäre, war bisher nicht in Erfahrung zu bringen.

Die Bauarbeiten beginnen nach dem Rennsteiglauf, der am 17. Mai stattfindet. Nach vorliegenden Informationen sind die Arbeiten bereits vergeben.

Vertragsentwurf bei der Kommunalaufsicht (15.04.2014)

Der Entwurf der Zweckvereinbarung für die interkommunale Zusammenarbeit liegt derzeit bei der Kommunalaufsicht zur Prüfung wurde in der letzten Sitzung des Gemeinderates in Altenfeld mitgeteilt. Während sein Neustädter Pendant solche Informationen für sich behält, werden die Altenfelder Gemeinderäte umfangreicher informiert.

Die Gemeinde Altenfeld und Neustadt wollen im Bereich des Tourismus zusammenarbeiten. Später soll eine Zusammenarbeit bei den Bauhöfen fortgesetzt werden. Auf Grund dieses Vorhabens wurde im letzten Jahr dem BWG gekündigt. Derzeit wird die Rennsteiginformation durch die Gemeinde Neustadt betrieben.

Kommunalaufsicht lehnt Erhöhung der Wahlhelferpauschale ab (13.04.2014)

Die Wahlhelferpauschale wurde von der Kommunalaufsicht einkassiert. Die mehrheitlich vom Neustädter Gemeinderat im Februar beschlossene Wahlhelferpauschale in Höhe von 45 € wurde mit Verweis auf das Haushaltssicherungskonzept und der Unüblichkeit nicht genehmigt. So musste der Neustädter Gemeinderat wohl oder übel seine Pauschale auf 21 € senken. Andere Gemeinden hatten in ihren Änderungen diesen Betrag beschlossen. Diesem Beschlussvorschlag des Ortsvorstehers folgten die Gemeinderäte einstimmig. In der Sitzung am 21.02. verwies bereits Gemeinderat Pfützner auf das Haushaltssicherungskonzept und wurde dafür vom Ortsvorsteher verbal abgewatscht (wir berichteten). Mit Blick auf die nicht vorhandenen Wahlhelfer von Neustadt wurde die Erhöhung begründet. So könne es auf Grund der geringen Bereitschaft dazu kommen, dass in Neustadt keine Wahl stattfindet, dies war die Aussage des Ortsvorstehers. In den Mitteilungen am Ende der Gemeinderatssitzung teilte er jedoch mit, dass es genügend Wahlhelfer gibt.

Die nun beschlossenen Sätze will der Ortsvorsteher aus seiner eigenen Tasche auffüllen erklärte er gegenüber dem Gemeinderat, der Presse und den Einwohnern, so dass die Wahlhelfer auf die ursprünglich beschlossenen 45 € kommen. Die Wahlhelfer vom Bürgerentscheid warten hingegen immer noch auf die vom Ortsvorsteher versprochene Aufstockung. Diese haben für ihre Bereitschaft der Teilnahme als Wahlhelfer 15 € Erfrischungsgeld erhalten.

neue Liste für Neustadt (10.04.2014)

Er ist immer wieder nur das arme Opfer, der Ortsvorsteher von Neustadt. Seit Monaten behauptet er, er werde des Wahlbetruges/Wählertäuschung bezichtigt. Aus diesem Grunde, nannte er, stehe er zur Kommunalwahl als Wahlleiter nicht zur Verfügung. Nur so könne er den Gerüchten um Wahlbetrug aus dem Wege gehen. Das was jedoch Viele vermutet haben ist nun eingetreten. Nicht die Behauptung des Wahlbetruges, sondern die eigene Kandidatur ist der Hauptgrund für das Verzichten auf das Amt des Wahlleiters, welches er als Ortsvorsteher von Gesetz wegen innehat. Somit befindet er sich in guter Gesellschaft mit der Landrätin Petra Enders (DieLinke) und dem 1. Beigeordneten Rainer Zobel (FW). Obwohl diese Täuschung am Wähler laut Gesetz sogar zulässig ist, werden hier Stimmen gesammelt und die Einwohner in dem Glauben gelassen bzw. für DUMM verkauft. Es wird der Eindruck suggeriert, sie werden ihr Mandat annehmen bzw. diese Personen werden gewählt. Würden sie ihr Mandat annehmen, müssten sie auf ihre bisherigen Positionen als Landrätin, 1. Beigeordneter oder als Ortsvorsteher verzichten.

So kandidiert der Ortsvorsteher auf einer neuen Liste mit der bewussten Absicht der Nichtannahme des Mandats wie 2004 und 2009, die Liste IG Neustadt.

Nachdem der Ortsvorsteher Ende letzten Jahres seinen vollmundigen Austritt aus der SPD verkündet hat, folgen ihm jetzt die ehemaligen SPDListenmitglieder und das Mitglied des TGV. So dass es künftig keine Liste SPD und TGV mehr geben wird. Um so unglaubwürdiger wird hier das Handeln der ehemaligen SPD-Gemeinderäte. Auf Gedeih und Verderb hängen sie sich an ihr wählertäuschendes Aushängeschild. Die Mehrheit als Gemeinderat hat in der Regel bei den Sitzungen nur geschwiegen und bei den Abstimmungen die Hände nach Vorgabe gehoben. So verwundert diese Unselbstständigkeit nicht. Ob die NeustädterInnen diese “Winkelzüge” wahrnehmen (wollen), werden wir am 25.05. sehen.

Die Kandidaten der Liste "IG Neustadt" sind:
• Dirk Macheleidt (ehemals SPD Liste, Ortsvorsteher)
• Horst Brettel (ehemals SPD Liste, 1. Beigeordneter)
• Herbert Welsch
• Michael Beetz (ehemals SPD Liste, Gemeinderat)
• Günter Oßmann (ehemals SPD Liste, Gemeinderat)
• Jens Babiuch (ehemals SPD Liste, Gemeinderat)
• Frank Leipold (ehemals TGV Liste, Gemeinderat)
• Thomas Köhler (ehemals SPD Liste, Gemeinderat) - Nachrücker für D. Macheleidt, weil dieser auf das Mandat 2009 verzichtete
• Nico Dame (ehemals SPD Listenkandidat)
• Jens Czanetzki

Neubesetzung der Schiedsstelle wird zur Farce (08.04.2014)

Die Neubesetzung der Schiedsstelle nimmt langsam groteske Züge an. Nachdem Friedersdorf als erste Gemeinde ihre Wahl durchgeführt hat und Herrn Götze wählte, schien es bereits in Großbreitenbach aus dem Ruder zu laufen. Von der dortigen Sitzung war zu hören, das ein Zuhörer eine Brandrede gegen den Schiedsmann Pfützner gehalten hat. Danach wurde Herr Götz mit 9 zu 3 Stimmen gewählt. In Neustadt war das Ergebnis ebenfalls relativ eindeutig. Hier erhielt Herr Götze aus Herschdorf 7 zu 3 Stimmen. Bei der Wahl zum Stellvertreter erhielt Herr Pfützner 7 Gegenstimmen bei 4 Ja-Stimmen. Die Stadt Langewiesen, bei der dieser Tagesordnungspunkt gestern Bestandteil der Sitzung war gab er folgendes Ergebnis: Herr Götze Schiedsmann und Herr Pfützner Stellvertreter. Völlig aus dem Ruder lief die Wahl in Altenfeld. Hier gab es gleich 7 ungültige Stimmen. Bei 2 Stimmen für Herrn Götze und einer Stimme für Herrn Pfützner. Auf Grund der ungültigen Stimmen muss nun die Wahl in Altenfeld bei der nächsten Sitzung wiederholt werden. Heute findet die Wahl in Wildenspring und am Donnerstag in Gehren statt.

Zustandsbeschreibung des Gemeinderates (07.04.2014)

Wer von den Einwohnern aus Neustadt die Thüringer Allgemeine bezieht hat heute eine treffende Zustandsbeschreibung, in der Kolumne “Atmosphäre ist vergiftet” von Andre Heß, vernehmen können. Da wir auf Nachfrage bei der Redaktion leider nicht die Freigabe für die Darstellung erhalten haben, müssen sich die NeustädterInnen selber um die Kolumne kümmern. Sollte die Thüringer Allgemeine diesen Artikel online stellen, werden wir ggf. darauf hinweisen.

Haushalt beschlossen (06.04.2014)

Der Haushalt der Gemeinde Neustadt für das Jahr 2014 wurde beschlossen und die anwesenden Gäste spendeten spontan Applaus. Obwohl dies einstimmig geschah, haben viele Gemeinderäte Bauchschmerzen bei dem vorgelegten Zahlenwerk. So umfasst der Verwaltungshaushalt 928 700 € und der Vermögenshaushalt 174 200 €. Die Steuerhebesätze bleiben für die Grundstückseigentümer gleich.

