Einwohnerversammlung (25.04.2019)

Einwohnerversammlung
am Freitag, dem 26.04.2019, 18:00 Uhr,
im Gemeindezentrum Neustadt, Rennsteigstr. 46

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Start in die neue Struktur der Ortschaft Neustadt in der neu gebildeten Landgemeinde Stadt Großbreitenbach
3. Umbenennung der Schulstraße
4. Information über die Dorfentwicklung im Rahmen der Dorferneuerung
5. Sonstiges

Mängelmelder (18.04.2019)

Viele Einwohner der Landgemeinde Großbreitenbach legen großen Wert auf ein sauberes Erscheinungsbild ihres Ortsteiles. Die Landgemeinde will Sie sensibilisieren, mit dazu beizutragen, unsere Ortsteile sauber zu halten, sie zu schmücken und auf Missstände hinzuweisen.

Die Landgemeinde möchte die Einwohner mit dem angehängten Formular ermutigen, Hinweise zu geben, sowie Missstände und Mängel anzuzeigen.

Um den Mängelmelder zu nutzen, können sie die Meldung ausdrucken, ausfüllen und an die Stadtverwaltung senden oder einfach in den Briefkasten am Rathaus einwerfen.

[Mängelmelder]

Das Formular Mängelmelder befindet sich dauerhaft im Verzeichnis [satzungen landgemeinde]

KOMET-Rundreise durch die Ortsteile (16.04.2019)

40 Teilnehmer bereisten am Samstag den Süden des Ilm-Kreises. Die Tour sollte Einblicke in die Vielfalt und Qualität der vorhandenen Angebote in der KOMET-Region bieten.

[weiter] in der Thüringer Allgemeinen

Osterfeuer am Sportplatz (15.04.2018)

Der SV Olympia und die Feuerwehr laden am 18.04.2019 zu einem Osterfeuer mit Fackelumzug ein.

Skandal um Alexa (14.04.2019)

Amazon-Mitarbeiter hören sich zur Verbesserung des Sprachassistenten von Alexa aufgezeichnete Privatgespräche an – angeblich hören sie auf die Unterhaltungen aufzuschreiben und zu analysieren, wenn die Inhalte zu sensibel werden. Die Kunden sind jedoch ahnungslos.

Tausende Gespräche von ahnungslosen Amazon-Kunden werden täglich von Mitarbeitern des Konzerns belauscht, das enthüllt jetzt ein Bericht des Finanzdienstes Bloomberg.

Mehr…

Laut Amazon dient dies nur Verbesserungszwecken: Der Sprachassistent soll noch mehr auf die Bedürfnisse der Nutzer und vor allem auf die stark variierende Aussprache von Begriffen zugeschnitten werden. Aus diesem Grund hören sich die Amazon-Mitarbeiter die von Alexa aufgezeichneten Privatgespräche nicht nur ohne das Wissen der Besitzer des jeweiligen Sprachassistenten an, sondern transkribieren und analysieren Inhalte der Unterhaltungen auch genauestens. Laut dem Unternehmen stoppen die Mitarbeiter den Lauschangriff, wenn die Inhalte bzw. die besprochenen Daten zu sensibel werden, wenn also beispielsweise Kontodaten oder ähnliches genannt werden. Durch Mitarbeiter selbst ist jedoch bekannt geworden, dass diese so einiges zu hören bekommen, das die jeweils belauschten Amazon-Kunden mit Sicherheit lieber für sich behalten hätten. In internen Chats teilen die Mitglieder des Verbesserungs-Teams nicht nur schwer identifizierbare Tonaufnahmen von Sprachbefehlen, sondern auch witzige oder sogar zutiefst verstörende Aufnahmen wie von gewalttätigen Übergriffen oder Hilferufen. In letzterem Fall soll der Austausch im Chat vor allem der psychischen Bewältigung dienen, denn Zeichen dafür, dass sich Menschen in Not befinden oder kriminelle Aktivitäten planen werden nicht an die Polizei oder andere Instanzen weitergeleitet.

Das wirklich Erschreckende: Alexa startet die Aufnahme von Gesprächen nicht nur nach vorheriger Aktivierung durch ein eigentlich notwendiges Aktivierungswort (zum Beispiel „Alexa“). Jeder der Mitarbeiter des zuständigen Teams, das aus mehreren tausend Mitarbeitern weltweit besteht, transkribiert am Tag ca. 100 Unterhaltungen, die Alexa entweder vollkommen ohne die Nennung eines Aktivierungswortes oder durch eine Fehl-Aktivierung (zum Beispiel durch einen dem Aktivierungswort ähnlichen Begriff) aufgezeichnet hat. Trotz der Versicherungen von Amazon, dass die Beschäftigten keinen Zugang zu Informationen hätten, mit denen die Urheber der Gespräche identifiziert werden können, bleiben Zweifel. Diese werden nicht zuletzt durch den nun aufgetauchten Screenshot eines transkribierten Gesprächs verstärkt, auf dem sowohl die Account-Nummer als auch der Vorname des Nutzers und die Seriennummer des Geräts erkennbar waren.

Wie weit kann man dem Alexa-Sprachassistenten beziehungsweise Amazon selbst also trauen? Fakt ist, dass den Alexa-Nutzern bisher nicht klar war, dass sich andere Menschen Aufzeichnungen ihrer Gespräche anhören und Fakt ist auch, dass die Informationen der Amazon-Kunden nicht ganz so sicher sind, wie das Unternehmen behauptet.

Um zu verhindern, dass persönliche Gespräche oder sensible Daten bei Amazon landen, können die Nutzer des Sprachassistenten in den Einstellungen jeder Verwendung ihrer Aufnahmen zu Verbesserungszwecken widersprechen – das verhindert allerdings nicht, dass Alexa zuhört und aufzeichnet.

aus [Wunderweib]

Weniger…

Chortreffen in Neustadt (13.04.2019)

Artikel aus der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Ilmenau

Die singenden Laien des Sängerkreises in Südthüringen und aus Franken , Bayern und weiteren Regionen trafen sich am Wochenende bereits das siebte Mal zum großen Chorworkshop in der Mitte des Rennsteiges – in Neustadt. Am Sonntagnachmittag gaben sie ihr großes gemeinsames Abschlusskonzert in der Michaeliskirche mit viel Freude am gemeinsamen Singen.

weiter in der Thüringer Allgemeinen [hier]

Stellenausschreibungen (10.04.2019)

Anders als in der ehemaligen Gemeinde Neustadt am Rennsteig werden zwei Stellen in der neuen Landgemeinde Großbreitenbach ausgeschrieben.

Hierzu gehört die Stelle des neuen Bauhofleiters und der Kämmerin.

Die Ausschreibung wurde erforderlich, da die Kämmerin voraussichtlich vor oder nach der Stadtratswahl in Rente geht. Die Stelle des Bauhofleiters erfolgt auf Intervention einiger Stadtratsmitglieder, da der derzeitige Amtsinhaber als hauptamtlicher Mitarbeiter zur Feuerwehr wechselt. Somit sollte eine Besetzung der Bauhofstelle nicht durch einem "langgedienten" Gemeindearbeiter erfolgen, der nicht die nötige Qualifikation besitzt und die Ausschreibungsbedingungen nicht erfüllt.

Mit den Stellenausschreibungen soll vermieden werden, dass eine Besetzung von Posten in der Verwaltung durch Verwandtschaft oder Bekanntschaft erfolgt. Hier wurde bereits in den vergangenen Wochen Unmut über die bisherige Vorgehensweise geäußert.

Ausschreibung Bauhofleiter
Ausschreibung Kämmerei

Chorworkshop in Neustadt (05.04.2019)

Bereits zum wiederholten Mal veranstaltet der Sängerkreis Hildburghausen einen Chorworkshop in Neustadt am Rennsteig. Mehr als 150 Sängerinnen und Sänger werden sich am Wochenende treffen und unter dem Motto „Evergreens der Chormusik Teil II“ mit verschiedenen Dozenten proben.

Den Abschluss bildet ein Konzert am Sonntag, dem 7. April, um 17 Uhr (Einlass ab 16:30) in der Michaeliskirche. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Feuerwehr befreit eingeklemmten Autofahrer (03.04.2019)

Eine fehlerhafte Ortsbeschreibung verschonte die Neustädter Feuerwehr. Als Unfallstelle wurde die Gegend zwischen Allzunah und Dreiherrenstein benannt. Die ausrückenden Fahrzeuge von Ilmenau, Stützerbach und Frauenwald fuhren die Straße in Richtung Neustadt und wurden des Unfallortes fündig. Dieser befand sich am Abzweig zum Ochsenbach.

Nach Polizeiangaben durchfuhr ein 79jähriger Opel-Fahrerr einen Graben und kam an einem Baum zum Stehen. Der 79-Jährige wurde eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Rauchmelderpflicht in Thüringen (29.03.2019)

Geht ein Rauchmelder an, ist er schrill, laut und nervig! Und das ist gut so. Damit mehr Brände schnell entdeckt werden, haben viele Bundesländer eine Rauchmelderpflicht eingeführt. Darunter auch Thüringen.

Bis 31. Dezember 2018 müssen alle Wohnungen und Eigenheime in Thüringen mit Rauchmeldern ausgerüstet sein. Dies gilt auch für Wochenend- und Ferienhäuser, da dort laut Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft eine „wohnähnliche Nutzung“ möglich ist. Simple Gartenlauben sind davon ausgenommen. Bisher galt laut Thüringer Bauordnung (ThürBO) § 48 Abs. 4 die Rauchmelder-Pflicht nur für Neu- und Umbauten.

In Thüringen gilt: In den Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren gehört mindestens ein Rauchmelder! Dazu gehören auch etwa Treppenräume. Am besten in der Mitte des Zimmers. In die Küche und ins Badezimmer gehört keiner. Der Rauchmelder muss an die Decke angebracht werden, nicht an die Wand, da der Rauch nach oben steigt. Am besten schön mittig!

Laut Stiftung Warentest sollte man Fabrikate mit Lithium-Langzeitbatterien erwerben. Deren Lebensdauer beträgt zehn Jahre. Das unabhängige Qualitätszeichen „Q“ garantiert geprüfte Langlebigkeit und höhere Sicherheit vor Fehlalarmen. Es gibt verschiedene Rauchmelder-Typen, hier ein paar Beispiele:

  • Als Standartgeräte gelten die optischen Rauchwarnmelder. Sie senden in ihrer Rauchkammer regelmäßig einen Lichtstrahl aus. Befindet sich Rauch in der Luft, wird der Strahl gebrochen beziehungsweise gestreut und trifft so auf einen Fotosensor. Der Alarm wird aktiviert.
  • Dual-Rauchmelder lösen deutlich seltener als optische Geräte Fehlalarm aus, da sie die optische Funktionsweise mit einer Wärmeerkennung mittels Thermosensor kombinieren.
  • CO-Melder messen über elektrochemische Sensoren die Konzentration von Kohlenmonoxid (CO) in der Luft. Sobald bestimmte Werte erreicht werden, schlagen sie an.
  • Funk-Rauchmelder kann man untereinander vernetzen. Reagiert ein Gerät, lösen alle verbundenen Melder gemeinsam Alarm aus. Diese Fabrikate werden für große Wohnungen und Einfamilienhäuser empfohlen.
  • Smart-Home-Geräte sind mit dem Mobiltelefon ­verbunden. Im Falle eines Brandes werden Nutzer per SMS oder E-Mail informiert. Allerdings sind diese Produkte deutlich teurer als Standardgeräte.
  • Generell sollten Rauchwarnmelder nach DIN EN 14604 eingebaut werden, empfiehlt der Thüringer Feuerwehrverband.