Investiert werden soll in diesem Jahr vorrangig in das Jugendzentrum. Hier wird es eine Investition in Höhe von 155 000 € geben.

Die Feuerwehr erhält für ihr Gebäude eine neue Schließanlage.

Für den Kindergarten ist der Neubau des Zaunes geplant. Dieser ist notwendig, damit die Betriebserlaubnis erhalten bleibt.

Einen weiteren Ausbau der noch offenen Gemeindestraßen wird es nicht geben, jedoch sind die bereits in den letzten Jahren eingeplanten 17 000 € Grunderwerbskosten für die Bahnhofstraße wieder vorhanden. So soll sukzessive in den kommenden Jahren der Grunderwerb an den anderen Landesstraßen ebenfalls vorgenommen werden.

Weiterhin plant die Gemeinde die Tilgung eines Kredites in Höhe von 30 000 €. In seinen Ausführungen zu den Krediten verwies der OV auf seinen erfolgreichen Schuldenabbau der letzten Jahre. Er als OV habe viele "faule" Kredite der Vorgängerregierung getilgt. GR Lutz begrüßte die Tilgung der Kredite und verwahrte sich gegen diese polemischen Äußerungen. GR Pfützner begrüßte ebenfalls die Tilgung der Kredite und erwähnte, das gleichzeitig erhebliche neue Kredite aufgenommen wurden. Dies bestätigte der OV. So dass es in Neustadt eine Verschuldung von 1112,33 € pro Kopf gibt. Zum Ende des Jahres 2014 wird dieser Betrag voraussichtlich auf 1113,45 € Pro Einwohner ansteigen.

Der größte Brocken, der den gesamten Haushalt zum Einsturz bringen kann, ist der geplante Verkauf der Kirchgasse 5. Dieser Betrag ist als Haushaltsabrundung enthalten. Sollte sich eine Veräußerung nicht ergeben, fehlen Neustadt ca. 10% seines gesamten Haushaltes. Somit scheint ein Fehlbetrag am Ende sich abzuzeichnen.

Im Zuge der Diskussion zum Haushaltsplan gab es weitere Äußerungen seitens der CDU-Fraktion von GR Lutz und für die FW von GR Pfützner. Andere Fraktionen oder Gemeinderäte beteiligten sich nicht an der Haushaltsdiskussion. Eine an diesem Abend vielmals getätigte Äußerung des Ortsvorstehers: "Halt, jetzt rede ich" wurde erst nach der Gemeinderatssitzung genauer recherchiert und ergab folgendes Ergebnis (link).

E-Bike Stationen im Thüringer Wald (03.04.2014)

In Neustadt gibt es sie doch. Die Ladesäule für E-Bikes, wie der Ortsvorsteher bereits vor einigen Monaten mitgeteilt hat. Nur angeschlossen ist sie immer noch nicht. Diese soll nun in den nächsten Wochen an das Stromnetz angeschlossen werden und steht dann den elektrischen betriebenen Radnutzern zur Verfügung.

Die Neustädter Ladestation ist indes nur eine von fünf dieser Säulen. Die vier Anderen stehen in Masserberg, Oberhof, am Bahnhof Rennsteig und in Friedrichshöhe. Eine weitere ist in Schmiedefeld geplant, wo derzeit das Haus "Am Hohen Stein" umgebaut wird.

Als Gemeinschaftsprojekt wurde diese Idee im Jahre 2011 entwickelt. Beteiligt waren die AOK Plus, der Sparkassen- und Giroverband Hessen Thüringen, die TEAG und die Otto Bock HealthCare GmbH.

Bezahlen könnte man dann seinen Strom, laut Petra Enders, mit der Thüringer Wald Card, die in der Touristinfo oder im unmittelbaren Umfeld erhältlich ist.

Eine weitere Vision hat natürlich der Neustädter Ortsvorsteher auch schon. Wenn am Kokshügel in diesem Jahr der Parkplatz gebaut wird (die Vergabe soll bereits erfolgt sein), dann kann vom Bauhof ein Kabel hinüber verlegt werden, um künftig an einer weiteren Stromsäule das Auto geladen werden.

Der Ortsvorsteher, der sich Anfang März (wir berichteten) über das Engagement der CDU (T. Schipanski und A. Bühl) echauffiert hatte und diese als "Beleidigung für die regionalen Tourismusakteure" betitelte ist nun für eine E-Bike Region im Thüringer Wald.

6 neue Windräder für Neustadt (01.04.2014) APRIL, APRIL

Wie durch den Ortsvorsteher bereits angekündigt bzw. in seinen “Visionen” beschrieben, wird Neustadt mit Windrädern ausgestattet. Nach Rücksprache mit dem Wirtschaftsministerium und dem Biosphärenreservat Vessertal ist es nun amtlich. Neustadt erhält 6 Windräder als Modellprojekt “dezentrale Energiegewinnung in Höhenlagen”. Die Standorte stehen auch schon fest. So soll je ein Windrad in der Nähe der Tankstelle, eins in der Nähe der Hüttenstraße oder am Ende der Tannengrundstraße, zwei am Parkplatz an der Kaufhalle und zwei am neu zu errichtenden Parkplatz am Kokshügel errichtet werden. Jeweils 1KW Leistung soll jedes Windrad besitzen. Was eine Jahresleistung von durchschnittlich 1800 KWh pro Anlage erwarten lässt. Hiermit sollen dann die gemeindeeigenen Gebäude und die Straßenbeleuchtung betrieben werden. Einzig die erforderliche Windmessung liegt noch nicht vor. Hier lässt sich der Ortsvorsteher aber nicht beirren. Nach dem Motto “Alles wird gut” übt er bereits in seiner bekannten Bauernart Druck auf die Fördermittelgeber aus. Den 10prozentigen Eigenanteil der Gemeinde in Höhe von 7200 € kann diese nicht stemmen, aus diesem Grunde sollen sich Neustädter bereit finden oder als Spender mitwirken. Die Schwarzburger Kirche lässt grüßen.

Umstrukturierung Touristinfo (01.04.2014)

Seit über einem 3/4 Jahr liegt das ehrgeizige Vorhaben nun allein in den Händen des Ortsvorstehers. Eine Mitarbeit von anderen Fraktionen oder Gemeinderäten ist nicht erwünscht. So managt er allein oder mit Unterstützung des 1. Beigeordneten dieses Vorhaben. Informationen zum Stand erhalten die Gemeinderäte und Einwohner schleppend oder nur aus der Lokalpresse oder auf Umwegen von Anderen. Seit 3 Monaten läuft die Tourist-Info in Regie der Gemeinde. Bis Ende Juni ist die Stelle besetzt (wir berichteten). Was wird nun danach? Diese Frage stellen sich nicht nur die Gemeinderäte und Einwohner. Ein Gerücht gibt aber derzeit Hoffnung. So soll die Nachfolge von Frau Ernst bereits geklärt sein. Im Laufe des Jahres wird ein Auswärtiger mit seiner Ausbildung in einer Nachbargemeinde fertig und soll dann diese Stelle übernehmen. Andere Gerüchte besagten, dass der 1.Beigeordnete sich als Geschäftsführer angeboten habe. Egal was herauskommt, es werden goldene Zeiten für Fribu. Der Kundennachschub gewährleistet. Ob sich der Werdegang so bewahrheitet, wir werden es sehen und zu gegebener Zeit darüber berichten.

Erholungsort Neustadt (31.03.2014)

Neustadt ist seit fast 15 Jahren ein staatlich anerkannter Erholungsort. Es hat sich einiges getan in den letzten Jahren. So wurden fast alle Straßen gebaut. Die Freileitungen sind in der Erde verschwunden. Seit einigen Jahren gibt es auch das schnelle Internet, worum uns einige umliegende Gemeinden beneiden. Die Thermoplast wurde abgerissen und eine parkähnliche Anlage geschaffen. Das Gemeindezentrum wurde geschaffen und beherbergt die Touristinfo. Seit Januar ist sie nun in Eigenregie der Gemeinde und wird durch diese betrieben. Wie erkennt man aber als Gast oder als Durchreisender, das Neustadt ein “staatlich anerkannter Erholungsort” ist. GAR NICHT. Hier wird von Seiten der Gemeinde und des TGV nichts unternommen, eine Außenwerbung wirksam werden zu lassen. In vielen ähnlichen Orten gibt es an den Ortseingängen Hinweisschilder, Dort sind die Einwohner sichtlich Stolz auf diesen Status. In Neustadt scheint dies Fehlanzeige zu sein. Nun sind die 15 Jahre herum und es wird ein Verlängerungsantrag gestellt werden. Die kommende Periode läuft laut Gesetz dann nur noch 10 Jahre. Der Ortsvorsteher sieht dies aber scheinbar gelassen. In der letzten Gemeinderatssitzung äußerte er auf die weitere Zertifizierung, es kommen deshalb auch nicht mehr Gäste, ob Neustadt nun Erholungsort sei oder nicht. Und wenn die Zertifizierung nicht klappt, dann sei es auch nicht weiter schlimm. Werbung mit dem Titel “staatlich anerkannten Erholungsort” braucht man dann wenigstens auch nicht mehr machen.