„Wie bei allen bauaufsichtlichen Anforderungen erfolgt eine Kontrolle durch die unteren Bauaufsichtsbehörden (Landkreise, kreisfreie Städte, große kreisangehörige Städte) nach pflichtgemäßem Ermessen“, teilte das Thüringer Infrastruktur-Ministerium auf Nachfrage mit. Das bedeutet, die Ämter werden in der Regel nur anlassbezogen tätig, etwa aufgrund eines Hinweises.

Hier der Auszug aus der Thüringer Bauordnung [weiter]

Quelle: TA, Antenne Thüringen, Freistaat Thüringen

Bäume im alten Park (23.03.2019)

Kurz vor Weihnachten wurde einige Bäume im Park am Kreisverkehr gefällt. Obwohl sie augenscheinlich gesund waren wurde hierfür eine Fällgenehmigung erteilt.

Laut Aussagen des Ortsfunkes waren die Parkfreunde Antragsteller. Durch die Verwaltungsgemeinschaft Langer Berg wurde im vergangenen Jahr eine Genehmigung erteilt. Ein Wissen hiervon verneinte der Ortsvorsteher, nach vorliegenden Informationen.

Nachdem jetzt der Winter vorbei ist, wurde mit den Räumungsarbeiten begonnen.

Aus den gefällten Bäumen sollen Sitzgarnituren entstehen, die dann vor Ort aufgestellt werden.

Satzungen der Landgemeinde Großbreitenbach (19.03.2019)

Unter der Verlinkung gemeindeinformationen [weiter] finden sie künftig die Satzungen der Landgemeinde Großbreitenbach.

Eingestellt wurden bisher die Hauptsatzung und die ordnungsbehördliche Verordnung.

Zum öffnen benötigen sie ein pdf-lesbares Programm.

Yoga-Tipps für Hundebesitzer (16.03.2019)

im Netz gefunden

Anfrage zum Winterdienst in Neustadt am Rennsteig (10.03.2019)

Nachfolgend finden sie einen Auszug aus dem Plenarprotokoll des Thüringer Landtages zu einer Anfrage des Abgeordneten Kuschel (Linke) zum Winterdienst in der ehemaligen Gemeinde Neustadt am Rennsteig.

Präsidentin Diezel:
Vielen Dank, Herr Staatssekretär. Wir kommen zur nächsten Frage des Abgeordneten Kuschel, Fraktion Die Linke, in der Drucksache 6/6800. Bitte schön, Herr Abgeordneter Kuschel.


Abgeordneter Kuschel, DIE LINKE:

Danke, Frau Präsidentin.
Beräumung des Schnees auf den Gehwegen in der Gemeinde Neustadt am Rennsteig nun doch nicht mehr erforderlich?
Der Winterdienst in der Gemeinde Neustadt am Rennsteig war bereits Gegenstand der Antwort der Landesregierung in Drucksache 6/5480 auf meine Kleine Anfrage. Die Landesregierung führte in ihrer Antwort zu Frage 4 aus, dass dem Gebietsingenieur des Straßenbauamts bei einer Streckenkontrolle am 19. Dezember 2017 aufgefallen sei, dass die erforderlichen Durchfahrtsbreiten auf den Landesstraßen 1137 und 1143 in Neustadt am Rennsteig nicht mehr gegeben waren.
Ursache sei die nicht erfolgte Beseitigung der Schneemassen am Fahrbahnrand, verbunden mit nicht mehr funktionierenden Gehwegen, gewesen. Der Gebietsingenieur forderte die Gemeinde schließlich dazu auf, mit der Beseitigung der Schneemassen am Fahrbahnrand zu beginnen, um der für den Winterdienst in Zuständigkeit der Gemeinde liegenden Verkehrssicherheitspflicht nachzukommen.
Nach mir vorliegenden Kenntnissen hat das zuständige Straßenbauamt nunmehr seine damals vorgenommene Einschätzung hinsichtlich der Beseitigung des Schnees geändert und besteht nicht mehr auf die Beräumung des Fahrbahnrandes und der Gehwege.

Mehr…

Ich frage die Landesregierung:
1. Ist es zutreffend, dass das zuständige Straßenbauamt entgegen seiner im Jahr 2017 geäußerten Einschätzung hinsichtlich der Beseitigung des Schnees in der Gemeinde Neustadt am Rennsteig nunmehr nicht mehr auf die vollständige Beräumung des Fahrbahnrandes und der Gehwege besteht und wenn ja, mit welcher Begründung erfolgte diese geänderte Einschätzung des Straßenbauamts?
2. Wie wird mit der geänderten Einschätzung eine beeinträchtigungslose Durchfahrt für Personenkraftwagen und Lastkraftwagen durch die Gemeinde Neustadt am Rennsteig gewährleistet?
3. In welcher Form mit welchem Inhalt hat sich das zuständige Straßenbauamt wann im Zusammenhang mit der Absicherung des Winterdienstes in der Ortslage an die Gemeinde Neustadt am Rennsteig – bis 31. Dezember 2018 – bzw. an die Landgemeinde Großbreitenbach – ab 1. Januar 2019 – in der Wintersaison 2018/2019 gewandt?
4. Welche Reaktion gab es darauf seitens der Gemeinde bzw. der Stadt?