Am heutigen Tage nutzten wie jedes Jahr Mitglieder des Fanclubs und weitere Freiwillige die Möglichkeit zu Aufräumarbeiten am alten Park zwischen Rennsteig- und Bahnhofstraße. Durch diese Aktion wurden die Spuren des letzten Winters beseitigt. Somit steht für unsere Gäste und Einheimischen ein aufgeräumter zentraler Platz zur Verfügung. Wir bedanken uns hiermit für das ehrenamtliche Engagement.

Smileys für Neustadt (28.03.2014)

Neustadt hat auch eine von diesen Geschwindigkeitsmesstafeln. Das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr initiierte gemeinsam mit dem Unternehmen Jenoptik die landesweite Verkehrssicherheitskampagne "Lächeln rettet Leben". Im Mittelpunkt steht die Installation von Geschwindigkeitsmesstafeln in Städten und Gemeinden. Geschwindigkeitsmesstafeln, auch Dialog-Displays (DD) genannt, funktionieren nach dem Lob-und-Tadel-Prinzip. Das heißt: Bei übertretener Geschwindigkeit wird der Fahrzeugführer gewarnt (z. B. "LANGSAM"), bei Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit wird dies freundlich mit einem "DANKE" oder einem Lächeln in Form eines Smileys honoriert. Das Land fördert teilnehmende Städte und Gemeinden mit bis zu 2.000 Euro pro installierter Geschwindigkeitstafel. Insgesamt stehen für 2013 und 2014 jeweils 100.000 Euro für das Projekt bereit.

Derzeit hängt die Geschwindigkeitsmesstafel in der 30er Zone vor dem Kindergarten.

Müllentsorgung wird verstaatlicht (24.03.2014)

Landrätin Enders und ihr rotes Bündnis, bestehend aus DieLinke, SPD und Grünen, haben ihr Ziel erreicht. Nach vorläufigem Zwischenergebnis hat sich die Mehrheit des Ilm-Kreises für eine Verstaatlichung der Müllentsorgung entschieden. 41,28% Wahlbeteiligung gab es. Mit Ja stimmten 26.688 Bürger des Ilmkreises, mit Nein 11.286. Das gab Abstimmungsleiter Rainer Zobel Sonntagabend im Landratsamt bekannt.


Abstimmung zur Müllentsorgung (23.03.2014)

Am heutigen Tag fand die Abstimmung zum Bürgerentscheid "Abfallwirtschaft in kommunale Hand" statt. Viele Neustädter nutzten die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. Von den 895 Wahlberechtigten nutzten 428 die Möglichkeit. Dies sind 47,8 % der Wahlberechtigten. Für die Kommunalisierung stimmten 195 Wahlberechtigte. 230 waren gegen eine Kommunalisierung. 3 Stimmen waren ungültig. Über den Ausgang im gesamten Ilm-Kreis werden wir zeitnah berichten.

Die angekündigte Drauflage bei der Wahlentschädigung blieb hingegen aus. Der Ortsvorsteher hatte in der letzten Gemeinderatssitzung angekündigt, das er den Differenzbetrag in Höhe von 30,00 € aus seiner eigenen Tasche zahlen werden. Da er nicht genau spezifizierte, welche Wahl er meinte, bleibt das Erfrischungsgeld anscheinend bei den ausgereichten 15,00 € für die Wahlhelfer.

von 1220 auf 998, deshalb 8 von 12 (18.03.2014)

Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür. 4 Zahlen kann der Ortsvorsteher auf seiner Erfolgsseite verbuchen. Diese lauten ca. 1220 auf 998 und 8 von 12. Was bedeutet 1220 auf 998. Neustadt hatte zu Beginn der Amtsperiode des Ortsvorsteher im Jahre 1999 ca. 1220 Einwohner. Zum Jahreswechsel 2013 (31.12.2013) hatte Neustadt nur noch 998 Einwohner. Dies bedeutet für den Ort, es werden künftig noch 8 an Stelle von 12 Gemeinderäten in den Gemeinderat gewählt. Das Kommunalwahlgesetz legt diese Staffelungen fest. Unter 1000 Einwohner 8 und über 1000 Einwohner 12 Gemeinderäte.

Man könnte dem Ortsvorsteher nun zustimmen und sagen 4 Gemeinderäte weniger sparen der Gemeinde Geld. Das stimmt auch, bei 4 Sitzungen im Jahr kosten 4 Gemeinderäte weniger der Gemeinde 416,00 € im Jahr. Um fast diesen Betrag hat sich der Ortsvorsteher im Jahre 2010 jedoch seine Entschädigung erhöht und das pro Monat.

Was bringt uns nun die verfehlte Gemeindepolitik? NICHTS. Die verfehlte Politik des Ortsvorstehers kostet die Gemeinde hingegen eine Menge Geld. Die über 220 weniger Einwohner machen sich bei den fehlenden Schlüsselzuweisungen bemerkbar. Je Einwohner gibt es ca. 320 € Schlüsselzuweisung vom Land. So fehlen der Gemeinde auf Grund der verlorenen Einwohner pro Jahr mindestens 70 000 €.

Wie auch immer, seit dem Beginn der Amtsperiode des Ortsvorstehers gibt es in Neustadt 220 Einwohner weniger, und dagegen wird von Seiten der “großen Koalition” (SPD/DieLinke/TGV) seit Jahren nichts unternommen.

Webseiten der VG (15.03.2014)

Die VG Langer Berg umfasst 4 Gemeinden, von denen 3 eine eigene Webseite besitzen. Bis auf Pennewitz haben die Stadt Gehren, die Gemeinde Herschdorf und die Gemeinde Neustadt je eine eigene Webseite. Wer in den Urlaub fährt oder einen solchen plant, schaut sich in der Regel die Region und auch den Ort an in den man reisen will. Aus diesem Grunde haben wir uns einmal die Webseiten der VG Langer Berg und der Mitgliedsorte angesehen angesehen. Eine Bewertung haben wir nicht vorgenommen. Für den Internetauftritt sind in der Regel die Gemeinden zuständig. Sie sind vielmals ein Indikatur für die Werbung und dem Tourismusverständnis der jeweiligen Anbieter.


• Die VG als Hauptsitz der Verwaltung hat eine Webseite, die übersichtlich und gut strukturiert ist. Alle erforderlichen Informationen für die Bürger werden bereitgestellt. Zwischenzeitlich hat sich das Ladeverhalten der Webseite wesentlich verbessert, so dass man nun auch ohne lange Wartezeiten die Satzungen anschauen kann.

• Die Webseite der Stadt Gehren ist ebenfalls übersichtlich und ansprechend gestaltet. Alle wichtigen Informationen über die Stadt, Bürgerinformationen, öffentliche Einrichtungen, Leben und Wohnen in Gehren sind für die Besucher gut erreichbar. Gut gefallen hat uns die Rubrik Aktuelle Mitteilungen. In Zusammenarbeit mit der TU Ilmenau und der VG Langer Berg, sowie der Stadt Gehren wurde eine benutzerfreundliche Webseite geschaffen.

• Herschdorf mit seinen Ortsteilen Allersdorf und Willmersdorf hat seine Webseite in Kooperation mit der Initiative “Thüringen vernetzt” aufgebaut. Eine logisch und benutzerfreundlich aufgebaute Webseite, in der sogar die Spielplätze in der Gemeinde dargestellt werden. Gut hat uns auch das Angebot der Amtsblätter gefallen, die zum download angeboten werden. Alle wichtigen Institutionen im Ort oder der Umgebung werden benannt bzw. sind verlinkt.