Präsidentin Diezel:
Vielen Dank. Für die Landesregierung antwortet Frau Ministerin Keller.

Keller, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft:
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, die Mündliche Anfrage des Abgeordneten Kuschel beantworte ich für die Thüringer Landesregierung wie folgt:
Ich habe die Fragen 1 bis 4 zusammengefasst, weil sie im Sachzusammenhang stehen. Deshalb möchte ich diese Fragen wie folgt beantworten:
Nach § 49 Thüringer Straßengesetz obliegt der Winterdienst innerhalb geschlossener Ortslagen auf allen Straßen, also auch auf Ortsdurchfahrten von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, den Gemeinden. Das Räumen und Streuen dient der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und damit der Gefahrenabwehr. Gemäß § 49 Abs. 4 Thüringer Straßengesetz haben die Gemeinden im Übrigen die öffentlichen Straßen innerhalb der geschlossenen Ortslage nach Maßgabe
ihrer Leistungsfähigkeit vom Schnee zu räumen und bei Schnee- und Eisglätte zu streuen, soweit das zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich ist. Wie die Gemeinden den Winterdienst durchführen, bleibt ihnen im Rahmen des verfassungsrechtlich garantierten Selbstverwaltungsrechts selbst überlassen.
Die in der Frage geschilderte Annahme trifft nicht zu. Aufgrund seiner Höhenlage ist die Ortslage Neustadt am Rennsteig im Winter regelmäßig von reichlichen Schneefällen betroffen. Im Zuge der regelmäßigen Streckenkontrolle wurde vom Landesamt für Bau und Verkehr, Region Mittelthüringen, am 30. Januar 2019 festgestellt, dass die erforderlichen Durchfahrtsbreiten auf der L 1137, 1143, 2052 in der Ortslage Neustadt am Rennweg nicht mehr gegeben sind. Mit E-Mail vom selben Tag wurde die Landgemeinde Großbreitenbach entsprechend informiert und gebeten, ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen und Maßnahmen zu ergreifen, damit die erforderlichen Durchfahrtsbreiten wiederhergestellt werden.
Der Landesregierung liegen keine Kenntnisse über eine Reaktion der Gemeinde vor.

Weniger…

Landgemeinde Großbreitenbach (06.03.2019)

Jetzt ist es auch nach außen hin sichtbar. Neustadt gehört zur Landgemeinde Stadt Großbreitenbach.

Vor einigen Tagen wurden die Schilder am Ortseingang gegen neue ausgetauscht.

Gemeindefahrzeug defekt (04.03.2019)

Das Fahrzeug des Ortsteiles Neustadt ist zum wiederholten Male defekt. Dieses Mal ist der Schaden kein geringer. Zwei Federn sollen gebrochen sein.

Die Reparaturkosten belaufen sich auf ca. 4000 - 5000 Euro.

Klage zu Rettungsplätzen an ICE-Trasse (28.02.2019)

Über die Größe des Rettungsplatzes des Tunnels Blessberg auf der ICE-Neubaustrecke in Thüringen muss neu entschieden werden. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht am Donnerstag in Leipzig. Es gab damit Klagen des Landes Thüringen und des Landkreises Sonneberg statt.

Dagegen blieben Klagen auf Vergrößerungen der Rettungsplätze an den Tunneln Masserberg, Goldberg und Silberberg (Ilm-Kreis) ohne Erfolg. Die dort ausgewiesenen Flächen sind nach Auffassung des Gerichts ausreichend dimensioniert. Das Gericht folgte der Argumentation der Kläger, dem Ilm-Kreis, nicht, dass bei der Bündelung mehrerer Notausgänge zu einem Rettungsstollen für jeden einzelnen Ausgang eine Rettungsfläche von 1500 Quadratmetern vorzusehen sei. (Quelle: Welt)

Pressemitteilung des BVG [mehr]

still ruht der See (25.02.2019)

Anderenorts in der Landgemeinde macht man sich bereits Gedanken um neue Straßennamen. In öffentlichen Ortschaftssitzungen werden diese bereits diskutiert und Umbenennungsvorschläge eingebracht. Nur in Neustadt drehen sich die Uhren wieder einmal anders. Hier gab es in diesem Jahr bereits eine Sitzung des Ortschaftsrates, diese war allerdings nichtöffentlich, somit für die Allgemeinheit nicht zugängig. Diskutiert wurde über die Umbenennung von Straßen nicht.

Durch die Neugliederung der Gemeinden sind Straßen mit gleichnamigen Bezeichnungen innerhalb einer Gemeinde nicht mehr zulässig. Der Gesetzgeber schreibt eine Bereinigung vor. In Neustadt betrifft dies folgende Straßen, die es ebenfalls in anderen Ortschaften gibt: Bahnhofstraße (Nst, Grbrb), Schulstraße (Nst, Böhlen, Grbrb) und Kirchgasse (Nst, Grbrb).

Welche Straßen in welcher Ortschaft umbenannt werden müssen, legt die Verwaltung fest. Die Namensvorschläge hierzu kommen aus den Ortschaften. Nur ist bisher aus Neustadt in dieser Richtung noch nichts zu vernehmen.

Die Grundlage für die Nichtzulässigkeit von Mehrfachbenennungen bezieht sich auf §5, Thüringer Kommunalordnung, Abs. 3
 (3) Die Benennung der im Gemeindegebiet dem öffentlichen Verkehr dienenden Straßen, Wege, Plätze und Brücken sowie der öffentlichen Einrichtungen ist Angelegenheit der Gemeinde. Gleich lautende Bezeichnungen innerhalb derselben Gemeinde sind unzulässig. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für die Landgemeinde. In der Landgemeinde sind Doppelbenennungen zulässig, soweit keine Verwechslungsgefahr besteht.

 

Kommunalwahlen im Mai 2019 (15.02.2019)

Am 26. Mai 2019 haben sie wieder die Wahl der Qual. Neben der Europawahl findet die Kreistagswahl sowie Gemeinderatswahlen statt.

Damit verbunden sind auch die Wahlen einiger Ortschaftsbürgermeister. Gleichzeitig finden in einzelnen Gemeinden auch Ortschaftsvorsteherwahlen statt.

In der Landgemeinde Großbreitenbach werden folgende Wahlen durchgeführt:
- Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters
- Wahl des Stadtrates
- Wahl der Ortschaftsräte in allen Ortsteilen
- Wahl der Ortschaftsbürgermeister in den Ortsteilen Allersdorf, Großbreitenbach, Herschdorf und Willmersdorf

In Neustadt wird nur der Ortschaftsrat gewählt. Die Wahl des Ortschaftsvorstehers Macheleidt erfolgt nicht. Dieser bleibt bis 2022 im Amt. Mit seiner eventuellen Kandidatur für den Ortschaftsrat würde er die Wähler und Wählerinnen erneut für dumm verkaufen, da er nicht gewillt ist, im Falle einer Wahl, das Amt als Ortschaftrat anzunehmen.

Mit ihrer Wahl können sie die wenigen Geschicke des Ortsteils mit entscheiden. Sie haben Einfluss, ob sich weiterhin nur Ja-Sager im Ortschaftsrat befinden oder Einwohner, die sich für das Wohl des Ortsteiles Neustadt einsetzen.

aus aktuellem Anlass (10.02.2019)

unterschiedliche Geschwindigkeit (09.02.2019)

Mit unterschiedlicher Geschwindigkeit vollzieht sich die Bildung der Landgemeinde Großbreitenbach. Während es in anderen Ortsteilen bereits neue Ortseingangsschilder gibt, darf der Ortsteil Neustadt noch darauf warten.

Ob das symptomatisch für die Zukunft ist, darf der geneigte Leser selbst entscheiden.

die neue Struktur ist bereits zu erkennen
Neustadt noch immer selbständig

Schnee bleibt vorerst im Ort (06.02.2019)

Folgender Eintrag im gästebuch:

Trotz des bevorstehenden Schlittenhunderennen werden die Schneemassen in Neustadt am Rennsteig (Ilm-Kreis) nicht abtransportiert. Der Beauftragte der neuen Landgemeinde Großbreitenbach, Andreas Beyersdorf, sagte MDR THÜRINGEN, man rechne in den nächsten Tagen mit Tauwetter. Für die Besucher seien zudem ausreichend Parkplätze geschoben. Fußgänger müssen zurzeit auf den Straßen laufen, weil die Bürgersteige wegen der Schneeberge nicht passierbar sind.

Quelle: MDR Nachrichten, vom 06.02.2019 um 6:00 Uhr

Schneeabfuhr (03.02.2019)

Ein Teil des Schnees in Neustadt am Rennsteig, einem Ortsteil der Landgemeinde Großbreitenbach, soll in der kommenden Woche abgefahren werden, wie der Lokalpresse zu entnehmen ist. Die Stellen, von denen der Schnee abtransportiert wird, werden in Zusammenarbeit mit dem Ortschaftsvorsteher und dem Bauhof festgelegt.

Die in der Presse benannte Einbahnstraßenregelung konnte jedoch nicht festgestellt werden.

Gebietsrefom wird zur Farce (31.01.2019)

Der neue Stadtrat der Landgemeinde Großbreitenbach beschloss in seiner Sitzung am Donnerstag unter anderem die Hauptsatzung. In dieser ist wie bereits berichtet, auch die Aufwandsentschädigung der Ortschaftsvorsteher geregelt. Diese wurden mit dem Hinweis, es gehe kommunalrechtlich nicht anders, beschlossen. Somit erhalten die ehemaligen Ortsvorsteher der eingemeindeten Gemeinden, auch Neustadt, die Aufwandsentschädigung in gleicher Höhe bis 2022. Für den Neustädter Ortschaftsvorsteher bedeuten dies 1335 Euro anstelle 583 Euro. In Summe macht das ein Zubrot in den kommenden 3 1/2 Jahren in Höhe von 56 700 Euro anstelle 24 486 Euro. Mithin 32 214 Euro zu viel, welche im Ortsteil Neustadt hätten investiert werden können. Eine Gegenleistung für diese "Entschädigung" hat der Ortschaftsvorsteher keine mehr zu erbringen, da die Geschäfte der Landgemeinde Großbreitenbach durch die Verwaltung erledigt werden.

Ilmenau ging bei der Aufwandsentschädigung einen anderen Weg. Die Stadt senkte im vergangenen Jahr bereits die Aufwandsentschädigung und nutzte nicht den Passus "darf" in der Kommunalordnung.