• Neustadt am Rennsteig hat eine einfach aufgebaute Webseitenstruktur. Aktuelles oder Informationen für die Bürger fehlen. Der Veranstaltungskalender und das Gastgeberverzeichnis (als externer Link) sind gut und übersichtlich dargestellt. Ein weiterer Pluspunkt ist die Verwendung einer Webcam, obwohl diese nicht sehr gut ausgerichtet ist. Weitere wichtige Informationen für die Bürger und Gäste werden nicht angeboten. Die Ortschronik endet im Jahr 2000. Seit Jahren läuft eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit der Gäste.


Über die Qualität der Webseiten können sie als Nutzer des Webs selbst entscheiden, wir werden keine Wertung oder Bewertung durchführen. Die Webseite der VG finden sie unter www.vg-langerberg.de und die der Gemeinden unter www.gehren.eu, www.herschdorf.eu und www.neustadtamrennsteig.de.

Zuschuss vom Land (14.03.2014)

560 kreisangehörige Gemeinden erhalten in diesem Jahr rund 64 000 000 € aus dem Hilfspaket des Thüringer Finanzministeriums. Mit diesem Geld sollen sozusagen Kommunen in Problemlagen außerhalb des Kommunalen Finanzausgleichs unterstützt werden. Für Neustadt bedeutet dies einen Zuschuss in Höhe von 25 785,76 €. Das Geld soll für Investitionen, Tilgungen und Kofinanzierungen verwendet werden.

Vandalismus oder Unwetter (12.03.2014)

Bereits in der letzten Gemeinderatssitzung wurde der Ortsvorsteher auf die “herabgefallene” Dachpappe am Rennsteighäuschen Richtung Dreiherrenstein hingewiesen. Ein Beseitigen der Dachpappenreste wurde zugesagt. Wie zu sehen, liegen diese Reste immer noch herum. Die Gemeinderatssitzung fand am 21. Februar statt.

Ortsvorsteher lehnt E-Bike-Region ab (11.03.2014)

Um den rückläufigen Besucherzahlen im Ilm-Kreis entgegen zu wirken wurde von Seiten der CDU ein Vorschlag unterbreitet. In einem Treffen mit der Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus GmbH (TTG) Gröneges unterbreiteten der Bundestagsabgeordnete Schipanski und der Landtagskandidat Bühl den Vorschlag, den Rennsteig zur E-Bike Region auszubauen. Sehr wohlwollend wurde dieser Vorschlag von Seiten der TTG aufgenommen. In dem Gespräch verlautbarte Schipansky: "Für den Ilm-Kreis ist der Tourismus ein entscheidender Wirtschaftsfaktor und der Rückgang der Übernachtungszahlen im Thüringer Wald fordert uns zum Handeln auf." Gröneges begrüßte den Vorschlag und zeigte sich erfreut, das sich Bühl dem touristischen Potential im Ilm-Kreis zu wendet.

In einer Pressemitteilung hingegen teilte der Neustädter Ortsvorsteher nun seinen Unmut mit. Er bezeichnet die Vorschläge der beiden CDUVertreter als “Beleidigung für die regionalen Tourismusakteure". Nach seinen Aussagen sollten die CDU-Vertreter erklären, wie diese Vorschläge finanziert werden können, denn gute Ideen habe man auch vor Ort. Dazu benötigt man keine Vorschläge der genannten Personen. Seinen Ausführungen zu Folge gibt es bereits in Neustadt, Masserberg und auf der Schmücke Ladestationen für E-Bikes. Nach Recherchen dieser Webseite halten bisher lediglich die Rennsteighäuser das Angebot einer E-Bike-Ladestation vor. In Neustadt, wie behauptet, scheint fraglich, ob die Stromsäule für Wohnwagennutzer bisher angeschlossen wurde. In einer Sitzung im letzten Jahr fragten die Freien Wähler nach dem Stand der Arbeiten. Damals wurde durch den OV mitgeteilt, dass die Säule noch angeschlossen werden muss. Zweifel an der Aussage des Ortsvorsteher bestehen auch auf Grund der wenig bis gar nicht vorhandenen Werbung auf der gemeindeeigenen Webseite. Hier sollte der OV seiner Aussage zu Folge den Zug am Laufen halten und nicht das “Aufspringen” von Unterstützern unterbinden.

In den vergangenen Jahren teilte der Ortsvorsteher öfters seine “Visionen” von der Entwicklung Neustadts und der Rennsteigregion mit. Bei den von ihm vorgetragenen “Visionen”, wie er sie selber immer bezeichnete, lagen auch keine Finanzierungsvorschläge bei.

80 000 € Fehlbetrag im letzten Jahr (10.03.2014)

Nur ein “beherzter” Griff in die Rücklage verhindert derzeit Schlimmeres. Bei einigen Überschüssen in der Rechnung, sowie einigen kleineren Fehlbeträgen wäre der Haushalt ausgeglichen gewesen. Jedoch fehlen ca. 80 000 € bei der Gewerbesteuer. Dieser Betrag kann nur durch die Plünderung der Rücklage ausgeglichen werden. Die Entnahme des Betrages aus der Rücklage bedeutet natürlich ein massives Abschmelzen dieser.

Für die vorgesehene weitere Sanierung der Turnhalle wurde ein Ausgaberest in Höhe von 180 000€ gebildet. Abzüglich der Fördermittel hat die Gemeinde einen weiteren Eigenbetrag von 60 000€ zu leisten. Nach Aussage des OV ist die Ausschreibung trotz unbeschlossenen Haushaltes erfolgt.

Die Leistungsfähigkeit der Gemeinde wird in den kommenden Jahren nicht mehr gewährleistet sein. Auf Grund der weiter zurückgehenden Bevölkerung (im Jahre 2013 unter die 1000er Marke) und der damit verbundenen geringeren Einnahmen sowie den damit gegenüberstehenden Verpflichtungen bei den Schulden in Höhe von 1 228 850€ wird die Handlungsunfähigkeit der Gemeinde Neustadt immer größer. Bereits in den Jahren 2014 bis 2017 kann die Gemeinde ihre Leistungsfähigkeit nicht mehr nachweisen. Ob dann jemals die noch nicht gebauten Straßen saniert werden scheint mehr als fraglich. Obwohl in Neustadt wiederkehrende Beiträge vorhanden sind, wird und werden sei Längerem keine weiteren Straßen saniert. Zugenommen hat bis jetzt bereits der Reparaturstau an den bereits vor langen gebauten Straßen.

Der Schuldenstand, ein Indikator für wirtschaftliches Arbeiten, liegt bei 1231€ pro Einwohner. Welche Gemeinde mit Neustadt bei solch einem Schuldenstand ein “Ehegelübde” eingehen wird, warten wir es ab

Zahlt OV auch hier die Differenz? (07.03.2014)

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde mehrheitlich die Erhöhung der Aufwandsentschädigung für die Wahlen beschlossen. So sollen künftig die Wahlhelfer einen Betrag von 45,00 € erhalten. Dies wäre ab Veröffentlichung dann für die Kommunal- und die Landtagswahl, sowie alle kommenden Wahlen gültig. Für die Abstimmung der Müllentsorgung gibt es eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 15,00 € für die Wahlhelfer. Wir sind gespannt, ob der Ortsvorsteher seine groß angekündigte Spendenaktion auch für diese Wahlhelfer durchführt. In der letzten Gemeinderatssitzung verteidigte der OV die Erhöhung der Entschädigung und kü

Familie Jahn begeht 60. Hochzeitstag (06.03.2014)

Maria (80) und Walter (79) Jahn feierten heute Diamantene Hochzeit. Aus ihrer Ehe gingen sieben Kinder hervor. Zur Familie gehören heute acht Enkel und sieben Urenkel. Die aus Pilsen stammende Jubilarin lernte ihren künftigen Mann im Großbreitenbacher Kino kennen. Da es zur Hochzeit keinen Brautstrauß gab, bekam Maria Jahn nach 60 Jahren einen. Zum Hochzeitstag schien damals auch die Sonne, es war ein schöner Wintertag, erinnern sich die Beiden. Sie leben noch heute in Neustadt, der Heimat des Ehemannes.

Quelle: Thüringer Allgemeine online vom 06.03.2014 (link)

Abstimmung zur künftigen Müllentsorgung (--)

Am 23.03. wird über die künftige Form der Müllentsorgung abgestimmt. Hier ein kleiner Hinweis zur Abstimmung. Das Wahllokal ist von 8:00 - 18:00 Uhr geöffnet. Abgestimmt werden kann im Seniorenclub der Gemeinde Neustadt im Gemeindezentrum.

Abgestimmt wird, ob die Müllentsorgung kommunalisiert (sozusagen verstaatlicht) oder ob es weiterhin ein Mischbetrieb bleibt. Bei einer Kommunalsierung würde der Kreis den 49% Anteil von Remondis übernehmen. Bei einer Ausschreibung (die Europaweit erfolgen muss) würde die Entsorgungsleistung ausgeschrieben werden.

Was auf dem Prüfstand steht, ist die Entsorgungsdienstleistung in der Abfallwirtschaft, also die Leistung zum Einsammeln des Mülls - die Entleerung der Hausmülltonnen und der Transport des Mülls in die Umladestationen, um den Bahntransport nach Leuna vorzubereiten.

Diese Dienstleistung erbringt bislang die Ilmenauer Umweltdienst GmbH (IUWD), ein Unternehmen, das zu 49 Prozent der Firma Remondis und zu 51 Prozent dem Ilmkreis gehört.

Bei einer Kommunalisierung wird der Kreis zu 100% Eigentümer, muss aber im Gegenzug Investitionen in Höhe von 5 - 6 Millionen Euro (Steuergelder) tätigen, die sich auf die Müllpreise niederschlagen können. Bei einer Ausschreibung würde die Technik sozusagen mitgebracht werden bzw. schon vorhanden sein.


Wenn sie nun ihren Wahlzettel vor sich haben und abstimmen möchten, hier unser Hinweis:


mit JA abstimmen -- für die Kommunalisierung

mit NEIN abstimmen -- für ein beibehalten der bisherigen Form (Ilm-Kreis 51%, anderer Anbieter 49%)

keine Zusammenarbeit mit Großbreitenbach (03.03.2014)

Das Aus der vorgesehenen interkommunalen Zusammenarbeit mit Großbreitenbach bestätigte der Ortsvorsteher in der Gemeinderatssitzung. Von dort gab es keine Zustimmung für solch eine Zusammenarbeit. In einer Runde mit Großbreitenbach, Altenfeld und Neustadt gab es keine Einigung bezüglich des Konstruktes. Diese späte Entscheidung der Stadt Großbreitenbach sei Schuld an der bisherigen Verzögerung. Ob es im ersten Halbjahr zu einer Entscheidung in den Gemeinderäten kommt, scheint indes immer noch fraglich. Die VG-Vorsitzenden Misch und Beyersdorf hatten bereits Ende letzten Jahres ein rechtzeitiges Zusammengehen bezweifelt.

So wird aller Voraussicht nur noch zwischen Altenfeld und Neustadt ein Zusammenschluss möglich sein. Hier möchten die Gemeinden auf dem Gebiet des Tourismus (Rennsteig-Info) und des Bauhofes enger zusammenarbeiten um Kosten zu sparen. Wie diese mögliche Zusammenarbeit funktionieren und aussehen soll, wurde bisher weder vom Ortsvorsteher noch den beteiligten Personen erläutert.

In besagter Diskussionsrunde in Großbreitenbach soll es zu einer Wechseldrohung gekommen sein. Hier wurde angedroht, wenn es zu keiner Zusammenarbeit kommt, werde sich Neustadt Gehren zu wenden und damit Großbreitenbach nicht mehr zur Verfügung zu stehen..

Jugendclub I wird Dritter (27.02.2014

An dem mittlerweile zur Tradition gewordenen Volleyballturnier der Jugend- und Freizeitmannschaften der VG Langer Berg nahmen 7 Mannschaften teil. Der bisherige Seriensieger Jugendclub I Neustadt belegte in diesem Turnier einen guten dritten Platz. Alle sieben Mannschaften spielten gegeneinander jeweils 3 Sätze mit bis zu 15 Punkten. Im sogenannten kleinen Finale, in dem 3 Sätze bis 25 Punkte gespielt wurden, setzte sich Neustadt gegen Möhrenbach durch. Gewinner des Turnieres wurden die Volleybären aus Gehren

Wahlhelferpauschale steigt auf 45 € (24.02.2014)

Die 3. Änderungssatzung zur Hauptsatzung sollte im §10, Entschädigung, neu gefasst werden. Hierzu wurde durch den Ortsvorsteher eine Änderungssatzung eingebracht. Als Begründung für die Anhebung von derzeit 15 € auf 45 € nannte er eine Nichtbereitschaft von potentiellen Wahlhelfern auf Grund von Diffamierungen auf dieser Webseite. Nach seinen Worten sei niemand bereit sich in einem Wahlausschuss zu betätigen. In der Diskussion zum Tagesordnungspunkt verwies GR Pfützner auf die Anhebung der Wahlhelferpauschale in der Nachbar-VG in den letzten Wochen von 15 € auf 21 €. Weiterhin habe Neustadt ein Haushaltssicherungskonzept, in dem nun einmal geregelt sei, man solle seine Ausgaben reduzieren. Diese Hinweise nutzte der Ortsvorsteher zu einer Gegenattacke. Dann werde man eben die Entschädigung auf 21 € festsetzen und er werde den Differenzbetrag aus seiner eigenen Tasche bezahlen. Außerdem würde der Betrag von 45 € die Gemeinde weder reicher und ärmer machen. Von den anwesenden Gemeinderäten unterstützte GR Beetz die Anhebung auf 45 €. Der 1. Beigeordnete legte die Gründe für diesen Antrag offen. Man sei als SPD davon ausgegangen, das es in diesem Jahr 3 Wahlen gäbe. Als Entschädigung sozusagen 3x15 €. Das man nun die Satzung ändern müsse war so nicht gedacht. Er selber halte die 45 € dann auch für etwas zu hoch. Im Zuge der etwas aufgeregten Diskussion wurde durch den Ortsvorsteher keine Antrag auf Änderung des Betrages gestellt, so dass der ursprüngliche Antrag zur Abstimmung kam.

Mit 7 JA-Stimmen und 3 Enthaltungen (FW und CDU) wurde der Antrag auf Änderung der Hauptsatzung und damit die Erhöhung der Wahlhelferpauschale auf 45 € beschlossen

Wahlleiter berufen (23.02.2014)

In der letzten Gemeinderatssitzung wurden für die Kommunalwahl am 25.05. die Wahlleiterin und die Stellvertreterin gewählt. Als Wahlleiterin wurde Frau Anja Lützner aus Gillersdorf und als Stellvertreterin Frau Dunja Rose-Matthias einstimmig gewählt.

Im Normalfall ist der Ortsvorsteher Wahleiter. Dieser ist aber nicht gewillt, sich irgendwelchen Anfeindungen auszusetzen, wie er darlegte. Ob er gegebenenfalls als Gemeinderatskandidat zur Wahl steht, ließ er nicht verlauten. Der 1. Beigeordnete kandidiert wieder für den Gemeinderat und steht aus diesem Grunde ebenfalls nicht nicht für den Wahlvorstand zur Verfügung.


50. Todestag von Willy Schmidt-Gentner (22.02.2014)

Bereits am 12. Februar war der 50. Todestag von Willy Schmidt-Gentner, einer von Neustadts bekanntesten Einwohnern. Am 6. April 1894 in Neustadt am Rennsteig geboren und aufgewachsen, verstarb er am 12. Februar 1964 in Wien.

Während seiner Kindheit machte er einige Erfahrungen im Geigenspiel und nahm Unterricht in Kompositionslehre bei Max Reger. Nach dem Ersten Weltkrieg war Schmidt-Gentner als Beamter zur Überwachung der Steuerehrlichkeit von Kinobesitzern tätig. Über einen Klienten kam er hierbei zu einer Anstellung als Kapellmeister bei Kinovorführungen. Sein Interesse am Film wurde dadurch gesteigert, und so verfasste er bereits 1922 seine erste Komposition zur Begleitung eines Stummfilms. Seine Stücke führte er teils persönlich bei den Kinovorstellungen am Klavier auf. Bereits zu dieser Zeit war er für die Vertonung mehrerer deutscher Filmklassiker verantwortlich.

Mit Anbruch der Tonfilmära wurde er rasch einer der gefragtesten Filmkomponisten Deutschlands, so dass er zeitweise bis zu zehn Filme jährlich vertonte. Hierbei bevorzugte er leichtgewichtige Komödien und heitere, musikalische Romanzen.

Nach Kriegsende blieb Schmidt-Gentner Wien treu und komponierte weiterhin erfolgreich die Musiken für zahlreiche vorwiegend Heimat- und Musikfilme, bis er sich 1955 ins Privatleben zurückzog. Insgesamt komponierte Willy Schmidt-Gentner für rund 200 Spielfilme. (Quelle: Wiki)

Anlässlich des 120. Geburtstages von Willy Schmidt-Gentner am 6. April findet im Rennsteigmuseum am 5. April ab 15:00 ein gemütlicher Nachmittag statt.