Zur Stadtratssitzung in Böhlen waren 54 von 68 Stadträten anwesend.

Achtung Selbstbedienungsladen

überzogene Aufwandsentschädigung (29.01.2019)

In der morgigen Stadtratssitzung (Tagesordnung) der Landgemeinde Großbreitenbach soll unter anderem auch die Hauptsatzung beschlossen werden. Darin ist die Aufwandsentschädigung der ehemaligen Ortsvorsteher geregelt. Mit der Neugliederung werden diese zum Ortschaftsvorsteher als Wahlbeamte für den Rest ihrer Amtszeit ernannt. Dies bedeutet in der Regel bis Mitte 2022.

Nach §45 a, Abs 11, Satz 4 der Thüringer Kommunalordnung werden für die verbleibende Amtszeit für die Ortschaftsvorsteher folgende Sätze festgelegt.

Altenfeld 1335 Euro
Böhlen 1060 Euro
Friedersdorf 600 Euro
Gillersdorf 600 Euro
Großbreitenbach 1360 Euro
Allersdorf/Herschdorf/Willmersdorf 1060 Euro
Neustadt am Rennsteig 1335 Euro
Wildenspring 600 Euro

Ab Beginn der auf die nächste Wahl zum Ortschaftsvorsteher folgende Amtszeit reduziert sich die monatliche Aufwandsentschädigung wie folgt:

Allersdorf 330 Euro
Altenfeld 583 Euro
Böhlen 583 Euro
Friedersdorf 330 Euro
Gillersdorf 600 Euro
Großbreitenbach 810 Euro
Allersdorf 330 Euro
Neustadt am Rennsteig 583 Euro
Wildenspring 330 Euro
Willmersdorf  330 Euro 

Das ergibt allein für Neustadt eine Differenz in Höhe von 752 Euro, die Monat für Monat von den Steuerzahlern aufgebracht werden müssen. Pro Jahr sind das 9024 Euro, die dem Ortsteil Neustadt zu Gute kommen könnten, wenn man die Sätze, anstelle erst nach der kommenden Wahl, schon jetzt anpassen würde. Über die kommenden 3 1/2 Jahre ergeben sich sogar stolze 31584 Euro, die der Neustädter Ortschaftsvorsteher mehr als vorgesehen bekommt.

Der stellvertretende Ortschaftsvorsteher Brettel hingegen erhält künftig keine gesonderte monatliche Entschädigung mehr.

§45 a Thüringer Kommunalordnung sagt, "darf die Aufwandsentschädigung ... bis zum Höchstsatz" festgesetzt werden. Wenn die Vorsteher jedoch kaum bis gar keine Pflichten und Verantwortung mehr tragen, sollte man die Entschädigung auch entsprechend anpassen. Denn die Gemeindereform wurde auch mit dem Sparen von Ausgaben begründet.

In Ilmenau wurden die Sätze der Aufwandsentschädigung nach unten angepasst.

Selbstbedienung geht offensichtlich weiter (26.01.2019)

In der kommenden Woche findet die erste gemeinsame Sitzung der neuen Landgemeinde Großbreitenbach statt. In dieser wird voraussichtlich auch die neue Hauptsatzung beschlossen. In dieser sind auch die Aufwandsentschädigungen der neuen Ortsteilvorsteher geregelt.

Nach vorliegenden Informationen sollen diese genauso hoch sein wie bei den vorherigen Ortsvorstehern. Sozusagen werden in der neuen Landgemeinde die Steuern der Bürger weiter mit offenen Händen zum Fenster hinausgeworfen.

In der Thüringer Aufwandsentschädigungs-Verordnung ist eine Deckelung auf 45% vorgesehen. Bei einer Fusion von Gemeinden darf dieser Betrag jedoch laut Kommunalordnung überschritten werden. In diesem Falle heißt "darf" nicht "muss". Jedem Gegner von derartigen Gemeindefusionen dürfte jetzt wieder das "Kotzen" kommen, wenn man sieht, wie sich die Selbstbedienungsmentalität fortsetzt.

Aus diesem Grunde haben wir eine neue Umfrage ins Leben gerufen. Abstimmen können sie [hier] unter news/aktuelles/umfragen

Welche Entschädigung sollen die neuen Ortsteilvorsteher bekommen.
100%, wie als normaler Ortsvorsteher. Trotz weniger Aufgaben und Verpflichtungen.
max 45%. so wie es die Landesgesetze vorschreiben
mir egal
Auswertung

peinliches Interview (24.01.2019)

Mit einem peinlichen Interview macht der jetzige Ortsteilvorsteher auf sich aufmerksam. In den umliegenden Ortsteilen macht man sich schon wieder lustig über seine Aussagen.

Lesen sie jedoch selbst. Dieser Artikel aus dem Freien Wort vom 22.01.2019 wurde uns zugesandt.

Quelle: Freies Wort, 22.01.2019

Übernachtung geht weiter (19.01.2019)

Auch in diesem Jahr geht das Projekt Her(r)bergskirche weiter. So besteht von April bis September die Möglichkeit, in der Michaeliskirche zu übernachten. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 93 Übernachtungen gezählt. Gegenüber 2017 hat sich Zahl nahezu verdoppelt.

Unter den Gästen waren Touristen aus acht Nationen und einige Einheimische. Nicht aus Neustadt wie sie jetzt denken. Sie kamen aus Ilmenau und Arnstadt.

Die Initiative zur Entwicklung gemeinnütziger Her(r)bergskirchen im Thüringer Wald geht aus dem Ideenwettbewerb Querdenker 2017 hervor. Initiiert wurde sie von der Kirchengemeinde Neustadt am Rennsteig im engen Zusammenspiel mit jungen Architekt*innen aus Berlin und Leipzig. Kooperationspartner sind die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, der Evangelische Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau, die Gemeinde Neustadt am Rennsteig, die Internationale Bauausstellung IBA Thüringen und die Technische Universität Berlin. (Quelle: http://herrbergskirchen.org/)

Buchen können sie unter [aibnb] für 15€ pro Person. Höchstens 2 Gäste. Kleinkinder werden nicht in die Gesamtzahl der Gäste eingerechnet. Ihr Ansprechpartner ist der Horst [links]

Blick ins Ortszentrum

Berichtigung der Fahrzeugpapiere (15.01.2019)

Mit der Bildung der Landgemeinde Großbreitenbach gibt es auch die Pflicht der Fahrzeugbesitzer, ihre Papiere zu berichtigen. Die Anschrift muss im Fahrzeugschein geändert werden. Entsprechend der Aussage der Zulassungsstelle des Ilm-Kreises ist die Änderung der Papiere bis Ende des Jahres kostenfrei. Ob es eine längere Kostenfreiheit gibt, konnte nicht gesagt werden. Was sie benötigen und welches Bußgeld ggf. droht, können sie weiter unten lesen.

Änderung der Fahrzeugpapiere bei Umzug innerhalb des Ilm-Kreises, Änderungen der Halterdaten (Name, Anschrift)

Erforderliche Unterlagen:

- Fahrzeugbrief / Zulassungsbescheinigung Teil II (nur bei Namensänderung)
- Fahrzeugschein / Zulassungsbescheinigung Teil I
- Bericht der Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)
- bei prüfbuchpflichtigen Fahrzeugen ist grundsätzlich das Prüfbuch vorzulegen.
- Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung des Fahrzeughalters
- Erledigung durch Dritte: Vollmacht und Personalausweis der bevollmächtigten Person

Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)

§ 13 Mitteilungspflichten bei Änderungen

(1) Folgende Änderungen von Fahrzeug- oder Halterdaten sind der Zulassungsbehörde zum Zwecke der Berichtigung der Fahrzeugregister und der Zulassungsbescheinigung unter Vorlage der Zulassungsbescheinigung Teil I, des Anhängerverzeichnisses und bei Änderungen nach Nummer 1 bis 3 auch der Zulassungsbescheinigung Teil II unverzüglich mitzuteilen:

  1. Änderungen von Angaben zum Halter, jedoch braucht bei alleiniger Änderung der Anschrift innerhalb des Zulassungsbezirks die Zulassungsbescheinigung Teil II nicht vorgelegt zu werden,

(3) Verlegt der Halter seinen Wohnsitz oder Sitz in einen anderen Zulassungsbezirk, hat er unter Vorlage der Zulassungsbescheinigung bei der neuen Zulassungsbehörde die Zuteilung eines neuen Kennzeichens und Ausstellung einer neuen Zulassungsbescheinigung Teil I unverzüglich zu beantragen. Die bisherigen Kennzeichen sind zur Entstempelung vorzulegen. Wird der regelmäßige Standort des Fahrzeugs für mehr als drei Monate an einen vom Wohnsitz oder Sitz des Halters abweichenden Ort verlegt, ist dies der Zulassungsbehörde ebenfalls unverzüglich mitzuteilen. Kommt er diesen Pflichten nicht nach, kann die Zulassungsbehörde für die Zeit bis zur Erfüllung der Pflichten den Betrieb des Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen untersagen

Bußgeldtabelle Kfz-Zulassung, -Ummeldung und -Abmeldung

Die meldepflichtige Änderung wurde nicht unverzüglich der zuständigen Zulassungsbehörde mitgeteilt  

15 €

16,5 Stunden Tag (12.01.2019)

Immer wieder schafft es der Gemeindearbeiter einen drauf zu setzen. Seine neueste Bemerkung lässt viele Einwohner im Ort nur noch schmunzeln, wenn nicht gar lachen. In der heutigen Ausgabe des Freien Wortes, Lokalausgabe Ilmenau [link] bescheinigt er dem Reporter, dass er mindestens 16,5 Stunden am Tag arbeitet.

Auszug aus dem Artikel: "Rund 35 Kilometer sind das allein rund um Neustadt. Aber auch einige Kilometer "Loipenhilfe" für Großbreitenbach und Altenfeld kommen gelegentlich hinzu. Für den 51-Jährigen ist es normal, im Winter beinahe "rund um die Uhr" im Einsatz zu sein. Seit 2001 ist er im Geschäft und weiß, dass die Urlauber in und um Neustadt die Loipen lieben und teilweise extra dafür auf den Rennsteig kommen."

Anwohner im Süd-Dorf sehen dies freilich etwas anders. Sie sehen den Gemeindearbeiter jeden Tag und wissen seine Aussage einzuordnen. Auch die Aussage, die Urlauber lieben die Loipen und kommen extra deshalb nach Neustadt, kann man nicht nachvollziehen. Einheimische Skifahrer fahren auf Grund der "guten Loipen" nach Masserberg.