Neustädter gewinnt bei Fotowettbewerb (15.02.2014)

„Blende“, der Deutsche Zeitungsleser-Fotowettbewerb, der seit fast zwanzig Jahren auch dem fotografischen Nachwuchs bis 18 Jahre sein eigenes Forum bietet, erfreut sich einer stetig wachsenden Fangemeinde. Die Zahl der Teilnehmer aus dem Jugendbereich steigt kontinuierlich, und so können die Veranstalter dieser in Europa einzigartigen Gemeinschaftsaktion für Amateurfotografen aller Altersgruppen – Prophoto GmbH und Tageszeitungen aus dem gesamten Bundesgebiet – für „Blende 2013“ ein Rekordergebnis vermelden. So wurden für den gesamten Wettbewerb über 80 000 Fotografien eingereicht.

Der 1. Sonderpreis, bestehend aus einer Leica digitalen Kompaktkamera V-LUX 40 mit Ledertasche, einem Jahresabonnement der Fotofachzeitschrift „fotoforum“ und einem Buch „Novoflex kreativ“ (von Novoflex), geht an den Nachwuchsfotografen Benedikt Brandau aus Neustadt am Rennsteig für seine Aufnahme „Grüne Insel“, die er zum Thema „Grüne Oasen“ bei der Thüringer Allgemeinen zu „Blende 2013“ eingereicht hatte. (Quelle: http://www.prophoto-online.de/blende/)

Siegerfoto

TGV ohne Vorsitzenden (12.02.2014)

Wie zu erfahren war, hat der Tourismus- und Gewerbeverein seit Längerem keinen Vorsitzenden. Im letzten Jahr legte der Vereinsvorsitzende Andre Leipold sein Amt nieder. Als Gründe wurden zu wenig Zeit und die anhaltende Kritik genannt. In der demnächst stattfindenden Jahreshauptversammlung müsste ein neuer Vorsitzender oder neue Vorsitzende gewählt gewählt werden. Nach Zeitungsberichten ist derzeit noch nicht klar wie es weitergehen wird. So könnte es weiter gehen wie bisher oder unter einem anderem Namen.

Andre Leipold ist in einigen Neustädter Vereinen Mitglied. Zuletzt wurde er in den Gemeindekirchenrat gewählt.

Mehrheit gegen Scheinkandidatur (10.02.2014)

Die Mehrheit der Neustädter ist gegen eine Scheinkandidatur des Ortsvorstehers bei der Kommunalwahl am 25.Mai diesen Jahres. In der abgebrochenen Umfrage auf der Webseite stimmten bis zur Manipulation 91 gegen eine Kandidatur. 60 Stimmten für eine Kandidatur. Am 25. Mai werden die Gemeinderäte neu gewählt. Eine Wahl des Ortsvorstehers findet erst im Jahr 2016 statt. Zwar verbietet die Kommunalordnung eine Scheinkandidatur nicht, sie ist aber äußerst umstritten, da sie ein falsches Wahlergebnis zur Folge hat. Im Falle einer Kandidatur des Ortsvorstehers müsste dieser bei einer Wahl seiner Person (sollte er kandidieren), auf den Posten des Ortsvorstehers verzichten. Da dies aber nicht passieren wird auf Grund der besseren Vergütung, ist solch eine Scheinkandidatur nur dazu da, um Stimmen zu sammeln. In Neustadt gibt es jedoch den interessanten Fall, da der Ortsvorsteher aus der SPD zum Ende letzten Jahres ausgetreten ist, auf welcher Liste er gegebenenfalls kandidieren würde. Sollte sich die SPD-Liste auflösen und eine neue Vereinigung bilden, mit dem Ziel der Scheinkandidatur, werden die ehemaligen Listenkandidaten einen massiven Glaubwürdigkeitsverlust erleiden. Ob diese dann ohne Spott und Hohn für VOLL genommen werden können, scheint fraglich.

Genaueres werden wir am 21. Februar erfahren. Dann findet voraussichtlich die nächste Gemeinderatssitzung statt. Hier könnten ggf. bereits der Wahlvorstand für die Kommunalwahl gewählt werden. Sollte der OV nicht im Wahlvorstand für die Kommunalwahl vertreten sein, ist von einer Scheinkandidatur auszugehen.

Trans-Thüringia fällt aus (06.02.2014)

Aus dem Organisationsbüro war zu erfahren, dass die Trans-Thüringia in diesem Jahr ausfällt. Auf Grund der unsicheren Wetterverhältnisse, sowie der zu geringen Schneehöhe bleibt nichts anderes übrig, als die Veranstaltung in Neustadt und Masserberg abzusagen.

Gemeldet hatten sich über 40 Starter aus 6 Ländern mit ihren annähernd 200 Hunden

Spaß war die Hauptsache (05.02.2014)

Der Ausflug der Fußballer von Olympia war zwar nicht mit einem vorderen Platz gekrönt, Dennoch hatten sie viel Spaß bei diesem Turnier mit 12 Mannschaften aus Deutschland.

Die ersten Teams reisten bereits am Freitagabend an und feierten fast die ganze Nacht durch, entsprechend laut und fröhlich war die Stimmung in der Burstenhalle und auch einige Lokalpolitiker nutzten das "etwas andere" Neustadt-Treffen für einen Besuch. Die Mannschaft des VfL Neustadt/Hessen konnte sich im Endspiel des sehr fairen Turniers gegen SpVg Essen-Steele durchsetzen und sicherte sich damit den Wanderpokal. Das "kleine Finale" entschied der SSV Neustadt knapp für sich und verwies Gastgeber FC Wiedenest-Othetal auf den vierten Platz. Die bereits zum dritten Mal an diesem Turnier teilnehmenden Neustädter vom Rennsteig belegten den 8. Platz. Richtig zünftig wurde es am Abend bei der Karnevalsparty im Krawinkelsaal. Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, Friedhelm Julius Beucher, übernahm die Siegerehrung. Nicht nur die Fußballer, sondern auch zahllose Jecken aus der Umgebung stürmten, passend verkleidet, den Saal, um dem Fußball-Karnevals-Fest einen gebührenden Rahmen zu bieten. (Quelle: Oderberg Aktuell -L-)

FC Mittenwald II - SV Olympia Neustadt 2:1
SV Olympia Neustadt - VfL Sportfreunde Bad Neustadt 2:1
TSV Neustadt Donau II - SV Olympia Neustadt 1:2
SV Olympia Neustadt - Vfl Neustadt Hessen I 1:4
FC Wiedenest-Othetal - SV Olympia Neustadt 5:2

Tourismuskooperation stockt (29.01.2014)

Die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Altenfeld, Neustadt und Großbreitenbach steht bisher noch auf sehr wackligen Beinen. Die von den beiden VG-Vorsitzenden geäußerten Bedenken zum pünktlichen Anlaufen der gemeinsamen Tourismus-Einrichtung, was vom Neustädter Ortsvorsteher bezweifelt wurde, traten ein. Auch der Vorschlag der Freien Wähler im letzten Jahr, man möge doch von jeder Fraktion einen Teilnehmer beteiligen, damit es voran geht, wurde eine klare Absage erteilt. Seit Januar 2014 betreibt die Gemeinde Neustadt die Touristinformation allein. Für ein halbes oder für 1 1/2 Jahre (die Aussagen des Ortsvorstehers sind hier widersprüchlich) soll die ehemalige BWG-Mitarbeiterin Ernst die Geschäfte weiterführen.

Jetzt soll es nach Aussage des Altenfelder Bürgermeisters eine Arbeitsgruppe mit je 3 Vertretern aus den Gemeinden geben, damit die Zusammenarbeit vorangetrieben wird. Da die Gemeinderäte aus Neustadt Informationen, die Gemeinde betreffend, in der Regel aus der Presse oder den Nachbargemeinden erfahren, wissen sie seitens des Ortsvorstehers von diesem Vorhaben noch nichts. Wer diese drei Mann aus jedem Orts sein sollen, ist auch noch nicht bekannt. Spekuliert wird jedoch schon. Mit angrenzender Sicherheit werden es keine Vertreter der Opposition (Freie Wähler und CDU) sein. Also bleiben nur die üblichen "Verdächtigen". Die Namen werden wir hier nicht nennen. Wir werden aber nach Bekanntgabe der Neustädter Teilnehmer unsere Vermutung bestätigt finden und sie dann veröffentlichen.