Ebenfalls wenig begeistert hören sich die Kommentare auf facebook und im gästebuch an.
Ein User bemerkte: "Man sollte aber auch erwähnen das der 51 jährige Arbeiter Montag, Mittwoch und Freitag Minusstunden zwecks Futterfahrten hat von 7.30 Uhr bis 9.00 Uhr. Der Reporter war bestimmt außerhalb der Futterfahrten zum Interview. Die Bildzeitung könnte nicht besser lügen."
Ein weiterer Eintrag im gästebuch sieht wie folgt aus: "Was darf sich der Gemeindeangesstellte alles noch erlauben? Die nennen das Schnee räumen. Die fahren sinnlos durch und hinter dem Privatfahrzeug liegt mehr Schnee als vorher. Wieso setzt sich der Gemeinderat NICHT endlich mal ein? Ständig sitzt die ganze Familie im Gemeindefahrzeug. Er schreibt wohl die Stunden mal vier? Damit die Futterfahrten gerechtfertigt werden. Sehen das nicht auch andere Bürger? Im unteren Teil des Ortes sehen alle weg?    Man muss sich schämen. Ich denke der Ort hat kein Geld?   Da könnten sie schon viel sparen."

Aus diesem Grunde kann man den Artikel in der Lokalpresse unter ULK verbuchen. Manchmal ist es zweifelsohne sinnvoller, einen Artikel nicht zu schreiben, als Falschmeldungen zu verbreiten.

Anschriftenmitteilungen (09.01.2019)

Weitere Erleichterungen für die Einwohner der Landgemeinde Großbreitenbach gibt es hinsichtlich der Anschriftenmitteilungen. Nach unseren Recherchen müssen die Einwohner beim Abwasser-Zweckverband Ilmenau (WAVI) und bei der Abfallwirtschaft (AIK) ihre neuen Anschriften nicht mitteilen. Diese beiden Einrichtungen ändern die Daten eigenständig. Die Bescheide für das Jahr 2019 werden jedoch noch mit der bisherigen Anschrift versandt.

Anders verhält es sich bei der Volksbank in Großbreitenbach. Hier müssen die Kontoinhaber vorstellig werden und ihre Daten berichtigen lassen. Bei Onlinekonten kann dies auch auf dem elektronischen Wege erfolgen.

Bei Versicherungen und anderen Diensten muss nach bisherigen Kenntnissen die neue Anschrift selbständig geändert werden.

Sollten sich Änderungen ergeben, werden wir sie informieren.

Änderung der Anschriften in der Landgemeinde (03.01.2019)

Ab dem 01.01.2019 ist Neustadt Bestandteil der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach. Mit der Eingemeindung sind natürlich auch viele Pflichten für die Einwohner verbunden. So müssen die Ausweise, Anschriften und vieles mehr berichtigt werden. Zuständig hierfür sind unterschiedliche Einrichtungen.

Nachfolgend haben wir einige Institutionen aufgeführt:

  • Der Personalausweis wird im Einwohnermeldeamt Großbreitenbach mit einem Aufkleber versehen, der dann den neuen Ort enthält - diese Eintragung erfolgt kostenfrei
  • der Reisepass muss nicht berichtigt werden, da dort keine Anschrift vermerkt ist
  • Die Kfz-Papiere werden im Landratsamt Ilm-Kreis berichtigt - nach vorliegenden Informationen ist die kostenfreie Änderung auf 1,5 Jahre befristet
  • weitere Änderungen der Anschrift an Versicherungen und Banken müssen selbständig vorgenommen bzw. diesen mitgeteilt werden

Als postalische Anschrift für die Landgemeinde gibt es derzeit noch keine eindeutige Aussage. Hier sollen die Einwohner weiterhin die alte Schreibweise verwenden. Nach der Beseitigung von doppelten Straßennamen ändert sich dies jedoch. Dann wird die Postanschrift wie folgt lauten.

Max Mustermann
(OT Neustadt am Rennsteig) - optional
Rennsteigstraße (Nr)
98701 Großbreitenbach

Sollten Ummeldungswillige sich sofort an die Änderungen machen wollen, das Einwohnermeldeamt hat ab 08.01.2019 wieder geöffnet.

Landgemeinde Stadt Großbreitenbach (01.01.2019)

Mit dem heutigen Tage gibt es Neustadt am Rennsteig nicht mehr als eigenständige Gemeinde.

Auf Grund des Beschlusses des Gemeinderates wurde die Selbständigkeit aufgegeben zugunsten des Zusammengehens mit der Stadt Großbreitenbach sowie weiteren Gemeinden. Somit besteht die Landgemeinde Stadt Großbreitenbach ab sofort aus der Kernstadt Großbreitenbach und weiteren 9 Ortsteilen. Katzhütte wird im Januar über eine Eingemeindung nach Großbreitenbach abstimmen.

Der Ortsvorsteher und die Gemeindevertreter werden bis zur Wahl im 26. Mai 2019 als Ortsteilrat fungieren. Ob der Ortsvorsteher seine Amtszeit bis 2021 ausüben wird, konnten wir trotz intensiver Recherche bisher nicht in Erfahrung bringen. Sollte dies jedoch so sein, steht dem Ortsteil Neustadt in diesem Falle eine schwere Zeit bevor. Keiner der anderen Ortsteile kann sich so richtig mit dem Ortsvorsteher anfreunden und belächelt ihn für seine immer wieder auftretenden "Ausfälle". Hoffen sie mit uns, dass der Ortsvorsteher dem Ortsteil Neustadt einen Gefallen tut und diesen von dieser Last befreit.

Wir werden unabhängig davon weiterhin über das Dorf auf dem Berg berichten, auch wenn es ein Ortsteil einer Stadt sein wird. Es ist und bleibt ein Dorf auf dem Berg.