26. Neustadtturnier der Fußballer in Bergneustadt (29.01.2014)

Das 26. Neustadtturnier wird in diesem Jahr am 01. Februar in Bergneustadt ausgetragen. Die Teilnehmer kommen aus Neustadt am Rennsteig, Neustadt in Sachsen, Neustadt/Saale, Neustadt/Waldnaab, Neustadt/Donau, Mittenwald und Essen. Vormittags wird das traditionelle Neustadtturnier in der Burstenhalle in Bergneustadt ausgetragen. Anschließend geht es am Abend zur traditionellen Karnevalparty. Wünschen wir den Fußballern von Olympia eine gute Platzierung und viel Spaß.

Bürger*** (28.01.2014)

Es hat ausreichend geschneit und nun ist es soweit. Nachdem am 04. Dezember 2013 durch den Gemeinderat mehrheitlich die Schneeräumungspflicht abgeschafft wurde, brauchen die Neustädter keinen Bürgersteig mehr räumen. Da laut Satzung ab einer Schneehöhe von 10 cm nicht mehr geräumt werden muss und diese mittlerweile erreicht ist, dürfen wir alle ab sofort auf der Straße laufen. Um mögliche Gefahren ab zu wenden hat das Verkehrsamt 30 km/h Schilder aufgestellt. Diese Regelung ist laut Aussage des Ortsvorsteher vom 15. Dezember bis 15. März befristet.

Ebenso wurde im Bereich Kahlert eine 30 km/h Zone eingerichtet.

Sind sie zufrieden mit dem Winterdienst in der Gemeinde? Sind sie zufrieden mit der neuen Reinigungssatzung? Schreiben sie uns, teilen sie uns ihre Meinung mit.

gescheiterter Winterdienstkompromiss (24.01.2014)

Derzeit setzt die CDU geführte Landesregierung alles daran, dass ab dem 15.09.2014 Thüringen durch eine Rot-Rote-Landesregierung regiert wird. Ebenso werden diese Streitigkeiten sich wahrscheinlich auch auf die Kommunalwahlen am 25.05. auswirken. Was ist passiert und worum geht es. Der zwischen den Koalitionspartnern ausgehandelte Kompromiss scheiterte nun an den Stimmen der CDU, wie aus der CDU-Landtagsfraktion zu erfahren war. Ziel war es, die Aufgabe für den Winterdienst auf Ortsdurchfahrten von Bundes- und Landesstraßen in Kommunen mit weniger als 30.000 Einwohnern generell auf das Land zu übertragen. Somit hätten die Kommunen einen Zuschuss zum Winterdienst erhalten.

Der von der großen Koalition ausgehandelter Kompromiss sah folgendes vor: Zitat E-Mail der CDU-Landtagsfraktion

"Das Thüringer Straßengesetz vom 07. Mai 1993 (GVBl. S. 273), zuletzt geändert durch Artikel 18 des Gesetzes vom 10. März 2005 (GVBl. S. 58) wird wie folgt geändert:

§ 49 Abs. 4 erhält folgende Fassung:

„Die Gemeinden haben im Übrigen die öffentlichen Straßen innerhalb der geschlossenen Ortslage nach Maßgabe ihrer Leistungsfähigkeit vom Schnee zu räumen und bei Schnee und Eisglätte zu streuen, soweit das zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich ist. Das Land beteiligt sich in Gemeinden mit weniger als 30.000 Einwohnern bis zu 3 Millionen Euro jährlich an der Aufgabe nach Satz 1, soweit es sich bei den öffentlichen Straßen um Ortsdurchfahrten von Bundes- und Landesstraßen handelt. Die oberste Straßenbaubehörde regelt im Einvernehmen mit der für kommunale Angelegenheiten und der für Finanzen zuständigen obersten Landesbehörde das Nähere durch Rechtsverordnung.“

Im Ergebnis bleibt damit festzuhalten, dass das geplante finanzielle Hilfsprogramm für den Winterdienst nicht befristet sein wird. Adressat dieser Unterstützung werden alle Gemeinden mit weniger als 30.000 Einwohnern sein, sofern es sich bei den auf dem Gemeindegebiet befindlichen Ortsdurchfahrtsstraßen um Bundes- und Landesstraßen handelt. D.h. die konkrete finanzielle Lage der betroffenen Gemeinde soll daher keine Rolle spielen."

Scheinbar war es der CDU-Fraktion zu wenig. Denn der ausgehandelte Kompromiss sah eine Kostenübernahme von einem Drittel vor. Somit würde auch die Schneeabfuhr nur zu einem Drittel übernommen worden. Die restlichen zwei Drittel wären an den Kommunen hängen geblieben. Da dieser Kompromiss erst ab dem Winter 2014/15 zum Tragen kommen sollte, bleibt also noch genügend Zeit, sich auf einen neuen Kompromiss zu einigen. Die Gefahr eines hochgezogenen Räumschildes, wie die SPD es sieht, wird es in Neustadt nicht geben. In Neustadt wird der Schneepflug weiterhin in der Ortslage sein Schild unten lassen und die Straße beräumen. Hierfür zahlt die Gemeinde einen nicht geringen Betrag an die TSI für den Winterdienst.

Neujahrsempfang der VG (20.01.2014)

Alljährlich findet der Neujahrsempfang der VG "Langer Berg" statt. In diesem Jahr wurde der Empfang in Gehren durchgeführt. Teilnehmer der stattfindenden Veranstaltung sind neben den Bürgermeistern, die Stadt- und Gemeinderäte der VG. Auch die Vereinsvorsitzenden der Vereine, die Feuerwehren, engagierte Bürger, Vertreter von Institutionen und Behörden, sowie die Nachbarschaft-Vertreter werden eingeladen. In ihrer Rede ließ die VG-Vorsitzende Misch das Jahr 2013 noch einmal Revue passieren. Für Neustadt waren dies die Fertigstellung des Radweges von Ilmenau nach Großbreitenbach, sowie nach Neustadt, die Fertigstellung der Waldstraße und die Sanierung des Daches der Sporthalle. Auch in ihrem Ausblick auf 2014 wurde die Sanierung der Turnhalle als einziges Neustädter Projekt erwähnt.

Für die Neustädter wichtig könnte die Besetzung des KOBB sein. Ab sofort ist der PHW Koch zuständig für die VG Langer Berg.

Die jährliche Auszeichnung ehrenamtlich tätiger Bürger oder Vereine/Institutionen übernahm für die jeweilige Gemeinde der zuständige Bürgermeister. Für Neustadt wurde Edgar Heinrich ausgezeichnet. Er wurde für sein langjähriges Engagement in und um Neustadt geehrt. So half er im Bauhof der Gemeinde, sowie bei vielen Großveranstaltungen in Oberhof mit.

Nach Abschluss der Auszeichnungen, sowie den Grußworten der Landrätin eröffnete die VG-Vorsitzende Misch das Buffet und lud alle Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein ein

zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel (19.01.2014)

"Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel", so lautet die Aussage des Ortsvorstehers in der Lokalpresse. Diese berichtet in einer Serie "Wir ziehen Bilanz" über alle Orte in Thüringen. Jetzt war Neustadt in der Ilm-Kreis-Lokalausgabe an der Reihe. Wie üblich wettert der Ortsvorsteher gegen den Freistaat. Dieser sei an der Finanznot der Gemeinde Neustadt Schuld. Mitte des letzten Jahres wurde der Gemeinde Neustadt ein Fördermittelbescheid in Höhe von 120 000€ für die Sanierung der Außenfassade der Turnhalle übergeben. Um diese Baumaßnahme abzuschließen, muss die Gemeinde einen Eigenanteil aufbringen, der bisher im Haushalt nicht darstellbar ist, weil es einen Fehlbetrag von 50 000€ gibt. Ob Neustadt kurzfristig einen Haushalt aufstellen kann, scheint indes fraglich. Ein weiteres Großprojekt, an dem der OV keine Mitwirkung anderer Gemeinderäte duldet, ist die Kooperation mit Altenfeld. So soll Roswitha Ernst bis Mitte nächsten Jahres die Rennsteiginformation betreuen, nachdem sie vom BWG übernommen wurde.

Folgen der desolaten Finanzpolitik sind nach Aussagen des OV im Ort zu spüren. So ist das Land verantwortlich, dass die Schneefräse defekt ist, die Straßenbeleuchtung abgeschaltet werden muss und so gut wie keine Straßenerhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden können.

"Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel", oder aber eine einseitige Sicht der Dinge

42 000€ pro Fenster (16.01.2014)

Seit 1989 "beleuchten" die vom Altenburger Künstler Medardus Höbelt geschaffenen Betonglasfenster den Altarraum der Michaeliskirche. So schön sie auch aussehen, scheint dennoch "Michaels Kampf" in die nächste Runde oder gar verloren zu gehen. Innen und außen sieht man es ihnen auf den ersten Blick nicht an. Aber dennoch nagt der Zahn der Zeit an den Betonglasfenstern. An einem Fenster sind bereits deutliche Spuren sichtbar. Diese zeichnen sich durch Risse im Beton dar. Das Stahlgeflecht zwischen den Glassplittern liegt sozusagen frei und es kann Feuchtigkeit von außen eindringen. Beim Bau der Fenster wurden einige Fehler gemacht, so wurde z. Bsp. das Stahlgeflecht nicht mit ausreichend Beton überzogen, weshalb dieses nun verstärkt rostet und demzufolge das Fenster langfristig nicht mehr halten kann. Dies bedeutet nun, Sanierung oder Austausch der Fenster. Um die Fenster zu erhalten, ist eine Sanierungssumme von 210 000€ erforderlich. 42 000€ pro Fenster, diese Summe ermittelten Spezialisten aus Würzburg und des Thüringer Landesamtes für Denkmalspflege und Archäologie. Eine preiswertere Variante gäbe es allerdings auch. So würden nicht die Originale saniert, sondern die Fenster würden ausgetauscht werden. Da die Michaeliskirche auf Grund ihrer Fenster unter Denkmalschutz steht, ist davon auszugehen, dass die Denkmalschutzbehörde dagegen stimmen wird. Durch den bloßen Ersatz der Fenster würde der künstlerische Charakter der Bilder verlorengehen. Was soll nun die Kirchgemeinde machen? Für die nötige Sanierung stehen gerade einmal 25 000€ an Eigenanteil zur Verfügung. Die weiteren 37 000€ für die Sanierung des ersten Fensters gilt es auf zu treiben. Einen Vorschlag hätten wir bereits. In diesem Jahr feiert Neustadt sein 525jähriges Bestehen. Hier kann die Kirchgemeinde im Laufe des Jahres verschiedene Konzerte in der Michaeliskirche organisieren. Mit den Eintrittsgeldern und Kollekten kann man dann den Eigenanteil erhöhen. Mit einer großzügige Spende der IG, deren Vorsitzender gleichzeitig Kirchenältester ist, wird man dem Ziel der Sanierung schnell näher kommen.

schnelles Internet (08.01.2014)

VDSL50 nun auch in Neustadt möglich. Wer sich bisher mit dem DSL16000 “rumgeplagt” hat, kann jetzt auf VDSL50 wechseln. Die Deutsche Telekom ist bereits mehrfach mit Bestnoten im DSL Vergleich der Stiftung Warentest ausgezeichnet worden. Wer nicht das günstigste, sondern das beste DSL Angebot sucht, ist daher bei der Telekom (ehemals T-Online bzw. T-Home) sehr gut aufgehoben. Für eine genauere Aussage, ist es dennoch erforderlich, die Leitungen auf Tauglichkeit prüfen zu lassen. In der Rennsteigstraße und der Bahnhofstraße ist VDSL50 möglich.

Dank für langjähriges Engagement (07.01.2014)

Im letzten Jahr verabschiedete der Gemeindekirchenrat das langjährige Kirchengemeinderatsmitglied Rosmarie Sommerfeld aus ihren Reihen. Seit 1963 war Rosemarie Sommerfeld im Kirchendienst tätig. In dieser Zeit engagierte sie sich sehr für die Neustädter Kirche. Sie spielte in den Anfangszeiten noch die Orgel, sowie das Läuten der Glocken zu den unterschiedlichsten Anlässen. Auch kirchendienstliche Tätigkeiten, wie das Vorbereiten der Gottesdienste übernahm sie. Das sie die Tätigkeiten gerne ausführte, sieht man ihr auch heute noch an. So teilte sie auch weiterhin ihre Bereitschaft mit, nach ihrem Dienst im Gemeindekirchenrat, mitzuarbeiten. Eine Urkunde der Landesbischöfin zum Abschied, sowie dankende Worte von Pfarrer Kleefoot würdigten ihr ehrenamtliches Engagement.

Neujahrsgrüße (02.01.2014)

Das neue Jahr hat begonnen. Wird es ein erfolgreiches Jahr für die Gemeinde Neustadt oder wird es weiter Bergab (HSK) gehen? Wie werden die Kommunalwahl und die Landtagswahl ausgehen? Wie wird sich unsere Welt weiter drehen? Werden sich die Lobbyisten und die JA-Sager durch setzen? Werden die Dummen oder die Denkenden die Richtung vorgeben? Viele Fragen, die sich erst im Laufe eines Jahres beantworten lassen können.

"Mehr Mut zur Offenheit" lautet die Kolumne eines Reporters. Auf dieser Webseite wird seit Jahren der Mut zur Offenheit gelebt. In den Berichten unter der Rubrik "news" werden Informationen über die Gemeinde und deren Umgebung zusammengetragen. Als lebendiges Gegenstück zur Gemeindeseite, auf der es keine Informationen oder Aktuelles gibt. Ein Versuch dieses zu beheben, scheiterte kläglich. "Mehr Mut zur Offenheit" - So betitelte eine Lokalzeitung eine Neustädterin, sie habe sozusagen "Eier in der Hose", in dem sie sich öffentlich für ihren Mann einsetzte. Die polemisch vorgetragenen Fakten dieser Frau wurden aber bei allem "Mut zur Offenheit" (Öffentlichkeit) nicht auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft. Meinungsfreiheit ist in Deutschland zum Glück ein hohes Gut. Aus diesem Grunde wurde das Gästebuch von Anfang an von dieser Webseite getrennt. Leider geht es auch hier nicht ohne Regeln ab. Da die Webseitenbetreiber keine Juristen sind, kann es auch hin und wieder passieren, dass ein Beitrag etwas kulanter gesehen wird. In den Regeln steht auch geschrieben: "Die Webmaster lesen in aller Regel die Postings mit und behalten sich jederzeit vor, Beiträge ohne Ankündigung und/oder Erklärung sinnwahrend zu kürzen, zu löschen oder zu sperren. Postings geben nicht die Meinung der Webseitenbetreiber wieder." An diese Regeln halten wir uns. Dies bietet natürlich auch Angriffsflächen für die "mutigen" Gegner. Ein Gemeinderat der CDU hat mehr Angst vor dieser Webseite als vor seinen eigenen Parteigenossen. Auch wenn er vom Ortsvorsteher permanent bei den Gemeinderatssitzungen gemobbt wird, er setzt sich dennoch für Neustadt ein. Er wundert sich über das schlechte Abschneiden der eigenen Partei, hilft dem Ortsvorsteher aber permanent über die Klippe oder zieht ihn aus der Grube. Bei solch großzügigen Gebaren ist es natürlich nicht verwunderlich weshalb das arme Opfer dann auch Hilfe seiner Frau bedarf. Das Opfer setzt sich ja so für den Ort ein. Das Gemeindezentrum schön und gut. Der vorher veranschlagte Preis erhöhte sich auf das 3-fache. Der Abriss der Thermoplast, so nötig sie auch war, wurde zur willkommenen Wohnumfeldsanierung, die mit der Sanierung der Turnhalle und dem anschließenden Abriss einer angrenzenden Brache vollendet werden soll. Auch 10 Jahre nach dem gelungenen Neustadt-Treffen werden dem Gemeinderat keine Zahlen vorgelegt. Es gibt kein Konzept für die künftige Touristinfo, genauso wie für das Gemeindezentrum. Es gibt keine weitere Aussichten für die noch zu sanierenden Gemeindestraßen. Die von der “Mehrheitsfraktion” in den letzten zwei Wahlperioden gesteckten Wahlziele wurden fast keine erfüllt. Diese sich beschwerende Frau, die den "Mut zur Offenheit" besaß, wird jedoch öffentlich gelobt und erhält eine Plattform. Nein, den "Mut zur Offenheit" hatten die drei Gemeinderäte, die dem Treiben im Gemeinderat den Rücken kehrten, weil sie mit dieser Verlogenheit und den Intrigen nichts mehr zu tun haben wollten. Diese Menschen verdienen diese Bezeichnung. Leider gibt es hiervon in Neustadt zu Wenige. Diesen Menschen sollte man danken. Von dieser Sorte sollte es noch viel mehr geben in Neustadt. Ebenso von diesen Menschen, die den Webseitenbetreibern den Rücken stärken und ihnen Mut zu sprechen.

In diesem Sinne wünschen wir den Einwohnern und Einwohnerinnen ein gesundes und erfülltes Neues Jahr.